Tuesday Reads

Tuesday Reads #34

Grundsteinlegung beim Deutschlandhaus, ein „Freiraum“ im Museum, Videotheken, Rassismus in der Architekturbranche und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Niedrigschwellig zur Kultur

„Mit dem neuen „Freiraum“ schafft Hamburgs Museum für Kunst und Gewerbe ein Areal der Begegnung. Es soll den Dialog der Stadtgesellschaft befördern.“ Ein Artikel in der taz.

Musikclub wird Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose

„Am 1. November startet das diesjährige Winternotprogramm. Die Sozialbehörde hat angekündigt, eine dritte Großunterkunft zu eröffnen. Die Markthalle am Hauptbahnhof wird zur Tagesaufenthaltsstätte.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Winternotprogramm – Hamburger Musikclub wird Aufenthaltsraum für Obdachlose

„Der Musikclub „Markthalle“ am Hauptbahnhof soll Teil des Winternotprogramms für Obdachlose werden. In dem derzeit ungenutzten Club soll eine Tagesstätte mit Essensausgabe für 200 Personen aufgebaut werden. In Hamburg müssen Obdachlose die Schlafunterkünfte des Winternotprogramms tagsüber verlassen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Grundsteinlegung für neues Deutschlandhaus am Gänsemarkt

„In Hamburg ist am Gänsemarkt der Grundstein für den Neubau des Deutschlandhauses gelegt worden. Es soll bis Ende 2022 fertiggestellt sein.“ Ein Beitrag im NDR.

Grundsteinlegung für das Deutschlandhaus

„Grundsteinlegung für das Deutschlandhaus am Hamburger Gänsemarkt. Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt gab heute persönlich den Startschuss für den Bau des neuen Gebäudekomplexes in der Innenstadt. Der Neubau soll auf 40.000 Quadratmetern Platz für Büros, Gastronomie, Einzelhandel und Wohneinheiten bieten. Die Fertigstellung des 450-Millionen-Euro-Projektes ist bis Ende 2022 geplant. Verantwortlich für den Entwurf des Deutschlandhauses ist der Hamburger Architekt Hadi Teherani.“ Hier entlang zum Beitrag auf Hamburg1.

Grundstein für Hamburger Großprojekt Deutschlandhaus liegt

„Der Grundstein für das 450-Mio.-Euro-Projekt Deutschlandhaus in Hamburg ist gelegt. ABG entwickelt bis Ende 2022 einen Entwurf des Hamburger Architekten Hadi Teherani. Die 30.000 qm Bürofläche sollen die Hamburger Topmiete „gestalten“, wie ABG-Chef Ulrich Höller es formuliert.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung (Abo).

XXL-Kongresshotel in der HafenCity verzögert sich

„In diesem Jahr wird nicht mehr mit dem Großprojekt gestartet. Gibt es überhaupt noch Bedarf für das Vorhaben?“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Umweltfreundlicher Bau im Elbbrückenquartier

„Das Elbbrückenquartier ist zwar noch eine riesige Baustelle, doch schon bald soll das futuristische Viertel die Hafencity bereichern. Spektakuläre Hochhäuser, Wasserflächen und ein großer Platz sollen hier entstehen. Eine der neuen Bauten ist jedoch ganz besonders: das Wohnhaus „Moringa“ soll zeigen, wie umweltfreundliches Bauen in der Zukunft möglich ist.“ Ein Beitrag auf Hamburg1.

Elbtower in der HafenCity: Das sind die neuen Planungen

„In dem Wolkenkratzer soll es mehr Büroflächen geben, dafür weniger Hotelkapazitäten. Bebauungsplan wird öffentlich ausgelegt.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bewohner fühlen sich vertrieben – Hamburger Sozial-Unterkunft wird für Neubau abgerissen

„Eigentlich soll hier auf der Veddel etwas richtig Gutes entstehen: Im Auftrag der Stadt werden an der Hafenbahn 350 Wohnungen für Menschen gebaut, die auf dem regulären Wohnungsmarkt kaum eine Chance haben. Doch dafür müssen erst einmal Häuser abgerissen werden. Deren Bewohner fühlen sich vertrieben.“ Ein Artikel in der MOPO.

Gastronomen fassungslos – Kiez-Läden dürfen Außenflächen trotz Corona nicht mehr nutzen

„Weil die Gastronomie enorm unter den Corona-Auflagen gelitten hat, gab es über den Sommer in der ganzen Stadt viele Sondergenehmigungen für Sitzbereiche auf Außenflächen vor den Restaurants. Etwa auf Gehsteigen und zum Teil auch auf öffentlichen Parkplätzen. Gastronomen waren davon ausgegangen, dass das auch über den Winter genehmigt wird. Doch im Bezirk Mitte ist das nicht so.“ Weiterlesen in der MOPO.

Gelber Klinker, goldene Schindeln

„Der Hamburger Stadtteil Ottensen war bis zum Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Industriestandort Norddeutschlands. Heute gehört das Viertel im Bezirk Altona zu den beliebtesten Wohngegenden der Hansestadt.“ Ein Artikel im Baunetz.

Abriss verzögert – So traurig sieht die Ex-Lieblingspizzeria der Ottenser jetzt aus

„Einst gab es hier grandiose Pizzen, jetzt sieht es hier gar nicht mehr appetitlich aus: Die komplette Fensterfront ist mit Graffiti vollgeschmiert. Vor mehr als einem Jahr ist das beliebte Restaurant „Mamma Mia“ aus dem Flachbau ausgezogen. Ein Investor will auf der Ecke Barnerstraße/Bahrenfelder Straße den Neubau „Barner 42“ errichten. Doch die Planungen ziehen sich.“ Ein Artikel in der MOPO.

Abzock-Vermieterin muss Jobcenter 58.000 Euro zurückzahlen

„Etappensieg für die Stadt: Das Jobcenter hat vor dem Amtsgericht Barmbek 58.000 Euro von einer Vermieterin erstritten. Das Urteil könnte als Muster für vergleichbare Verfahren auch gegen andere Abzock-Vermieter*innen dienen.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Doch kein Denkmalschutz – Wird das Ohlsdorfer Klohäuschen jetzt abgerissen?

„Der Weg für einen Abriss ist frei: Das verwahrloste ehemalige Klohäuschen am Ohlsdorfer Friedhof steht nach neuen Angaben des Hamburger Senats doch nicht unter Denkmalschutz. Die Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Sandro Kappe sei etwas missverständlich, teilte die Kulturbehörde am Montag mit.“ Weiterlesen in der MOPO.

Binnenhafen wird maritimes Forschungsgebiet

„Ein Kran dreht sich über der Dachfläche des achtstöckigen Gebäudes. In einem Jahr soll es bezugsbereit sein.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Oberbillwerder: BahnQuartier wird bis zu acht Geschosse hoch

„IBA Hamburg stellt ersten Funktionsplan für das Quartier in dem neuen Stadtteil vor. Es wird flächenmäßig das größte sein.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Schönheit der Verwilderung

„Hamburg gilt als grüne Großstadt. Dabei könnte das Grün viel üppiger sein – gingen die Bezirksämter nicht so ruppig mit Verkehrsinseln und ähnlichem Begleitgrün um.“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

„Vielleicht können wir Holländer besser moderieren“

„Wienke Bodewes hat den Wandel der Häfen von Rotterdam und Amsterdam weg vom reinen Containerhafen begleitet. Hier erklärt er, warum Hamburg umdenken muss.“ Ein Artikel auf ZEIT Online (Abo).

Immobilienpreise in Hamburg steigen weiter in der Krise

„Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser steigen im dritten Quartal um 2,6 Prozent. Auch Eigentumswohnungen werden teurer.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Für günstige Mieten in Hamburg – Volksinitiative sammelt knapp 30.000 Unterschriften

„Ein erster Erfolg: Die Volksinitiativen „Keine Profite mit Boden & Miete“ haben am Montag insgesamt rund 28.400 Unterschriften an den Senat im Hamburger Rathaus übergeben. Begleitet wurde die Übergabe von einer Aktion der Initiatoren auf der Reesendammbrücke.“ Ein Artikel in der MOPO.

Initiativen verlangen Verkaufsverbot für Stadt-Grundstücke

„Hamburg soll keine städtischen Flächen mehr verkaufen und mehr preisgünstige Wohnungen bauen. Mehrere Volksinitiativen haben am Montag die entsprechenden Unterschriftenlisten an den Senat übergeben.“ Ein Beitrag im NDR.

Erstes Tiny-House-Dorf vor den Toren Hamburgs

„Auf wenig Raum mitten in der Natur leben: Für ein Lübecker Paar hat sich das Leben schon auf den Kopf gestellt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Ein schicksalhafter Bau“

„Der Flughafen Berlin-Brandenburg sei nicht nur Sinnbild für ein außer Kontrolle geratenes Großprojekt, sondern auch symptomatisch für Bauprojekte in der Gegenwart, sagte der Architekturkritiker Gerhard Matzig im Dlf. Viele Fehler hätten mit dem Bemühen zu tun, möglichst billig zu bauen.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

„Nachhaltige Gebäude leben länger“

„Wie muss ein Gebäude riechen und klingen, damit man sich darin wohlfühlt? Wie kann ein Bau ästhetisch und nachhaltig zugleich sein? Diese Fragen beschäftigen den Architekten Matthias Sauerbruch. Dabei kommt ihm auch seine Liebe zum Theater zugute.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Gropius und der Green Deal

„Die 75-Watt-Idee der EU: Die europäische Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wünscht sich für Architektur und Städtebau der Zukunft eine Art Europa-Bauhaus 2.0.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Videotheken – was ist aus ihnen geworden?

„Über Jahrzehnte gehörten Videotheken zum Standard-Repertoire der Abendgestaltung. Filme lieh man sich erst auf VHS-Kassetten, später auf DVD. Was ist aus all den Videotheken geworden?“ Ein Beitrag im WDR.

Urvater des Do-it-Yourself

„Das Entwerfen um des Entwerfens willen lehnte Enzo Mari ab: Berühmt wurde der am Montag verstorbene Italiener mit schlichten Holzmöbeln zum Selberbauen. Der Architekt Andreas Glücker erinnert an einen Designer, der das Design für tot erklärte.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Sie hier?

„Eine New Yorker Architekturschule berief Lesley Lokko, Architektin mit schottisch-ghanaischen Wurzeln, zur Dekanin. Zehn Monate später warf sie hin. Sie hatte genug von Rassismus und Sexismus, die auch sonst diese Disziplin durchziehen wie kaum eine andere.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.