Tuesday Reads

Tuesday Reads #38

Auf St. Pauli und in der Schanze ist was los: Zahlreiche Demonstrierende beim Walk of Shame, die Sternbrücken-Debatte geht in die nächste Runde und der Feldstraßenbunker wächst weiter in die Höhe. 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Schön oder hässlich? – Zoff um neue Blumenkästen am Jungfernstieg

„Der autofreie Jungfernstieg nimmt weiter Gestalt an: Seit Freitag sind alle geplanten Blumenkästen in der Mitte der Straße aufgestellt – doch nicht allen gefällt die neue Gestaltung.“ Ein Artikel in der MOPO.

Jungfernstieg: Nicht die beste Arbeit abgeliefert

„Die autoarme Innenstadt gilt in Hamburg bislang nur auf dem Papier.“ Ein Kommentar im Hamburger Abendblatt (Abo).

Sozialprojekt: Die Rathauspassage soll sichtbarer werden

„Richtfest für millionenschweren Umbau mit neuem Konzept. Was in der Rathauspassage an der Kleinen Alster künftig stattfinden soll.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Esplanade: Koalition will Umbau verschieben

„Hoteliers und Gastronomen hatten Kritik geübt. Sie fürchten durch die Baustelle wirtschaftliche Schäden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Markthalle öffnet für Obdachlose

„Fast drei Wochen später als geplant eröffnet die Stadt eine neue Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose. In der Markthalle sollen sich bis zu 200 Menschen gleichzeitig aufwärmen können und ein Mittagessen bekommen. Nicht nur die Linke findet das angesichts der Coronapandemie riskant.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Kampf der Künste

„Der Konzertclub Markthalle am Klosterwall soll saniert und doppelt so groß werden. Tolle Sache? Finden nicht alle.“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

Hamburg im Abriss-Wahn – Schon wieder wird eine alte Villa platt gemacht

„Laut Bezirksamt Nord sollte die prächtige Villa Fährhausstraße 14 auf der Uhlenhorst eigentlich seit August dieses Jahres saniert werden.“ Weiterlesen in der MOPO.

„Haus der Erde“: Kostenexplosion bei neuem Universitäts-Gebäude

„Die Kosten für das „Haus der Erde“ steigen um 157 Millionen auf 303 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung ist vor 2024 nicht zu rechnen – fünf Jahre später als geplant.“ Ein Artikel in den Eimsbütteler Nachrichten.

Zoff um Sternbrücke – SPD überlässt das Problemprojekt gern den Grünen 

„Seit Wochen schwelt der Konflikt um die Sternbrücke in Altona – zu groß, zu massiv, zu wenig Hamburg, so das Urteil der Gegner der Modernisierungspläne. Seit nun auch noch hochrangige SPD-Politiker gegen die Umbaupläne wettern, droht das Bauvorhaben zum handfesten Streitpunkt in der Zusammenarbeit zwischen SPD und Grünen zu werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Sternbrücke in Altona: SPD-MdB nennt Entwurf „ganz furchtbar“

„MdB Matthias Bartke über seinen Protest bei der Deutschen Bahn, die Initiative von Jan Delay und mögliche Probleme mit Parteifreunden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Streit um Sanierung der Sternbrücke in Altona geht weiter

„Der rot-grüne Senat steht eigentlich hinter dem Großprojekt – doch Altonas SPD-Bürgerschaftsabgeordnete lehnen die Pläne ab.“ Ein Beitrag im NDR.

Streit um die Sternbrücke – SPD-Fraktion aus Altona stellt sich gegen den Senat

„Gesprühte Lebensweisheiten zieren das Mauerwerk, Plakate erinnern an längst vergangene Raves und die grauen Stahlpfeiler tragen die vorbeifahrende S-Bahn: Dort, wo sich Max-Brauer-Allee und Stresemannstraße kreuzen, befindet sich „Bahnhof Soul“, wie Jan Delay die Sternbrücke betitelte. „Lasst diese Brücke bitte so wie sie jetzt ist, sie ist wunderschön. Sie ist der souligste Ort in Hamburg und hier sieht es wirklich aus wie in Chicago“ appellierte er über soziale Medien. Nun ergreift auch die Politik das Wort für einen Erhalt des fast 100 Jahre alten Bauwerks.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neue Sternbrücke: Showdown vor Weihnachten

„Die Entscheidung über den Neubau der Sternbrücke wird immer spannender. Nun lehnen auch Altonas SPD-Bürgerschaftsabgeordnete eine 108 Meter lange Rundbogenbrücke ab.“ Ein Beitrag im NDR.

Sternbrücke in Hamburg: Fast 10.200 Unterschriften gegen Abriss

„Vor wenigen Tagen hatte Jan Delay für die Petition geworben und sich mit einem Video gegen den Abriss des Bauwerks gewehrt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Sternbrücke, Paulihaus: Protest gegen Bauprojekte

„Sanierung statt Neubau – um ein Zeichen für den Erhalt der Sternbrücke zu setzen, haben schätzungsweise rund 50 Gegnerinnen und Gegner des umstrittenen Bahnprojektes die historische Brückenkonstruktion und die umliegenden Gebäude am Sonnabendabend grün erstrahlen lassen. Die Farbe darf laut Initiatoren auch als Kritik am grünen Verkehrssenator Anjes Tjarks verstanden werden. Begleitet wurde die Aktion von Auftritten zahlreicher Hamburger Musikerinnen und Musiker. Zuvor hatten am Nachmittag mehrere hundert Menschen mit Schildern und teilweise kostümiert beim sogenannten „Walk of Shame“ gegen den geplanten Neubau auf dem Neuen Pferdemarkt und ebenfalls für den Erhalt der Sternbrücke demonstriert.“ Ein Beitrag auf Hamburg 1.

„Walk of Shame“: 600 kommen zur Demo gegen das Paulihaus 

„Gegner des geplanten Bürokomplexes und der Sternbrücken-Pläne protestieren. Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Er wächst und wächst – So sieht der Kiez-Bunker jetzt aus

„Der „grüne Bunker“ auf St. Pauli wächst weiter in die Höhe – die Bauarbeiten gehen sichtbar voran. Laut eines Projektsprechers entstehen auf dem Hochbunker derzeit unter anderem fünf pyramidenartige neue Etagen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Grüner St. Pauli-Bunker wächst weiter in die Höhe

„Die Bauarbeiten am «grünen Bunker» in Hamburg-St. Pauli gehen sichtbar voran und der mächtige Bau auf dem Heiligengeistfeld wächst weiter in die Höhe.“ Hier entlang zur Meldung auf ZEIT Online.

Hamburgs „Grüner Bunker“ auf St. Pauli wächst weiter

„Die Aufzugstürme sind bereits fertig. 2021 soll das Mahnmal aus dem Zweiten Weltkrieg zum neuen Wahrzeichen der Stadt werden.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

U4-Haltestelle Moldauhafen: Bürger*innen sollen mitentscheiden

„Im Onlinedialog können Hamburgs Bürger*innen ihre Ideen und Wünsche zum Bau der neuen U4-Haltestelle Moldauhafen einreichen. Die Linie soll zukünftig bis nach Grasbrook fahren und über dem Hafenbecken halten.“ Ein Artikel auf FINK Hamburg.

U4: Hamburg setzt zum „Sprung über die Elbe“ an

„Planung für Verlängerung der U-Bahn-Linie auf den Grasbrook startet. Neue Station soll 16 Meter über Hafenbecken entstehen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Verlängerung der U4 zum Grasbrook nimmt Gestalt an

„Erst die U-Bahn-Anbindung, dann die Bebauung des neuen Hamburger Stadtteils Grasbrook: Die Hochbahn hat am Montag die Pläne für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 4 präsentiert.“ Ein Beitrag im NDR.

Bagger beißen ein Stück Stadtteilgeschichte weg

„Viel ist nicht mehr zu sehen vom ehemaligen „Bolero“ am Harburger Sand. Ein paar Betonstützen stehen noch, die Glasfront wird gerade abgebrochen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Baustart für Neubau mit radikalem Öko-Konzept

„In Fischbek entstehen jetzt zwölf Stadthäuser mit Holzwänden aus einem alten Dachstuhl, Fassaden-Photovoltaik und Gewächshäusern auf dem Dach.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bürgerbeteiligung: Online über Oberbillwerder diskutieren

„Es soll vier coronagerechte Beteiligungsmodule geben. Auch ein Livestream mit Dialog ist in der Vorbereitung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

In Hamburg entsteht ein neues Wohnquartier für Wohlhabende

„Bonava plant an der Holtenklinker Straße in Bergedorf ein exklusives Quartier. 47 Wohnungen entstehen. Doch was wird alles geboten?“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Immer mehr Mietwohnungen werden Eigentum

„Die Zahl der Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen in Hamburg steigt an. Allein in den vermeintlich besonders geschützten Gebieten genehmigten die Ämter 2019 die Umwandlung von 325 Wohnungen. Die Linke fordert einen sofortigen Stopp.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Wegen der Corona-Krise – Trendwende auf dem Hamburger Wohnungsmarkt?

„Vor allem die Großstädte verzeichneten im vergangenen Jahrzehnt hohe Zuwächse – Landflucht war mal, heute zieht es die Menschen immer mehr in die Metropolen wie Hamburg. Doch laut einer Prognose könnte sich das Wachstum nun verlangsamen. Das könnte auch den Wohnungsmarkt entlasten.“ Weiterlesen in der MOPO.

Das Haus der vierzehn Nächte

Die Pandemie verändert unsere Wahrnehmung von Zeit – und vom Raum. Zwei Architekten fordern jetzt eine neue Quarantänearchitektur und stellen die Theorie des „Fortnightism“ auf.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Geschäftsmetropole Frankfurt am Main – Wie Corona und Digitalisierung die Stadt verändern

„Frankfurt am Main ist Deutschlands Business-Hauptstadt. Doch wegen der Pandemie sinkt die Nachfrage nach Büroflächen, der Trend zu Onlinekäufen mindert zugleich den Bedarf an Gewerbeflächen. Wie wird sich die Stadt anpassen?“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Ich verteidige die Stadt

„Europa ist eine Polis: der Ort für eine bessere Welt, auch wenn das Virus uns gerade zwingt, auf Abstand zu gehen. Kann menschliche Schönheit die Antwort auf die Distanz sein?“ Ein Gastbeitrag von Renzo Piano in der FAZ.

Die gestresste Stadt 

„Grüne Architektur ist in – aber macht Städte nicht automatisch lebenswerter. Die wirklich sinnvollen Projekte sind unauffällig.“ Ein Artikel im brand eins Magazin.

Wie in Zukunft gebaut werden sollte

„Allein die Zementherstellung verursacht acht Prozent der weltweiten Klimagase. Ursula von der Leyen will deswegen ein „Europäisches Bauhaus“, das klärt, wie wir zukünftig besser wohnen können. Ein paar Antworten auf diese Frage gibt es aber schon jetzt.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Die Boom-Städte von morgen

„Die Bevölkerung in Deutschland wird in den kommenden Jahren kaum noch wachsen, glauben Regionalforscher – außer in manchen Metropolen. Welches sind die Boom-Städte und wo droht der größte Einwohner-Schwund?“ Hier entlang zum Tagesschau-Beitrag.