Tuesday Reads

Tuesday Reads #25

Tuesday Reads Ausgabe 25/2020 | © dialogearchitektur.net

In der vergangenen Woche ginge es um das Café Seeterrassen, das Bismarck-Denkmal, den Feldstraßenbunker, die Geschichte des Fahrstuhls, Gärten und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Ein Katzentisch für die Kunst

„Hamburgs Veranstaltungszentrum Markthalle soll sich auf Kosten von Galerien und Kunsthaus verdoppeln. Das riecht nach einem Kampf der Kultur-Genres.“ Hier entlang zum Artikel in der taz.

Wegbeißen gilt nicht

„Dass sich Hamburgs Markthalle auf Kosten der Kunst erweitert, sendet ein fatales Signal. Und die Kulturbehörde duckt sich weg.“ Ein Kommentar in der taz.

Der Grund ist Corona – Alle Hamburger Hallenbäder geöffnet, nur Alsterschwimmhalle nicht

„Hamburgs Hallenbäder haben wieder geöffnet, seit Anfang Juli kann dort geplanscht werden – nur nicht in der Alsterschwimmhalle. Hamburgs größtes und bekanntestes Schwimmbad bleibt geschlossen, weil es umfangreich saniert wird.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

„Mit Schwimmbädern verdient man kein Geld“

„Hamburgs größtes Hallenbad soll bis Ende 2023 für 80 Millionen Euro modernisiert werden. Lohnt sich das?“ Hier entlang zum Interview auf ZEIT Online.

Abrisswahn in Hamburg – Diese schönen Bauten sind in akuter Gefahr

„Hamburg lebt von der Vielfalt seiner Bauten. Tausende interessante alte Häuser haben Krieg und Abrisswahn der 60er und 70er Jahre überstanden. Doch sie sind in akuter Gefahr. Die extrem steigenden Immobilienpreise sorgen dafür.“ Ein Artikel in der MOPO.

Nach 46 Jahren – Bausünde mit düsterem Geheimnis wird abgerissen

„Was für ein Monster an Bauwerk! Seit 46 Jahren steht der Hochhausklotz an der Amsinckstraße und er birgt ein düsteres Geheimnis. Nun soll das Gebäude endlich weg und an seiner Stelle ein einladendes „Tor zur Innenstadt“ entstehen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Verzögerungen beim Elbtower – Bauantrag noch immer nicht eingereicht – das ist der Grund

„Trotz Corona-Krise läuft bei Hamburgs Elbtower alles nach Plan. Heißt es zumindest vom Investor, wenn er danach gefragt wird. An diesen Aussagen gibt’s jedoch Zweifel, schließlich wurde der Bauantrag für das 245 Meter hohe Gebäude in der HafenCity noch immer nicht gestellt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Star Wars trifft Bismarck: Möge der Otto mit euch sein

„Die Abendblatt-Leser halten nicht viel von dem Vorstoß, das übergroße Denkmal mit einem Star-Wars-Lichtschwert zu schmücken.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Jetzt wird’s verrückt – Denkmal-Debatte: Wird aus Bismarck ein Jedi-Ritter?

„Das Bismarck-Denkmal im Alten Elbtal sorgt seit Wochen für Diskussionen. Die riesige Steinstatue ist für viele ein Symbol des deutschen Kolonialismus. Hamburgs Kultursentaor Carsten Brosda (SPD) will in einem künstlerischen Wettbewerb eine Gegenposition zum frisch sanierten Denkmal schaffen. Ein Hamburger Notar bringt nun einen gar galaktischen Vorschlag ins Rennen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Denkmal-Debatte: Ein Lichtschwert für Bismarck?

„Der Streit um das XXL-Denkmal am Hafen nimmt an Fahrt auf. Die einen wollen, dass die Bismarck-Statue nach der Sanierung so bleibt, wie sie ist.“ Weiterlesen beim NDR.

Bismarck und Co.: Denkmäler sind zum Denken da

„Der Bildersturm übereifriger Aktivisten macht die Welt nicht besser – sondern dümmer.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Café Seeterrassen: Neubau günstiger als Sanierung

„Die Planungen für Abriss und Neubau des Café Seeterrassen in der Parkanlage Planten un Blomen nehmen Form an – trotz Kritik.“ Ein Beitrag im NDR.

Trotz Protesten – Inhaber stellt klar: Darum wird das „Café Seeterrassen“ nicht saniert

„Schimmel, Risse in der Fassade, rostige Stahlträger: Das fast 70 Jahre alte „Café Seeterrassen“ in Planten un Blomen soll abgerissen werden und Platz für einen Neubau machen. Dagegen regt sich massiver Protest. Der Inhaber des Gebäudes, die Messe Hamburg, erklärt nun, warum eine Sanierung nicht in Frage kommt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Café Seeterrassen: Viele offene Fragen und Kritik am Hamburger Senat

„Ist der Pavillon abrissreif oder sanierungsfähig? Ein vom Messechef erwähntes Gutachten über Baumängel gibt es nicht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Abriss des Café Seeterrassen – Kritiker hat schlimme Befürchtung – Petition gestartet

„Ist das Architektur, oder kann das weg? Da scheiden sich beim Café Seeterrassen in Planten un Blomen die Geister. Die Messe Hamburg als Eigentümer würde dort gern einen Neubau errichten, weil das Haus marode ist und eine Sanierung nicht wirtschaftlich sei. Der Hamburger Architekturkritiker Claas Gefroi hält dagegen. Er fürchtet, dass die Messe den Neubau vor allem für ihre exklusiven Gäste nutzen will. Die Hamburger hätten das Nachsehen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Unterstützt die Forderung zum Erhalt des Cafés und unterschreibt die Petition. Hier geht’s zum Link auf openpetition.

Ein Bunker ohne Plan

„58 Meter hoch soll der Bunker im Karoviertel werden, die Gebäude drumherum sind nur 16 Meter hoch. Ein Anwohner klagte – und nun startete der Prozess.“ Ein Artikel in der taz.

Aus nach 57 Jahren – Barmbeker Kultkneipe muss schließen

„Seit 57 Jahren treffen sich die Barmbeker in der Traditionskneipe „Zur Ampel“. Doch dann kam Corona. Das beliebte Lokal hat schwer unter der Krise gelitten – und muss jetzt den Betrieb einstellen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Lagerfeld-Villa – Experte: Darum will niemand die Immobilie kaufen

„Die „Villa Jako“, einst im Besitz von Modeschöpfer Karl Lagerfeld, sucht einen neuen Besitzer. Seit Jahren ist die Immobilie auf dem Markt, ein Käufer hat sich bisher jedoch nicht gefunden. Nun verrät ein Immobilien-Experte, warum die Villa so ein schwieriges Wohnobjekt ist.“ Ein Artikel in der MOPO.

Steilshoop – Verdrängt vom neuen Recyclinghof? Hamburger Firmen in Sorge

„Dunkle Wolken über dem Gewerbegebiet Schwarzer Weg in Steilshoop: Offenbar plant die Stadt, den Recyclinghof zu vergrößern. Ansässige Firmen auf städtischen Grundstücken fürchten die Kündigung ihrer Pachtverträge und bangen nun um ihre Existenz.“ Ein Artikel in der MOPO.

Lehrergenossenschaft steigt in Ohlsdorfer Neubauprojekt ein

„Die Genossenschaft hat 35 öffentlich geförderte Wohnungen im Projekt „Alsterkant“ gekauft. Maximal 8,70 Euro Miete pro Quadratmeter.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Galeria Karstadt Kaufhof – Gerettete Hamburger Filiale feiert mit besonderer Aktion

„Die Filiale von Galeria Kaufhof im Alstertaler Einkaufszentrum ist gerettet! Im Haus herrscht pure Begeisterung bei den Mitarbeitern und Kunden. Nach dem ersten Schock, dass in Hamburg vier von sieben Filialen schließen sollen, kam am heutigen Freitag die gute Nachricht: Zumindest diese bedrohte Hamburger Filiale darf bleiben.“ Weiterlesen in der MOPO.

Vorkaufsrecht noch für 100 Jahre – Stadt Hamburg kauft nach und nach die Deiche auf

„Zwischen Feldern, Gärten und Häusern entlang der Dove-Elbe schlängelt sich der Allermöher Deich. Die teils Jahrzehnte alten Häuser auf Deichgrund stellen jetzt allerdings ein Problem dar – der Binnenhochwasserschutz sei gefährdet, heißt es vonseiten der Stadt. Die kündigte nun an, in den nächsten 100 Jahren das Vorkaufsrecht für Deichgrundstücke zu nutzen. So auch bei Dirk Barthel – das Haus war bereits verkauft, jetzt liegt der Vertrag auf Eis.“ Ein Artikel in der MOPO.

Widerstand gegen Bauprojekt Oberbillwerder

„Anwohner im Hamburger Bezirk Bergedorf protestieren bereits seit Monaten gegen das größte Bauprojekt der Stadt nach der Hafencity.“ Hier entlang zum Fernsehbeitrag im NDR.

Kahlschlag in Hamburg – Tierschutzverein soll Platz für Innovationspark machen

„Zwischen alten Obstbäumen stromern Igel durch die Sträucher, und Eichhörnchen flitzen die Äste entlang. Direkt hinter der Lärmschutzwand der A25 am Pollhof in Bergedorf liegt der Looki Tierschutzverein. Die Mitarbeiter dort päppeln verletzte Tiere auf, bieten ihnen ein endgültiges Zuhause oder entlassen sie gesund in die Freiheit. Durch die Verschiebung des am Curslacker Neuer Deich geplanten Innovationsparks Richtung Osten soll der Verein jetzt allerdings weichen.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Neuer Standort, neues Glück – Holsten: So läuft’s auf der anderen Seite der Elbe

„Seit 1879 braut die Holsten-Brauerei Bier für Hamburg. Gegründet in Altona, das damals noch gar nicht zur Hansestadt gehörte, zog die Brauerei im vergangenen November auf die andere Seite der Elbe. Im neuen Quartier läuft es gut – währenddessen droht das alte Holsten-Quartier in Altona zum Spekulationsobjekt zu werden.“ Weiterlesen in der MOPO.

Immobilien in Hamburg: Wo in alten Häusern die meisten Mängel lauern

„Vor Erwerb einer Wohnimmobilie aus dem Bestand sollte Vieles geklärt werden. Darauf sollten Sie achten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Auch Hamburger Mieterverein fordert Deckelung der Mieten

„Weil die Mieten vor allem in Städten immer weiter steigen, fordert der Präsident des Deutschen Mieterbundes einen bundesweiten Mietenstopp. Der Mieterverein zu Hamburg schließt sich an – und geht noch weiter.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Exklusiv: Wie sich Corona auf die Immobilienpreise in Hamburg auswirkt

„Erstmals liegen Zahlen für die Entwicklung am Immobilienmarkt seit Beginn der Pandemie vor. Wie sich die Preise weiter entwickeln.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Feuerwehr Hamburg feiert Rekord– und plant zehn neue Wachen

„Exklusiv: So wenige Brandtote und Verletzte wie noch nie. Aber Retter treffen oft spät ein. Wo neue Standorte nun helfen sollen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Architektur: Rost als Gestaltungsmittel

„Rostender Stahl wird in der Architektur gerne als Fassaden-Element eingesetzt. Er sieht nicht nur ungewöhnlich schön aus – er hält auch ewig.“ Ein Beitrag im NDR.

Wir richten uns zu Hause ein

„Die Trennung von Wohnen und Arbeiten gab es für viele auch vor der Pandemie nicht mehr. Nun ist das Homeoffice Standard. Das fordert Architektur und Stadtplanung heraus.“ Ein Gastbeitrag von Anh-Linh Ngo auf ZEIT Online.

Wie verändert sich Architektur in der Pandemie?

„Abstand halten! Das hören wir gerade überall. Doch was bedeutet es für die Architektur, wenn wir auf Distanz zueinander gehen müssen? Architekt Till Gröner über die Pandemie-Herausforderungen in seiner Zunft und mögliche Auswege.“ Ein Beitrag im BR.

Wie die Corona-Pandemie unsere Städte verändert 

„Plötzlich entstanden Pop-up-Radwege, der Autoverkehr wurde eingeschränkt und das öffentliche Leben in den Städten verlagerte sich in die Parks. Was die Corona-Pandemie für Stadtentwicklung und Architektur bedeuten könnte, zeichnet sich schon jetzt ab. Ob die Veränderungen von Dauer sind, muss sich noch zeigen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Flüchtige Bauten

„Gibt es eine Architektur der Flucht? Vom Lager der Refugees zu Notunterkünften und kostengünstigem Wohnungsbau.“ Weiterlesen bei Neues Deutschland.

Höher, weiter: Über den Fahrstuhl

„Von der Beförderungstechnik im Bergbau über feine Kabinen mit Angestellten und Hintergrundmusik bis hin zu futuristischen Hochleistungsmaschinen.“ Hier entlang zum Beitrag über die Geschichte des Fahrstuhls im WDR.

40 Jahre Aedes: Eine Vision von Architektur

„Seit 40 Jahren begeistert das Aedes Architekturforum in Berlin ein breiteres und auch fachfremdes Publikum für zeitgenössische Architektur. Mit seinen kostenlosen Ausstellungen will es einen Beitrag zum Diskurs über Architektur und Stadtentwicklung leisten und gleichzeitig zur Debatte über nachhaltiges Bauen anregen.“ Hier entlang zum Fernsehbeitrag auf arte.

Haptisch und wild

„Architektur ist auch ein Abenteuer. Sichtbar wird das in einer Ausstellung über das Architekten-Duo Barkow Leibinger in Berlin.“ Ein Artikel in der taz.

Wie Berlin zu seinen Wäldern kam

„Großstadt und Wald sind gewöhnlich Gegensätze. Doch Berlin hat so viele Grünflächen, dass darauf noch mal eine Großstadt Platz haben würde. Dieter Nürnberger erklärt in seinem Waldspaziergang, wie es vor über 100 Jahren dazu kam.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Wie die Laubenpieper ticken

„Idyllische Insel im Meer der Großstadt? Oder Hort der Spießigkeit pedantischer Kleinbürger? In einer Berliner Gartenkolonie lässt sich das Wesen des Kleingärtners ergründen. „Inside Schrebergarten“, Teil 1.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Parkplatz

„In Peking kann ein Parkplatz fast so viel wie eine Wohnung kosten. In Madrid ist ein König, wer einen Tiefgaragenplatz besitzt. Selbsternannte Parkplatzwächter bieten in Buenos Aires ihre Dienste an – und in Istanbul ist das Parken eine Kunst.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Tradition der Renaissance – Kultur in Villen und Gärten erleben

„In der Renaissance erlebten die Menschen auf Landsitzen Musik und Spiel. Villen waren Brutstätten der Erneuerung aller Künste. Deshalb sollten wir die Krise nutzen, diese Tradition im Freien wiederzubeleben, meint der Publizist Hans von Trotha.“ Ein Beitrag in der ARD Audiothek.