Tuesday Reads

Tuesday Reads #18

Tuesday Reads Ausgabe 18/2020

Die Sternbrücke steht auch dieses Mal im Mittelpunkt der Hamburger Berichterstattung. Darüber hinaus ging es in Hamburg über den autoarmen Jungfernstieg, Hamburgs älteste Häuser, ein Schwimmbad auf dem Kiez und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Ein Leben ohne Auto ist möglich

„Aus der Hamburger Innenstadt sollen nach dem Willen der rot-grünen Koalition Autos zunehmend verschwinden. Das wird belebend auf die City wirken.“ Ein Artikel in der taz.

Fernsehturm in Hamburg: Neuer Betreiber für Eröffnung steht fest

„Nach Jahren der Unklarheit hat der Heinrich-Hertz-Turm einen neuen Betreiber. Die Wiedereröffnung ist geplant.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Sternbrücke – Clubs bangen um ihre Zukunft – und greifen Senat hart an

„Sie plagen Existenzsorgen und Zukunftsängste: Die Clubs an der Sternbrücke müssen sich momentan gleich mit zwei Problemen herumschlagen. Aktuell kämpfen Astrastube, Fundbureau und Waagenbau mit der Corona-bedingten Schließung, doch auch die Abrisspläne der denkmalgeschützten Sternbrücke rücken immer näher. Die Betreiber sprachen mit der MOPO darüber, wie es für die Clubs weitergehen könnte.“ Weiterlesen in der MOPO.

Bewegung im Streit um Sternbrücke in Altona

„In den Streit über den geplanten Neubau der Sternbrücke in Hamburg-Altona kommt Bewegung.“ Ein Beitrag im NDR.

Sternbrücke: Bezirksversammlung will Neuplanung

„In seiner Sitzung am Mittwochabend ist die Versammlung dem Vorschlag des Planungsausschusses gefolgt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Umstrittener Entwurf – Sternbrücke: Hamburger Bezirk fordert Neuplanung

„Der Neubau der Sternbrücke erhitzt die Gemüter. Die Pläne der Bahn für die neue Überführung an der Kreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße stießen auf heftige Kritik. Am Mittwoch gab es ein geheimes Krisentreffen hochrangiger Politiker. Jetzt fordern gleich vier Fraktionen eine gemeinsame Neuplanung der Brücke.“ Ein Artikel in der MOPO.

Zoff um Sternbrücken-Plan – Geheimes Krisentreffen! Neue Entwürfe sind in der Pipeline

„Die Sternbrücke bleibt ein Thema, nicht nur in Altona. Der geplante Neubau der Bahnüberführung an der Kreuzung Max-Brauer-Alle/ Stresemannstraße hat Wellen geschlagen, der Entwurf ist vernichtend kritisiert worden. So sehr, dass es jetzt ein geheimes Krisengespräch mit hochrangigen Vertretern der Stadt gab.“ Ein Artikel in der MOPO.

Sternbrücke – Abendblatt zeigt geheimen Alternativ-Entwurf

„Auch Experten aus der Stadtentwicklung erarbeiteten Varianten für Neubau. Pläne sehen im Gegensatz zum Bahn-Modell Stützen vor.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mehr Streit um Stabbögen

„Nach Anwohner*innen und Fachleuten stößt sich nun auch die Bezirkspolitik an den Sternbrücken-Plänen. Stadt und Bahn wollen aber daran festhalten.“ Weiterlesen in der taz.

Bezirks-Chefin von Berg sagt Ja zur neuen Sternbrücke

„Grüne Bezirks-Chefin spricht sich für den Neubau aus. Doch Altonaer Politiker sind mehrheitlich dagegen und fordern eine Neuplanung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Streit um Sternbrücke – Bezirkschefin will keine neue Planung: „Drops ist gelutscht“

„Sie findet den Entwurf für die neue Sternbrücke „furchtbar, ganz schlimm“, wie Altonas Bezirksamtsschefin Stefanie von Berg (Grüne) gegenüber der MOPO sagt. Den Gegnern, auch ihren Parteifreunden, die jetzt vehement eine Neuplanung fordern, schließt sie sich trotzdem nicht an, arrangiert sich pragmatisch mit dem Brückenmonster: „Der Drops ist gelutscht“.“ Weiterlesen in der MOPO.

Mit dem Brecheisen durch Hamburg

„Die Deutsche Bahn und die Stadt Hamburg planen den Abriss der denkmalgeschützten Sternbrücke und den Ersatz durch einen überdimensionierten Neubau – ein gestalterischer Frevel und weit über Hamburg hinaus ein Mahnmal verfehlter Verkehrspolitik, die sich außerstande sieht, mit einer ortsbezogenen Stadtplanung und den Interessen der Bewohner zu kooperieren. Dass der kollosal-plumpe Ersatzbau zudem ohne Wettbewerb durchgeführt werden soll, ist ein Skandal.“ Ein Artikel in der Bauwelt.

Von Berg: Mit Vorkaufsrecht gegen Mond-Mietpreise

„Altonas Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg (Grüne) kritisiert das ständige Weiterverkaufen von Baugrundstücken in Hamburg.“ Ein Beitrag im NDR.

Leerstands-Ärger in Hamburg – Was sich hinter dieser Fassade verbirgt, macht fassungslos

„Trockenschwimmen auf dem Kiez – und das nun schon seit 40 Jahren. Seit 1980 herrscht hinter der Fassade des ehemaligen „Apollo“-Hallenbads am Spielbudenplatz gähnende Leere. Und das wird sich so bald wohl nicht ändern. Allein, der St. Pauli Bürgerverein will das nicht weiter hinnehmen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Radtour mit Anna Joss: Hamburger Geschichte im Vorbeifahren

„Neue Leiterin des Denkmalschutzamts zeigt auf einer Radtour Gebäude, die das Hamburg des 20. Jahrhunderts lebendig halten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburgs alte Häuser akut gefährdet – Dieses Kutscherhaus-Idyll steht vor dem Abriss

„In unserer schönen und immer noch so reichen Heimatstadt sind sie eine akut gefährdete Spezies: Alte Häuser. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Altbau abgerissen wird. Die aktuellen Immobilienpreise sind für Investoren einfach zu verlockend. So entstehen anstelle der einzelnen Anwesen mit Charme meist Mehrfamilienhäuser aus der Retorte. Eines gleicht dem anderen, und immer mehr Straßen verlieren so langsam aber sicher ihr Gesicht.“ Ein Reihe in der MOPO.

Trotz Denkmalschutz – Der traurige Verfall einer Hamburger Reetdach-Perle

„In unserer schönen und immer noch so reichen Heimatstadt sind sie eine akut gefährdete Spezies: Alte Häuser. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Altbau abgerissen wird. Die aktuellen Immobilienpreise sind für Investoren einfach zu verlockend. So entstehen anstelle der einzelnen Anwesen mit Charme meist Mehrfamilienhäuser aus der Retorte. Eines gleicht dem anderen, und immer mehr Straßen verlieren so langsam, aber sicher ihr Gesicht. Selbst Objekte, die denkmalwürdig sind, fallen der Abrissbirne zum Opfer. Die MOPO hat sich in Hamburg umgesehen.“ Weiterlesen.

Vor 50 Jahren: Das waren Hamburgs große Pläne mit Neuwerk

„Der Erste Bürgermeister Herbert Weichmann hatte mit Hamburgs „neuer“ Insel einiges vor. Woran seine Pläne scheiterten.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Gründerzeit-Traum droht Abriss – Diese Hamburger Villa ist ein verfallenes Schätzchen

„In unserer schönen und immer noch so reichen Heimatstadt sind sie eine akut gefährdete Spezies: Alte Häuser. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Altbau abgerissen wird. Die aktuellen Immobilienpreise sind für Investoren einfach zu verlockend. So entstehen anstelle der einzelnen Anwesen mit Charme meist Mehrfamilienhäuser aus der Retorte. Eines gleicht dem anderen, und immer mehr Straßen verlieren so langsam, aber sicher ihr Gesicht.“ Weiterlesen in der MOPO.

Abriss droht – Auf dem Deich: Lebt in diesem gruseligen Anwesen noch jemand?

„In unserer schönen und immer noch so reichen Heimatstadt sind sie eine akut gefährdete Spezies: Alte Häuser. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Altbau abgerissen wird. Die aktuellen Immobilienpreise sind für Investoren einfach zu verlockend. So entstehen anstelle der einzelnen Anwesen mit Charme meist Mehrfamilienhäuser aus der Retorte. Eines gleicht dem anderen, und immer mehr Straßen verlieren so langsam, aber sicher ihr Gesicht.“ Hier entlang zur Reihe in der MOPO.

Straßen sperren, Gastro statt Parkplätze – Hamburg braucht jetzt eine Corona-Revolution!

„Raus aus den Räumen und rauf auf die Straße! In Berlin werden Straßen wegen Corona jetzt für Autos gesperrt, Kinder haben Platz zum Spielen, Gastronomen dürfen Tische und Stühle auf Parkplätze oder sogar Fahrbahnen verlegen, um mehr Gäste zu bewirten. Das brauchen wir jetzt auch in Hamburg – und zwar schnell!“ Ein Artikel in der MOPO.

Überraschung im Wohnungsmarkt –Schweden sind Hamburgs Immobilien-Könige

„Hamburgs Wohnungsmarkt ist hart umkämpft. Die Bonava Deutschland AG, ein Tochterunternehmen des schwedischen Konzerns Bonava AB, hat sich im Zeitraum 2019 bis 2020 als größter Player auf dem Hamburger Markt für Eigentumswohnungen herausgestellt. Das ergab die Studie eines Hamburger Forschungsinstituts.“ Weiterlesen in der MOPO.

Öko-Projekt für Hamburg – Wer seine Fassade begrünt, kriegt jetzt bis zu 100.000 Euro!

„Um die Hausbegrünung mit Pflanzen auf Dächern von Hamburgs Häusern zu fördern, stellt die Umweltbehörde ab dem 1. Juni Eigentümern 500.000 Euro bereit. Bis zu 40 Prozent der Kosten, maximal 100.000 Euro, können Antragsteller zukünftig erhalten. Eine Hausbegrünung beinhaltet nicht nur das Bepflanzen des Daches, auch können vertikale Gärten und begrünte Pergolas entstehen.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Miete: So will der Mieterbund den Wohnungsmarkt umwandeln

„Der Deutsche Mieterbund dringt auf Investitionen in den Wohnungsbau. Dafür will er ein Nachkriegs-Modell wieder aufleben lassen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Preis-Boom trotz Corona – Mieten in Großstädten steigen – es gibt eine Ausnahme!

„Eine aktuelle Analyse aller Großstädte vom Online-Marktplatz „Immowelt“ hat ergeben, dass die Mieten in Großstädten seit Anfang des Jahres um bis zu 12 Prozent gestiegen sind. Auch die Mieten in Hamburg zogen Anfang 2020 nochmal an. In einer Metropole läuft es dagegen anders – und das hat einen politischen Grund.“ Ein Artikel in der MOPO.

Aus Bombentrümmern zur Vision der „neuen“ Stadt

„Norddeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Nach dem Bombenkrieg der Alliierten liegen viele Städte in Trümmern. Es herrscht akute Wohnungsnot, viele Menschen müssen in Notunterkünften, sogenannten Nissenhütten unterkommen.“ Ein Artikel im NDR.

Leere Werkstätten, volle Chaträume

„Der Unterricht an den Akademien für Kunst und Architektur läuft wieder. Alle erproben die digitale Zukunft, aber die Sehnsucht nach dem Haptischen wächst.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Stadtplaner über die Zukunft der Immobilienbranche

„Selbst wer gut verdient, kann sich oft keine Wohnung in der Stadt leisten. Der Architekt Ernst Hubeli fordert Enteignungen, um den überhitzten Markt vor der Selbstzerstörung zu retten.“ Hier entlang zum Interview im SPIEGEL (Abo).

Berlin am Boden Warum das Erdgeschoss für die Großstadt so wichtig ist

„Runtergelassene Rollläden, fensterlose Fassaden: Was nutzt die schönste Skyline, wenn zwischen den Häusern kein Leben ist? Ein Hoch auf das Parterre.“ Ein Artikel im Tagesspiegel.

Stadtplanung in der Krise „Beim Alexa kriegt man Gänsehaut“

„Angesichts der Coronavirus-Pandemie hat sich vielerorts das Stadtbild geändert, viele Geschäfte hatten oder haben geschlossen, die Rollläden sind heruntergelassen. Susanne Kippenberger hat Reiner Nagel, den Vorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur, zur Bedeutung des Erdgeschosses für die Stadt befragt.“ Hier entlang zum Interview im Tagesspiegel.

„Der Spaziergang in der Natur ist eine Form der Selbstberuhigung“

„Pausen im Park sind als Homeoffice-Abwechslung gerade besonders beliebt: der Kunsthistoriker Stefan Schweizer über Natursehnsucht in der Großstadt und die Fantasielosigkeit von Kiesgärten.“ Ein Artikel im SPIEGEL.