Tuesday Reads

Tuesday Reads #33

Hamburg wird grün: Der Jungfernstieg ist nun quasi autofrei, in der HafenCity wird ein recyclebares Wohnhochhaus geplant und die S-Bahn wird ausgebaut. Darüber hinaus ging es in der letzten Woche um Grundstücksvergaben in Hamburg, Wohnungskämpfe und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

Jungfernstieg für Autos gesperrt: Kritik der Handwerkskammer

„Die rot-grüne Koalition in Hamburg will eine „autoarme“ Innenstadt. Vorzeigeprojekt der angestrebten Mobilitätswende ist der Jungfernstieg. Die Handwerkskammer kritisiert die seit Freitag geltende Einschränkung für den Autoverkehr.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Autos jetzt verboten – Jungfernstieg nur für Radler – doch diese Regel freut die Händler

„Wenn die Politik etwas wirklich will, dann geht das auch ruckzuck: Ab Freitag früh dürfen keine Autos mehr über Jungfernstieg, Große Bleichen und Neuer Wall fahren! Ausnahme sind Busse und Taxis. Damit setzt der rot-grüne Senat sein Konzept der autofreien City zügig um.“ Ein Artikel in der MOPO.

Der Hamburger Jungfernstieg wird autofrei

„Obwohl es sich nur um eine Übergangslösung handelt und der tatsächliche Umbau erst 2022 beginnen soll, wird der Jungfernstieg in Hamburg bereits am Freitag für Autos weitgehend gesperrt.“ Ein Artikel in der Welt.

Hamburg: Raum für 4.000 neue Arbeitsplätze im Überseequartier

„Unibail-Rodamco-Westfield plant für das Mixed-Use-Projekt „Westfield Hamburg-Überseequartier“ 48.000 Quadratmeter Bürofläche und arbeitet in der Vermietung mit CBRE und Grossmann & Berger zusammen.“ Ein Artikel im Immobilienmanager.

Hafencity: Geplantes Öko-Wohnhochhaus lässt sich recyceln

„In Hamburgs Hafencity entsteht erneut ein deutschlandweit einmaliges Gebäude. Das Wohnhochhaus „Moringa“ besteht teils aus wiederverwertem Baumaterial und kann bei Abriss komplett recycelt werden.“ Ein Beitrag im NDR.

„Grüne Oase“: Öko-Hochhaus wird in der HafenCity gebaut

„Hochhaus „Moringa“ mit 190 Mietwohnungen und 13 Stockwerken entsteht größtenteils aus wiederverwendbarem Material.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Projekt „Moringa“ in der HafenCity – Das wird Hamburgs gesündestes Wohnhaus

„Ein Haus wie ein Baum – das wird das neue „Moringa“-Hochhaus in der HafenCity. Das Mietshaus am Baakenhafen, das im Sommer 2024 fertig sein soll, hat nicht nur Blätter wie ein Baum, es produziert auch Sauerstoff und wenn es irgendwann in ferner Zukunft einmal ausgedient hat, dann zerfallen seine Reste zu Humus.“ Ein Artikel in der MOPO.

Eines der modernsten Öko-Wohnhäuser Deutschlands soll in HafenCity entstehen

„Im Elbbrückenquartier in der HafenCity wird eines der modernsten und ökologisch nachhaltigsten Wohnhäuser Deutschlands entstehen.“ Hier entlang zum Beitrag im SAT1.

Schock an der Reeperbahn – Das Sankt-Pauli-Museum steht vor dem Aus

„Keine gute Nachricht für den Kiez: Die Corona-Pandemie hat dem berühmten Sankt-Pauli-Museum offenbar den Todesstoß versetzt. Wie Günter Zint, bekannter St. Pauli-Fotograf und Gründer des Museums, der MOPO exklusiv bestätigte, muss das Haus am 31. Oktober schließen.“ Ein Artikel in der MOPO.

St. Pauli-Museum macht dicht

„Wegen der Coronapandemie und deshalb ausbleibender Besucher*innen schließt das Museum auf dem Hamburger Kiez. Dabei war es erst vor Kurzem umgezogen.“ Ein Artikel in der taz.

Neues 360-Grad-Video – So sieht der neue S-Bahnhof in Ottensen bald aus

„Die Arbeiten an der neuen S-Bahn-Haltestelle Ottensen kommen gut voran. Im Dezember 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Damit die Ottenser sich das Ergebnis jetzt schon mal vorstellen können, hat die Deutsche Bahn ein 360-Grad-Video erstellen lassen.“ Hier entlang zum Beitrag in der MOPO.

Große Pläne für altes Villen-Denkmal in Bahrenfeld

„Wohngebäude des Bauhaus-Architekten Karl Schneider gehört jetzt Peter Dinse. Der will Originalzustand wiederherstellen lassen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bergedorfer „Ekelhaus“: Zwangsversteigerung verschoben

„Das Haus war 2018 für unbewohnbar erklärt worden.“ Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

S-Bahn-Tunnel wird verlängert

Die Bauarbeiten zur besseren Anbindung des Neubaugebiets Vogelkamp haben begonnen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bei Hamburg – Der größte Lost Place des Nordens – Leuchtturm-Projekt geplant

„Wie eine Trutzburg stehen sie mitten im Zentrum Elmshorns – die „Knechtschen Hallen“. Die alte Lederwarenfabrik ist einer der größten „Lost Places“ im Norden und die Gebäude verfallen seit Jahren. Doch nun soll dem Komplex neues Leben eingehaucht werden – vielleicht auch mit Hilfe von Hamburger Investoren.“ Weiterlesen in der MOPO.

Hamburg: In diesen Stadtteilen leben die meisten Kinder

„In einem Quartier hat sich die Zahl der Haushalte mit Minderjährigen fast verdoppelt. Weitere Ergebnisse aus der Statistik.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Niedrigzinsen beim Hauskauf? Nicht für alle!

„Wer nur wenig Eigenkapital mitbringt, muss inzwischen teure Risikoaufschläge für sein Immobiliendarlehen zahlen.“  Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Volksinitiative erreicht Quorum

„Die Initiative „Keine Profite mit Boden und Miete“ schafft es, dass Rot-Grün neu über die Praxis der Grundstücksvergabe in Hamburg nachdenken muss.“ Ein Artikel in der taz.

„Wohnungen sollen in der breiten Masse keine Kapitalanlage sein“

„Wer in Hamburg oder einer anderen Großstadt eine bezahlbare Wohnung sucht, blickt voller Neid nach Wien. Zu Recht? Ein Interview mit dem Wiener Planungsdirektor.“ Ein Artikel bei ZEIT Online (Abo).

„Wir präsentieren das Ungewöhnliche“

„Professor Ullrich Schwarz, neuer Präsident der Freien Akademie der Künste, wünscht sich eine stärkere Unterstützung durch die Stadt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Architekten Lacaton & Vassal geehrt

„Mit dem Großen BDA-Preis würdigt der Bund deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) in einem dreijährigen Turnus „bedeutende Leistungen“ auf dem Gebiet der zeitgenössischen Baukultur.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Der Kampf um meine Wohnung #1

„Eigentlich haben sich die Miriam und ihr Mann Max sicher gefühlt, in ihrer Münchner Altbauwohnung. Als jahrelange Mieter sind sie schließlich besonders vom Gesetz geschützt. Doch dann wird das ganze Mietshaus an einen Investor verkauft. Ein zweifelhafter Makler setzt die Hausbewohner unter Druck. Und der neue Vermieter kündigt an, dass das ganze Haus luxussaniert wird. Schnell wird den Mietern klar: Nach dieser Sanierung werden sie sich ihre Wohnungen nicht mehr leisten können.“ Ein Beitrag im WDR.

Der Kampf um meine Wohnung #2 – Das Loch

„Um siebzig Prozent will der neue Vermieter die Miete von Miriam Garufo und ihrem Mann erhöhen. Doch zunächst kommt die Baustelle. Aus Mietwohnungen sollen Luxus-Lofts für reiche Eigentümer werden. In dem Mietshaus in der Münchner Innenstadt bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Die Fenster werden verdunkelt, der Staub kriecht in jede Ritze, der Lärm ist unerträglich und am Ende fällt monatelang die Heizung aus. Doch einige Mieter wollen trotzdem weiter um ihre Wohnungen kämpfen.“ Ein Beitrag im WDR.

Der Kampf um meine Wohnung #3 – Nervenkrieg

„Der Streit zwischen Investor und Mietern eskaliert endgültig. Der Eigentümer kündigt mehreren Mietern fristlos, die ziehen vor Gericht. Die meisten Mieter sind längst ausgezogen. Und auch Miriam und Max und ihren Nachbarn Tom aus dem Erdgeschoss fragen sich, wie lange sie den Nervenkrieg mit dem Eigentümer noch aushalten können. Nach zwei Jahren Baustelle stehen sie vor der Entscheidung: Aufgeben oder Weiterkämpfen?“ Ein Beitrag im WDR.

Was ließe sich mit leeren Parkplätzen alles machen?

„Durch Homeoffice und Shutdown lagen in den Innenstädten riesige Asphaltflächen brach. Die Corona-Krise beschleunigt die Fantasie der Städteplaner.“ Ein Artikel auf ZEIT Online.

Wie Computer die Architektur verändern

„Die Ausstellung „Die Architekturmaschine“ in der Münchener Pinakothek der Moderne zeigt, wie Computer Einzug in die Architektur hielten. Von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart zeigt die Schau, was der Computer für Architekten bedeutet.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Mit der Maschine leben

„Wie der Computer die Architektur verändert: Eine Ausstellung im Münchner Architekturmuseum sucht nach Antworten auf neue Fragen.“ Weiterlesen in der Süddeutschen Zeitung.

Inspirationen von Bauhaus für Europa

„Ursula von der Leyen wünscht sich ein „neues Europäisches Bauhaus“. Dessen Ziel seien vollständig klimaneutrale und lebenswertere Städte. In den kommenden zwei Jahren sollen dazu fünf Projekte in der EU entstehen.“ Weiterlesen bei SPIEGEL Online.

Städtebaulicher Wettbewerb zum großen Berlin und zu Brandenburg

„Wie sieht die Zukunft der Me­tropolregion Berlin aus? Ein vom Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg AIV ausgelobter internationaler Wettbewerb blickt 50 Jahre nach vorne und sucht Perspektiven für die Transformation. Die Ergebnisse sind enttäuschend. Die Fixierung auf „Realismus“ und massive Verdichtung sind Ausdruck einer Haltung, die sich der dringlichen Auseinandersetzung mit neuen städtischen Lebensmodellen verweigert.“ Ein Artikel in der Bauwelt.

Internationaler Hochhauspreis 2020: Fünf Finalisten

„Insgesamt 31 Hochhäuser aus 14 Ländern waren in diesem Jahr nominiert. Davon hat die Jury drei aus Europa und zwei aus Asien ausgewählt.“ Ein Artikel im Deutschen Architektenblatt.