Tuesday Reads

Tuesday Reads #04

In der vergangenen Woche ging es um den Umbau am Hauptbahnhof, 35 Schlafplätze für Obdachlose, ein Baustopp für Einfamilienhäuser und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Alles neu am Hauptbahnhof – Schluss mit dem Chaos? Startschuss für den großen Umbau

„Mehr als 500.000 Menschen sind – wenn nicht gerade eine Pandemie  wütet – täglich am Hauptbahnhof unterwegs, viel zu viele für das historische Gebäude. Seit Jahren verspricht die Politik einen Anti-Chaos-Plan für den meist frequentierten Fernbahnhof Deutschlands. Jetzt wird es konkret: Am 29. Januar ist der Wettbewerb für die Erweiterung des aus allen Nähten platzenden Hauptbahnhofs gestartet.“ Ein Artikel in der MOPO.

„Kaufhäuser für alle“ Bündnis will leerstehende Shopping-Flächen völlig neu nutzen 

„Ob „Galeria Kaufhof“ oder „Karstadt Sports“: Ein Bündnis fordert, neue Nutzungsformen für leerstehende Kaufhäuser in Hamburg zu finden. Eine entsprechende Petition wurde bereits von fast 60 Organisationen und Personen unterschrieben. Das Bündnis spricht von einer „historisch einmaligen Chance“ für die Hamburger Innenstadt.“ Ein Artikel in der MOPO.

MOPO exklusiv – Erste Visualisierung: So könnte die neue Bornplatzsynagoge aussehen 

„Ein Kuppelbau aus rotem Backstein, eingebettet in einen grünen Park – so könnte die Bornplatzsynagoge nach ihrem Wiederaufbau einmal aussehen. Erstmals zeigt eine Visualisierung, die der MOPO exklusiv vorliegt, wie sich das heiß diskutierte Sakralgebäude in den Stadtteil am Grindel einfügen könnte. Der Verein „Stadtbild Deutschland“, von dem die Skizze stammt, spricht sich damit für eine weitgehend originalgetreue Rekonstruktion aus.“ Ein Artikel in der MOPO.

Ein Plan von gestern 

„In der HafenCity entsteht ein riesiges Einkaufszentrum – mitten in der schwersten Krise des Einzelhandels. Das weckt Widerstand.“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

Frischer Wind an den Landungsbrücken – Sanierung von Trapez Architektur in Hamburg

„Als einer der ältesten Bahnhöfe der Hansestadt Hamburg blickt die S- und U-Bahn-Haltestelle Landungsbrücken auf eine ebenso wechselhafte wie auch spannende Geschichte zurück.“ Ein Artikel auf baunetz.de.

Skurrile Baustelle im Nobelviertel Diese Villa wird halbiert

„Abreißen oder erhalten? Vor dieser Frage steht so mancher Eigentümer eines Altbaus. Auf der Uhlenhorst hat sich jetzt ein Hausbesitzer für den ungewöhnlichen Mittelweg entschieden: Die eine Haushälfte abreißen und die andere erhalten.“ Weiterlesen in der MOPO.

Bürgerschaft lehnt erneut Hotelzimmer für Obdachlose ab

„Zum dritten Mal standen in der Bürgerschaft Anträge der Opposition zur Abstimmung, die Obdachlose in Hotelzimmern unterbringen lassen wollte. Die rot-grüne Regierungsmehrheit lehnte das erneut ab.“ Weiterlesen bei Hinz&Kunzt.

35 zusätzliche Räume – Hier bekommen Obdachlose in Hamburg ein Einzelzimmer

„Nach scharfer Kritik am Umgang mit den Obdachlosen in Hamburg reagiert die Sozialbehörde jetzt mit 35 zusätzlichen Einzelzimmern an einem weiteren Standort an der Eiffestraße. Das zusätzliche Angebot richtet sich speziell an obdachlose Menschen, die das Winternotprogramm nicht in Anspruch nehmen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburg eröffnet Notunterkunft mit 35 Einzelzimmern

„Für Obdachlose, die das Hamburger Winternotprogramm meiden, eröffnet die Sozialbehörde am Montag eine Notunterkunft mit 35 Plätzen in Einzelzimmern. Hinz&Kunzt: „Schritt in die richtige Richtung.““ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Lost Place in Hamburg – Diese Halle war mal weltbekannt – jetzt ist sie eine Ruine 

„Mehr als 155 Jahre wurden hier Kämme aus Hartgummi produziert, die unter klingenden Namen wie „Matador“ „Hercules“ oder „Triumph“ weltweit bei Friseuren zum Verkaufsschlager wurden. Doch jetzt bieten die einstmals eindrucksvollen Gebäude der „New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie“ ein trauriges Bild. Die denkmalgeschützte Fabrik an der Ecke Nartenstraße/Neuländer Straße ist zum Spekulationsobjekt verkommen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Wohnraum: Keine Einfamilienhäuser mehr für Hamburg-Nord

„Der neue Bezirksamtsleiter Werner-Boelz verfolgt eine klare Linie: Bauen – aber bitte keine Einfamilien- und Reihenhäuser mehr.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Elbtower: Öko-Ausgleich erfolgt in Vier- und Marschlanden

„700 Millionen Euro teures Projekt in der HafenCity hat Auswirkungen aufs Landgebiet. Es werden Flachwasserzonen geschaffen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Kleine Wohnung, teure Wohnung 

„Die vom Jobcenter übernommenen Mieten sind in Hamburg in den vergangenen Jahren doppelt so stark gestiegen wie im Bundesdurchschnitt.“ Ein Artikel in der taz.

Weniger neue Sozialwohnungen in Hamburg bewilligt

„Trotz Corona-bedingter Zurückhaltung bei Investoren sind im vergangenen Jahr in Hamburg 3.472 neue Sozialwohnungen fertiggestellt worden. Für weitere 2.643 Wohnungen mit sozialer Bindung seien die Förderungen bewilligt worden, sagte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) am Dienstag.“ Ein Beitrag im NDR.

Sozialbau in Hamburg stockt – Mehrere tausend Wohnungen weniger zur Verfügung 

„Knapp 3.500 Sozialwohnungen hat Hamburg im Jahr 2020 fertiggestellt. Zusätzlich wurden rund 2600 neue Sozialwohnungen im vergangenen Jahr bewilligt. Das selbstgesteckte Ziel von 3000 Neubaubewilligungen konnte die Stadt nicht erreichen. Insgesamt stehen aufgrund auslaufender Mindestbindungen tausende Sozialwohnungen weniger zur Verfügung.“ Ein Artikel in der MOPO.

Es wird am Bedarf vorbei gebaut

„Es wird gebaut, ganz fleißig sogar. Jahr für Jahr veröffentlicht die Stadtentwicklungsbehörde, wie in Hamburg viele neue Wohnungen entstanden sind. 9.805 waren es im Jahr 2019, darunter 3.717 öffentlich geförderte. „Der Bau zusätzlicher Wohnungen ist das wirksamste Mittel gegen den Anstieg der Mieten“, erklärt die zuständige Senatorin Dorothee Stapelfeldt.“ Ein Artikel im Elbe Wochenblatt.

Müssen wir aufhören, Einfamilienhäuser zu bauen?

„Viele Familien träumen vom freistehenden Eigenheim. Aber diese Siedlungsform verbraucht große Flächen und hat eine schlechte Ökobilanz. In Hamburg ist sie jetzt verboten worden. Richtig so?“ Ein Artikel in der Welt (Abo).

Bau von Einfamilienhäusern verbieten?

„Im Hamburger Norden haben es Hausbauer schwer. Dort ist es bereits verboten, Einfamilienhäuser zu bauen, denn die Häuser seien ökologisch und sozial nicht nachhaltig. Könnte das Modell auch woanders Schule machen? Und platzt der Traum vom Eigenheim?“ Ein Beitrag im WDR.

Beliebt, aber bald verboten? Das Ende des Einfamilienhauses

„Die liebste Wohnform der Deutschen ist das Einfamilienhaus. Und dennoch darf in Hamburg-Nord seit knapp einem Jahr keines mehr gebaut werden. Diese Regel könnte bundesweit zum Standard werden. Erst in Ballungszentren, dann auf dem Land. Das sind die Gründe.“ Ein Artikel in der Welt (Abo).

Die „Stadt in der Stadt“: Studie über das Leben im Corbusierhaus

„Wie ein fremdartiges „Ufo in Westend“ wirkt das Berliner Corbusierhaus auf eine Bewohnerin. Wer in dem denkmalgeschützten Gebäude lebt, fühlt sich dort wohl, aber der Umgebung zwischen dem Olympiastadion und der Heerstraße nur wenig verbunden. Und auch innerhalb des Hochhauses herrscht die Meinung vor, jeder bleibe „eher für sich“. Diese und andere interessante Ergebnisse gehen aus einer neuen Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung hervor.“ Ein Artikel im Tagesspiegel.

Wie die Betonlobby gegen Holzhäuser kämpft 

„Alle zwölf Sekunden wachsen in Deutschland genug Bäume für ein neues Wohnhaus nach. Der Ökobaustoff wird immer beliebter – zum Ärger der Konkurrenz.“ Ein Artikel auf SPIEGEL Online (Abo).

Das ist das beste Bauwerk des Jahres 

„Das »Werk 12« im Münchner Werksviertel gewinnt den begehrten Architekturpreis DAM. Zu seinen Hinguckern gehört die Fassade, auf der Sprachfetzen wie »HMPF« und »WOW« stehen.“ Ein Artikel bei SPIEGEL Online.

Architektenbüros MVRDV und N-V-O Nuyken von Oefele erhalten DAM Preis für WERK12 

Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Werk12 in München von MVRDV und N-V-O Nuyken von Oefele Architekten ausgezeichnet

„Der DAM Preis 2021 geht an das Werk12 in München. Heute Vormittag wurde der Sieger in einer digitalen Pressekonferenz bekannt gegeben.“ Ein Artikel auf baunetz.de.

Natur am Bau 

„Pflanzen können das Klima in den Städten verbessern, Feinstaub reduzieren und unser Wohlbefinden steigern: Eine neue Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum zeigt die Großstadt als Dschungel.“ Weiterlesen auf SPIEGEL Online.

Arbeiten von Zuhause

„Kein Stau, bequeme Jogginghose, Zeit für die Wäsche zwischendurch – aber keine Nähe zum Team, kein persönlicher Kontakt und Austausch: Die Pandemie zwingt vielen von uns ein Arbeitsmodell auf, das oft nervt – auch wenn es für einige Chancen für die Zukunft bietet.“ Ein Beitrag im WDR.

Ist die Zeit der Blockbuster-Ausstellungen vorbei?

„Für Museen ist die Pandemie ein Anlass, über ihre Rolle neu nachzudenken. Museumsdirektor Stefan Weppelmann plädiert dafür, dass sich Museen künftig weniger an touristischen Bedürfnissen orientieren, sondern stärker in der Stadtgesellschaft verankern.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Das Ende der Stadt, wie wir sie kennen

„Saudi-Arabien beginnt jetzt mit dem Bau der 170 Kilometer langen Idealstadt „The Line“. Auch westliche Architekten träumen von Weltzentralsteuerungen und bizarren Milliardenmetropolen.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).