Tuesday Reads

Tuesday Reads #37

Oh Jonny, ein Bauskandal jagt den nächsten: Nach der Sternbrücken-Abrissentscheidung steht nun das Geomatikum im Fokus der Presse. Darüber hinaus ging es um einen zweiten S-Bahntunnel, die Heiße Ecke und Vieles mehr.

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

Corona-Krise als Chance: Neue Konzepte für die Hamburger Innenstadt

„Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing im Interview: Die Stadt muss sich der wachsenden Konkurrenz aus dem Umland stellen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bund legt Machbarkeitsstudie für zweiten S-Bahntunnel vor

„Der geplante zweite S-Bahntunnel unter der Hamburger Innenstadt ist technisch machbar: Das ergab ein erstes Gutachten, das im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums am Donnerstag vorgestellt wurde.“ Ein Beitrag im NDR.

Bahn stellt Planungen für zweiten S-Bahntunnel vor

„Weitere Verbindung soll den Hauptbahnhof entlasten – doch viele Fragen sind noch offen. Für Hamburger würde sich einiges ändern.“ Ein Artikel in der Welt.

Hauptbahnhof soll entlastet werden – Bund plant neuen S-Bahn-Tunnel für Hamburg

„Seit Jahren kommt der Hamburger Hauptbahnhof an seine Grenzen: Der meistfrequentierte Fernbahnhof Deutschlands ist überlastet. Nun möchte der Bund für gut drei Milliarden Euro einen zweiten S-Bahn-Tunnel bauen und damit den Verkehr am Hauptbahnhof entzerren. Doch der Plan stößt auch auf Kritik.“ Weiterlesen in der MOPO.

Bund plant drei Milliarden teuren Bahntunnel in Hamburg

„Ein Tunnel soll den Hauptbahnhof mit einem neuen Fernbahnhof verbinden. Geplante Eröffnung: Mitte der 30er Jahre. Doch die Pläne des Bunds stoßen in Hamburg auf Skepsis.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

„Mutter aller Passagen“: 40 Jahre Hanseviertel in Hamburg

„Am 14. Nobember 1980 wird in der Hamburger Innenstadt das Hanseviertel eröffnet. Heute beherbergt es rund 60 Geschäfte und gilt als die „Mutter aller Passagen“.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Flanieren in Hamburg ohne einen Regenschirm

„Vor 40 Jahren wurde das Hanseviertel eröffnet. Die Passage krönte einen Boom. Geheimnisvolle Inschrift gibt bis heute Rätsel auf.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Die Schau-Fenster

„Liebevoll aufgereihte Glaskaraffen, hölzerne Perlhühner, elegant illuminierte Orchideentöpfe: Nirgendwo in Hamburg dekorieren die Bewohner ihre Fenster so leidenschaftlich wie in Harvestehude.“ Ein Artikel im ZEIT Magazin (Abo).

„Haus der Erde“ – Gigantische Kostenexplosion an Hamburgs peinlicher Dauerbaustelle

„Was einst die Elbphilharmonie war, ist jetzt das „Haus der Erde“ – nämlich Hamburgs peinlichste Dauerbaustelle! Die geplante Bauzeit verlängert sich um fünf Jahre. Und als wäre das nicht genug, steigen die Kosten für das Projekt am Geomatikum der Universität Hamburg nun wohl um schlappe 157 Millionen Euro. Wie konnte es zu diesem Bau-Desaster kommen?“ Weiterlesen in der MOPO.

Kostenexplosion beim Geomatikum der Universität Hamburg

„Der Finanzsenator ist „sehr verärgert“, die Wissenschaftssenatorin „schockiert“: Die Kostensteigerung bei einem Neubau der Universität Hamburg erinnert an alte Fehler bei der Elbphilharmonie.“ Ein Artikel in der FAZ.

Ups, das kostet ja 157 Millionen Euro mehr

„Hat die Stadt Hamburg aus dem Baudesaster der Elbphilharmonie gelernt? Offenbar nicht genug, wie der Skandal um das Unigebäude für Klimaforscher zeigt.“ Ein Artikel auf ZEIT Online.

Das Desaster mit dem Uni-Bau – Wie es dazu kam, wer schuld ist, wer zahlt

„Hamburg hat ein neues Bau-Desaster: Der Uni-Neubau am Schlump sollte ursprünglich 177 Millionen Euro kosten und im vergangenen Jahr fertiggestellt werden. Nachdem die Wissenschafts- und die Finanzbehörde am Mittwoch verkündeten, dass daraus nichts wird, stellt sich nun die Frage: Wie kam es überhaupt zu diesem Bau-Desaster? Wer trägt eigentlich die Verantwortung dafür und vor allem: Wer muss das am Ende bezahlen?“ Weiterlesen in der MOPO.

Hamburg erlebt ein ähnliches Baudesaster wie bei der Elbphilharmonie

„Der Neubau „Haus der Erde“ am Geomatikum der Universität Hamburg wird mindestens 126 Millionen Euro teurer als geplant. Und deutlich später kommt er auch. An einem Punkt scheitern bisher alle Planer.“ Ein Artikel in der Welt.

Kommentar: Pfusch am Uni-Bau

„Hamburgs neues Universitätsgebäude für die Klima- und Geowissenschaftler, das „Haus der Erde“, kostet rund 130 Millionen Euro mehr als geplant. Das hat der Senat bekannt gegeben. Eine Planungskatastrophe, meint Reinhard Postelt in seinem Kommentar.“ Hier entlang zum Kommentar im NDR.

Was nicht passt, wird passend gemacht?

„Wenn es das Ziel von Bahn und Senat war, die Bewohner von Altona und des Schanzenviertels gegen sich aufzubringen, hatten sie Erfolg. Als Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) vergangene Woche verkündete, dass die alte Sternbrücke abgerissen und durch einen 26 Meter hohen Neubau ohne Stützpfeiler ersetzt werden soll, hagelte es Kritik von fast allen Seiten.“ Ein Artikel im Elbe Wochenblatt (Abo).

Protest gegen Sternbrücken-Pläne – Jetzt schaltet sich auch Jan Delay ein

„Prominente Unterstützung für die „Initiative Sternbrücke“, die sich für den Erhalt der bekannten Brücke einsetzt: Hamburgs HipHop-Urgestein Jan Delay spricht sich offensiv gegen die Bahn-Pläne rund um die Monster-Brücke in Altona aus.“ Ein Artikel in der MOPO.

„Der souligste Ort in Hamburg“: Jan Delay für Erhalt der Sternbrücken

„Der prominente Hamburger Rapper wehrt sich in einem Video gegen den Abriss des denkmalgeschützten Bauwerks. Das sind seine Argumente.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Ein Schutzraum für jeden

„Damit Menschen jetzt nicht auf der Straße schlafen, sammeln Hamburger Geld für Hotels. In Hannover gibt es Spenden schon, aber die Stadt ziert sich.“ Ein Artikel in der taz.

FC St. Pauli und Initiativen bringen Obdachlose in Hotels unter

„Weil die Stadt sich querstellt, haben nun Initiativen aus der Wohnungslosenhilfe und der FC St. Pauli Spendenaufrufe gestartet, um Obdachlose im Coronawinter in Hotels unterzubringen.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Viele Gewinner

„Die Hotelbranche ist in Not, Menschen ohne Wohnung sind es auch – beiden zu helfen, könnte sich für den Staat lohnen.“ Hier entlang zum Kommentar in der taz.

Toolsharing: Werkzeug-Verleih auf St. Pauli

„Alles, was Hobbyhandwerker gebrauchen können, kann man per App für 24 Stunden in Kurts Toolbox ausleihen.“ Ein Beitrag im NDR.

Kaum zu glauben – Nach 30 Jahren! Baubeginn an der „Heißen Ecke“

„Damit hat wohl kein St. Paulianer jemals mehr gerechnet: Nach fast 30 Jahren Stillstand an der „Heißen Ecke“, Reeperbahn / Ecke Hein-Hoyer-Straße soll hier nun doch endlich mal ein Hotel gebaut werden. Das hatten in der Vergangenheit schon diverse dubiose Investoren angekündigt. Doch diesmal wurden immerhin schon mal ein Bauzaun aufgestellt und eine Fahrbahn der Hein-Hoyer-Straße abgesperrt. Trotzdem bleiben viele Fragen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Reeperbahn: Heiße Ecke – Baustart auf dem Kiez nach fast 30 Jahren

„Fast drei Jahrzehnte nach Schließung des berühmtesten Imbiss Hamburgs entsteht auf dem Kiez ein Neubau – nicht zur Freude aller.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Kiez-Kult runderneuert

„„Unverwechselbares Kiez-Ambiente“: Der Penny-Markt auf der Reeperbahn, Deutschlands beliebteste TV-Doku-Kulisse, eröffnet aufgehübscht wieder.“ Ein Artikel in der taz.

Hamburger Wohnträume – Ein eigenes Heim und als Nachbarn nur die besten Freunde

„Eine eigene Wohnung zentral in Hamburg und als Nachbarn die besten Freunde. Klingt großartig? Auf dem Kolbenhof-Gelände kann dieser Traum wahr werden. Hier können sich auch Baugemeinschaften verwirklichen. Ab sofort kann sich jeder auf die 45 Wohnungen bewerben. Als feststehende Gruppe, als Familie oder Einzelperson. Die Kosten sind nicht bekannt. Schlüsselfertige Eigentumswohnungen werden dort schon jetzt ab 475.000 Euro vermarktet.“ Ein Artikel in der MOPO.

Erzbistum Hamburg plant Schulneubau in Barmbek

„Trotz schlechter Haushaltslage will das Erzbistum Hamburg die Katholische Sophienschule im Stadtteil Barmbek neu bauen.“ Ein Beitrag im NDR.

U4 am Grasbrook: Details zur neuen U-Bahn-Haltestelle in Hamburg

„Hochbahn gibt Pläne für den nächsten Abschnitt der U4 bekannt. Das ist in Hamburgs neuem Stadtteil auf der Elbinsel geplant.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neues Leben für eine Geistertankstelle in Othmarschen

„Nach jahrelangem Hickhack lässt Ölkonzern die Ruine teilweise abreißen. Moderne Zapfanlage soll wieder ein Nachbarschaftstreff werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Gebäude verfällt: Sorge um eine alte Villa in Othmarschen

„Der denkmalgeschützte Bau am Statthalterplatz verkommt. Die Kulturbehörde nimmt den Eigentümer gegen Vorwürfe in Schutz.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Baustopp für Mehrfamilienhaus in Niendorf

„Der Investor hat noch keine Genehmigung für den Neubau und zeigt sich reumütig. Was Nachbarn befürchten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Oberbillwerder: Anfang 2021 Online-Diskussion geplant

„Bürger sollen auf einer Internetplattform ihre Meinungen zum Zukunftsstadtteil Oberbillwerder äußern. Zunächst geht es um zwei B-Pläne.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Stadtteilprofile: Bergedorf hat nun über 130.000 Einwohner

„Statistikamt belegt Wachstum, aber auch Ärztemangel und schwindende Sozialwohnungen. Es gibt noch weitere Zahlen über den Bezirk.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hygienisch in die Obdachlosigkeit

„Im Frühjahr hatte Hamburg auf Zwangsräumungen verzichtet. Aber im dritten Quartal 2020 wurden trotz Pandemie mehr Wohnungen geräumt als 2019.“ Ein Artikel in der taz.

Auf den Spuren von Stadtplaner Fritz Schumacher

„Neuer Band aus der Reihe „Hamburger Köpfe“. Der Autor stellt dabei auch den unbekannten Schumacher vor.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Statistikamt liefert Zahlen zu Hamburgs Stadtteilen

„Rahlstedt bleibt Hamburgs bevölkerungsreichster Stadtteil. Das geht aus den Dienstag veröffentlichten Stadtteil-Profilen 2019 des Statistischen Landesamts hervor.“ Weiterlesen beim NDR.

Hamburgs Stadtteile: Wie jung, alt, klein und groß sie sind

„Das Statistikamt Nord hat neue Daten zu allen Hamburger Stadtteilen veröffentlicht. Welche sind am größten, welche am kleinsten?“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburg genehmigt weniger neue Wohnungen

„In Hamburg ist die Zahl der Baugenehmigungen kräftig gesunken. Nach Informationen von NDR 90,3 fiel sie von Januar bis Oktober um 31 Prozent.“ Ein Beitrag im NDR.

Eigentumswohnungen in Hamburg kosten 7,2 Prozent mehr

„Auch Einfamilienhäuser werden laut der Pfandbriefbanken teurer. Preise in Metropolen steigen weniger als in anderen Regionen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Trotz Corona – Immobilienpreise steigen weiter deutlich in Hamburg

„Trotz der Corona-Krise werden Wohngebäude immer teurer – in Großstädten wie Hamburg aber tatsächlich langsamer als im Bundesschnitt. Das sind die Gründe.“ Weiterlesen in der MOPO.

Immobilienpreise in Hamburg steigen trotz Corona weiter

„Besonders Wohngebäude werden beständig teurer – in Großstädten wie Hamburg aber langsamer als im Bundesschnitt. Die Gründe.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Immobilien im Umland von Metropolen zunehmend gefragt

„Vielen jungen Familien bieten Wohnungen in der Großstadt zu wenig Platz. Sie ziehen daher vermehrt in den sogenannten Speckgürtel im Umland der Metropolen. Diese Entwicklung spiegelt sich nun auch in den Immobilienpreisen wieder.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Lohndumping auf dem Bau

„In der Fleischindustrie werden Werkverträge ab 2021 verboten, um der Ausbeutung von Arbeitern Einhalt zu gebieten. Auch auf dem Bau sind Subunternehmerketten gang und gäbe. Gewerkschafter fordern deswegen, das Gesetz auf die Branche auszuweiten.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Die unendliche Bescheidenheit des Ziegels

„„Architektur beginnt dort, wo zwei Steine sorgfältig aufeinander gesetzt werden“, das hat Ludwig Mies van der Rohe über den Ziegel geschrieben.“ Hier entlang zur Fotoreihe auf ZEIT Online.

Berlin – Geschichte einer Metropole

„Im Herbst 1920 wurde Berlin per Gesetz zur Stadt in den heutigen Ausmaßen. Die Vereinigung war kompliziert. Sie prägt das Bild von der „Metropole ohne Zentrum“ bis heute.“ Ein Beitrag im WDR.

Nürnberg im Mittelalter – Auf dem Weg zur Metropole

„Im Spätmittelalter ist nicht München, sondern Nürnberg Weltstadt: Nürnberger Geist und Geschick lassen Handwerk, Handel und Kunst erblühen. Und als Reichstadt ist Nürnberg Machtzentrum des Mittelalters.“ Ein Beitrag im BR.

Korrespondenten berichten über – Baumärkte

„Baumärkte in Kairo haben Stadtteilgröße. Für den Schweden sind sie das Zentrum des Lebens. Auch die Amerikaner lieben sie. In Kenia sind sie unbekannt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Wie eine Stadt mit Superinseln die Verkehrswende schaffen will

„Ein komplettes Viertel für Durchgangsverkehr gesperrt: Barcelona testet verkehrsarme „Superilles“ mit Spielplätzen und Bänken auf dem Asphalt, Fußgänger und Radfahrer haben Vorrang. Geht das Konzept auf?“ Weiterlesen auf SPIEGEL Online.

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