Tuesday Reads

Tuesday Reads #19

Tuesday Reads Ausgabe 19/2020

In der vergangenen Woche ging es um die Sternbrücke, den Feldbunker, Fahrradstadt Hamburg, baukulturelle Leitlinien und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Wie Hamburgs Alsterpavillon immer wieder umgebaut wurde

„Vor 25 Jahren wollte ein Investor zwei Neben-Pavillons am Jungfernstieg errichten – doch der Oberbaudirektor lehnte empört ab.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Haus der Erde“ wird einfach nicht fertig – Die peinliche Dauerbaustelle vom Schlump

„„Haus der Erde“ lautet der hochtrabende Titel für den Mega-Bau der Uni an der Ecke Beim Schlump / Ecke Bundesstraße. Doch der wird langsam aber sicher zum BER von Hamburg. BER steht für „Flughafen Berlin Brandenburg“ also die peinlichste Dauerbaustelle Deutschlands. Doch während es hier wohl dieses Jahr nach 14 Jahren (!) endlich zur Eröffnung kommt, ist der Uni-Neubau davon noch meilenweit entfernt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wie ein Flugzeugträger im Wohngebiet

„Im Hamburger Schanzenviertel soll eine denkmalgeschützte Brücke durch einen deutlich größeren Neubau ersetzt werden. Ziel ist mehr Verkehrssicherheit. Gegen den Plan regt sich Protest.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Unterhalb der Sternbrücke – Die Stresemannstraße muss wieder zweispurig werden!

„Wolfgang Müller, Sänger und Mitglied der Initiative Sternbrücke, schreibt in seinem Gastbeitrag für die MOPO, warum die Sternbrücke unbedingt erhalten bleiben sollte und dass es dringenden Bedarf dafür gibt, den Verkehr an der Stresemannstraße zu beruhigen. Denn um eine Verkehrswende herbeizuführen erfordere es Mut, Einfallsreichtum und vor allem: Konsequenz.“ Hier entlang.

Erstes Geschoss auf dem Grünen Bunker auf St. Pauli steht

„Der „grüne Bunker“ rückt näher. Für die erste von insgesamt fünf neuen Ebenen wurden gigantische Mengen an Stahl und Beton verbaut.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Erste Etage ist fertig! – Hamburgs „grüner Bunker“ macht einen Schritt nach oben

„Riesenbaustelle auf dem Feldstraßenbunker: Der Klotz soll um fünf pyramidenartige Etagen aufgestockt und mit einem öffentlichen Park über den Dächern Hamburgs gekrönt werden. Am heutigen Freitag macht das Projekt einen wichtigen Schritt nach oben: Das erste Level der Aufstockung wird fertig betoniert.“ Ein Artikel in der MOPO.

Falscher Film

„Absurd: Mitten in der Stadt schafft Hamburg ein Angebot, das verbindlich vorsieht, das Auto mitzubringen.“ Hier entlang zum Kommentar in der taz.

Verkauf Holsten-Areal – Bezirkschefin kritisiert: Stadt hätte Spekulation stoppen können

„Rund 1.400 Wohnungen, Gewerbe und Hotels sollen auf dem Holsten-Areal eigentlich einmal gebaut werden. Doch diese Pläne ändern sich gerade. Denn das Gelände ist erneut verkauft worden und wird offenbar zum Spekulations-Objekt, bei dem am Ende die neuen Mieter und Wohnungskäufer die Zeche zahlen müssen. Altonas Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg macht dafür auch die Stadt verantwortlich.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hinter der Fassade: So wichtig wird der Elbtower für den Hamburger Osten

„In Betrifft Hamburg: HafenCity geht es um Themen unserer Stadt. Jeden 1. Mittwoch im Monat spricht Chefredakteur Michael Schmidt mit Experten über die HafenCity. Die Themenpalette ist vielfältig: Architektur, Kultur, Politik, Wissenschaft. Einspieler zeigen das Leben in der HafenCity.“ Ein Beitrag bei Hamburg1.

Autobahn-Zubringer wird gebaut – Diesem Hamburger Theater droht jetzt das Aus!

„Die Corona-Krise hat das kleine PEM Theater so mit Ach und Krach überstanden, doch nun droht einer der wenigen kulturellen Einrichtungen in Rothenburgsort das Aus! Es könnte nämlich der vom Senat gewollten Aufwertung des Stadtteils zum Opfer fallen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neuländer Quarree wechselt erneut den Eigentümer

„Bezirksamt wird gegenüber des neuen Eigentümers an Beschlüssen und Vereinbarungen festhalten und auf deren Einhaltung bestehen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bauen an der Hauptstraße – So sieht Hamburgs Wohnungs-Zukunft aus

„Das ist Hamburgs Wohnungs-Zukunft! Jahr für Jahr ziehen Menschen in unserer Stadt, bald werden es zwei Millionen Einwohner sein. Damit auch jeder Wohnraum findet und Grünflächen erhalten bleiben, soll vor allem an den Hauptverkehrsadern gebaut werden. Wie das aussehen könnte, wird jetzt in Altona deutlich.“ Ein Artikel in der MOPO.

Abriss droht – Historisches Backstein-Fachwerk muss ödem Neubau weichen

„In unserer schönen und immer noch so reichen Heimatstadt sind sie eine akut gefährdete Spezies: Alte Häuser. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Altbau abgerissen wird. Die aktuellen Immobilienpreise sind für Investoren einfach zu verlockend. So entstehen anstelle der einzelnen Anwesen mit Charme meist Mehrfamilienhäuser aus der Retorte. Eines gleicht dem anderen, und immer mehr Straßen verlieren so langsam, aber sicher ihr Gesicht. Selbst Objekte, die denkmalwürdig sind, fallen der Abrissbirne zum Opfer. Die MOPO hat sich in Hamburg umgesehen. Heute: Ein Fachwerk mit Backstein in Rahlstedt, das einem Neubau weichen muss.“ Ein Artikel in der MOPO.

Ins Hamburger Umland ziehen? Für wen sich pendeln lohnt

„Immobilien kosten im „Speckgürtel“ weniger – doch ab welcher Entfernung wird die Ersparnis von den Pendelkosten aufgewogen?“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Günstig Wohnen im „Speckgürtel“ – Von wo sich das Pendeln nach Hamburg besonders lohnt

„Das Wohnen im Hamburger „Speckgürtel“ wird immer attraktiver: Die hohen Immobilienpreise in Hamburg sorgen dafür, dass immer mehr Menschen Häuser und Wohnungen im Umland beziehen. Doch wer mit dem Pendeln liebäugelt, sollte vor dem Immobilienkauf genau kalkulieren und dabei Fahrtkosten und  -zeit nicht aus den Augen verlieren. Der Wohnatlas 2020 der Postbank zeigt, auf Grundlage einer Modellrechnung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, für wen und wie lange sich das Pendeln lohnt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Grüner Verkehrssenator – Macht er Hamburg zur Fahrradstadt?

„Anjes Tjarks (39) ist kein Auto-Feind, aber Pkw-Nutzer müssen sich in den kommenden Jahren auf einige Veränderungen gefasst machen. Der bisherige Grünen-Fraktionschef wird neuer Verkehrssenator unserer Stadt – und steht wie kaum ein anderer für die gelebte Verkehrswende.“ Ein Artikel in der MOPO.

Panorama-Strecken, neue Straßen – Koalition in Hamburg plant XXL-Rad-Offensive

„In Hamburgs Verkehrsbehörde schlägt bald ein grünes Doppel-Herz. Fraktionschef Anjes Tjarks wird Senator, Landes-Vize Martin Bill übernimmt den Staatsrat-Posten. Neben der Partei teilen beide Politiker aber auch ihre Begeisterung fürs Rad – das wird im neuen Koalitionsvertrag deutlich.“ Weiterlesen in der MOPO.

1,4 Millionen Quadratmeter: Vergeudet Hamburg Wohnraum?

„Neue Studie überrascht mit Ergebnissen für die Hansestadt. So wollen Hamburger im Alter wohnen – und so nicht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

10 Minuten Baukultur: Teil 5 mit Karin Loosen

„In der aktuellen Folge unseres Podcasts hören Sie Reiner Nagel im Gespräch mit der Architektin und Stadtplanerin Karin Loosen, Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer (AKHH). Im Podcast geht es unter anderem um Mobilität und Wohnungsbau nach Corona, Visionen für die Hansestadt und die Ergebnisse des Workshops Hamburg 2050.“ Hier entlang zum Beitrag bei der Bundesstiftung Baukultur.

Regierung will Bewusstsein für Architektur stärken

„Die Bundesregierung will noch in diesem Jahr baukulturelle Leitlinien verabschieden. Damit will sie das Bewusstsein für Architektur in der Gesellschaft stärken. Die Urbanistin Turit Fröbe erklärt, was man dabei von Finnland lernen kann.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Hält sie noch, was sie verspricht?

„Arbeit, Anonymität, Kultur, Gemeinschaft, Diversität und die unendliche Verfügbarkeit von Gütern – so lauten die Versprechen der Großstadt. Mit der Coronapandemie werden nun viele Gewissheiten über den Haufen geworfen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Wird alles gerade noch mal gutgegangen sein?

„Eigentlich sollte jetzt die Architektur-Biennale stattfinden. Sie wurde auf 2021 vertagt. Was bedeutet das für den deutschen Pavillon und das Projekt „2038“ – und was passiert mit dem, was man zeigen wollte?“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).