Tuesday Reads

Tuesday Reads #39

In der vergangen Woche ging es in der Presse um das Holzhochhaus in der HafenCity, Obdachlose, den Planungsfortschritt in Wilhelmsburg, nachhaltige Architektur und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Jungfernstieg-Umbau zur Weihnachstzeit: Einzelhändler entsetzt

„Verkehrschaos zur Weihnachtszeit: Einzelhandelsverband beklagt Umsatzeinbrüche in der City. Behörde weist Vorwürfe zurück.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Synagoge: Bundesmittel für Wiederaufbau freigegeben

„Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat die Bundesmittel für den Wiederaufbau der Synagoge im Hamburger Grindelviertel freigegeben.“ Ein Beitrag im NDR.

Spenden machen es möglich – Vereine bringen viele Obdachlose in Hamburger Hotel unter

„Zwei Betten, zwei Klappstühle, ein Schrank, ein kleiner Tisch und ein kleiner Fernseher: So sieht das neue Zuhause von Volker Mähl aus. Keine richtige Wohnung, sondern ein Zimmer von 12 Quadratmetern – und doch ist der 65-Jährige glücklich: „So komme ich gut über den Winter!“ Zum Schutz vor dem Coronavirus und der Kälte bringt ein Hamburger Bündnis gemeinnütziger Organisationen jetzt obdachlose Menschen bis März in einem Hotel unter.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburger Obdachlose kommen im Winter in Hotel unter

„Inzwischen wohnen 20 obdachlose Menschen in einem Hotel in der Nähe der Sternbrücke. Das ermöglichen mehrere Organisationen.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Obdachlose werden jetzt zu Hotelgästen

„Die zweite Corona-Welle ist da – und der Winter steht vor der Tür. Um Obdachlose vor Kälte und dem Coronavirus zu schützen, bringt ein Hamburger Kollektiv sie sicher in einem Hotel unter.“ Ein Artikel in der Welt.

Hamburger Überseequartier: Stehen Teile vor dem Verkauf? 

„Bauherr des neuen Einkaufszentrums in der HafenCity braucht Geld. Geplante Kapitalerhöhung gescheitert. Wie geht es nun weiter?“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Baustart für höchstes Holzhaus Deutschlands in der Hafencity

„In der Hafencity hat am Freitag der Bau von Deutschlands höchstem Holzhaus begonnen. Das Hamburger Unternehmen Garbe Immobilien will mit dem 65-Meter-Hochhaus neue Maßstäbe fürs ökologische Bauen setzen.“ Ein Beitrag im NDR.

65 Meter hoch: Höchstes Holzhybridhaus Deutschlands entsteht in der Hafencity

„In der Hamburger Hafencity wird seit Freitag Deutschlands höchstes Holzhybridhaus gebaut. Das 18-stöckige Gebäude, mit 181 Eigentumswohnungen soll 65 Meter hoch werden. Das Investitionsvolumen beträgt 140 Millionen. Euro. Die Deutsche Wildtierstiftung wird im Erdgeschoss insgesamt 4.000 Quadratmeter mit Ausstellungs-, Büro- und Gastronomieflächen beziehen. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.“ Hier entlang zum Beitrag auf SAT1.

Hamburg: Baustart fürs höchste Holzhochhaus Deutschlands

„Weltweit einzigartig: In der HafenCity entsteht jetzt ein nachhaltiges Gebäude, das es laut Initiatoren so noch nicht gibt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Direkt neben Neubaugebiet – Ein „Lost Place“ mitten in Hamburg 

„140 Jahre lang wurde er hier gebraut, Hamburgs Haustrunk Holsten. Das Bier, das ja bekanntlich am „dollsten knallt“. Doch jetzt steht die Zeit still auf dem riesigen Brauereigelände an der Holstenstraße, direkt neben dem Neubaugebiet „Neue Mitte Altona“. „Lost Placer“, also Menschen, die sich für verlassene Fabriken, Ruinen und geheime Tunnel interessieren und den Zustand dokumentieren, haben vor einigen Monaten auf dem verlassenen Gelände fotografiert und die Bilder der MOPO zur Verfügung gestellt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wilhelmsburg: Pläne für neue Quartiere kommen voran

„In Wilhelmsburg gibt es im kommenden Jahr Baurecht für 5.000 neue Wohnungen. Hamburgs städtische Planungsgesellschaft IBA hat die neuen Bebauungspläne vorgestellt.“ Ein Beitrag im NDR.

Wilhelmsburgs neue Mitte

„Drei Quartiere, die auf den ehemaligen Flächen der Wilhelmsburger Reichsstraße entstehen sollen, stehen kurz vor der Genehmigungsreife.“ Ein Artikel in der taz.

Fischerhaus in Blankenese wird saniert

„Das historische Fischerhaus in Hamburg-Blankenese wird endlich saniert. Nach dreijährigem Leerstand gibt die Finanzbehörde 3,5 Millionen Euro aus dem Corona-Konjunkturprogramm.“ Ein Beitrag im NDR.

3,5 Mio. Euro für Sanierung – Gute Nachrichten für das älteste Wohnhaus in Hamburg

„Es ist das älteste erhaltene Wohnhaus der Stadt – und nun kann es aufgemöbelt werden! Die Stadt stellt für das historische Fischerhaus in Blankenese 3,5 Millionen zur Verfügung. Und auch für das Bürgerhaus am Osdorfer Born gibt es gute Nachrichten.“ Weiterlesen in der MOPO.

Wohnen fast nur für Wohlhabende – Warum darf in Hamburg so gebaut werden? 

„In der Holtenklinker Straße entsteht ein schönes neues Wohnquartier mit zwei Mehrfamilienhäusern und grünem Innenhof. Die Wohnungen haben zwei bis vier Zimmer, passend also für kleine Familien oder Alleinstehende. Aber nicht jeder Hamburger wird hier einziehen können. Das Problem: Das liebe Geld, denn 43 der 47 neuen Wohnungen müsste man kaufen und bis zu 630.000 Euro ausgeben. Wo ist denn hier der Hamburger Drittelmix?“ Ein Artikel in der MOPO.

Neubauten in Hamburg-Rahlstedt: Saga investiert 100 Millionen Euro

„Ältere Wohnungen und ein Altenheim sollen abgerissen und durch höhere Neubauten ersetzt werden. Hunderte Wohneinheiten geplant.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mietwohnung in Hamburg: Verzögern Politiker Bau günstiger Wohnungen?

„In Lokstedt streiten Anwohner und Genossenschaften um 200 Wohnungen. Verband: Bezirkspolitiker nehmen zu viel Rücksicht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wohnungsmarkt – Darum steigen in Hamburg die Mieten nicht mehr

„Wohnungssuche in Hamburg ist eine Herkules-Aufgabe – und in den vergangenen Jahren zeigte der Trend bei den Mietpreisen nur in eine Richtung: steil nach oben. Erstmals gibt es jetzt für die Wohnungssuchenden der Stadt eine gute Nachricht: Die Preiskurve flacht deutlich ab. Doch ist damit der Aufwärtstrend auch wirklich gebrochen? Und welche Rolle spielt Corona?“ Ein Artikel in der MOPO.

So viel geben Hamburger in den Stadtteilen für die Miete aus

„Kaltmiete sollte 30 Prozent des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Doch Wohnungssuchende in Hamburg sind bereit, mehr zu investieren.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wohnen, Leben, Nachhaltigkeit: So schneidet Hamburg im Städtevergleich ab

„In einigen Bereichen kann die Hansestadt im Städtevergleich besonders punkten. Andere Stadt im Norden macht größten Sprung.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Antje Stokman: Die Stadt als Schwamm

„Nachhaltigkeit spielt auch in der Architektur und der Stadtplanung eine große Rolle. Ein bisschen Holz und Grün an der Fassade reichen allerdings bei weitem nicht, sagt Landschaftsarchitektin Antje Stokman.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

„Mehr Grün ist noch kein Konzept“

„2025 soll der Bahnknoten Stuttgart 21 eröffnen. Architekt Christoph Ingenhoven hat ihn geplant. Im Interview spricht er über die Stadt der Zukunft, Stuttgarter Klein-Klein und den künftigen Oberbürgermeister.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Vom Leben der Häuser

„Können Häuser ein Eigenleben entwickeln, womöglich dem Leben seiner Bewohner schaden? In dem neuen Roman „Das Gartenzimmer“ von Andreas Schäfer geht es um eine 1909 gebaute Villa, um den Architekten, die Bewohner und um ein dunkles Geheimnis.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Seilbahn – Mobilität im urbanen Raum. Ein Transportmittel der Zukunft?

Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Regensburger – Altstadt Ein Weltkulturerbe

„Seit Juli 2006 zählt die Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadtlandschaft an der Donau gibt mit über 1000 Baudenkmälern einen einzigartigen Blick auf 2000 Jahre europäischer Geschichte.“ Ein Beitrag im BR.

Berlin-Kreuzberg im Wandel – „Das Politische ist gar nicht mehr hier“

„Hausbesetzungen, Randale, grün-alternative Szene: Dafür stand Berlin-Kreuzberg jahrzehntelang. Davon ist nur noch wenig übrig. Stattdessen: Gentrifizierung, Touristen und steigende Immobilienpreise. Viele Kreuzberger hängen dennoch an ihrem Kiez.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

DDR Plattenbau – Klischee und Wirklichkeit

„Die Idee, DDR Plattenbau sei wie das politische System gescheitert, hält sich im Westen. Allerdings hat sich seine gesellschaftspolitische Bedeutung gewandelt. Plattenbau könnte sogar aktuelle Probleme des Wohnungsmarkts lösen.“ Ein Beitrag im WDR.

Daniel Hahn: Orte neu denken

„Ein Schiff auf einer Eisenbahnbrücke, Fluggastbrücken für eine Kulturlocation – Daniel Hahn denkt Orte neu. Und für seine Ideen braucht es dann auch mal einen Schwertransporter und Sondergenehmigungen.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

Teufels Auftrag, Himmels Werk?

„Wladimir Putins gigantische Bauprojekte in Sibirien und auf der annektierten Krim beschäftigen die „SZ“. Ein Anruf beim beauftragten Architekturbüro soll klären, ob Coop Himmelb(l)au auch für den Teufel arbeiten würde.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Poser für Putin

„Der Architekt Wolf D. Prix baut mit seinem Büro Coop Himmelb(l)au in russischem Auftrag zwei spektakuläre Kulturpaläste, einen davon auf der annektierten Krim. Ist das nicht fragwürdig? Keineswegs, sagt Prix.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Zuhause in einer Genossenschaft

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele zusammen. Das ist die Philosophie von Genossenschaften. Und diese genossenschaftliche Idee hat sich seit mehr als 150 Jahren bewährt.“ Ein Beitrag im WDR.

Stadt und Landschaft als Kulturprojekt: Zum Tod von Günter Nagel

Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Pierre Bourdieu – Denker der feinen Unterschiede

„Italiener oder Imbiss. Puccini oder Punkrock. Die Herkunft prägt den Geschmack ein Leben lang. Davon ist der Franzose Pierre Bourdieu überzeugt. Wer ist der Mann, der die Soziologie als Kampfsport bezeichnet?“ Ein Beitrag im BR.