Tuesday Reads

Tuesday Reads #09

Die Preise schießen in die Höhe: Wie teuer ist das Bauen von Wohnungen in Hamburg? Darüber hinaus ging es um die Schilleroper, noch mehr Einfamilienhäuser, den 100. Geburtstag von Werner Düttmann und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Architekten reißen sich um Synagoge – Soll sie so wie vor der Nazi-Zerstörung aussehen?

„Nach dem einstimmigen Beschluss der Hamburger Bürgerschaft, die von den Nazis zerstörte Bornplatzsynagoge im Grindelviertel wiederaufzubauen, geht es nun an die konkrete Planung. Bei Architektenbüros stößt das Vorhaben auf großes Interesse, doch wie genau die Umsetzung des Projekts aussehen soll, bleibt umstritten.“ Weiterlesen in der MOPO.

Steine des Anstoßes

„Auf einem Platz, auf dem ein Bunker und ein Holocaust-Denkmal stehen, soll in Hamburg eine alte Synagoge wiederaufgebaut werden. Klingt nach Ärger? Und ob.“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

Viel Kritik am geplanten Abriss von Eisenbahnbrücken über der Schanzenstraße

„Nicht wenige im Stadtteil fühlen sich an einen legendären Silvesterscherz erinnert: Dieselbe Prozedur wie bei jeder in die Jahre gekommenen Brücke.“ Weiterlesen im Elbe-Wochenblatt (Abo).

Schilleroper auf St. Pauli: Eigentümerin plant Abrisse von Anbauten

„Das 130 Jahre historische Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Es verfällt zusehends. Jetzt drohen weitere Gefahren.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Schilleroper droht der Einsturz 

„Die Eigentümerin will das Gebäude in St. Pauli noch immer nicht sichern. Stattdessen will sie stabilisierende Anbauten abreißen.“ Ein Artikel in der taz.

Homeoffice im Hotel – Wenn man es zu Hause nicht mehr aushält

„Zwischen schreienden Kindern, kläffenden Hunden, Bügelbrett, Spülmaschine und einer Internetverbindung am Limit ist Homeoffice ganz schön herausfordernd. Zurück ins Büro zu fliehen, das ist in Corona-Zeiten aber für viele keine Lösung. Eine andere Fluchtmöglichkeit ist dafür gerade richtig erfolgreich: Das Hotel.“ Ein Artikel in der MOPO. 

Gebäude in der HafenCity – Auschwitz-Komitee bestürzt über neuen Mieter 

„In der Debatte um das im Bau befindliche Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof meldet sich nun das Auschwitz-Komitee zu Wort. Der geplante Mieter, die „Wintershall Dea“, wird von dem Komitee als „ein weiterer Skandal“ und der Einzug als „unzumutbar“ empfunden.“ Ein Artikel in der MOPO.

XXL-Bauprojekt in der HafenCity – Steuer-Ärger um Elbtower-Investor

„Um das milliardenschwere Bauprojekt in der HafenCity, den Elbtower, gibt es offenbar Ärger: Investor René Benko ist mit einer Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg beteiligt und hätte dadurch die Möglichkeit, Steuervorteile zu nutzen. Eine Senatsanfrage der Linken zeigt, dass die Stadt darüber noch vor Abschluss des Grundstückkaufvertrags Kenntnis hatte. Die Partei erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den Hamburger Senat.“ Ein Artikel in der MOPO.

„Veddeler Bücken“: Erneuerung dauert vier Jahre

„Während der Bauzeit drohen immer wieder Vollsperrungen der Harburger Chaussee. Behelfsbrücke soll als Baustellen-Umleitung entstehen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Energiebunker Wilhelmsburg: Vom Kriegsmonument zum Klimaschütze

„Der Flakturm in Wilhelmsburg wurde als Kriegswerkzeug in der NS-Zeit gebaut. Heute produziert er klimafreundliche Nahwärme und Strom für die Elbinsel. FINK.HAMBURG erzählt die Geschichte des Energiebunkers.“ Hier entlang zum Beitrag bei FINK Hamburg.

Erst Verfall, dann Abriss 

„Der Eigentümer eines Wohnhauses in Hamburg-Eimsbüttel lässt das Gebäude geplant vergammeln. Das Bezirksamt weiß längst Bescheid, handelt aber nicht.“ Weiterlesen in der taz.

Winterhude: Investor will Mühlenkamp-Ufer roden

„Wo ein Bürgerbegehren die Nachverdichtung stoppte, sollen 16 Bäume gefällt werden. Was die Lage in Winterhude so kompliziert macht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Endlich geht’s los – Beliebter Park in Hamburg wird umgebaut

„Endlich geht’s los! Eigentlich sollte der Fischers Park in Ottensen bereits ab September 2019 fleißig saniert werden. Im Sommer 2020 hätten die Arbeiten fertig sein sollen. Doch daraus wurde nichts – jetzt soll aber ab Ende März losgelegt werden.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

So schön wird Blankeneses neues Entree an der Elbchaussee

„Sechs Wohnhäuser sollen die Tankstellen-Ruine an der Elbchaussee ersetzen. Was der Architektenentwurf noch alles vorsieht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Linke beantragt Bericht zu Binnenhafenprojekten

„Linksfraktion wittert „Spekulations-Schummel“. Es geht um die Zukunft von Neuländer Quarree und NYH-Gelände.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Investor plant Seniorenpark an der Lutherkirche

„Wir könnten damit ein Problem für Neu Wulmstorf lösen und einen Mehrwert für die Gemeinde schaffen“, sagt der Investor.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bauboom verdrängt Natur und Ruhe: Einer Hamburgerin reicht’s

„Corinna Schröder ist vor 20 Jahren der Natur und Ruhe wegen hergezogen. Doch der Stadtteil wächst schnell. Jetzt will sie wieder weg.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mieterhöhung durch Modernisierung – Was muss der Mieter tatsächlich zahlen?

„Neue Heizungsanlage, wärmedämmende Fenster oder Fassaden – die Liste an möglichen Modernisierungen ist lang. Doch welche Kosten muss der Mieter tatsächlich mittragen? Die MOPO hat mit den Experten Rolf Bosse vom „Mietverein zu Hamburg“ und der Architektin Kirsten David über Modernisierungs- und Erhaltungskosten gesprochen, wo der Unterschied liegt und warum Streitigkeiten häufig vor Gericht landen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Mietpreisbremse in Hamburg – Welche Ausnahmen es gibt — und was Mieter beachten sollten

„Jeder, der schon einmal eine Wohnung in Hamburg gesucht hat, wird sich über zu hohe Mietpreise geärgert haben. Abhilfe sollte die 2015 eingeführte Mietpreisbremse schaffen. Die MOPO gibt eine Übersicht darüber, was Mieter beachten müssen und ob bereits Auswirkungen der Maßnahme spürbar geworden sind.“ Ein Artikel in der MOPO.

„Dramatische Lage am Hamburger Wohnungsmarkt” 

„Trotz aller Neubaubemühungen wächst die Zahl der Wohn-Notfälle weiter an. Mehr als 13.000 Haushalte warten aktuell mit einem Dringlichkeitsschein vergeblich auf eine eigene Bleibe.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Neues Gutachten – Preise explodieren: Bauen in Hamburg ist so teuer wie nie

„Was kostet der Wohnungsbau in Hamburg? Kurz gesagt: so viel wie noch nie. Besonders die explodierenden Preise für Baugrundstücke treiben die Kosten für neue Wohnungen steil nach oben. Anfang 2020 kostete die Schaffung von einem Quadratmeter Wohnraum in Hamburg erstmals mehr als 4000 Euro – und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht.“ Ein Artikel in der MOPO.

Koste es, was es wolle 

„Neubauten werden teurer und teurer, wie ein Gutachten aus Hamburg zeigt. Angeblich treiben Umweltauflagen die Wohnkosten in die Höhe. Doch stimmt das wirklich?“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

Noch keine Einigung beim Bündnis für Wohnen

„Die Streitpunkte Erbbaurecht und bezirkliche Sonderwünsche sind auch nach sieben Verhandlungsrunden ungelöst.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburg: Die Metropole der Zukunft neu denken

„Der Hamburg-Konvent diskutiert über die Zukunft der Stadt. Hier schreibt dazu Karin Loosen, Präsidentin der Architektenkammer.“ Hier entlang zum Gastbeitrag im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wohnraum für alle – geht das?

„In Finnland ist die Obdachlosigkeit in den letzten Jahren deutlich gesunken. Das Land setzt auf das Modell „Housing First“: Unterkunft zuerst. Kann das auch in Deutschland klappen?“ Ein Beitrag auf detektor.fm.

»Viele Innenstädte werden nach Corona nie wieder so aussehen wie davor« 

„Der Stadtplaner Mikael Colville-Andersen gilt als Vordenker des Radverkehrs in Kopenhagen. Die Pandemie sieht er als Chance, um Großstädte dauerhaft zu verändern. Als Vorbild dafür dient ihm auch Berlin.“ Hier entlang zum Interview im Spiegel.

Leerstand trotz Wohnungsnot – Das Dach über dem Kopf als Spekulationsobjekt

„Warum stehen in Großstädten, in denen Menschen teils verzweifelt eine Bleibe suchen, Tausende von Wohnungen leer? Was zunächst als Knirschen im Getriebe des Marktes erscheint, erweist sich bei näherem Hinsehen als fulminantes Geschäft.“ Ein Beitrag im WDR.

Meine Altbauwohnung, mein Rennrad, meine Alocasia 

„Einst trutschig, heute hip: In Deutschlands Wohnzimmern grünt es – und im Internet regnet es Herzchen für in Szene gesetzte Zimmerpflanzen. Woher kommt die Sehnsucht nach mehr Natur zu Hause? Und wie nachhaltig ist der Trend?“ Ein Artikel im Spiegel (Abo).

»In den Einfamilienhaussiedlungen blühen die Exzesse«

„Turit Fröbe beschäftigt sich mit deutscher Architektur – und deren Abgründen. Hier sagt sie, worin sich eine gute von einer schlechten Bausünde unterscheidet und in welcher Stadt sie noch keine einzige entdeckt hat.“ Ein Interview auf Spiegel Online (Abo).

„Ich bin genervt, mich ständig erziehen lassen zu müssen“

„Sollen Einfamilienhäuser verboten werden? Wie effektiv ist der Mietendeckel? Bei Plasberg wurde über Wohnungspolitik diskutiert. Während eine Linke-Politikerin über Enteignungen fantasierte, beklagte ein Journalist die Bevormundung durch die Grünen.“ Ein Artikel in der Welt.

So machten Nazis, Adenauer und die USA die Deutschen zu Häuslebauern 

„Woher kommt der deutsche Traum vom Einfamilienhaus? Die Architekturprofessorin Alexandra Staub nennt Gründe und sagt, warum die Debatte so ideologisch aufgeladen ist.“ Ein Artikel im Spiegel (Abo).

Bizarre Ideen in der Wohnungsbaupolitik

„Frank Plasberg wagt den lobenswerten Versuch, sich einmal nicht mit der Pandemie zu beschäftigen. Aber die Debatte wirkte trotzdem wie der Schnee von gestern.“ Eine TV-Kritik in der FAZ.

VgV-Verfahren auf Abwegen

„Die VgV wird manchmal als „Wettbewerb light“ bezeichnet – schneller und weniger aufwendig, gerade für kleinere Planungsämter. Das wäre in Ordnung, wenn dabei nicht die grundsätzliche Orientierung verloren gegangen wäre. Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen dringlichen Aufruf zur Überarbeitung, der uns in ähnlicher Weise von mehreren Seiten erreicht hat.“ Weiterlesen in der Bauwelt.

Der Berlin-Architekt

„Architekt und Stadtplaner, Senatsbaudirektor, Architekturprofessor und Präsident der Akademie der Künste – Werner Düttmann hat das Stadtbild von West-Berlin ab den 1950er Jahren maßgeblich geprägt.“ Ein Beitrag im rbb.

Die Düttmann-Legende

„Werner Düttmann, Berliner Senatsbaudirektor der sechziger Jahre, galt den Freunden des alten Bauens lange als Zerstörer der Stadt. Jetzt wird sein hundertster Geburtstag gefeiert, und längst hat sich sein Bild gewandelt.“ Weiterlesen in der FAZ.

Unser Mann in West-Berlin

„Der Architekt Werner Düttmann hat den Westteil der Stadt geprägt wie kaum ein anderer. Jetzt wäre er 100 Jahre alt geworden.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.