Tuesday Reads

Tuesday Reads #20

Tuesday Reads Ausgabe 20/2020

Die Debatte um die Sternbrücke geht weiter. Darüber hinaus ging es in der vergangenen Woche um einen Abriss an der Hafenkante, einen Neubau in Bahrenfeld, Grüne Städte und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Abriss an der Hafenkante – Dieses historische Hamburger Gebäude soll weg

„Nein, viele alte Gebäude am Straßenzug Johannisbollwerk-Vorsetzen gibt es nicht mehr. An dieser prominent gelegenen Ecke unterhalb des Hochbahn-Viadukts zwischen Landungsbrücken und Baumwall dominieren langweilige Bürohäuser der 70er- bis 90er Jahre. Und nun soll auch noch eines der letzten historischen Gebäude fallen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Warum wird das Haus der Erde am Schlump nicht fertig?

„Das Uni-Gebäude gilt wegen der Verzögerungen als zweite Elbphilharmonie. Vier Jahre nach Baubeginn fehlt fester Zeitplan.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Sternbrücke: Schulen und Kitas fordern weniger Verkehr

„Beim Neubau der Sternbrücke müsse das „zutiefst kinderfeindliche“ Umfeld Stresemannstraße verbessert werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Pop-up-Protest: Radler-Aktion an der Sternbrücke

„Radfahrer und Radfahrerinnen haben am Sonnabend an der in die Jahre gekommenen Sternbrücke in Hamburg-Altona für eine klimafreundliche Lösung demonstriert.“ Ein Beitrag im NDR.

„Pop-Up-Bikelane“ an der Sternbrücke – Diese Straße wird zum Fahrrad-Paradies

„Wie fahrradfreundlich die Stresemannstraße mit reduziertem Autoverkehr wäre, können Radler am kommenden Sonnabend testen. Von 11 bis 17 Uhr wird an der „Strese“ eine „Pop-Up-Bikelane“ eingerichtet, die einen Anstoß für die Verkehrswende geben soll.“ Ein Artikel in der MOPO.

Aktion für mehr Radverkehr unter der Sternbrücke

„Initiative will am kommenden Sonnabend zwischen 11 und 17 Uhr einen Streifen von der Fahrbahn für Radfahrer abtrennen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mega-Brücke in der Schanze – Massiver Protest wirkt – Rot-Grün mit neuem Plan

„Die Sternbrücke bleibt weiterhin ein Thema, das polarisiert. Der geplante Neubau der Bahnüberführung an der Kreuzung Max-Brauer-Allee Ecke Stresemannstraße hat hohe Wellen geschlagen – und ist vernichtend kritisiert worden. Nun machen sich SPD und Grüne in der Hamburgischen Bürgerschaft für die Prüfung einer Alternative zum Ersatz der in die Jahre gekommenen Sternbrücke stark.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wird der Neubau doch viel kleiner?

„In die festgefahrene Debatte um den geplanten Neubau der Sternbrücke kommt Bewegung: Grüne und SPD wollen einen kleineren Entwurf prüfen lassen. Eine Anwohner*inneninitiative protestiert am Wochenende für weniger Platz für Autos.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Sternbrücke: SPD und Grüne bremsen

„Die Bürgerschaftsfraktionen von SPD und Grünen beantragen, dass der Senat einen Alternativplan für den Neubau der Sternbrücke in Altona entwickelt. Bisher ist eine 108 Meter lange Rundbogenbrücke geplant.“ Ein Beitrag im NDR.

Sternbrücke in Altona: Es soll doch Alternativen geben

„Die breite Kritik an dem Entwurf für einen Neubau der Sternbrücke in Hamburg-Altona zeigt Wirkung: Die Bürgerschaftsfraktionen von SPD und Grünen beantragen, dass der Senat einen Alternativplan für die 108 Meter lange Rundbogenbrücke entwickelt.“ Ein Beitrag im NDR.

Streit um Sternbrücke: CDU fordert Architektenwettbewerb – „unverzüglich“

„Pläne für Stabbogenbrücke waren auf herbe Kritik gestoßen. Linken-Fraktion spricht von „Wahnsinn“. Rot-Grün will Alternative prüfen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Science City: Hightech in der HSV-Nachbarschaft

„In dem Neubau in Desy-Nähe sollen junge Hightech-Firmen arbeiten, die sich etwa mit Robotik und Nanotechnologie beschäftigen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Blankeneser Treppenviertel – Neubau-Zoff in Hamburgs Millionärs-Quartier

„Ein großes Gartengrundstück, Millionäre als Nachbarn, direkter Blick auf die Elbe – ein idealer Bauplatz, dachte sich ein Hamburger Eigentümer. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Nach langem hin und her hat der Senat die von der Bezirksversammlung Altona ausgestellte Baugenehmigung nun gekippt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Investor reißt historische Villa ab – Politiker überrumpelt

„Initiative kämpfte für den Erhalt, Bezirkspolitiker wollten am Montag beraten. Doch der Investor kam ihnen mit Abrissbaggern zuvor.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

So will der Bezirk Nord das historische Stadtbild schützen

„In drei Stadtteilen sollen Reformarchitektur, Stadthäuser, Gründerzeit- und Klinkerbauten vor Bausünden bewahrt werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

1714 erbaut – Dieses Hamburger Bauernhaus steht vor dem Einsturz

„Das Bauernhaus am Hower Hauptdeich ist mehr als 300 Jahre alt, es hat zwei Kriege, Sturmfluten und Orkane überstanden. Doch nun schlägt dem historischen Bau in Kirchwerder die letzte Stunde. Das Hufnerhaus steht unmittelbar vor dem Zusammenbruch und das trotz Denkmalschutzes.“ Weiterlesen in der MOPO.

Vorwürfe gegen Vonovia: Trickst Konzern bei Betriebskosten?

„Mieterverein kritisiert: Wohnungsbaukonzern macht Gewinne auf Kosten der Mieter. Das Unternehmen weist alle Vorwürfe zurück.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Designxport hilft Künstlern mit Pop-up-Ausstellungen

„In der HafenCity zeigt die renommierte Hamburger Künstlerin ihre in den Pandemie-Wochen entstandenen Werke.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Macht die Städte grün – Konzepte für die Stadtbegrünung

„Eine begrünte Garage, ein Parkhaus mit Fassadenbepflanzung, ökologischer Wohnungsbau – mehr Grün in der Stadt ist mehr als nur schön. Es ist eine Investition in die Zukunft.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Großstadtdschungel

„Wie wäre es, wenn man nicht mehr hinausfahren müsste aus der Stadt, um im Garten zu sitzen oder im Wald zu spazieren? Architekten arbeiten an neuen, revolutionären Konzepten, unsere Städte grüner – und zugleich urbaner – zu gestalten. So wachsen die hängenden Gärten der Neuzeit.“ Ein Artikel in der FAZ.

So werden wir leben und arbeiten

„Charles Landry ist überzeugt, dass sich unsere Städte mit der Pandemie verändern werden – weil sich unsere Bedürfnisse und Möglichkeiten wandeln.“ Ein Artikel im SPIEGEL (Abo).

„Diese Technik kann eine ganze Stadt wieder auferstehen lassen“

„Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen eine antike Siedlung zu erforschen, ganz ohne Grabungsarbeiten – mithilfe eines Georadars. Das Verfahren ermögliche auch einen Blick in verschiedene Phasen der Stadtentwicklung, erläuterte der beteiligte Archäologe Lieven Verdonck im Dlf.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Gotteshäuser als Wunder aus Menschenhand

„Die mittelalterlichen Baumeister waren große Virtuosen. Ihre Bauten wirken im Zusammenspiel von Licht, Musik, Ausstattung und Liturgie – was sich über die Jahrhunderte stets veränderte, erklärt der Architekturhistoriker Christian Freigang.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

„Die Nachfahren kolonisierter Menschen sollen entscheiden“

„Mit einem bloßen Abbau von Kolonialdenkmälern in Deutschland ist es aus Sicht der Initiative Berlin Postkolonial nicht getan. Stattdessen sollten sie umgestaltet werden. Doch wichtiger als das Wie sei das Wer, sagt ihr Sprecher Christian Kopp.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Sharing Economy in der Coronakrise

„Die Ökonomie des Teilens boomte – dann kam die Coronavirus-Pandemie. Kommerzielle Sharingfirmen wie Airbnb erleiden Gewinneinbrüche. Doch für kleinere, lokale Sharing-Anbieter kann die Krise auch eine Chance sein.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.