Tuesday Reads

Tuesday Reads #06

Der Streit ums Paulihaus geht in die nächste Runde: Gestern wurde gegen die Baumfällungen protestiert. Darüber hinaus ging es in der letzten Woche um den neuen Standort des Elbdomes auf der Veddel, Sozialwohnungen in Blankenese, Einfamilienhäuser und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

In der HafenCity – Hamburgs Sinti sind geschockt über diesen Mieter

„Im geplanten Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof in der HafenCity soll den während des Dritten Reichs Deportierten aus Hamburg und Norddeutschland gedacht werden. Künftiger Mieter der darüberliegenden Räumlichkeiten wird die Wintershall Dea. Dabei hat das Unternehmen eine zwielichtige Rolle vor und während des Zweiten Weltkriegs gespielt.“ Ein Artikel in der MOPO.

„Das ist geschmacklos“ 

„Die Firma Wintershall Dea will ins Gebäude eines Hamburger NS-Dokumentationszentrums ziehen. Sinti-Vertreter Arnold Weiß findet das unzumutbar.“ Ein Artikel in der taz.

Zäsuren für die Sondernutzung – Büroturm in Hamburg von Delugan Meissl

„Niedrige Blocks und dazwischen immer wieder Hochpunkte – gerne auch in Holz: So lässt sich stark vereinfacht die räumliche Strategie bei der Umwandlung des Hamburger Baakenhafens in ein Wohngebiet samt preisgekröntem Park zusammenfassen.“ Weiterlesen auf baunetz.de.

Verzweifelte Anwohner können nicht mal einkaufen – Ein Stadtteil wird im Stich gelassen 

„Die Veddel – anderthalb Jahrzehnte mein Zuhause. Ich wohne seit einigen Monaten nicht mehr da, denke aber gerne an die Jahre zurück, denn die Veddel ist weit besser als ihr Ruf. Zurzeit beobachte ich allerdings mit Sorge, nein, mit Zorn, was in meiner alten Heimat vor sich geht.“ Ein Artikel in der MOPO.

Kampf um die Veddel – Verhindert die Hochbahn die neue Sportarena?

„Der geräumige Platz vor der S-Bahn-Station Veddel ist hart umkämpft. Demnächst soll hier eines von zwei neuen Hamburger Prestigeprojekten entstehen. Der Projektentwickler Home United möchte die Sportarena Elbdome errichten. Die Hochbahn will einen Verkehrsknotenpunkt für Hamburgs Süden schaffen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Elbdome gegen Hochbahn – Kampf um ein Grundstück in Hamburg

„Am S-Bahnhof Veddel soll für die Towers eine Arena entstehen – oder ein Verkehrsknotenpunkt. Beide haben gute Argumente.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Elbdome: Hamburger Senat muss jetzt entscheiden

„Verkehrsknotenpunkt oder Elbdome – das ist auf der Veddel die Gretchenfrage. Welches Unternehmen bekommt Zuschlag für das Grundstück?“ Ein Beitrag im Hamburger Abendblatt (Abo).

Umstrittener Neubau – Palmen-Zoff ums Paulihaus: Darum ist jetzt auch Park Fiction sauer

„Der Zoff um den geplanten Neubau neben der Rindermarkthalle reißt nicht ab. Jetzt mischt auch Park Fiction lautstark mit in dem Streit um das „Paulihaus“. Grund sind Palmen, die die Eigentümer in einem Entwurf zu dem neuen Gebäude eingearbeitet haben. Eigentlich sind sie das Markenzeichen der Künstler-Initiative. Seit Jahren zieren die meterhohen Kunst-Palmen die wellige Rasenfläche des Parks auf St. Pauli mit Blick auf die Elbe.“ Ein Artikel in der MOPO.

Protestaktion gegen Baumfällungen für umstrittenes Paulihaus

„60 Menschen demonstrierten am Montagmorgen auf dem Neuen Pferdemarkt. Die Fällarbeiten für den Neubau wurden abgesagt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Ärger ums Paulihaus – Initiative protestiert gegen Baumfällungen

„Ein Kreuz für jeden Baum: Hunderte Hamburger protestierten Sonntag am Neuen Pferdemarkt gegen die Fällung von 21 Bäumen. Sie sollen am Montag abgesägt werden, weil dort das neue „Paulihaus“ geplant ist – ein sechsstöckiges Bürogebäude. Die Initiative „St. Pauli Code Jetzt“, hat Zweifel an der Legalität der Fällungen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Protest gegen geplante Baumfällungen für „Paulihaus“

„Am frühen Montagmorgen haben knapp 100 Anwohnerinnen und Anwohner in der Budapester Straße in Hamburg gegen die geplanten Baumfällungen für das sogenannte Paulihaus protestiert. Den Planungen zufolge sollen 21 Bäume auf der Fläche gefällt werden, wo der Bürokomplex entstehen soll.“ Ein Beitrag im NDR.

Demonstration gegen das Paulihaus und die Fällung der Bäume

„Demonstranten haben sich am frühen Montagmorgen am Neuen Pferdemarkt in Hamburg versammelt, um 21 Bäume vor der Fällung zu retten.“ Hier entlang zur Meldung in der Süddeutschen Zeitung.

Noch ein neues Hochhaus – Bezirksamt zieht um – 12 Stockwerke und Blick aufs Wasser

„Das Bezirksamt Nord zieht von Eppendorf nach Barmbek. Dafür wird am Wiesendamm ein Hochhaus gebaut. Dort soll der Bürgerservice zentral und gut erreichbar gebündelt werden. Auch die beengte Arbeitssituation der Mitarbeiter soll sich endlich bessern. Versprochen wird: Der alte unter Denkmalschutz stehende Standort wird nicht abgerissen.“ Ein Artikel in der MOPO.

255 Wohnungen an Hamburger Magistrale Bramfelder Chaussee 

„Bezirk Wandsbek schiebt neuen Bebauungsplan an. 15 Gebäude mit bis zu fünf Geschossen geplant. Aber die Sache hat einen Haken.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Baustart in Hamburg steht bevor – So schön wird der Park über der Autobahn

„Die Pläne sind spektakulär: Über dem geplanten A7-Tunnel in Altona soll eine große Parkfläche entstehen. Nachdem am 5. Februar der Autobahntunnel Stellingen fertiggestellt wurde, steht der Baustart für den letzten und längsten der drei Lärmschutzdeckel bevor. Am 12. März ist der Spatenstich für die Bauarbeiten, die rund acht Jahre dauern sollen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Passus macht es möglich – Asyldorf wird platt gemacht – aber nicht für neue Bäume

„Die Flüchtlingsunterkunft am Björnsonweg in Blankenese soll nun doch abgerissen werden, so, wie es die Vereinbarung mit den Anwohnern vorsieht. Allerdings soll das Gelände nicht wie angekündigt aufgeforstet werden, sondern am Waldrand sollen Sozialwohnungen für besonders bedürftige Wohnungssuchende gebaut werden – so der Plan der Bezirkspolitik.“ Ein Artikel in der MOPO.

Blankenese: Sozialwohnungen statt Flüchtlingsunterkunft?

„Im Hamburger Stadtteil Blankenese wird die Flüchtlingsunterkunft am Björnsonweg nun doch abgerissen. Altonas Bezirkspolitiker wollen stattdessen dort den Bau von Sozialwohnungen für besonders Bedürftige.“ Ein Beitrag im NDR.

Grünes Licht für zwei weitere Bergedorfer Großprojekte

„Bezirksamtsleiter unterzeichnet Aufstellungsbeschluss für Neubauviertel Am Weidensteg und in Bergedorf-Süd. 1300 Wohnungen geplant.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Weniger Verkehr – Projekt im Hamburger Nordosten wird erstmal verschoben

„Nach Ottensen sollte auch Volksdorf ein autoarmer Stadtteil auf Zeit in Hamburg werden – doch das Projekt, was ursprünglich für die Sommermonate 2021 geplant war, wird verschoben. Als Grund nennt die SPD-Bezirksfraktion Wandsbek die Corona-Pandemie.“ Weiterlesen in der MOPO.

Gebäude verfällt seit Jahren – Sie raten nie, warum diese Hamburger Villa leer steht

„Leer stehen lassen, auf Verfall warten, abreißen  und dann gewinnbringend mehrstöckig neu bauen. So läuft das derzeit   bei vielen Altbauten in Hamburg. Vor allem historische Villen sind seit Langem gefährdet. Doch bei einer Villa am Poggfreedweg/Ecke Hüllenkamp in Rahlstedt verbirgt sich eine ganz andere – geheimnisvolle – Geschichte hinter dem jahrelangen Leerstand.“ Ein Artikel in der MOPO.

Der teure Kampf gegen Graffiti: Wie Hamburg vorbeugen möchte

„Das Corona-Jahr 2020 hat zu einem starken Anstieg geführt. In manchen Bezirken und Stadtteilen sind die Sprayer besonders aktiv.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Große Mehrheit für Hotelunterbringung von Obdachlosen 

„Die Stimmen für eine Unterbringung von Obdachlosen in Hotels werden immer lauter. Laut einer repräsentativen Umfrage sind 64 Prozent der Deutschen dafür. Mehr als 90.000 unterzeichnen Petition.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Der akzeptierte Missstand 

„Obdachlose brauchen keine Almosen. Sie bräuchten eine warme Wohnung, ein Bett, einen gefüllten Kühlschrank und jemanden, der sich um sie kümmert.“ Eine Kolumne in der taz.

Heute mit Dorothee Stapelfeldt

„Heute in unserem (fast) täglichen Podcast; Stadtentwicklungs-Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt spricht über die Wohnungsbaupläne ihrer Behörde und darüber, wie diese durch die Pandemie beeinflusst werden.“ Hier entlang zum Podcast der MOPO.

Preise, Größe, Bestand – So finden Sie eine Genossenschaftswohnung in Hamburg

„Bezahlbarer Wohnraum in Hamburg ist rar – ein Blick auf die unterschiedlichen Genossenschaften kann sich daher lohnen. Wohnungsbaugenossenschaften wurden gegründet, um ihre Mitglieder mit günstigem Wohnraum zu versorgen. In Hamburg liegt der Anteil an Genossenschaftswohnungen bei circa 14 Prozent, die Mieten liegen im Schnitt 20 Prozent unter dem Mietspiegel. In einer Genossenschaft gibt es keine Mieter, sondern Nutzer. Durch den Kauf von Anteilen steht jedem Mitglied eine gewisse Mitbestimmung zu. Die MOPO gibt einen Überblick und stellt zwölf Genossenschaften vor.“ Ein Artikel in der MOPO.

Ein Stadtteil besonders beliebt – Wie viele Bewerber in Hamburg auf eine Wohnung kommen

„Zwar sind durch die Corona-Pandemie die Neuvertragsmieten in Hamburg im letzten Quartal leicht gesunken, dennoch bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch. Doch gegen wie viele Mitbewerber muss man sich durchsetzen, um eine gemütliche Altbau-Wohnung oder ein schickes Neubau-Domizil in Hamburg ergattern zu können? ImmoScout24 hat es herausgefunden. Vor allem in einem Stadtteil ist die Konkurrenz riesig.“ Weiterlesen in der MOPO.

Immobilien in Hamburg um 7,4 Prozent teurer

„Hamburg verzeichnet unter den sieben größten Städten Deutschlands den höchsten Preisanstieg bei Wohnimmobilien.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wohnindex So beeinflusst die Corona-Sterberate Hamburgs Mietspiegel

„Die anhaltende Corona-Pandemie hinterlässt auch auf Hamburgs Wohnungsmarkt ihre Spuren: Das starke Wachstum der Neuvertragsmieten konnte 2020 gestoppt werden, im letzten Quartal sind die Preise bei Neuvermietungen in der Stadt sogar leicht gesunken. Auf die weiterhin steigenden Kaufpreise für Eigentumswohnungen hat das offenbar keine Auswirkungen.“ Ein Artikel in der MOPO.

CDU Hamburg fordert einfachere Vergabe öffentlicher Aufträge

„Es gebe zu viele unterschiedliche Plattformen für Ausschreibungen. Das erschwere es Handwerksfirmen, sich zu bewerben, so die Kritik.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Es geht nicht darum, Menschen vorzuschreiben, wie sie leben sollen“

„Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz will in Hamburg-Nord keine neuen Einzelhaussiedlungen genehmigen. Jetzt hat er eine bundesweite Debatte am Hals.“ Hier entlang zum Interview in der ZEIT (Abo).

Streit ums Eigenheim Verband nimmt Grüne vor CDU-Kritik in Schutz

„Die Entscheidung des rot-grünen Bezirks Nord, dort keine Einzelhäuser mehr zu planen, war besonders bei der CDU auf massive Kritik gestoßen. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) mischt sich jetzt in die Diskussion ein.“ Weiterlesen in der MOPO.

»Sie sorgen für Zersiedelung« 

„Wohnen – Grünenfraktionschef Anton Hofreiter über ein Verbot von Einfamilienhäusern und die Gefahr von »Donut-Dörfern«.“ Ein Interview im Spiegel (Abo).

„Wir können mit den Einfamilienhäusern nicht so weitermachen“

„In der Eigenheimdebatte schließt sich Linke-Chef Bernd Riexinger den Grünen an. Aus Klima- und sozialen Gründen müssten Flächen dichter bebaut werden, forderte er.“ Ein Artikel in der ZEIT.

Ein Leben im Falschen 

„Grüne Stadtplaner wollen den Bau von Eigenheimen im Vorort stoppen. Doch so einfach ist das nicht: Die Stadthipster von heute leben morgen mit der Familie auf dem Dorf.“ Ein Artikel in der ZEIT (Abo).

Nein zu Einfamilienhäusern? Hofreiter-Interview löst Kritik aus 

„Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat den Bau von immer mehr Einfamilienhäusern kritisiert. Sie seien ökologisch problematisch und oft auch keine Wertanlage.“ Ein Artikel in der Westfälischen Zeitung (Abo).

Wollen die Grünen Einfamilienhäuser verbieten, Herr Hofreiter? 

„Platzraubend und schlecht fürs Klima: Die Grünen sehen Einfamilienhäuser mit Skepsis. Der Chef der Bundestagsfraktion über Wohnungsnot, »Donut-Dörfer« und den Mythos vom Eigenheim als Altersvorsorge.“ Weiterlesen im Spiegel (Abo).

Dürfen wir bald nicht mehr in Einfamilienhäusern wohnen?

„Deutschland ist in Aufregung, weil ein Hamburger Stadtbezirk keine neuen Einfamilienhäuser zulässt. Keine Wohnform wird so zum Spielball wie das Eigenheim.“ Ein Artikel im Standard.

Stadtrandträume

„Einfamilienhäuser seien schlecht für die Umwelt, sagt Grünenfraktionschef Anton Hofreiter. Sollte mehr in Mehrfamilienhäuser investiert werden? Was meinen Sie?“ Ein Artikel in der ZEIT.

Im Baumhaus der Zukunft 

„Wie der Klimawandel die Architektur der Städte verwandelt und aus dem Kapitalismus eine naturreine Verheißung wird.“ Ein Artikel in der ZEIT (Abo).

Brutal schön 

„Beton wurde bereits in der Antike erfunden, aber erst im 20. Jahrhundert hat er die Architekturgeschichte entscheidend geprägt.“ Ein Beitrag im BR.

Öde Innenstädte – Ist die City noch zu retten?

„Leere Fußgängerzonen, geschlossene Geschäfte und Cafés – Corona verschärft die Krise der deutschen Stadtzenten. Ist die Zeit der City als urbaner Treffpunkt endgültig vorbei? Oder gibt es neue Konzepte, um die Stadtkerne nach der Pandemie wieder erlebenswert zu machen?“ Ein Beitrag im SWR.

Trau vielen unter vierzig

„Jüngere Architekten tun sich schwer, an interessante Aufträge zu kommen. Schuld sind unter anderem hohe Zugangshürden zu Wettbewerben. Im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt ist zu sehen, wozu der Nachwuchs dennoch in der Lage ist.“ Ein Artikel der FAZ.

Bauen im Meer – Wie der Mensch die Ozeane einnimmt

„Häfen, Fischzuchtanlagen, Ölplattformen und Windparks zerstören das Ökosystem Meer. Bisher wird unter Wasser oft ohne Absprachen der Länder, ohne Raumplanung Neues konstruiert. Auch in Nord- und Ostsee bedrohen Großbauprojekte die Unterwasserwelt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.