Tuesday Reads

Tuesday Reads #10

Und es geht weiter im Streit um das Paulihaus. Darüber hinaus ging es um die HafenCity, ein muslimisches Wasch- und Gebetshaus, Abrisse, Fußgängerzonen und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Liberale fordern Synagoge 

„Hamburgs jüdische Einheitsgemeinde freut sich über den Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge. Die Liberale Jüdische Gemeinde indes hat keinen Raum.“ Ein Artikel in der taz.

Neuer Wirbel um Bau-Projekt – „Höhenschwindel“ beim Paulihaus in Hamburg?

„Der Zoff ums „Paulihaus“ geht weiter: Gegner werfen dem Bauprojekt am Pferdemarkt „Höhenschwindel“ vor. Das Gebäude werde tatsächlich höher werden, als es auf den Visualisierungen erscheint.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neuer Wohnpark mitten im Hamburger Hafen

„HafenCity: Pläne für Kleinen Grasbrook mit 3000 Wohnungen werden konkreter. Bau des Überseequartiers geht voran.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wie Hamburg künftig aussieht – Diese Bauprojekte werden die Stadt verändern

„Wie soll Hamburg künftig aussehen? In der Stadt gibt es unzählige Bauvorhaben und alles rankt sich um die Frage, wie eine moderne Großstadt lebenswerter und klimaneutraler werden kann. Die HafenCity Hamburg GmbH beschäftigt sich derzeit mit vier Großprojekten und hat am Mittwoch die neuesten Stadtentwicklungspläne vorgestellt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Andreas Kleinau wird neuer Chef der HafenCity Hamburg GmbH

Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Veddel: Entscheidung für S-Bahnhof-Vorplatz steht noch aus

„Zur Diskussion stehen eine Sportarena und ein Verkehrsknotenpunkt der Hochbahn. Noch ist nicht klar, was gebaut wird.“ Ein Beitrag im NDR.

Leerstand mit großer Zukunft 

„Auf einem Filet-Grundstück an der Elbe will der Bund künftig Fachkräfte für den Zoll ausbilden. Die Nachbarn im Stadtteil hatten mit dem Gelände eigentlich anderes vor.“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

„Anfangs wusste ich nur, islamische Beerdigungen sind nicht überall gleich“

„Die Zürcher Architektin Medine Altiok bringt an der Elbe Hamburger Backsteintradition mit usbekischem Lehmziegelbau zusammen.“ Ein Interview in der NZZ.

Hochhaus-Abriss in Hamburg – Hier wird der „Weiße Riese“ gefleddert

„Zugunsten neuer Wohnungen wird der „Weiße Riese“ in Bahrenfeld dem Erdboden gleichgemacht: Der 86 Meter hohe Büroturm wird aufwendig Stück für Stück abgerissen. Es handelt sich um Hamburgs größte Abbrucharbeiten seit dem Millerntorhochhaus 1995.“ Ein Artikel in der MOPO.

Abrissarbeiten laufen bereits – Hier verschwindet ein Lost Place in Hamburg

„Einer der bekanntesten Hamburger „Lost Places“, das Aquafit-Parkhaus an der Behringstraße (Othmarschen) beim Altonaer Krankenhaus, wird plattgemacht. Ein Spezial-Gerät knackte gestern dicke Betonsäulen wie Streichhölzer. Ganze Stockwerke krachten in riesigen Staubwolken zu Boden.“ Weiterlesen in der MOPO.

Der Bezirkschef und die Kleingärtner – der große Streit

„Viele Hamburger sind über das Bauprojekt am Diekmoor in Langenhorn empört. Das Abendblatt-Streitgespräch.“ Hier entlang zum Text im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neubauwohnungen in Bergedorf kaum noch zu bezahlen

Laut ImmoScout24 steigen in Bergedorf die Quadratmeterpreise auf 5000 Euro. In Lohbrügge liegt der Preis knapp darunter.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Scheune bei Haus Anna Elbe in Altengamme als offener Ort geplant

„Tatiana und Stefan Timmann gründen einen Freundeskreis und lassen eine Scheune bauen. Förderung von der Stiftung Billwerder.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Um Mieten zu stabilisieren – SAGA stoppt Wohnungsverkauf

„Die Mieten in Großstädten wie Hamburg steigen seit Jahren, für viele wird das Leben in der Stadt fast unbezahlbar. Um dem weiteren Preisanstieg entgegenzuwirken, hat das städtische Hamburger Wohnungsunternehmen SAGA den Verkauf von Wohnungen aus seinem Bestand eingestellt. So sollen die Mieten stabilisiert werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Privatisierungsstopp bei der Saga

„Die Saga wird ihre Wohnungen künftig nicht mehr zum Verkauf anbieten. Das hat das städtische Wohnungsunternehmen heute angekündigt.“ Weiterlesen bei Hinz&Kunzt.

Hamburger Backsteinbauten verfallen – Denkmalschutz empört

„Eine Schule und ein einst herrschaftliches Landhaus stehen seit mehr als zehn Jahren leer. Welche Chancen es für sie geben könnte.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Architekturjahrbuch Hamburg: Unterwegs mit Autor Claas Gefroi

„Jedes Jahr beurteilt das Jahrbuch neue Bauwerke, zum Beispiel die Hochwasserschutzanlage an den Landungsbrücken.“ Ein Beitrag im NDR.

Baukosten schießen in die Höhe 

„Ein neues Gutachten zeigt: Beim Bauen steigen die Kosten in allen Bereichen, ganz besonders aber der Bodenpreis. Braucht es einen Deckel?“ Ein Artikel in der taz.

Was dahinter steckt – Immobilien-Boom endet bald – vor allem in Hamburg

„Der seit rund zehn Jahren andauernde Immobilienboom in Deutschland könnte schon bald enden – und das besonders schnell in Hamburg. Zu diesem Ergebnis kommen Analysten der Deutschen Bank.“ Ein Artikel in der MOPO.

Preise für Neubauwohnungen: Hamburger Stadtteile im Vergleich

„Preise für Eigentumswohnungen in einem Neubau auch 2020 weiter rasant gestiegen. Die günstigsten und teuersten Stadtteile Hamburgs.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Wir erleben die größte Wandlung von Wohnraum seit einem Jahrhundert“

„Adrian Lahoud ist Architekt und Theoretiker und beschäftigt sich mit kolonialen Strukturen in der Architektur. Ein Gespräch über die Verantwortung einer Disziplin, Gebäude als Zeugen und Bauen nach Corona.“ Hier entlang zum Interview im Monopol Magazin.

„Ich möchte die Fußgänger schützen“

„Nach den Vorstellungen des Architekten Jürgen Engel muss die Innenstadt einer Metropole wie Frankfurt für Passanten attraktiver werden. Ideen für die Zukunft von Theater und Oper, den Osthafen und den Zoo hat er auch.“ Weiterlesen in der FAZ (Abo).

»In Fußgängerzonen dürfen Sie nur laufen und kaufen – grauenhaft« 

„Der Architekt Christoph Mäckler ist Experte für Stadtbaukunst und findet, es ist höchste Zeit, dass deutsche Innenstädte sich wandeln. Dazu gehört für ihn auch, die Autos zurück in die Zentren zu holen.“ Ein Interview im SPIEGEL.

In Beton gegossene Diskriminierung

„Starkult, Vorurteile und Sexismus: Frauen waren lange nicht sichtbar in der Welt der Architektur. Zeit, dass sich das ändert! Ein prächtiger Bildband feiert nun die Arbeit von zeitgenössischen Architektinnen und wegweisenden Pionierinnen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Nach Streit um Pronold neuer Leiter für Bauakademie ernannt

„Nach dem Wirbel um die zwischenzeitliche Ernennung des SPD-Politikers Florian Pronold zum künftigen Leiter der Berliner Bauakademie ist eine neue Lösung gefunden.“ Eine Meldung auf ZEIT Online.

Klimagerecht Bauen – Architektur und Verantwortung

Mit „Bauwende jetzt!“ haben die „Architects for Future“ im Bundestag eine Petition eingereicht, um einen nachhaltigen Wandel der Baubranche herbeizuführen. Und auch der BDA hat mit dem „Haus der Erde“ Positionen zum klimagerechten Bauen formuliert und trägt „Sorge um den Bestand“. Doch was ist notwendig, um aus all den Manifesten und guten Forderungen verbindliche Handlungsanweisungen zu generieren?“ Ein Beitrag im BDA Denklabor.

»Viel Platz macht nicht glücklich« 

„Mehr als 25 Quadratmeter brauche man eigentlich nicht zum Wohnen, meint die Soziologin Christine Hannemann. Und ein Mensch gehöre in die Stadt. Auch deshalb sei es höchste Zeit für eine neue Baupolitik.“ Ein Gespräch im Spiegel (Abo).

Die Fuggerei in Augsburg – Die älteste Sozialsiedlung der Welt

„Mieten zum Spottpreis und tägliche Gebete für den Stifter und seine Nachkommen. Mit diesem Konzept gründete 1521 Jakob Fugger, „der Reiche“, seine berühmte Sozialsiedlung in Augsburg – die Fuggerei.“ Ein Beitrag im BR.

Leverkusen sucht seine Mitte

„Das Ladensterben geht weiter, die Innenstädte drohen zu veröden. Doch weil die Verzweiflun groß ist, wächst auch die Bereitschaft für neue Ideen, zum Beispiel in und für Leverkusen.“ Ein Beitrag im WDR.

Freiheit statt Komfort

„Für den Architekten Rem Koolhaas sind Städte nicht mehr der Ort von Abenteuerlust und Improvisation. Er sagt, was Europa von Afrika lernen kann und was Architekten optimistisch stimmen sollte.“ Ein Bericht in der FAZ.