Tuesday Reads

Tuesday Reads #27

Tuesday Reads Ausgabe 27/2020 | © dialogearchitektur.net

In der vergangenen Woche ging es um die Sternbrücke, das Café Seeterrassen, die S-Bahnhaltestelle Ottensen, Kühlmethoden für Städte und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Eine Kunsthallen-Erweiterung für 70 Millionen Euro?

„Kunsthallen-Direktor Alexander Klar sieht in der Finanzierung kein großes Problem und sagt: „Die Hamburger müssen das wollen.““ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Richtfest für das neue Hinz&Kunzt-Haus

„In einem Jahr zieht Hinz&Kunzt mit Sozialarbeit, Vertrieb und Redaktion nach St. Georg – und auch 24 Hinz&Künztler*innen in Wohngemeinschaften. Außerdem entstehen gleich nebenan neue Servicewohnungen für die Amalie-Sieveking-Stiftung.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

HafenCity: Eröffnung von XXL-Einkaufsquartier „Westfield“ verzögert sich

„Das milliardenschwere und umstrittene Bauvorhaben wird durch unterschiedliche Corona-Auswirkungen gebremst.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Klaus-Michael Kühne gehört ein Stück vom Elbtower

„Der 83 Jahre alte Unternehmer hat sich an der Signa Prime Selection AG beteiligt, die das neue Wahrzeichen am Rande der HafenCity baut.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Überseequartier, Elbbrücken-Areal – Killt Corona weiteren Ausbau der HafenCity?

„Sie gilt schon heute als Hamburgs neues Vorzeigeviertel, dabei ist die HafenCity noch gar nicht richtig fertig. Sowohl im Überseequartier als auch in den östlichen Ausläufern wird in den kommenden Jahren noch kräftig gebaut. Vorausgesetzt, die Corona-Krise durchkreuzt diese Vorhaben nicht.“ Ein Artikel in der MOPO.

Räume für alle

„Das Café Seeterrassen in Hamburg soll weichen. Mit den Bauten der Nachkriegsmoderne verschwinden öffentliche Räume. Dabei braucht es sie gerade jetzt.“ Ein Artikel in der taz.

Die früheren Bunkerpläne: Ein Udo-Lindenberg-Hotel

„Anwohner und Stadtentwicklungsplaner Mario Bloem kämpft gegen das Projekt. Früher hatte er eigene Pläne für das Gebäude.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Heiße Ecke

„2017 fand in Hamburg der G20-Gipfel statt und eskalierte. Auf der „Schanze“ setzten Demonstranten die Sparkassen-Filiale in Brand. An der Stelle des einst schäbigen Flachbaus steht nun ein gepflegtes Büro- und Wohnhaus. Es komplettiert den Stadtraum. Um sozio-kulturelle Nähe haben sich die Architekten bemüht.“ Ein Artikel in der Bauwelt (Abo).

Abriss wäre abwendbar

„Statt eines Abrisses könnte die Sternbrücke in Hamburg auch saniert werden, sagt ein Gutachten. Doch SPD und Grüne wollen am Neubau festhalten.“ Ein Artikel in der taz.

Neues Gutachten macht der Bahn Druck – Wird die Sternbrücke in Hamburg jetzt gerettet?

„Die Zukunft der Sternbrücke schien bereits geklärt. Das aktuelle Bauwerk über der Kreuzung Max-Brauer-Allee und Stresemannstraße soll durch einen Neubau ersetzt werden. Ein alternativloses Vorhaben, hieß es. Doch jetzt kommt heraus: Die Sternbrücke könnte auch saniert werden!“ Ein Artikel in der MOPO.

Das jahrelange Hickhack um die Hamburger Sternbrücke

„Seit 2005 wird über Neubau oder Sanierung gestritten. Denkmalschützer machen mobil, die Bahn warnt vor Kosten in Millionenhöhe.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Sternbrücke: Das steckt hinter den neuen bunten Fassaden

„Drei Künstler haben drei Tage lang die Häuserfassaden neben der Brücke verschönert. Mit einer bestimmten Motivation.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Nächster Halt: Ottensen – Bauarbeiten für neue S-Bahn-Station gehen weiter

„Endlich ist es soweit: Die Deutsche Bahn fängt mit den „Hauptbauarbeiten“ an der neuen S-Bahn-Station Ottensen an. Eigentlich begann der Bau schon 2019, doch Probleme beim Kabel-Tiefbau und der Entwässerung verzögerten die Arbeiten. Nun soll an der Haltestelle weitergearbeitet werden – 2021 will die Bahn endgültig Eröffnung feiern.“ Ein Artikel in der MOPO.

Die S-Bahn-Station Ottensen eröffnet Ende 2021

„Die Haltestelle kostet 27 Millionen Euro. 140 Meter langer Bahnsteig geplant. Barrierefreier Einstieg und Ausstieg in die Züge.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

S-Bahnhof in Ottensen: Bauarbeiten gestartet

„Im Hamburger Stadtteil Ottensen hat am Montag der Bau des neuen S-Bahnhofs begonnen. Für 27 Millionen Euro entsteht ein zusätzlicher Halt der Linie S1 zwischen den Stationen Altona und Bahrenfeld.“ Weiterlesen beim NDR.

Heimeliges Gruseln in Hamburg

„Im Hamburger Stadtteil Ottensen, der sich vom Arbeiter- zum Szeneviertel entwickelt hat, ist Wohnraum schon länger knapp. Inzwischen zieht es statt Wohngemeinschaften eher Akademiker und Gutverdiener in das Viertel mit dem dörflichen Flair.“ Ein Artikel in auf baunetz.de.

Schon wieder: Neubau verdrängt historische Villa in Hamburg

„Am Lokstedter Steindamm wird ein Gebäude aus der Gründerzeit abgerissen. Der Bezirk kann und will das nicht verhindern.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Masterplan für mehr Lebensqualität – Betonwüste? Von wegen! Eidelstedt putzt sich raus

„Ende 2016 fiel der Startschuss für das Integrative Entwicklungskonzept (IEK) in Eidelstedt. Bis Ende 2023 sollen rund 30 Projekte das Bild des Stadtteils verschönern. Die Verantwortlichen ziehen ein erstes Resümee und planen Großes für die Freizeit- und Verkehrsgestaltung in Eidelstedt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Der Vogelkamp bekommt ein Gesicht

„Zwei Hochhäuser – die einzigen im Quartier – sollen den Zugang von der S-Bahn wirken lassen wie ein Stadttor.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wie geht die Stadt Hamburg mit ihrem historischen Erbe um?

„Debatte zwischen Oberbaudirektor Höing und Denkmalschützerin Sassenscheidt – uneinig sind sie sich nur bei einer Brücke.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Unsere Städte wurden eben von Männern geplant“

„Frauen fühlen sich in Großstädten wie Hamburg nicht überall sicher. Helfen könnten schon einfache Umbauten und „Safety Walks“, sagt Maike Röttger von Plan International.“ Hier entlang zum Interview in der ZEIT.

Neue Art des Bauens notwendig – Hamburgs grüne Hoffnung gegen die Hitze

„Viele Hamburger leiden unter der Hitze. Seit Tagen steigt das Thermometer jeden Tag auf mehr als 30 Grad, genau wie in vielen anderen Städten in Deutschland. Grünen-Chef Robert Habeck hat deshalb einen Hitzeplan für Deutschland gefordert, um die Menschen vor künftigen Hitzewellen zu schützen. Auch Hamburg muss mit immer heißer werdenden Sommern fertigwerden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburger Forscher suchen Abkühlmethoden

„In einem Forschungsprojekt an der Hamburger Hafencity Universität wird Regenwasser systematisch genutzt, um Bäume am Leben zu halten und so den Stadtraum abzukühlen. Denn bislang läuft das Wasser oft einfach ungenutzt in die Kanalisation.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Wohnblöcke in Hamburg – 15 Prozent! Diese Mieterhöhung ist eine Gemeinheit

„Solidarität und Gemeinschaftlichkeit sollten in Zeiten der Corona-Krise großgeschrieben werden. Die Wohnungsgenossenschaft WHW 1897  hingegen erhöht die Mieten in zwei ihrer Hamburger Wohnblöcke, darunter ein sogenannter Familien-Wohnblock, um üppige 15 Prozent. Die MOPO hat mit den geschockten Mietern und dem Mieterverein zu Hamburg gesprochen. Ganz klar, hier werden Menschen auf besondere Art und Weise getäuscht.“ Ein Artikel in der MOPO.

Miete verschlingt bei vielen fast die Hälfte des Gehalts

„Neue Studie: Vor allem Ungelernte können sich Wohnungen in Hamburg kaum noch leisten. Aber auch Akademiker zahlen viel.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Das Spiel mit den Grundstücken

„Eine Truppe von Österreichern kauft im großen Stil unbebaute Grundstücke in deutschen Innenstädten ein. Verkäufer sind börsennotierte Firmen, deren Vorstände es gewohnt sind, für Firmen anderer reicher Österreicher zu arbeiten. Bebaut werden die Areale währenddessen nicht, nur die Wertansätze steigen. Manche Städte möchten bei diesem Spiel nicht mehr mitmachen.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung (Abo).

Es braucht einen Plan gegen Spekulanten

„Im Umgang mit baufaulen Grundstücksinvestoren sollten Städte mehr Biss zeigen, meint IZ-Redakteurin Monika Leykam. Denn Wohnungsmangel lässt sich nur mit Bauen bekämpfen.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung (Abo).

Mit Pop-up-Architektur gegen den Leerstand der Provinz

„Viele, oft auch denkmalgeschützte Gebäude in der Provinz stehen leer, Ortskerne wirken unbelebt. Doch im hessischen Odenwald machen sich Politiker und Architektinnen stark dafür, den Trend umzukehren: mit Großstadt-Bauästhetik.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.