Tuesday Reads

Tuesday Reads #08

In der vergangenen Woche ging es um den Grasbrook, Immobilien und ihre Preise, Einfamilienhäuser, Schularchitektur und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Trotz Denkmalschutz: Staatsoper erhält gläsernen Fahrstuhl

„Nächster Halt: Rang. Die Außenfassade des Opernhauses kriegt einen modernen Doppel-Lift. Was den Einbau so besonders macht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Lückenbüßer

„Die jüdische Gemeinde in Hamburg will ihre 1939 zerstörte Synagoge wiederaufbauen – im alten Stil. „Geschichtsrevisionistisch“ finden das einige Kritiker. Sie liegen falsch.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Nach Kritik aus Israel – Ghetto-Überlebende unterstützen Hamburgs Synagogen-Plan

„Die Diskussion über den geplanten Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge im Hamburger Grindelviertel geht weiter. Nachdem es an dem Vorhaben prominente Kritik aus Israel gab, meldeten sich nun Ghetto-Überlebende zu Wort, um Hamburgs Synagogen-Plan zu unterstützen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Der Streit geht weiter 

„Der Historiker Moshe Zimmermann und weitere Israelis kritisieren den Wiederaufbau der Hamburger Synagoge. Die Gedenkstätte müsse erhalten bleiben.“ Weiterlesen in der taz.

Nach heftigem Protest – Initiative zum Synagogen-Neubau wehrt sich gegen Kritik

„Die Pläne zum Neubau der Synagoge am Joseph-Carlebach-Platz ziehen immer mehr Kritiker an. Jetzt regt sich auch in Israel Widerstand – 45 Historiker, Künstler und Bürger mit Wurzeln in Hamburg unterschrieben eine Stellungnahme, in der es heißt: Ein Neubau würde „die Tragödie, die von den Nazis verübt wurde, untergraben“. Daniel Sheffer, einer der Initiatoren zum Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge, reagiert prompt: „Es soll etwas Neues entstehen, die Gräueltaten werden nie vergessen werden“.“ Weiterlesen in der MOPO.

Das sind Hamburgs teuerste Neubauwohnungen

„Die luxuriösen Hochhäuser The Crown und Fiftynine werden erst 2023 fertig, aber ein Großteil der Wohnungen ist bereits verkauft.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Nächste Brücke im Hamburger Stadtteil Sternschanze soll weg

„Das 103 Jahre alte Bauwerk ist trotz Sanierung nur noch ein paar Jahre betriebssicher. 2026 soll es durch Neubau ersetzt werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Nächster Zoff – Schon wieder droht ein Brücken-Abriss in Hamburg 

„Das riecht mal wieder nach Ärger: Die Deutsche Bahn will die Brücke in der Schanzenstraße abreißen und neu bauen, weil sie mittlerweile zu alt geworden ist. Eine Initiative sieht darin schon den nächsten „Denkmalskandal“.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wächst der Unmut? Wieder Demo gegen Paulihaus in Hamburg

„Unter dem Motto „Wir bleiben laut“ versammelten sich bis zu 200 Demonstranten am Freitagabend. Weitere Proteste sollen folgen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

St.-Pauli-Bunker wächst weiter: Träger für Aufstockung

„Wegen der langen Frostperiode im Februar sind die Bauarbeiten auf dem Hochbunker in der Nähe des Millerntor-Stadions langsamer vorangekommen als geplant.“ Hier entlang zur Meldung in der Süddeutschen Zeitung.

Tonnenschwere Kolosse eingebaut – So sieht es jetzt auf dem Pauli-Bunker aus

„Der St.-Pauli-Bunker wächst weiter: Jetzt wurden tonnenschwere Träger für die Aufstockung montiert. Die Bauarbeiten am grauen Koloss liefen aufgrund der langen Frostperiode langsamer als geplant. Die Fachwerkträger sind jeweils rund 13 Tonnen schwer.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Am Klosterstern – So soll die neue Nikolaikirche aussehen

„Es geht voran am Klosterstern: Am Mittwoch wurde der Grundstein für den Neubau an der Hauptkirche St. Nikolai gelegt – schon diesen Sommer soll der moderne Atrium-Bau fertig werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

So wächst die Hamburger HafenCity

„Seit 20 Jahren verwandelt die Hansestadt eine einstige Hafenbrache in ein komplett neues Viertel, umgeben von Wasser, Containerkränen und Lagerschuppen. Dazu bietet die HafenCity praktische Anregungen für die gerade laufende Eigenheim-Debatte.“ Ein Beitrag in der WirtschaftsWoche.

Wirklich grün wohnen

„In Hamburg soll ein Hochhaus im Sinne einer konsequenten Kreislaufwirtschaft entstehen: Möglichst viele der eingesetzten Materialien sollen wiederverwertet werden können. Funktioniert das?“ Weiterlesen in der Süddeutschen Zeitung.

Grasbrook: Altes Grün muss neuen Bäumen weichen

„Es soll ein grüner Stadtteil werden – der neue Grasbrook. Damit das passieren kann, muss das alte Grün aber weichen. In den kommenden Tagen werden am Moldauhafen deshalb die Rodungsarbeiten beginnen.“ Ein Beitrag im NDR.

Hamburgs Vorzeige-Stadtteil – Für wichtiges Projekt in Grasbrook müssen 60 Bäume weichen 

„Der Stadtteil Grasbrook soll das neue Vorzeigequartier in Hamburg werden, das laut SPD-Entwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeld „Lust auf Leben“ machen soll. Doch nicht nur Menschen sollen sich dort künftig wohlfühlen – auch Tiere.“ Ein Artikel in der MOPO.

Grasbrook: Arbeiten für Hamburgs neuen Stadtteil starten mit Rodung

„Wo heute am Südufer der Elbe noch ein abgeschottetes Hafengebiet liegt, entsteht in den kommenden Jahren ein grüner Stadtteil.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Klimaschutz – Kilometertiefe Bohrungen soll Tausende Wohnungen mit Energie versorgen

„Die IBA steckt sich hohe Ziele für die künftigen Quartiere auf der Elbinsel: Die Wohneinheiten in Wilhelmsburg sollen zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Dafür soll heißes Thermalwasser aus 3500 Metern Tiefe an die Oberfläche geholt werden. Das Projekt könnte sich zur bundesweiten Blaupause entwickeln.“ Weiterlesen in der MOPO.

So tief wie nie zuvor 

„Erstmals in Norddeutschland soll Tiefengeothermie zum Heizen von Wohnungen genutzt werden. Das Projekt ist Teil der Hamburger Energiewende.“ Ein Artikel in der taz.

„Es stinkt nach Spekulation“

„Die städtische Saga verkauft eine leer stehende Villa an den Meistbietenden – der eigenen sozialen Verpflichtung zum Trotz.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Kleinkrieg um Grundstücke entlang der S4-Trasse in Hamburg-Wandsbek

„Überrumpelt die Deutsche Bahn kritische Anlieger? Streit um Zugang zu Grundstücken in Wandsbek, Enteignungen drohen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Spielhaus in Lohbrügge soll abgerissen werden

„Bezirksverwaltung sieht keinen Bedarf mehr für die Jugendarbeit in der Lohbrügger Einrichtung. Außerdem ist das Haus marode.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bergedorf-West erfindet sein Zentrum neu

„Neuer Quartiersplatz, Wegeführung, Wohn- und Geschäftsmix am S-Bahnhof gefallen der Politik – jedenfalls mehrheitlich.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mein Haus, meine Garage, mein Garten

„In Hamburg werden kaum noch Einfamilienhäuser gebaut. Im Umland aber gibt es harte Auseinandersetzungen um Platz und Vorrechte.“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

Neugraben-Fischbek: Große Nachfrage nach Eigenheimen

„Andrang auf Süd-Hamburger Neubaugebiete: Ausverkauf im Heidbrook, Vermarktungsstart für Fischbeker Reethen verschiebt sich.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

945 Euro Miete für 23 Quadratmeter! – So hart werden Mieter in Hamburg geschröpft

„945 Euro für 23 Quadratmeter: Die Angebote auf dem Hamburger Wohnungsmarkt werden immer unverschämter. Und dann gibt’s da einen neuen Köder der Abzock-Vermieter, mit dem vor allem junge Menschen angelockt werden sollen.“ Ein Kommentar in der MOPO.

Auch in Hamburg – Zu teuer! Bundesbank warnt vor Immobilien-Blase

„In der Pandemie haben die eigenen vier Wände eine noch größere Bedeutung gewonnen. Die Immobilienpreise stiegen auch im Corona-Jahr 2020 weiter – die Bundesbank ist alarmiert. Denn trotz niedriger Zinsen hat sich das Verhältnis von Miete und Finanzierungskosten in vielen Großstädten verschlechtert – darunter auch in Hamburg.“ Ein Artikel in der MOPO.

Mieten und Kaufen in Hamburg: Makler bekommen Pandemie zu spüren

„Die Zahl der Immobilienangebote in Hamburg sinkt deutlich, Besichtigungen sind komplizierter – und Finanzierungen werden schwieriger.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Der Mann, der nicht mit Einfamilienhäusern plant

„Michael Werner-Boelz wurde 2019 zum Bezirksamtsleiter von Hamburg-Nord gewählt – von einer grün-roten Koalition. Die stellte damals auch neue Regeln für örtliche Bebauungspläne auf. Mehr als ein Jahr später ist der grüne Stadtteilpolitiker darum auf einmal eine europaweit gefragte Person.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung (Abo).

Wie viel kostet das Traumhaus? Start-up legt Werte offen

„Die Münchner Firma Scoperty veröffentlicht auf einer digitalen Karte Schätzwerte für mehr als 35 Millionen Immobilien in Deutschland. Für Interessenten kann das eine Hilfe sein. Doch wie gut sind die Daten?“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Das Einfamilienhaus ist auf dem Rückzug

„Der Traum vom Haus mit Garten ist weit verbreitet. Doch Einfamilienhäuser sind in Deutschland auf dem Rückzug. Schuld daran könnte ein bereits bekanntes Phänomen sein.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Zurück in die Stadt! 

„Im Einfamilienhaus leben zu wollen, ist eine gesellschaftliche und psychologische Entscheidung – mit einer schlechten Klimabilanz. Ein radikales Umdenken ist notwendig.“ Ein Artikel in der ZEIT (Abo).

Viel Raum für wenige Bewohner

„Über Einfamilienhäuser gab es zuletzt eine lebhafte Diskussion. Die „SZ“ widmet sich nun einer Sonderform dieses Gebäudetyps: der Villa. Und schafft in wenigen Sätzen den Sprung von Crocodile Dundee zu Vladimir Putin.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Ein Mietenstopp wirkt

„Es gebe weiterhin zu wenig günstige Wohnungen, kommentiert Josephine Schulz. Anstelle aber private Investoren zu unterstützen, sollten staatliche und gemeinnützige Akteure bevorzugt werden. Und der Markt müsse reguliert werden – etwa durch einen Mietenstopp.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Wir müssen uns trauen, anders zu bauen

„Mit den bisherigen Werkzeugen löst der Bund das Problem des teuren Wohnens in unseren Städten nicht. Wir müssen uns trauen, ganz anders zu bauen.“ Ein Artikel in der Frankfurter Rundschau.

Neue Schularchitektur – Vom Klassenraum zum Lernatelier

„Der Schulbau steht vor großen Herausforderungen. Als zukunftsweisend gelten Ansätze, die moderne Pädagogik mit moderner Architektur verbinden. Wie sieht das Schulhaus von morgen aus?“ Ein Beitrag im SWR.