Tuesday Reads

Tuesday Reads #05

Im Bezirk Hamburg-Nord werden keine Einfamilienhäuser gebaut und die Resonanz in den Medien ist groß. Darüber hinaus ging es um zwei Bunker, Homeoffice und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Lösung im Streit um Bornplatzsynagoge? Architekt macht Kompromissvorschlag 

„Die Zeichnung zeigt ein Gotteshaus aus rotem Backstein. In seinem Innenhof ist ein Bodenmosaik zu sehen. Nebenan steht ein Bunker. Und viele Bäume. Es ist ein Bild, das Frieden ausdrückt. Und das soll es auch! Der Worpsweder Architekt Axel Spellenberg hat diesen Entwurf für die Bornplatzsynagoge als Kompromissvorschlag erstellt. Als mögliche Lösung für den Streit um das viel diskutierte jüdische Gotteshaus im Grindelviertel.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hotels in Hamburg: Mövenpick schließt, Motel One expandiert, Marriott wartet

„Vier-Sterne-Superior-Hotel saniert die Fassade des Wasserturms. Mega-Projekt in der HafenCity stockt. Neues Hotel auf einer Fleetinsel.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Kulturzentrum „Südpol“ – 200.000 Euro für Park-Projekt in Hammerbrook

„Mit 200.000 Euro will Rot-Grün das Kulturzentrum „Südpol“ in Hammerbrook unterstützen. Das historische Gebäude-Ensemble gehörte einst den Hamburger Wasserwerken und beherbergt unter anderem einen äußerst beliebten Techno-Club. Nun soll drumherum ein öffentlicher Park entstehen und das alte Pförtnerhäuschen soll zum Ausstellungsraum umgebaut werden. Einen entsprechenden Antrag bringen die Fraktionen in die nächste Bürgerschaft ein.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburg: Veddel – Stadtteil mit Goldhaus, aber ohne Supermarkt

„Auch Post und Drogerie gibt es nicht. Infrastruktur riesiges Problem. Öffnung des einzigen Supermarktes nach Brand verzögert sich.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Der rollende Supermarkt auf der Veddel

„Eine kalte Brise weht über den Parkplatz am Sieldeich, auf dem Uwe Maas gerade seinen weißen Mercedes-Transporter abstellt. „Uwes rollender Tante-Emma-Laden“ steht in grüner Schrift auf den Seitenwänden des kastenförmigen Gefährts. Seit über 20 Jahren ist der gelernte Einzelhandelskaufmann im Norden der Republik unterwegs, um Lebensmittel und Haushaltswaren an die Frau oder an den Mann zu bringen.“ Hier entlang zum Artikel im Elbe Wochenblatt (Abo).

Kletteranlage, Musikräume und mehr – Der Flora-Bunker wird jetzt zum Freizeitpark

„Vorfreude im Flora-Park: Wo früher Drogen verkauft und konsumiert wurden, entsteht jetzt ein Kulturzentrum. Im seit Jahrzehnten ungenutzten Flora-Bunker. Drei Vereine sollen ihn nach seiner Sanierung als Stadtteilzentrum nutzen. Neben einer Kletteranlage finden in dem Hochbunker Musiker Platz zum Proben, und es gibt Räume für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.“ Weiterlesen in der MOPO.

Schomburgstraße in Hamburg: Bunker wird mit Kultur gefüllt

„Startschuss für den KulturEnergieBunker: Die Stadt kauft den Bau an der Schomburgstraße und stellt ihn KEBAP zur Verfügung.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bunker in Altona – Startschuss für Umbau: Vom Ort der Angst zum Ort der Freude

„Ein riesiger Betonblock soll zu einem neuen Herzstück von Altona werden: Die Stadt Hamburg hat den Hochbunker in der Schomburgstraße an den Verein KulturEnergieBunkerAltonaProjekt (KEBAP) e.V. übergeben. Damit ist der Starschuss gefallen für den Umbau des Klotzes: In fünf Jahren soll die eine Hälfte Öko-Energie erzeugen, die andere Platz bieten für Kultur.“ Ein Artikel in der MOPO.

Parken in Hamburg: Fast ganz Ottensen wird Bewohnerparkgebiet

„Schon im Frühjahr wird ein Großteil des Viertels in Bewohnerparkzonen eingeteilt. Was sich für Anwohner ändert und was für Besucher.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Ottensen macht Platz“ erhält Deutschen Verkehrsplanungspreis 2020

„Das Projekt war im Stadtteil sehr umstritten. Nun wurde es als „flächenhaft wirksame Lösung“ mit dem überregionalen Preis ausgezeichnet.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Die Pläne für das neue „Hood House“ in Winterhude

„In einem Gebäude des Jahreszeiten Verlags am Poßmoorweg sind 148 Micro-Apartments entstanden. Auch Gastronomie zieht ein.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Was wird aus der liebsten Wohnform der Deutschen?

„In Hamburg-Nord werden wegen der Wohnungsnot und des Klimawandels keine Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser mehr erteilt. Dabei soll es nicht bleiben. Jetzt tobt eine Debatte.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Die Grünen sind dagegen – Aber hier baut Hamburg noch begehrte Einfamilienhäuser

„Wohnen wird immer teurer, Bauland immer knapper und die Umweltauflagen immer höher: Nun steht das Einfamilienhaus in der Kritik. Die Grünen in Hamburg finden es nicht mehr zeitgemäß. Der Bezirk Nord weist keine Bauflächen für diese Bauform mehr aus. Eimsbüttel auch nicht. Wer trotzdem an seinem Traum vom Eigenheim festhält, der kann in diesen Hamburger IBA-Baugebieten noch fündig werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Traumhaus ade

„In Hamburg-Nord dürfen keine Einfamilienhäuser mehr gebaut werden, weitere Kommunen werden folgen. Das neue grüne Wohnideal kommt aus dem Osten.“ Eine Kolumne auf Spiegel Online. 

Zoff ums Wohnen – Grüne kämpfen gegen Eigenheime – „Traum linker Ideologen“ 

„Ein eigenes Haus. Am besten so richtig mit Garten und eigenem Parkplatz. Davon träumen auch viele Hamburger. Doch ist das überhaupt noch zeitgemäß? Darüber ist ein massiver Streit entbrannt. Viele Grüne wie der Hamburger Bezirkschef in Nord sind strikt dagegen, dort werden auch keine Einzelhäuser mehr geplant. Der CDU Wirtschaftsrat poltert dagegen, spricht von „linker Ideologie“.“ Weiterlesen in der MOPO.

Bauprojekt: In Harburg entstehen 145 neue Wohnungen

„Spätestens im ersten Quartal 2022 sollen die ersten Neubauten in der Bremer Straße bezugsfertig sein. Was auch noch geplant ist.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Farmsen: Genossenschaft startet Neubauprojekt

„Die Genossenschaft investiert mehr als 50 Millionen Euro. Für jede Generation sollen zukünftig Wohnungen vorhanden sein.“ Ein Beitrag im NDR.

Filetstücke an der Elbe: Wedel treibt Großprojekte voran

„Wedel Nord, Businesspark und Schulauer Hafen: 2021 ist für Bürgermeister Niels Schmidt mit vielen Fragezeichen verbunden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Schenefelder erfinden ihren Stadtkern neu

„Agenda 2021, letzter Teil: Bürger sollen bei Planung der Ortsmitte wieder mehr Gehör finden. Was die Stadt sonst noch umsetzt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Lost Place“ bei Hamburg – Das war einst die Wiege von Pinnebergs Wohlstand

„Wie kann man als Super-Reicher der Gesellschaft etwas zurückgeben? Vor mehr als 150 Jahren interessierte das keinen Fabrikbesitzer. Schlimme Ausbeutung der Arbeiter war an der Tagesordnung – um den Reichtum der Fabrikanten zu mehren. Doch in Pinneberg gab es mit den Union-Eisenwerken damals einen Betrieb, bei dem gleich zwei Eigentümer anders dachten.“ Weiterlesen in der MOPO.

Ein neuer Treffpunkt für Bergedorfs Jugend entsteht

„Das 2,4 Millionen Euro teure Vorhaben war umstritten., doch nun haben die Bauarbeiten Am Hohen Stege begonnen. Eröffnung im Dezember?“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bergedorf-West soll attraktiven „Spritzenplatz“ bekommen

„Quartierszentrum mit Einzelhandel und Wohnungen entsteht an Stelle des alten Einkaufszentrums. Areal umfasst 24.400 Quadratmeter.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

In Wilstorf entstehen zwei neue Einkaufszentren

„Die Planung an der Rönneburger Straße nimmt Formen an, Winsener Straße wird neu beschlossen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Für die Schule weichen Wohnungen

„Erste Standortpläne im Umfeld der Fischbeker Reethen wurden verworfen. Nun sollen weniger Häuser entstehen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Zwangsräumungen trotz Corona – So viele Hamburger mussten aus ihrer Wohnung raus

„Seine Wohnung zu verlieren und dann erst einmal ohne dazustehen ist ein schwerer Schlag. Und noch viel mehr, wenn nebenher eine weltweite Pandemie wütet, die den Wohnungsmarkt in Hamburg noch angespannter gemacht hat, als er ohnehin schon war. Deshalb wurden in Hamburg die Zwangsräumungen – gerade auch bei der SAGA – zurückgefahren. Geräumt wurde 2020 aber trotzdem hundertfach, die Linke ist empört.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburg: Jedes dritte Bauprojekt teurer als veranschlagt

„Hamburg sprengt bei etwa jedem dritten großen Bauprojekt die Kosten. Das geht aus dem neuesten Senatsbericht hervor, in dem die Behörden Rechenschaft über ihre Bauvorhaben ablegen.“ Ein Beitrag im NDR.

Hamburg: Jedes dritte städtische Bauprojekt sprengt den Kostenrahmen

„Bei 38 Prozent aller größeren Bauvorhaben Hamburgs kann der Kostenrahmen nicht eingehalten werden. Welche besonders teuer werden.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Verbände fordern mehr Sozialwohnungen

„800.000 Sozialwohnungen sollten bis 2030 gebaut werden, verlangt ein Verbändebündnis. Im Moment werden es täglich weniger.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Nova.

„Wahnsinn, wie viel abgerissen wird“

„Die Architektin Maren Harnack findet, dass in Frankfurt viel Erhaltenswertes steht. Manchmal fühlt sie sich auf ihrem Weg durch die Stadt wie bei einer Zeitreise in die Vergangenheit. Der städtische Raum müsse gerecht verteilt werden.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Büros zu Wohnungen

„Mieterverbände stellen Bundesbauminister Horst Seehofer ein schlechtes Zeugnis aus: Es gebe „dramatisch wenig Sozialwohnungen“. Corona könnte die Not verschärfen – bietet aber auch Chancen.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung (Abo).

Nach Homeoffice kommt das Officehome 

„Die Corona-Pandemie eröffnet neue Perspektiven beim Wohnen. Eine Studie sieht großes Potenzial in umgenutzten Büros. Auftraggeber sind Verbände und Gewerkschaften, die der Wohnungsbaupolitik des Bundes ein schlechtes Zeugnis ausstellen.“ Ein Artikel im Manager Magazin.

Architektur neu gedacht: Schwimmbad in Ludwigshafen ist jetzt Gründerzentrum

„„Freischwimmer” heißt das neue Kultur- und Innovationszentrum in Ludwigshafen. Das Besondere: Es befindet sich im denkmalgeschützten Schwimmbad Nord, das 2001 stillgelegt wurde. Das Gebäude musste teilweise umgebaut werden, dabei sollte sein ursprünglicher Charakter erhalten bleiben. Das ist dem Karlsruher Architekten Boris Milla gelungen. Mit seinem Projekt kam er in die Vorauswahl für den diesjährigen Preis des Deutschen Architekturmuseums.“ Ein Beitrag im SWR.

„Tiny House Geschichten“: Film geht dem Wohntrend im Südwesten auf die Spur

„Flexibilität und Minimalismus liegen im Trend. Das zeigt sich auch im Tiny House-Boom.“ Ein Beitrag im SWR.

Ein Haus aus alten Reifen, Dosen und Flaschen 

„Wie wohnt man, ohne der Natur zu schaden? Im Süden Deutschlands haben sich 26 Menschen zu einer besonderen Gemeinschaft zusammengetan – und ein erstaunliches Gebäude errichtet.“ Ein Artikel auf Spiegel Online.

Wärmewende: Wir heizen wir in Zukunft?

„Die Klimaziele lassen sich nur durch eine Wärmewende erreichen. Die Schlüssel sind der Ausbau der erneuerbaren Energien und eine effiziente Gebäudesanierung.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

#16 Wassernot. Für einen neuen Umgang mit der Ressource

„Mit den steigenden Temperaturen des Klimawandels, der Urbanisierung und dem Wachstum der Weltbevölkerung wird Trinkwasser in vielen Regionen zu einem raren Gut – sogar in Deutschland. Gleichzeitig drohen vielerorts zunehmend Starkregenereignisse mit katastrophalen Folgen. Städte müssen daher ihren Umgang mit der Ressource Wasser ändern – und dabei das Potential neu gedachter Infrastrukturen auch in der Gestaltung ausloten.“ Ein Beitrag im BDA Denklabor.

Episode 81: Organisation als Werkzeug zur Umsetzung von Architektur

„In dieser Episode des SoftwareArchitekTOUR-Podcasts spricht Eberhard Wolff mit seinem Gast Gerrit Beine über praktische Wege, wie Softwarearchitekten ihren Werkzeugkoffer mit Organisationsaspekten erweitern können.“ Hier entlang zum Beitrag auf heise.de.

»Für viele Menschen ist das Leben in Bangkok unerträglich geworden« 

„Wie müssen Megacitys in Zukunft aussehen, damit Menschen trotz Klimawandel noch darin wohnen können? Wie verändert die Pandemie den öffentlichen Raum? Ideen aus Bangkok, einer der am schnellsten sinkenden Städte der Welt.“ Hier entlang zum Interview auf Spiegel Online.

Stuccoed in Time

„Santa Fe is famous in part for a particular architectural style, an adobe look that’s known as Pueblo Revival. This aesthetic combines elements of indigenous pueblo architecture and New Mexico’s old Spanish missions, resulting in mostly low, brown buildings with smooth edges.“ Ein Beitrag bei 99% Invisible.

Architektur statt Harry Potter-Gesicht

„Auf den neuen Buchcovern der italienischen Harry Potter-Bücher ist nicht mehr der Zauberschüler abgebildet, sondern Gebäude. Gestaltet hat sie Architekt und Designer Michele De Lucchi. Eine passende Wahl sagt Kunsthistoriker Mateo Kries.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.