Tuesday Reads

Tuesday Reads #17

Tuesday Reads Ausgabe 17/2020

In der vergangenen Woche ging es um einen autofreien Jungfernstieg, die Sternbrücke, das Ende der Köhlbrandbrücke, Wohnungsbau in Hamburg und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

SPD und Grüne einig: Jungfernstieg soll autofrei werden

„Koalitionsverhandlungen in Hamburg: Beide Parteien wollen den Autoverkehr in Hamburgs Innenstadt deutlich reduzieren.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Plan von SPD und Grünen – Autofreier Jungfernstieg: So reagiert Hamburgs City

„Aktuell gehören sie noch zum Jungfernstieg dazu, die aufheulenden Motorengeräusche von PS-Boliden, die an der Alster auf sich aufmerksam machen wollen. Geht’s nach SPD und Grünen, ist das bald vorbei – denn beide wollen die Prachtstraße zur autofreien Zone machen!“ Ein Artikel in der MOPO.

Autofreier Jungfernstieg: So reagiert die Wirtschaft

„SPD und Grüne wollen die Mönckebergstraße von Bussen entlasten. Unternehmensverbände fordern Konzept für Lieferverkehr.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburger City autofrei? – Kommentar: Tobt euch woanders aus, ihr Stadtplaner!

„Ja, ja das böse Auto ist an allem Schuld. Also verdrängen wir die bösen Blechkisten am besten, schaffen sie gänzlich ab oder erlauben sie nur noch in ländlichen Gebieten – das scheint so der Meinungs-Trend zu sein, dem Tausende wie die Lemminge folgen. Jetzt soll also auch die Hamburger Innenstadt weitgehend autofrei werden. Autos raus und alles wird paradiesisch – das sind so die Thesen von Rot-Grün. Grober Unfug!“ Hier entlang zum Kommentar in der MOPO.

Hamburger City autofrei? – Kommentar: Tschüs, Autoposer!

„Bye-bye, Autoposer! Die Ausstellungsmeile für die dröhnenden PS-starken Edelflitzer wird dicht gemacht – der Jungfernstieg wird autofrei. Und das ist nur der Anfang. Das rot-grüne Ziel: Die komplette Innenstadt soll möglichst autofrei werden. Hervorragend. Weniger Autos bedeutet mehr Platz, um aus grauen Parkplätzen voller Metall wieder Oasen der Innenstadt zu schaffen.“ Hier entlang zum Kommentar in der MOPO.

Entwurf für Sternbrücken-Neubau abgelehnt

„Die Planung für eine neue Sternbrücke in Altona hat einen gehörigen Dämpfer bekommen. Die Politikerinnen und Politiker im Planungsausschuss des Bezirks lehnten den zuvor vielfach kritisierten Entwurf der Deutschen Bahn ab.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Neubau der Sternbrücke – Politik stellt sich hinter Initiative – und gegen die Bahn

„Der Gegenwind war für die Deutsche Bahn schon spürbar, doch jetzt zieht ein echter Sturm auf! Die Bezirks-Politik in Altona stellt sich gegen die Neubaupläne der Sternbrücke – und damit auf die Seite der gleichnamigen Initiative.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Kippt der Plan für die neue Sternbrücke?

„Nach viel Kritik am vorliegenden Entwurf stellt sich auch der Planungsausschuss des Bezirks Altona gegen den Plan der Deutschen Bahn.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Entwurf für Sternbrücken-Neubau abgelehnt

„Der Planungsausschuss des Bezirks Altona lehnt den Entwurf der Deutschen Bahn für den Neubau der Sternbrücke ab.“ Hier entlang zum Beitrag auf Hamburg1.

Sternbrücken-Zoff geht weiter – Initiative: Kein Monster-Neubau für noch mehr Autos!

„Das Mega-Projekt der Deutschen Bahn, die Sternbrücke an der Kreuzung der Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße durch eine Stabbogenbrücke zu ersetzen, musste bereits einiges an Kritik einstecken. Die „Initiative Sternbrücke“ meldet sich jetzt mit einer weiteren Forderung zu Wort.“ Ein Artikel in der MOPO.

Streit um die Sternbrücke in Altona

„Der Streit um die marode Sternbrücke in Altona nimmt kein Ende. Mittlerweile spricht sich auch der Planungsausschuss im Bezirk gegen die Pläne aus. Baubeginn soll trotzdem 2023 sein.“ Ein Beitrag im Hamburg Journal.

Straßenpark statt Autos – Verkehrs-Zoff! Der Kampf um Hamburgs Straßen

„Hamburgs Senat will die Verkehrswende, eine Revolution wird das jedoch nicht. Statt abrupt und in kurzer Zeit den Straßenraum neu zu gestalten, ziehen sich Projekte immer wieder in die Länge – und werden zum Teil sogar ganz begraben. So wie jetzt in Eimsbüttel.“ Ein Artikel in der MOPO.

Steht der Bunker am Kuhnsweg in Winterhude vor dem Abriss?

„Bundesanstalt für Immobilienaufgaben lehnt Gebot von 1,8 Millionen Euro für den Bunker ab. Linke stellen Anfrage an Senat.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

 Cruise Terminal

„Heimlich, still und leise ist in Hamburg ein neues Cruise Terminal entstanden: Das Cruise Center Baakenhöft steht auf einem Neubau im Baakenhafen und soll künftig das Terminal in der Hafencity ersetzen. Schon bald soll es mit der Kreuzfahrtabfertigung losgehen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Elf Meter hohe Musterfassade des Elbtowers aufgestellt

„Auch wenn die Musterfassade in der HafenCity jetzt schon imposant wirkt, soll sie schon bald noch größer werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Elbtower in der HafenCity – Prototyp steht: So soll Hamburgs höchstes Hochhaus aussehen

„Ganz schön hoch! Der geplante Elbtower in der Hafencity soll bei seiner Fertigstellung 2025 mit satten 245 Metern das höchste Gebäude Hamburgs sein. Bis dahin ist es zwar noch etwas hin – wie der Turm einmal aussehen wird, zeigt aber schon jetzt die maßstabsgetreue Musterfassade.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburgs neuer Stadtteil – Auch der Grasbrook soll autofrei werden!

„Die Planungen für Hamburgs Innovations-Stadtteil Grasbrook laufen auf Hochtouren – am Mittwoch wurde ein weiteres, wichtiges Detail bekannt: Wie SPD und Grüne im Anschluss an die Koalitionsverhandlungen bekanntgaben, soll auch der Grasbrook weitgehend autofrei werden.“ Weiterlesen in der MOPO.

Tschüs, Köhlbrandbrücke – Hamburgs Wahrzeichen wird abgerissen – und nicht neu gebaut

„Bye Bye, Köhlbrandbrücke! Das Hamburger Wahrzeichen wird verschwinden, die marode Brücke hält maximal noch bis 2030 und muss abgerissen werden – und wird auch nicht mehr neu gebaut! Nach MOPO-Informationen wollen sich SPD und Grüne auf einen anderen Ersatzbau einigen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Köhlbrandbrücken-Ersatz – So soll Hamburgs neues Wahrzeichen aussehen

„„Der König ist tot, es lebe der König!“ – mit diesem Satz wurde in Frankreich einst der Tod des alten Herrschers verkündet und umgehend ein neuer ausgerufen, um den Bestand der Monarchie zu betonen. In Hamburg könnte diese Redewendung jetzt auch bald gelten.“ Weiterlesen in der MOPO.

Architekt baut Separees für Restaurants

„Ein Hamburger Architekt hat eine Möglichkeit entwickelt, die auch kleinen Restaurants ermöglicht, unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen wieder zu öffnen: Separees.“ Ein Beitrag im NDR (2 Min.).

Mieter befürchten Vertreibung

„Die Bewohner*innen eines Hauses in Hamburg sind nach zwei versuchten Räumungen ohne Rechtstitel alarmiert: Plant der Immobilieninvestor Akelius eine Luxussanierung?“ Ein Artikel in der taz.

Mehr günstige Wohnungen in beliebten Hamburger Stadtteilen

„Koalitionsverhandlungen: Acht-Euro-Wohnungen, mehr Erbbaurecht, Genossenschaften und neue Ideen für den Kleinen Grasbrook.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Warnschuss“ – Knapp 10.000 neue Wohnungen für Hamburg – doch es gibt Kritik

„Im vergangenen Jahr wurden 9805 neue Wohnungen in Hamburg gebaut. Bei dem steigenden Wohnungsmangel in der Hansestadt klingt das nach Erfolg. Doch „Die Linke“ sieht das kritisch – ein versprochener Drittelmix mit geförderten Wohnungen blieb ebenfalls aus.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wohnungsbau in Hamburg stockt – auf hohem Niveau 

„In Hamburg wurden im vergangenen Jahr weniger Wohnungen fertiggestellt als noch 2018. Die Stadtentwicklungsbehörde ist dennoch zufrieden.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Neubauten in Hamburg: weniger, aber größere Wohnungen

„Das Bauniveau lag etwas unter dem des Rekordjahres 2018 – dass sich das hohe Niveau halten lässt, ist aber fraglich.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Hamburg-Wohnungen“ – Rot-Grün will mehr bezahlbaren Wohnungsbau in Hamburg

„Mindestens 10.000 neue Wohnungen jährlich genehmigen und bauen – an diesem Ziel will Rot-Grün auch künftig in Hamburg festhalten. Das erklärten Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) und Grünen-Landeschefin Anna Gallina nach einer zehnten Runde von Koalitionsgesprächen am Mittwoch. Die Neubauten sollen vor allem in den neuen Stadtteilen Kleiner Grasbrook, Oberbillwerder, Science City Bahrenfeld und an den großen Verkehrsachsen entstehen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Rot-grüne Beschlüsse: Kritik von Wohnungsbauern

„Die Einigung von Hamburgs SPD und Grünen bei den Koalitionsgesprächen zur Stadtentwicklung stoßen auf Kritik der Wohnungsbauer.“ Weiterlesen beim NDR.

Hamburg: Rot-Grün will höhere Sozialwohnquote in Toplagen

„Bis zu 50% geförderte Wohnungen in gefragten Lagen, 30 Jahre Bindung für geförderte Wohnungen, Initiative zur Senkung der Kappungsgrenze auf 10% in drei Jahren, mehr Erbbaurecht – einige der Ergebnisse der Verhandlungen zur nächsten rot-grünen Regierung in Hamburg werden von der Wohnungswirtschaft kritisiert. Positiv werden Stadtentwicklungsprojekte wie der Grasbrook sowie ein Masterplan für die Magistralen gesehen.“ Ein Artikel in der Immobilienzeitung (Abo).

Aus Bombentrümmern zur Vision der “neuen” Stadt

„Norddeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Nach dem Bombenkrieg der Alliierten liegen viele Städte in Trümmern. Es herrscht akute Wohnungsnot, viele Menschen müssen in Notunterkünften, sogenannten Nissenhütten unterkommen.“ Weiterlesen beim NDR.

Ein Autobahn-Zubringer mitten in der Stadt?

„Kristina Sassenscheidt, Geschäftsführerin des Denkmalvereins Hamburg, schreibt im Hamburger Abendblatt über die Verkehrswende.“ Ein Gastbeitrag im Hamburger Abendblatt (Abo).

Alternativen zur autogerechten Stadt

„Der Straßenraum in deutschen Städten ist umkämpft, die Zahl der Radfahrer steigt, dazu kommen neue Mobilitätsangebote, von E-Scootern bis zu Car-Sharing. Eine Sendung über Alternativen zur autogerechten Stadt.“ Hier entlang zum Beitrag im Bayrischen Rundfunk.

Mehr Platz zum Fahrradfahren in den Städten

„Die Coronamaßnahmen haben den Autoverkehr zeitweilig stillgelegt. Das droht nun, wieder ins Gegenteil umzuschlagen. Wie kann man gegensteuern und umweltfreundliche Konzepte für die Zukunft entwickeln – wir fragen zwei Experten.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Der städtische Park – Zufluchtsort gestern und heute

Hier entlang zum Beitrag in der ARD Audiothek.

Der Stadtwald – Vom Energielieferanten zum Erholungsort

„Für viele ist der Stadtwald eine nette Kulisse beim Spaziergang. Aber mancherorts hat sich seine alte Bedeutung erhalten: Energielieferant und Anzeichen für Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung der Bürger.“ Ein Beitrag im Bayrischen Rundfunk.

Für Architekten bietet die Krise neben trüben Aussichten auch Chancen

„Abgesagte Wettbewerbe, gestoppte Projekte: Die Coronakrise trifft die Architekten hart. Mittelfristig sehen sie sich aber auf der Gewinnerseite.“ Ein Artikel im Handelsblatt (Abo).

Sorgt Corona für eine Architekturwende?

„Wer nimmt in Zeiten der Corona-Epidemie einen Aufzug, wenn er nicht muss? Haben Türgriffe ausgedient? Und sind Großraumbüros in Zukunft out? Die aktuelle Krisenerfahrung könnte grundlegende Veränderung in der Architektur auslösen. Christoph Felger, Architekt im Berliner Büro von David Chipperfield, detailliert einige seiner Überlegungen.“ Ein kurzer Beitrag in der arte Mediathek.

Angst vor dem Crash: Der Immobilienmarkt in Coronazeiten – wer gewinnt, wer verliert

„Wackelnde Finanzierungen, Projektstreichungen, Planungsunsicherheit: Die Coronakrise erreicht den Immobilienmarkt. Kommt der Boom an sein Ende? Ein Blick auf eine Branche in Aufregung.“ Ein Artikel im Handelsblatt (Abo).

Wenn Architekturstudierende ihre Gebäude selber bauen

„Immer mehr Studiengänge für Architektur bieten die Lehrmethode „DesignBuild“ an. Dies bedeutet, dass der Nachwuchs Gebäude nicht nur konzipieren, sondern auch bauen kann. Im Architekturmuseum der TU München werden solche Projekte vorgestellt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Weitere Klage gegen Berliner Mietendeckel

Neben dem Bundesverfassungsgericht wird auch das Berliner Verfassungsgericht den Mietendeckel überprüfen. CDU und FDP sehen in ihm einen Eingriff in die Grundrechte.” Hier entlang zum Artikel auf ZEIT Online.

Venedig verschiebt Biennalen zu Architektur und Kunst

„Die Architekturbiennale war erst um drei Monate auf August 2020 verschoben worden. Jetzt wird auch dieser Termin nicht gehalten. Durch die Verlegung verschiebt sich nun auch die Kunstbiennale um ein Jahr.“ Ein Artikel im SPIEGEL.