Tuesday Reads

Tuesday Reads #15

Der Berliner Mietendeckel wurde gekippt. Darüber hinaus ging es in der vergangenen Woche um Schmetterlinge in der HafenCity, ein autofreies Eimsbüttel, die Architekturbiennale, einen Geburtstag und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

Trotz Ladensterben in Einkaufszentren – Planer halten an Mega-Mall in der HafenCity fest 

„Während einigen Geschäften in der Hamburger Innenstadt die Luft ausgeht, soll in der HafenCity eine gigantische Shopping Mall mit über 200 Läden entstehen. Trotz Corona-Pandemie und zunehmendem Online-Handel halten die Planer an ihrer Idee fest – weil sie daran glauben, dass ihr Konzept Zukunft hat.“ Ein Artikel in der MOPO.

HafenCity: Streit um Schmetterling und Neubau von Gruner + Jahr

„Lohsepark-Anwohner kämpfen um Nachtkerzenschwärmer auf dem künftigen Verlagsgelände. Behörde weist Kritik zurück.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Geschützte Tierart auf Bauland gesichtet – Mega-Zoff um Neubau der Gruner+Jahr-Zentrale

„Nachtkerzenschwärmer gehören zu den 138 in Europa strengstens geschützten Arten. Ausgerechnet auf dem Gelände des geplanten Verlagsgebäudes von „Gruner + Jahr“ wurden die seltenen Schmetterlinge gesichtet. Anwohner kämpfen für den Schutz der bedrohten Art, die Behörde weist die Kritik zurück.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburg kratzt an den Wolken – für 700 Millionen Euro

„Der Elbtower soll das neue Tor zur Stadt werden – zweieinhalb Mal so hoch wie die Elbphilharmonie, der erste Wolkenkratzer Hamburgs.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Nach 113 Jahren – Hamburg: Abschied vom schönsten Postamt der Welt

„Das Gebäude in der Schlüterstraße/Ecke Binderstraße sieht aus, als stamme es aus dem Mittelalter, ist aber doch „nur“ 113 Jahre alt. Eine großartige Geschichte hat es trotzdem: Es beherbergte das größte Fernsprechamt der Welt, später ging hier Hamburgs erster Radiosender „on air“. Zuletzt war das Backsteingebäude, das ein bisschen an eine Kathedrale erinnert, Sitz einer Postbank-Filiale. Doch die hat gestern ihre Pforte geschlossen – und zwar für immer.“ Ein Artikel in der MOPO.

Vorher-Nachher-Vergleich – So schön könnte Eimsbüttel ohne Autos aussehen

„In Eimsbüttel soll der Autoverkehr deutlich reduziert werden. Dafür sollen Plätze mit Aufenthaltsflächen, Sitz- und Spielmöglichkeiten, Hochbeeten und Fahrradflächen entstehen. So wünscht es sich zumindest die Initiative „Kurs Fahrradstadt“. Sie will Eimsbüttel, angelehnt an die „Superblocks“ in Barcelona, in „Superbüttel“ verwandeln. Die MOPO zeigt, wie das aussehen könnte.“ Ein Artikel in der MOPO.

Spielen statt Parken 

„Die Initiative Kurs Fahrradstadt möchte Teile des Hamburger Stadtteils Eimsbüttel fahrrad- und menschenfreundlicher machen. Vorbild ist Barcelona.“ Ein Artikel in der taz.

Streit um Schilleroper – Eigentümerin lenkt jetzt doch ein – Politiker hat große Zweifel

„Die Bagger reißen ab, das denkmalgeschützte Stahlgerüst ist immer noch nicht gesichert: Die Odyssee um die Schilleroper findet einfach kein Ende. Eigentlich wollte die Stadt jetzt selbst aktiv werden, doch offenbar will das jetzt doch die Eigentümerin übernehmen. Ein Hamburger Politiker will nicht mehr zugucken.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburger verzweifelt – SAGA-Wohnung steht unter Wasser – und die Bürokratie im Weg

„Der Albtraum begann für einen Hamburger in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Gegen 4.30 Uhr ging es los: erst nur mit einem Tropfen, innerhalb von kürzester Zeit wurde daraus ein stetiges „Laufen“. So beschreibt der Hamburger, der anonym bleiben möchte, die Wasserbäche, die seitdem die Wände seiner Wohnung zieren.“ Weiterlesen in der MOPO.

Jahrelanger Streit um Hamburger Marktplatz – Umbau gestartet – trotz Kritik von Bürgern

„Das ewige Hin und Her hat nun ein Ende: Nach etlichen Jahren der Diskussionen und Planungen zwischen dem Bezirk und verschiedenen Interessengruppen haben am 22. März die Umbauarbeiten am Marktplatz in Blankenese begonnen. Bis Ende Oktober 2021 soll dann alles fertig werden – trotz weiterer Kritik am Vorhaben.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburg: Urbanes Gebiet in Groß Borstel geplant

„Im Hamburger Stadtteil Groß Borstel soll das Urbane Gebiet „Petersen Park“ mit einer Bruttogrundfläche von rund 100.000 Quadratmetern entstehen.“ Weiterlesen beim Immobilienmanager.

Neues Mega-Bauprojekt in Hamburg – 330 Wohnungen auf 60.000 Quadratmetern

„Grüne Dächer, Urban Gardening und ein Park mitten im Wohngebiet: So sehen die Pläne für ein neues Bauprojekt im Hamburger Stadtteil Groß Borstel aus. Auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern entstehen neue Wohnungen und Gewerbebauten.“ Weiterlesen in der MOPO.

Hamburger Denkmal am Schwarzenberg verfällt immer mehr

„“Pavillon am See“ steht seit Jahren leer. Dabei werden bereits seit 2018 Interessenten für das „alte Klohaus“ gesucht – und gefunden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

In Fischbek entstehen neue Wohnungen an der Magistralen

„101 Wohnungen entlang der B 73: Wohnkomplex am Neubauquartier „Heidbrook“ ist Beispiel für das Hamburger Magistralen-Konzept.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wer in Hamburg einen Kleingarten sucht, braucht viel Geduld

„Die Parzellen in Bergedorf und ganz Hamburg sind komplett belegt. Rund 10.000 Interessenten stehen auf den Wartelisten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Illegaler Leerstand und Wucher an der Holtenklinker Straße?

„Bergedorfs Linken-Fraktion klagt erneut über Missstände und erhöht den Druck auf das Bezirksamt. Eigentümer soll angehört werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Immobilien in Hamburg: 593.000 Euro für ein Haus in Bergedorf

„Gutachterausschuss hat alle Immobilienverkäufe des Jahres 2020 ausgewertet: Im Bezirk Bergedorf Preissteigerungen bis 23 Prozent.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Gemeinsam Schiffe und Wohnungen in Hamburg bauen

„Vor 150 Jahren gründeten Schiffszimmerer aus Hamburg eine Interessenvertretung, aus der später eine richtige Genossenschaft wurde.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Sollte andere Städte inspirieren“ – Hamburg mit internationalem Preis ausgezeichnet

„Hamburg wird immer grüner: Weniger Autos, mehr Fahrradwege und dazu viele Parks, Grünflächen und Dachgärten. Für das nachhaltige Stadt-Design ist Hamburg nun als „Green City of the Year 2021“ ausgezeichnet worden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Vorübergehende Hilfe für Eigentümer

„In der Corona-Krise wird es für manche finanziell eng. Eigentümer müssen keine Sorgen haben, ihre Immobilie zu verlieren. Sie können Unterstützung beantragen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Rot-Grün will Hamburgs Einfamilienhäuser nicht mehr schützen

„In Walddörfern und dem Alstertal wird das Baurecht oft unterlaufen. Aber Nachbesserungen lehnt die Koalition im Bezirk Wandsbek ab.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Die echten Preise – Das kosten Wohnungen und Häuser wirklich in Hamburg

„Die Immobilienpreise in der Hansestadt sind auch im Corona-Jahr 2020 weiter gestiegen. Der Wunsch nach mehr Platz und eigenem Garten ließ die Nachfrage in die Höhe schnellen. Außerdem nutzen viele Anleger das niedrige Zinsniveau, um in Wohnobjekte in Hamburg zu investieren. Die Linke fordert deshalb Maßnahmen, um die Mietbelastung zu senken.“ Ein Artikel in der MOPO.

Immobilien: Wo es in Hamburg noch bezahlbare Einfamilienhäuser gibt

„Wer im Umland sucht, spart im Schnitt rund 230.000 Euro im Vergleich zu Hamburg. Wo man weniger als 3000 Euro pro Quadratmeter zahlt.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Preise für Wohnungen und Häuser in Hamburg stark gestiegen

„Immobilienmarktbericht zeigt kräftigen Preisanstieg in der Corona-Pandemie. Allerdings gibt es bemerkenswerte „Ausreißer“. Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mehr Hamburger nehmen Baukredite mit 30 Jahren Laufzeit auf

„Ergebnis einer HypoVereinsbank-Studie: Häuser sind wegen der Corona-Pandemie stärker gefragt und teurer als je zuvor.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mietendeckel vor dem Bundesverfassungsgericht gekippt

„Die höchste deutsche Instanz hat die Maßnahme für ungültig erklärt. Warum die Entscheidung so wichtig ist.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bundesverfassungsgericht kippt Mietendeckel 

„Karlsruhe hält den vor einem Jahr eingeführten Mietendeckel für verfassungswidrig. Tausenden Mieter*innen drohen jetzt hohe Nachzahlungen.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Mietendeckel-Entscheidung: die Reaktionen aus Hamburg

„Berliner Mietendeckel verstößt laut Bundesverfassungsgericht gegen Grundgesetz. Das sagen Hamburger Politiker und Initiativen.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Was macht Hamburg besser als Berlin in Sachen Wohnungen?

„Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) hat sich in die Debatte um zu hohe Mieten eingeschaltet, lobt seine Landesregierung.“ Ein Artikel in der Berliner Zeitung.

Es gibt kein Recht auf eine Wohnung neben dem KaDeWe

„Der Gesetzgeber in Berlin drückte die Mietpreise per Gesetz nach unten. Gebaut wurde weniger, Wohnraum wurde knapper. Der rot-rot-grüne Mietendeckel hatte damit eine fatale Wirkung für ärmere Mieter. Und er nährte manche Illusion.“ Ein Artikel in der Welt.

Tausende protestieren in Berlin gegen Mietendeckel-Aus

„Die Demonstranten forderten mehr politisches Handeln gegen den „Mietenwahnsinn“. Auf Hunderttausende Berliner kommen nach dem Karlsruher Beschluss zum Mietendeckel teils saftige Nachzahlungen zu.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wird Wohnungspolitik nun das große Wahlkampfthema?

„Bauen, bauen, bauen! Gegen die Wohnungsnot in Deutschland gibt es viele Mittel. Ein bundesweiter Mietendeckel aber ist unwahrscheinlich.“ Ein Artikel im Tagesspiegel.

Berliner Senat rechnet mit 40.000 hilfsbedürftigen Mietern 

„Der Mietendeckel ist für verfassungswidrig erklärt worden. Zehntausende Berliner Haushalte könnten in finanzielle Schwierigkeiten geraten, wenn nun hohe Nachzahlungen auf sie zukommen.“ Ein Artikel im Spiegel.

„Wir brauchen jetzt einen Mietendeckel auf Bundesebene“

„Die Linken-Politikerin Caren Lay fordert die Einführung eines bundesweiten Mietendeckels. Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel gekippt. Bislang habe der Bund der Mieten-Explosion tatenlos zugesehen, sagte Lay im Dlf. Auch in der Baupolitik habe der Bund versagt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Mietendeckel-Aus: Diskussion über bundesweite Regulierung

„Das Bundesverfassungsgericht hat das Berliner Mietendeckel-Gesetz gestoppt. Nun werden Forderungen nach einer bundesweiten Regelung lauter. Dafür spricht sich auch der Mieterbund aus.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Jetzt ist man einen Schritt zurückgegangen“

„Der Berliner Mietendeckel ist verfassungswidrig. So hat das Bundesverfassungsgericht geurteilt. Die Schriftstellerin Annett Gröschner bedauert, dass damit die Mischung von Jungen und Alten aber auch Armen und Reichen in der Stadt weiter schwindet.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Der Städtebauer

„Christoph Mäckler feiert seinen 70. Geburtstag. Der Architekt hat Frankfurt nicht nur mit seinen Gebäuden geprägt – und setzt sich längst noch nicht zur Ruhe.“ Ein Artikel in der FAZ.

Prediger der schönen Stadt

„Mit seinem Ideal einer „Rematerialisierung der Moderne“ forderte er eine Rückbesinnung auf die Sinnlichkeit: Zum siebzigsten Geburtstag des Architekten Christoph Mäckler.“ Hier entlang zum Artikel in der FAZ.

Christoph Mäckler: „Der öffentliche Raum ist der Sozialraum unserer Demokratie“

„Zum 70. Geburtstag ein Gespräch mit dem Architekten Christoph Mäckler über Defizite, die urbanes Leben zum Stillstand bringen, sowie den Reiz von Materialien, Formen und Farben.“ Ein Interview in der Frankfurter Rundschau.

„Wir haben verlernt, wie man schöne Städte baut“

„Christoph Mäckler gilt als einflussreichster traditionsorientierter Architekt des Landes. Ein Gespräch zu seinem 70. Geburtstag über Rekonstruktionen, Gründerzeitviertel und einen alten Meister, der wiederentdeckt werden sollte.“ Ein Interview in der Welt (Abo).

Sozialer Wohnungsbau – Geschichte eines umstrittenen Konzepts 

„Der soziale Wohnungsbau war wichtig für den Wiederaufbau in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Wohnungsnot groß war. Eine Erfolgsgeschichte, doch heute ist das Konzept umstritten.“ Ein Beitrag im BR.

Hereinspaziert

„Pandemie hin oder her, die 17. Architekturbiennale – die größte und weltweit wichtigste Ausstellung zum Stand der Architektur – hält an ihrer Eröffnung im Mai fest. In Venedig natürlich, der waghalsigsten Stadt der Welt.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Trotz Corona: Architekturbiennale in Venedig 

„“Wie leben wir in der Zukunft zusammen?“, fragt die Architekturbiennale 2021 im Hinblick auf den Klimawandel und andere drängende Probleme unserer Zeit.“ Ein Artikel in der Deutschen Welle.

Eröffnung im Mai – trotz Pandemie

„Die Architekturbiennale Venedig wurde 2020 pandemiebedingt verschoben. In fünf Wochen soll sie nun eröffnet werden – sogar mit Publikum. Architekturexperte Nikolaus Bernau sieht eine Demokratisierung der Schau im Gange, wenn sie denn stattfindet.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Architekturbiennale in Venedig soll im Mai starten

„Die 17. Internationale Architekturbiennale in Venedig wird trotz der Corona-Pandemie am 22. Mai für das Publikum starten.“ Eine Meldung im Monopol Magazin.

Trotz Corona: Architektur-Biennale in Venedig findet statt

„Endlich wieder eine „richtige“ Architektur-Schau: Man wolle den Besuchern ein „physisches Ereignis ermöglichen“, hieß es von Veranstalterseite. Bereits am 22. Mai soll es losgehen. Die deutschen Teilnehmer blicken zurück – aus dem Jahr 2038.“ Ein Beitrag im BR.

Der Architekt als Verkörperung des humanistischen Künstlerideals

„Als Filippo Brunelleschi am 15. April 1446 in Florenz starb, bahrte man ihn im Dom auf – unter der mächtigen Kuppel, die er selbst konstruiert und nach 16 Jahren vollendet hatte. Heute gilt der Architekt als einer der vielseitigsten und einflussreichsten Künstler der Renaissance.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.