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Tuesday Reads Ausgabe 23

Es geht um den City-Hof, Ole von Beust und den Elbtower, umgenutzte Toilettenhäuschen, erfolgreiche Frauen in der Architektur, die Zukunft unserer Städte und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

Altbürgermeister Ole von Beust berät Elbtower-Entwickler

„Ursprünglich wollte er Projekte mit Hamburg-Bezug ablehnen. Beim Prestigeprojekt Elbtower hat sich Ole von Beust anders entschieden.“ Ein Artikel von Ulrich Gaßdorf im Hamburger Abendblatt.

 

Jetzt kommt die Unesco zur Prüfung des Abrisses

„Eine hochrangige Delegation rückt nun an, um zu klären, welchen Einfluss der Abriss des City-Hofes auf das Weltkulturerbe Speicherstadt hat. Das erschließt sich nicht jedem. Alles schien doch längst geklärt.“ Ein Artikel in der Welt.

 

Unesco macht sich ein Bild vom City-Hof

„Rüttelt Hamburg mit dem Abriss des City-Hofs am eigenen Weltkulturerbe? Davon will sich das Unesco-Beratergremium Icomos morgen ein Bild machen.“ Eine Meldung im ZEIT Newsletter Elbvertiefung.

 

Der Kampf um den City-Hof

„An diesem Donnerstag kommen zwei Expertinnen im Auftrag der Unesco nach Hamburg, um die Pläne für den City-Hof persönlich zu begutachten.“ Ein Artikel aus der Welt.

 

Hamburg: Weltkulturerbestatus in Gefahr Ein Abriss mit Folgen

„Geht es nach dem Hamburger Senat, sollen die sogenannten City-Höfe einem Neubau weichen. Doch das könnte die Sichtachsen verändern und den Weltkulturerbestatus des benachbarten Kontorhausviertels gefährden, warnen die Abrissgegner.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

 

„Der City-Hof ist nicht Teil des Welterbes“

„Kultursenator Carsten Brosda im Interview über den Wert von Denkmälern und den umstrittenen Abriss in der Stadt.“ Hier entlang zum Interview im Hamburger Abendblatt.

 

Zurück in die Backsteinzeit

„Ein massiver Neubau soll den denkmalgeschützten City-Hof ersetzen. So will es die SPD. Und setzt damit den Titel Weltkulturerbe aufs Spiel.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

 

Kampf um den City-Hof geht in die nächste Runde

„An diesem Donnerstag kommen zwei Expertinnen im Auftrag der Unesco nach Hamburg, um die Pläne für den City-Hof persönlich zu begutachten. Gegen den Entwurf der Hansestadt gibt es Widerstand.“ Ein Artikel in der Welt.

 

City-Hof-Abriss: Welterbe-Titel in Gefahr?

„Zwei Expertinnen des UNESCO-Beratergremiums ICOMOS haben sich am Donnerstag in Hamburg über den geplanten Abriss der denkmalgeschützten City-Hochhäuser informiert. Die Hochhäuser aus den 1950er-Jahren sollen durch einen Neubau mit rötlicher Backstein-Fassade ersetzt werden. Dagegen gibt es seit längerem Protest. Die Kritiker befürchten, der Neubau könnte Sichtachsen versperren und somit den “universellen Wert” des Weltkulturerbes Kontorhausviertel und Speicherstadt beeinträchtigen.“ Ein Bericht im NDR.

 

Das Unesco-Siegel wird für Hamburg zum Fluch

„Viele Städte kämpfen erst mit großem Aufwand um das Siegel der Unesco. Dann erweist es sich als hinderlich. Das zeigt ein erstaunlicher Streit um den Abriss von Hochhäusern am Rande von Hamburgs Speicherstadt.“ Ein Artikel von Britta Nagel in der Welt.

 

Beraterinnen der Unesco besichtigen City-Hochhäuser

„Zwei Expertinnen des Unesco-Beratergremium Icomos haben sich am Donnerstag in Hamburg über den geplanten Abriss der denkmalgeschützten City-Hochhäuser informiert.“ Ein Artikel im Focus.

 

„Die City-Höfe sind Pufferzone für Welterbe“

„Wie wichtig sind die City-Hof-Hochhäuser für das Hamburger Welterbe? Jetzt haben sich Unesco-Abgesandte ein Bild von dem Komplex gemacht – und hören sich dabei auch harsche Kritik von Denkmalschützern an.“ Ein Artikel in der Welt.

 

Warum Denkmalschützer beim City-Hof auf die Unesco setzen

„Der Abriss des Gebäudeensembles berührt nun auch den Welterbetitel des benachbarten Kontorhausviertels. Senat steht unter Druck.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Fernbahnhof in Altona : Die Besserwisser

„Altona bekommt einen neuen „Fernbahnhof: Das war ausgemachte Sache. Doch die Bahn hat ihre Rechnung ohne ein paar Bürger gemacht, die jetzt sachkundig einen Baustopp erstritten haben.“ Ein Artikel von Christoph Twickel bei ZEIT Online.

 

Stille Örtchen in Hamburg? Das war einmal…

„Cafés, Bars und sogar ein Museum: Was Hamburger aus den ehemaligen Toilettenhäuschen der Stadt gemacht haben.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Wie Hamburg zu einem Schloss auf der Alster kam

„Vor 150 Jahren ließ Martin Haller eine temporäre Insel vor dem Jungfernstieg errichten. Dann kam überraschend der König.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Wenn ein Hamburger Stadtteil zu schnell wächst

„Groß Borstels Einwohnerzahl steigt um etwa 40 Prozent. Es gibt Protest wegen der Verkehrsprobleme in dem Stadtteil.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Mega-Einkaufszentrum in der HafenCity öffnet ein Jahr später

„Der Zeitplan für das Großbauprojekt im Überseequartier kann nicht eingehalten werden. Dort entstehen 200 Geschäfte und ein Kino.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Tanzt, Türme, tanzt

„Der Hamburger Fotograf Carsten Witte richtet in seiner „Hommage à Hadi (Teherani) and More“ in der Galerie Monika Mohr einen frischen Blick auf die Architektur.“ Ein Artikel in der Welt.

 

Das 6,4-Quadratmeter-Haus

„100 Euro Miete für komfortables Wohnen mitten in der Stadt. Was unvorstellbar klingt, macht der Architekt Van Bo Le-Mentzel mit minimalistischen Bauplänen für 6,4 Quadratmeter möglich. Das “Tiny100” ist seine Antwort auf den aktuellen Immobilienwahnsinn.“ Ein Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur Redakteurin Britta Bürger.

 

“Zukunft der Stadt”: Mobilität “Straßen müssen mehr sein als reine Transportwege für Autos”

„Die dänische Städteplanerin Helle Søholt bringt die Zukunft der Stadt auf eine simple Formel: Fahrrad statt Auto.“ Aus der neuen SZ-Serie “Zukunft der Stadt” – hier entlang.

 

“Es darf kein privates Eigentum mehr an Baugrund geben”

„Boden und Wohnen dürfen keine Ware sein, sagt der Berliner Architekt Christian Schöningh.“ Ein Artikel von Laura Weißmüller aus der SZ-Serie “Zukunft der Stadt”.

 

“Lernen sollte integrativer Bestandteil einer Stadt sein”

„Wenn Schulen, Bibliotheken und Universitäten nicht mehr als isolierte Institionen fungieren, sondern kooperieren, wird Lernen effizienter, meint der britische Dozent Les Watson.“ Aus der SZ-Serie “Zukunft der Stadt”. Hier entlang.

 

“Wir brauchen eine Vielfalt an öffentlich zugänglichen Räumen”

„Die Architektin Anna Rose kritisiert die schleichende Privatisierung des öffentlichen Raumes – und wünscht sich Outdoor-Fitnessstudios.“ Ein Artikel aus der SZ-Serie “Zukunft der Stadt”.

 

“Wir brauchen eine Bildungseinrichtung für Querdenker”

„Kreative geben einer Stadt die Richtung, meint Dimitri Hegemann. Wie man sie fördern kann, weiß der Gründer des Berliner Techno-Clubs Tresor genau.“ Hier entlang zum Artikel aus der SZ-Serie “Zukunft der Stadt”.

 

“Wir können es leicht mit den Männern aufnehmen”

„Dorte Mandrup ist eine der besten Architekten Dänemarks. In der männerdominierten Architekturszene ist sie die Ausnahme. Demnächst soll im jütländischen Brande ein Wolkenkratzer aus ihrer Hand entstehen – mit seinen 320 Metern wäre er der größte in Europa.“ Ein Artikel von Laura Weißmüller in der Süddeutschen Zeitung.

Wie es um die Gleichstellung von Frauen in deutschen Planungsbüros tatsächlich aussieht, erfahren Sie hier.

 

Erich-Mendelsohn-Ausstellung in Berlin – Der große Visionär

„Erich Mendelsohn gehörte zu den einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Im Haus der IG Metall, einem seiner schönsten Bauten in Berlin, erzählt die Ausstellung “Mendelsohn Transfer” von seinem Lebenswerk.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

 

Mehr Markt ist nicht die Lösung

„Durch die Entfesselung der Marktkräfte will der Wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums die Wohnungsnot in den Städten lindern. Doch diese Empfehlung beruht auf einer fehlerhaften Analyse. Tatsächlich könnte ein kluger öffentlicher Wohnungsbau die Ungleichheit reduzieren und gleichzeitig das wirtschaftliche Wachstum steigern.“ Ein Kommentar von Tom Krebs bei Makronom.

 

Mietpreisbremse: Ökonomen machen bei Kritik schweren Fehler

„In einem Gutachten forderten Wissenschaftler die Abschaffung der Mietpreisbremse. Jetzt stellt sich heraus: Ihre Annahmen über die Wirkungsweise des Gesetzes sind falsch. Ein weiteres Beispiel dafür, wie kompliziert die Regel ist.“ Hier entlang zum Artikel in der Welt.

 

Her mit der Bodensteuer – Zur Wiederkehr der neuen alten sozialen Frage

„Seit der Finanzkrise ist der Grund- und Boden als vermeintlich sicheres Anlageobjekt Ziel der großen Investmentfonds geworden. Der Gesetzgeber sieht dem tatenlos zu. Das sollte sich ändern, sagt Wirtschaftswissenschaftler Dirk Löhr.“ Hier gelangen Sie zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

 

Landschwund – Wenn Land für immer verschwindet

„Der Zwang zum Wachstum: immer mehr Naturflächen werden bebaut, mit Fabriken, Logistikhallen, Einfamilienhäusern, Straßen. Der ‘Landfraß’ hat Folgen: Landwirtschaftliche Flächen werden knapp, die Artenvielfalt sinkt.“ Ein Beitrag im BR Podcast Radiowissen.