Tuesday Reads

Tuesday Reads #19

Ein neuer Platz für Hamburg: Der Amerigo-Vespucci-Platz hat eröffnet. Darüber hinaus ging es in der vergangenen Woche um ein das Holsten-Areal, Wohnen in der Innenstadt, knappes Baumaterial und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

Umbau der Innenstadt – Kaum ein Quartier ist öder als die City – Hamburg fehlt der Mut!

„Wie lange waren Sie nicht mehr in der Innenstadt? Mein letzter Besuch ist ewig her – es gab durch den Lockdown wirklich keinen Grund, hinzufahren. Und selbst jetzt, wo die Läden wieder geöffnet sind, lockt mich wenig. Ja, ich mag die Binnenalster, den Blick auf die Fontäne. Aber ganz ehrlich: Kaum ein Quartier in Hamburg langweilt mich ansonsten mehr als unsere City!“ Eine Meinung in der MOPO.

Stapelfeldt für mehr Wohnungsbau in Hamburgs Innenstadt

„Monatelang ging es in der Hamburger Innenstadt relativ einsam zu. Nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen kehren die Menschen zurück. Stadtentwicklungssenatorin Stapelfeldt will Straßen und Plätze attraktiver machen und wünscht sich mehr bewohnte Gebäude.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Hamburger Senat investiert 29 Millionen Euro in Aufwertung

„Insgesamt 50 Millionen Euro werden für Umgestaltung von Plätzen und neue Ideen investiert. 900 Wohnungen in City geplant.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Keine Einkaufsmeile mehr? – Hamburg will City und Hauptbahnhof umgestalten

„Mehr Wohnungen, attraktive Plätze und eine Umwandlung des Hauptbahnhofs: Die Hamburger Innenstadt soll in den kommenden Jahren interessanter gestaltet werden – die bislang bekannten Einkaufsstraßen könnte es dann so nicht mehr geben.“ Ein Artikel in der MOPO.

Das Tor zur Welt, mal ganz anders

„The Gate“ – mit einer App können Spaziergänger spannende Kunst an 16 Orten in der Hafen City entdecken.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Einweihung in der Hafencity: Amerigo-Vespucci-Platz ist fertig

„Mit rund 10.000 Quadratmetern könnte er zum neuen Touristen-Hotspot werden. Doch Kritiker stoßen sich am Namen.“ Ein Beitrag im NDR.

Hamburg: Neuer Platz in HafenCity fast so groß wie Rathausmarkt

„Am Freitag wurde das neue zentrale Element des Quartiers Elbbrücken eröffnet: „attraktiver Mittelpunkt für das öffentliche Leben“.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Amerigo-Vespucci-Platz in Hamburger HafenCity eröffnet

„Die HafenCity in Hamburg wächst weiter schnell – von der Elbphilarmonie weg in Richtung Osten und Elbbrücken wird sie in wenigen Jahren endgültig fertiggestellt. Am Freitag hat die östliche HafenCity schon mal ihren eigenen Platz bekommen: Der Amerigo-Vespucci-Platz soll dort der Mittelpunkt für das öffentliche Leben werden.“ Ein Beitrag im Sat1.

Neuer Platz in Hamburg lädt zum Verweilen ein

„Der 10.000 Quadratmeter große Amerigo-Vespucci-Platz ist nach über zwei Jahren Bauzeit im Elbbrücken-Quartier eröffnet worden.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Der schräge Platz ist erst der Anfang – Wie endlich Leben in die HafenCity kommen soll

„Grüne Wiesen, Holzbänke und ein direkter Blick auf den Baakenhafen: Der Amerigo-Vespucci-Platz ist der größte seiner Art in der HafenCity – und zudem ein ziemlich schräger. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) eröffnete am Freitag das neue Herzstück des jungen Quartiers Elbbrücken.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hafencity: Eröffnung des Amerigo-Vespucci-Platzes

„Vier Jahre wurde in der Hamburger Hafencity daran gearbeitet, jetzt ist es soweit: Ab dem 5. Juni ist der Amerigo-Vespucci-Platz für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Eröffnungsfeier am 4. Juni findet wegen der Corona-Pandemie nur im kleinen Rahmen statt.“ Ein Beitrag im NDR.

Der schiefe Platz von Hamburg – Endlich fertig: Die HafenCity hat ein neues Herzstück

„Nach mehrjähriger Bauzeit hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Freitag den größten Platz der Hamburger HafenCity eröffnet. Mit einer schrägen Besonderheit.“ Eine Meldung in der MOPO.

Grindelhochhäuser: Früher Luxus – heute Kult

„Dachterrasse, Müllschlucker, Tiefgarage: Im Hamburger Grindelviertel entsteht nach Kriegsende Deutschlands erste Hochhaussiedlung – mit besonderem Luxus. Am 12. Juli vor 75 Jahren erfolgte der erste Spatenstich. Heute stehen sie unter Denkmalschutz.“ Ein Beitrag im NDR.

Große Veränderungen in Hamburger Park – Das wird alles neu in Planten un Blomen

„Hier befindet sich Hamburgs schönster Bahnhof. Doch der Name des 118 Jahre alten Bauwerks steht schon seit Jahren für Hamburgs größten Engpass und ewige Baustelle. Die eigentliche Veränderung an diesem Ort findet hinter dem Bahnhof statt. Für 20 Millionen Euro entsteht ein neuer Straßenverlauf. Planten un Blomen bekommt dazu einen weiteren Eingang – und wächst um 10.000 Quadratmeter.“ Weiterlesen in der MOPO.

Hamburgs Schlachthof-Quartier – Das Viertel, das zum Himmel stank

„Heute ist kaum noch vorstellbar, wie es einst zuging in Hamburgs Schlachthof-Quartier. An Markttagen gab es hier einen Viehtrieb fast wie im Wilden Westen. Die Viehhändler feilschten in der Rindermarkthalle um die Preise. Innerhalb von Stunden wechselten Tausende Tiere den Besitzer. Und anschließend wurden im benachbarten Schlachthof, zu dem Tunnel führten, Rinder und Schweine vom Leben in den Tod befördert.“ Ein Artikel in der MOPO.

1.200 Wohnungen kommen ins Holsten Quartier

„Auf dem früheren Areal der Holsten-Brauerei entsteht jetzt eines der größten Neubauprojekte Hamburgs. Nach zähem Ringen haben sich das Bezirksamt Altona und der Investor auf einen städtebaulichen Vertrag für 1.200 Wohnungen geeinigt.“ Ein Beitrag im NDR.

Mehr als 1200 neue Wohnungen im Holsten-Quartier

„Für das von Spekulanten mehrfach weiterverkaufte Areal der früheren Holsten-Brauerei in Hamburg-Altona zeichnet sich nach zähen Verhandlungen eine Lösung ab.“ Ein Artikel im Tageblatt (Abo).

Spekulanten gestoppt? – Schluss mit Holsten-Monopoly! Neuer Plan für Areal in Altona

„86.000 Quadratmeter, mehr als 1200 Wohnungen, die möglichst bezahlbar sein sollen, Platz für Gewerbe, ein neues Zentrum mit historischem Kern, ökologisch nachhaltig und auch noch verkehrsberuhigt – das ist der Wunschplan des Bezirks Altona für das Holsten-Areal. Problem: Das Projekt wird von der Consus Real Estate entwickelt und deren Erlöskonzept ist eigentlich ein anderes: maximaler Profit. Über Monate stockten die Gespräche. Wie die Bezirksamtsleitung am Mittwochabend mitteilte, gibt es nun eine Einigung für das Quartier, das zur Gelddruckmaschine für Immobilien-Spekulanten geworden ist. Der Planungsausschuss muss nur noch zustimmen und der Vertrag unterzeichnet werden. Vermutlich nicht die letzten Hürden.“ Weiterlesen in der MOPO.

Holsten-Quartier: Etappensieg nicht kleinreden

„Der Vertragsentwurf für das Hamburger Holsten-Areal ist ein Erfolg. Bezirksamt Altona suchte endlich die Gespräche.“ Ein Kommentar im Hamburger Abendblatt (Abo).

Alles geklärt, oder?

„Das Bezirksamt und die Consus AG haben sich auf Eckpunkte für die Bebauung des Holstenareals geeinigt. Ob wirklich bald gebaut wird, scheint unklar.“ Ein Artikel in der taz.

„Über zehn Millionen Euro Strafe lachen die sich kaputt!“

„Wie kann eine Stadt Investoren vom Spekulieren abhalten? Viele Druckmittel gibt es nicht, wie der Fall eines hart umkämpften Immobilienprojekts in Hamburg zeigt.“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

Poker ums Holsten-Gelände – So ein Desaster sollte nicht wieder passieren!

„Das ehemalige Holsten-Gelände liegt seit dem Auszug der Brauerei brach. Das hätte verhindert werden können, doch durch einen entscheidenden Fehler der Stadt wurde das Mega-Areal zur Gelddruck-Maschine für Immobilien-Spekulanten. Denn anstatt das Vorkaufsrecht zu nutzen, wurde Carlsberg damals dem Vernehmen nach im Zuge der Verhandlungen um den (wichtigen!) Verbleib als Arbeitgeber und Steuerzahler in der Hansestadt erlaubt, das Gelände an die Privatwirtschaft weiterzureichen.“ Weiterlesen in der MOPO.

In Hamburg-Ottensen entstehen Hunderte neue Wohnungen

„Wie Hamburg Quartiere plant – das Abendblatt stellt künftige Stadtviertel vor. Heute: Die Kolbenhöfe.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Fahrradparkhaus: Baustein der Mobilitätswende mit Platz für 600 Räder

„An der U-Bahn-Station Kellinghusenstraße wurde Hamburgs erstes öffentliches Parkhaus nur für Fahrräder am Montag eingeweiht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Erstes öffentliches Fahrradparkhaus in Hamburg eröffnet

„In Hamburg ist ein erstes öffentliches Fahrradparkhaus eröffnet worden. Rund 1000 Fahrräder können im Parkhaus an der U-Bahn-Haltestelle Kellinghusenstraße im Stadtteil Eppendorf abgestellt werden, wie die Hamburger Hochbahn am Montag mitteilte. Darunter gibt es 145 feste Stellplätze, die online gebucht werden können.“ Eine Meldung in der SZ.

Biotop oder Wohnraum?

„Das alte Diekmoor im Norden von Hamburg soll trocken gelegt werden, damit dort 700 Wohnungen entstehen können. Doch Bürgerinnen und Bürger protestieren dagegen.“ Ein kurzer Beitrag im ZDF.

Hamburg-Mitte: Industriegebiet Billbrook soll modernisiert werden

„Das Projekt wird von der rot-grünen Koalition in Hamburg vorangetrieben. Vor allem die Beseitigung von Altautos steht im Vordergrund.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neue Shopping-Meile und Quartiersplatz – Dieser Hamburger Stadtteil soll jetzt erblühen

„Schnelsen bekommt eine Frischzellenkur: Für die Zentren Frohmestraße und Burgwedel hat der Senat am Dienstag ein neues Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) beschlossen. Nachdem bereits im vergangenen Jahr 62,3 Millionen Euro in verschiedene Quartiere geflossen waren, soll nun auch Schnelsen von den öffentlichen Geldern profitieren.“ Ein Artikel in der MOPO.

Körber-Haus: Einblicke in Bergedorfs neues Schmuckstück

„80 Handwerker geben alles, damit das Körber-Haus, ein Begegnungsort der Generationen, im Sommer 2022 Besucher empfangen kann.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Vorbild Hamburger Hafencity: Buxtehudes neue Baupolitik

„Grundstücke der Stadt werden nur noch mit engen Auflagen verkauft. Trotzdem ist die Nachfrage groß. Der erste Investor steht fest.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Was wird aus Hamburg? „Stadt steht international im Fokus“

„Oberbaudirektor Franz-Josef Höing spricht im Podcast über die Wahrnehmung der Stadt, neue Quartiere – und Postkarten von 2050.“ Hier entlang zum Beitrag im Hamburger Abendblatt (Abo).

Sparda Bank: Hamburger Immobilienpreise zwingen Ältere ins Umland

„Wegen der steigenden Preise in Hamburg ergibt sich eine zunehmende Bevölkerungswanderung. Das ergibt eine Studie der Sparda Bank.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Holz & Co.: – Preis-Explosion bei Baustoffen – wird mein Projekt jetzt teurer?

„Die Preise ziehen an – auch für viele Baumaterialien. Private Bauherren müssen zwar nicht mit Preisexplosionen rechnen. Auswirkungen auf ihr Projekt können die höheren Kosten trotzdem haben.“ Ein Artikel in der MOPO.

Im Norden wird das Material knapp – Baufirmen können Wohnungen nicht fertig bauen

„Während sich China und die USA langsam von der Corona-Rezession erholen, werden Rohstoffe weltweit immer knapper und teurer – zu Lasten der Baufirmen. Auch Baustellen im Norden geht allmählich das Material aus. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) ist besorgt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Eigenheim in Hamburg: So hilft der Staat beim Heizungstausch

„Ab 1. Juli gibt es von der KfW-Bank höhere Darlehen und Zuschüsse. In Hamburg gelten dann Sonderregelungen, die teuer werden können.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Einfamilienhaus: Sehnsuchtsort oder schwarzes Klimaschaf?

„Es ist ein schmaler Grat: Wo sich privates Lebensglück und gesellschaftliche Verantwortung treffen, ist das Ringen um die Grenze zwischen staatlicher Regulation und Privatsphäre nicht erst seit der Corona-Pandemie heiß umkämpft. So auch in der jüngst, nicht ohne Polemik, geführten Debatte rund um die Ausweisung von Neubaugebieten für Einfamilienhäuser. Auf der einen Seite steht der Wunsch nach den eigenen vier Wänden, einem Leben im Grünen mit spielenden Kindern auf der Straße. Auf der anderen Seite gerät das Einfamilienhaus immer häufiger in den Fokus klimapolitischer Debatten.“ Hier entlang zum Beitrag im BDA Denklabor.

Innenstädte nach Corona: Wie kann ein Neustart aussehen?

„Das Leben kehrt zurück in unsere Städte. Doch es ist unübersehbar: Corona hat Narben in den Innenstädten hinterlassen. Einige Geschäfte und Cafés haben die Pandemie finanziell nicht überlebt. Wie kann ein Neustart aussehen?“ Ein Beitrag im WDR.

Stadt ohne Werbung

„Animierte Außenwerbung verbraucht viel Strom und stresst die Bevölkerung. Die Initiative „Hamburg Werbefrei“ will sie per Volksentscheid abschaffen.“ Weiterlesen in der taz.

„Women in Architecture“: Festival startet in Berlin

„Frauen in typisch männlichen Berufen sind auch im Jahr 2021 immer noch rar. Architektinnen zum Beispiel sind selten. Dagegen will das Berliner Festival „Women in Architecture“ etwas tun. Die Architektin Elke Duda koordiniert das Festival.“ Ein Beitrag im NDR.

Fulminanter Auftakt – Women in Architecture Festival in Berlin

„Unter dem Motto „Baustelle Gleichstellung“ sollen zahlreiche Ausstellungen, Vorträge, Führungen, Symposien, Filme und Workshops einen Beitrag zum Umbau des Berufsbildes leisten und Raum für die Auseinandersetzung mit architektonischen Werken von Frauen bieten.“ Hier entlang zum Programm im Baunetz.

Was ich als Erstsemester gern über Architektur gewusst hätte

„Architekt:innen zeichnen Häuser am Computer. Müssen sie das schon im Studium können? Und wie viel Mathe brauchen sie? Student Christopher Ehlers gibt Antworten.“ Weiterlesen im Spiegel.

Es muss nicht gleich die Abrissbirne sein

„Das Berliner Architekturforum Aedes beleuchtet den nachhaltigen Umgang mit alter Bausubstanz, der längst zu einem ökologischen Gebot geworden ist.“ Ein Artikel im Tagesspiegel.

Wunschlos winzig Wunschlos winzig

„Schickes Design, smarte Ausstattung und viel Privatsphäre: Ein Tiny House ist die perfekte Unterkunft für einen Kurztrip in Coronazeiten. Hier sind fünf Ferienhäuschen-Siedlungen in Europa.“ Ein Artikel im Spiegel.

Wenn die ganze Welt eine schimmernde, große Stadt würde

„Liam Young schafft „spekulative Architektur“ – statt zu bauen, produziert er Zukunftsentwürfe. Sein aktueller: Die Menschheit könnte in einer einzigen Megastadt leben.“ Ein Artikel in der ZEIT (Abo).