Tuesday Reads

Tuesday Reads #26

Tuesday Reads Ausgabe 26/2020 | © dialogearchitektur.net

Es geht in der Debatte um das Café Seeterrassen weiter. Darüber hinaus ging es um steigende Mieten trotz Mietpreisbremse und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Bucerius Law School: Mehr Platz, mehr Studenten

„Die private Hochschule will expandieren. Doch dafür muss erst einmal neu gebaut werden. Architektenwettbewerb startet in Kürze.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Terrassen in Seenot

„Seit Längerem steht das „Café Seeterrassen“ leer. Die Hamburg Messe will den Pavillon in Planten un Blomen abreißen. Darüber gibt es Streit.“ Weiterlesen in der taz.

Café Seeterrassen – Streit um Neubau geht weiter – Äußerung schreckt auf

„In den Streit um den Abriss des Café Seeterrassen hat sich jetzt auch die Hamburger Architektenkammer eingeschaltet. Denn wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Bucerius Law School Interesse an einer Nutzung des geplanten Neubaus. Ihre Forderung: „Keine Privatisierung eines öffentlichen Ortes durch die Hintertür.““ Ein Artikel in der MOPO.

Aufmachen!

„Vielleicht noch wichtiger als die Frage nach Abriss oder Sanierung: Was immer aus Hamburgs „Café Seeterrassen“ wird, muss den Menschen offen stehen.“ Hier entlang zum Kommentar in der taz.

Café Seeterrassen: Architekten beklagen Intransparenz

„Sie fürchtet eine Privatisierung. Die Bucerius Law School hatte Interesse bekundet, in dem geplanten Neubau Räume anzumieten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Besonderes Projekt in Hamburg – Wie es sich in einem Bunker wohnt

„Ehemalige Luftschutzbunker verteilen sich über ganz Hamburg und stellen die Stadt vor ein Problem: Die tristen, fensterlosen Betonklötze nehmen Grundstücksfläche weg, die dringend gebraucht wird. Dass auch ohne Abriss Nachverdichtung möglich ist, zeigt ein Umbauprojekt in Ottensen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Der große Wandel im Hamburger Westen

„Der Bahnhof zieht um, überall entstehen neue Wohngebiete. Bummel durch eine Stadt, die schon bald kaum mehr wiederzuerkennen ist.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Elbchaussee: Neues Leben für das „Halbmondhaus“

Die historisch wertvolle und denkmalgeschützte Remise wird zurzeit aufwendig restauriert. Ein Besuch auf der Baustelle.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wenige Plätze, große Nachfrage – So funktioniert Garten-Sharing in Hamburg

„Seit Corona gibt es einen riesigen Andrang auf die Schrebergärten in Hamburg.  Im Kleingartenverein am Berner Wald stehen auf der Fläche einer Parzelle jetzt zehn Hochbeete – das ist „Garten-Sharing“. Vor Ort trifft die MOPO Ariane Siodmiak, die eines der Beete gemietet hat.“ Ein Artikel in der MOPO.

Traumhäuser im Norden – Hamburg: Wohnen im Wasserwerk

„Die meisten Menschen, die von einem Haus träumen, bauen nur einmal im Leben. Für ihr Traumhaus brauchen sie kreative Architekten, Handwerker*innen, die ihre Aufgabe lieben, und Freund*innen, die mitanpacken, damit aus dem Traumhaus kein Albtraum wird.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Wohnungen neben Oberleitungen in Hamburg möglich

„Hamburg will weiter Wohnungen neben Bahn-Oberleitungen genehmigen. Nur für eine geplante Schule am Lohsepark in der Hafencity machen die Behörden aus Sorge vor elektromagnetischer Strahlung eine Ausnahme.“ Ein Beitrag im NDR.

Der Brückenschlag in Hamburg über die Elbe

„Noch heute sorgen manche Ideen von gestern für großes Erstaunen. Teil 4: Als Hamburg den Bau einer Schwebefähre diskutierte.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bezirk Bergedorf stimmt dagegen

„Die Bezirksversammlung Bergedorf schließt sich dem Bürgerbegehren gegen das Neubaugebiet Oberbillwerder an. Die Entscheidung aber liegt beim Senat.“ Ein Artikel in der taz.

Neuer Stadtteil Oberbillwerder: Aus Fehlern lernen?

„Oberbillwerder ist Hamburgs zweitgrößtes Bauvorhaben nach der Hafencity. Nördlich der S-Bahnstation Allermöhe, wo sich heute grüne Felder erstrecken, sollen 2027 die ersten Bewohner einziehen – wenn der Bau nicht doch noch verzögert wird.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Warum Altbauten in Hamburg oft teurer sind als neue Häuser

„Verdeckte Mängel beim Altbau oder Pfusch am Neubau. Warum Immobilienkäufer immer mit Überraschungen rechnen müssen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mietpreisbremse lässt Mieten sogar steigen 

Eine von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Auftrag gegebene Studie zeigt: Die Mietpreisbremse in Hamburg wirkt nicht, wie erhofft. Statt für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, trägt sie sogar zu Mieterhöhungen bei.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Stadt versteckt Studie – Mietpreisbremse macht Wohnungen in Hamburg sogar teurer!

„Das wäre ein Hammer: Hätte die Mietpreisbremse in Hamburg gar nicht verlängert werden dürfen? Eine „versteckte“ Studie der Stadt belegt, dass die Mieten seit der Einführung 2015 sogar gestiegen sind. Auch eine Auswertung des NDR-Magazins „Panorama“ zeigt, dass die vermeintlich mieterfreundliche Regelung kaum Nutzen hat.“ Ein Artikel in der MOPO.

Dramatisch steigende Mieten – Warum Hamburger Mieter trotzdem noch ganz gut wegkommen

„Vor fünf Jahren trat das Gesetz zur Mietpreisbremse in Kraft. Es sollte den Mietwucher verhindern – doch hat das wirklich funktioniert? Das Immobilienportal „immowelt“ hat in einer Analyse verglichen, wie sich die Angebotsmieten von 40 Großstädten vor und nach dem Gesetz verändert haben. Hamburg kommt dabei noch ganz gut weg.“ Weiterlesen in der MOPO.

Absurd: Höhere Mieten auch dank Mietpreisbremse

„In vielen Städten funktioniert die Mietpreisbremse nicht: In Hamburg bspw. waren 41 Prozent der von Panorama untersuchten Angebotsmieten teurer als zulässig. Schuld ist ein entscheidender Konstruktionsfehler im Gesetz.“ Hier entlang zum Beitrag im ARD.

„Nahezu wirkungslos“

„Eine Auswertung der Hamburger Mietpreisbremse brachte unerwünschte Resultate und wurde versteckt – ausgerechnet im Transparenzportal.“ Ein Artikel in der taz.

Mietpreisbremse wird offenbar häufig ignoriert

„Ein Großteil der Vermieter in Hamburg verstößt offenbar gegen die Mietpreisbremse. Eine Auswertung von 6.000 Annoncen durch das NDR Magazin Panorama hat ergeben, dass 41 Prozent der Wohnungen teurer angeboten wurden als es die Mietpreisbremse erlaubt.“ Ein Beitrag im NDR.

Erbbaurecht: Senat hält laut CDU Versprechen nicht ein

„Hamburg kommt bei der Vergabe städtischer Grundstücke in Erbpacht nicht voran. SPD und Grüne würden ihr Versprechen brechen, städtische Grundstücke seltener zu verkaufen, kritisiert die CDU.“ Ein Beitrag im NDR.

Radverkehr in Hamburg: Experte fordert radikalen Kulturwandel

„Wie wird Radfahren in Hamburg attraktiver? Stadtentwicklungsprofessor Jörg Knieling sagt: „Dürfen uns nicht mehr an Autos orientieren.““ Hier entlang zum Gespräch im Hamburger Abendblatt (Abo).

Weniger Aufträge für Baubranche im Mai

„Die Auftragsbücher sind zwar weiterhin gefüllt. Allerdings gibt deutliche Anzeichen für eine Abschwächung des Wachstums. Der Bauboom scheint durch die Corona-Pandemie erst einmal gestoppt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Die heiße Stadt – Klimawandel in den Städten

„Städte leiden besonders unter Hitzesommern. Viele Kommunen wollen sich an den Klimawandel anpassen, mehr Grünflächen schaffen. Aber die Flächen in den Städten sind heiß umkämpft. Lisa Rauschenberger hat Abkühlung gesucht und gefunden.“ Ein Beitrag im WDR.

Kein Streit übern Zaun

„Es gibt ein paar goldene Regeln im Kleingarten. Dazu gehört: Kein Streit mit dem Nachbarn. Doch manchmal kann man selber gar nichts dafür, wenn zum Beispiel zwei Lauben in Brand geraten sind.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Station Sehnsucht – Eine Ortserkundung an der Autobahnraststätte

„Schön sind sie selten. Aber dafür fallen sie auch kaum auf. Autobahnraststätten. Effiziente Nicht-Orte mit Kaffee, Klo und Schnitzel. Bloß schnell wieder weg. Was aber erlebt man, wenn man länger bleibt?“ Ein Beitrag im SWR.

Hans-Jochen Vogel: Der Kämpfer für bezahlbaren Wohnraum

„Bezahlbarer Wohnraum – sei es zur Miete oder beim Erwerb von Eigentum – ist ein Thema, das nicht nur Millionen Deutsche betrifft. Es trieb auch den am Sonntag (26.07.2020) verstorbenen ehemaligen SPD-Vorsitzenden Hans-Jochen Vogel bis zu seinem Tod um.“ Ein Beitrag im WDR.

Hier folgen ein zwei ältere, dafür immer noch aktuelle Artikel sowie ein Video zu Hans-Jochen Vogel und bezahlbarem Wohnraum.

Der Boden, auf dem wir leben

„Der frühere SPD-Minister Hans-Jochen Vogel widmet seinen letzten Kampf einer Ressource, die immer teurer, aber nie mehr wird: dem Boden.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung (Abo).

Preissteigerung um 39 390 Prozent

„Dieses Buch ist ein Armutszeugnis, nichts anderes. Ein Mann im 94. Lebensjahr muss den verantwortlichen Politikern erklären, was sie tun müssten, um eines der drängendsten sozialen und strukturellen Probleme des Landes anzugehen.“ Weiterlesen in der Süddeutschen Zeitung.

Wir brauchen eine gerechtere Bodenordnung!

„Wir brauchen eine gerechtere Bodenordnung! Nur so wird auch Wohnen wieder bezahlbar. Ein Gespräch mit Hans-Jochen Vogel und Oberbürgermeister Dieter Reiter.“ Hier entlang zum YouTube-Video.