Tuesday Reads

Tuesday Reads #11

Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal erhalten die höchste Architekturauszeichnung. Darüber hinaus ging es vergangene Woche in den Medien um die Sternbrücke, die Schilleroper, ein neues Grundsteuermodell und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Rendite oder Leben? 

„Zwei ehemalige Galeria-Karstadt-Gebäude in der Hamburger Mönckebergstraße stehen leer. Das Bündnis Stadtherz macht Vorschläge für deren Nutzung.“ Ein Artikel in der taz.

Fünf Millionen Euro! Geldsegen für Kraftwerk Bille in Hamburg

„Die Gebäude des ehemalige Elektrizitätswerk in Hamburg stehen größtenteils unter Denkmalschutz. Das ist mit dem Geld geplant.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Sternbrücke – das Clubhaus für Waagenbau, Fundbureau und Co.

„Unter gemeinnützigem Dach wollen die Clubs ein Generationenhaus mit Kita und Altentagesstätte bauen. Nun ist die Stadt am Zug.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neubau der Sternbrücke: Bahn greift nach der „Mädchenoase

„Ein Teil der Freifläche des Umwelt- und Erlebnisprojekts für Mädchen und junge Frauen soll für Jahre zum Materiallager werden.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Zerfall der Schilleroper – Einsturzgefahr an Hamburgs bekanntester Bau-Ruine

„Seit Jahren rottet die mehr als 120 Jahre alte Schilleroper auf St. Pauli vor sich hin. Das geschichtsträchtige Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist seit Jahren sanierungsbedürftig. Jetzt droht ein Anbau einzustürzen. Um Passanten zu schützen, wurden Teile der umliegenden Straße abgesperrt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Betonbunker in Hamburg soll in einen Stadtgarten verwandelt werden

„Es ist ein besonderes Bauvorhaben: Der Bunker St. Pauli am Hamburger Heiligengeistfeld wird aufgestockt und anschließend begrünt.“ Weiterlesen in der Allgemeinen Bauzeitung.

Davidwache bis Planetarium: Wie Fritz Schumacher das Stadtbild prägte

„Ausgerechnet ein Bremer: Baumeister Fritz Schumacher prägte Hamburg wir kein anderer. Sein Markenzeichen ist Rotklinker.“ Ein Artikel bei shz.de (Abo).

150 neue Wohnungen an der Magistrale Bramfelder Chaussee

„Drei Grundeigentümer schieben neues Projekt an. Es soll auch Nachbarn zu Abriss und Neubau anregen: Sie bekommen besseres Baurecht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Großprojekt „Bergedorfer Tor“: Finanzierung ist gesichert

„Der Neubau kostet rund 124 Millionen Euro. Ein Seniorenzentrum, Co-Working-Büros, Wohnungen und Arztpraxen sind geplant.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neue Hochschule will sich für ganz Oberbillwerder öffnen

„Mit dem Wegzug aus Lohbrügge zum Ende dieses Jahrzehnts will die HAW die Abschottung der Forschung und Lehre von den Nachbarn beenden.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Oberbillwerder: Neue Pläne werden ab Donnerstag präsentiert

„Experten geben Änderungen des Flächennutzungsplans und des Landschaftsprogramms bekannt. Einsicht der Pläne für drei Wochen.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neues Gesetz verärgert Hausbesitzer in Hamburg

„Klaus Ummo Hirt verweigert sich dem Hamburger Klimaschutzgesetz. Der Grundeigentümer-Verband kritisiert die Umweltbehörde.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Jetzt auch im Hamburger Umland – Grüne wollen Bau von Einfamilienhäusern stoppen 

„Das ambitionierte Ziel der Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein: Den Flächenverbrauch bis 2030 auf unter 1,3 Hektar zu reduzieren. Dafür wollen die Grünen auch im Hamburger Umland den Bau von Einfamilienhäusern reduzieren.“ Ein Artikel in der MOPO.

Warum die Immobilienpreise in Hamburg bald fallen werden

„Häuser und Wohnungen dürften bald günstiger werden. Warum die Wende an der Elbe früher kommen soll als in anderen Regionen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Spekulation soll sich weniger lohnen – Hamburg geht eigenen Weg bei neuer Grundsteuer

„Der rot-grüne Hamburger Senat hat am Dienstag den Gesetzentwurf für eine neue Hamburger Grundsteuer beschlossen. Die Stadt weicht damit von der Vorlage des Bundesfinanzministers und früheren Bürgermeisters Olaf Scholz (SPD) ab und setzt auf ein eigenes Modell.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neues Grundsteuermodell: So viel müssen Hamburger künftig zahlen

„Hamburg weicht von der Vorlage des Bundesfinanzministers Olaf Scholz ab. So wird die Grundsteuer künftig berechnet.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Sozialere Grundsteuer 

„Der Hamburger Senat weicht mit seinem Grundsteuer-Modell von der Bundesregelung ab und kritisiert damit SPD-Bundesfinanzminister Olaf Scholz.“ Weiterlesen in der taz.

Misst Hamburg mit zweierlei Maß beim Poker um Grundstücke?

„Profitorientierte Verkäufer von Wohnungen dürfen kaufen, altehrwürdige Genossenschaften nur pachten. Sie laufen jetzt Sturm.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Nur jedes zwölfte Eigenheim in Hamburg ist ein Fertighaus

Die Nachfrage nach Fertighäusern ist bundesweit stark gestiegen. In Hamburg sind die Häuser jedoch deutlich weniger beliebt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Berliner Grüne befürworten Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ 

„Eine Initiative in Berlin will Wohnungskonzerne enteignen, die letzte Phase für ein Volksbegehren läuft. Die Grünen stellten sich auf ihrem Parteitag hinter das Vorhaben.“ Ein Artikel auf ZEIT Online.

„Individualismus des Westens gegen Kollektivismus des Ostens“

„In den 1980er-Jahren versuchten sich Ost- und Westberlin zu übertrumpfen. Jedes System wollte zeigen, dass es überlegen ist. Das spiegelte sich auch in der Architektur wieder, wie eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie jetzt zeigt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Der Deutsche Pavillon bleibt leer

„Mit einem Jahr Verspätung soll im Mai die Architekturbiennale in Venedig eröffnet werden. Im Deutschen Pavillon wagt man den Blick zurück aus einer fiktiven Zukunft auf die Probleme der Gegenwart – und zwar coronakonform digital.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Pritzker-Preis für Architektur geht nach Paris

„Das französische Architekturbüro Lacaton & Vassal erhält den mit rund 84.000 Euro dotierten Pritzker-Preis. Er gilt als wichtigste Ehrung für Architekten.“ Ein Artikel bei der Deutschen Welle.

Jeder Abriss ist ein Gewaltakt 

„Umbauer im Architektur-Olymp: Der Pritzkerpreis geht dieses Jahr an Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal. Das französische Duo sieht Bestehendes nicht als Problem, sondern als Möglichkeit für Neues.“ Weiterlesen auf Spiegel Online.

„Die beiden bauen sehr sozial“

„Das französische Architektenduo Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal erhält den Prizker-Preis 2021. Ihre Arbeitsweise, pragmatische und damit auch günstige Lösungen zu finden, passt in die heutige Zeit, sagt Architekturmuseumsleiter Peter Schmal.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Pritzker-Preis 2021 für Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal

„Er gilt als Nobelpreis der Architektur und viele große Baumeister haben ihn bereits erhalten, darunter Frei Otto. In diesem Jahr dürfen sich zwei Franzosen freuen. Den Preis erhalten sie für ihre Praxisnähe und Offenheit gegenüber dem Leben.“ Ein Beitrag im BR.

Die Sozialbauer

„Ihr Auftraggeber hatte zu wenig Geld, um ein Haus in der gewünschten Größe zu bauen. Doch statt ihn abzuweisen, ließen sich Anne Lacaton, 65, und Jean-Philippe Vassal, 67, etwas einfallen – und begründeten so 1993 ihre soziale, demokratische Form des Bauens.“ Ein Artikel auf Spiegel Online.

Bauen, Wohnen, Denken für das 21. Jahrhundert: Der Pritzkerpreis 2021 geht an Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal

„Der Trend im Architekturschaffen geht hin zum Teamwork, dies spiegelt sich auch im Wandel der wichtigsten Auszeichnung in der Architektur.“ Ein Artikel in der NZZ.

Wertschätzen, was da ist

„Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal erhalten Pritzker-Preis 2021“ Weiterlesen auf Baunetz.de.

Avantgarde aus Frankreich

„Längst fällige Auszeichnung: Der Pritzker-Preis wird an das Büro Lacaton und Vassal vergeben. Das Duo beschäftigt sich schon lange mit sozialem und ökologischem Bauen.“ Weiterlesen in der FAZ.

Architektur der Befreiung

„Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal erhalten den Pritzker-Preis. Das Architektur-Duo aus Paris ist bekannt für menschenwürdige Wohnbauten und das Credo, „niemals etwas abzureißen“.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Kunsthistorikerin: „Die Vorbilder fehlen“

„Architekturgeschichte anders betrachten – Ursula Schwitalla stellt wichtige Architektinnen vor, als Vorbilder. Denn noch heute sind Frauen in diesem Beruf deutlich in der Minderheit. „Ich plädiere für einen Preis „Women in Architecture Germany“, sagte Schwitalla im Dlf.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

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