Tuesday Reads

Tuesday Reads #14

Tuesday Reads Ausgabe 14/2020

In der vergangenen Woche ging es um Pop-Up-Bikelanes, die Sternbrücke, das Holsten-Areal, ein neues autoarmes Quartier, Brutalismus-Karten, Waschbären in der Stadt und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Ansteckung beim Radeln – Kampf für mehr Platz: Das planen Rad-Aktivisten an der Alster

„Pop-Up-Bikelanes, also temporäre Radspuren, die eigenmächtig von der Fahrbahn abgetrennt werden, damit will der Allgemeine Deutsche Fahrradclub am Wochenende an der Alster auf das Dilemma von Hamburgs Radfahrern in Zeiten von Corona hinweisen: Die Radwege sind oft viel zu schmal, um den vorgeschriebenen Mindestabstand einzuhalten.“ Ein Artikel in der MOPO.

Mega-Neubau der Sternbrücke – Vernichtende Kritik von Hamburger Architekten

„Die Pläne der Deutschen Bahn, die Sternbrücke über der Straßenkreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße mit einer Stabbogenbrücke zu ersetzen, kassierten in den letzten Wochen einiges an Kritik. Jetzt äußert sich die Hamburgische Architektenkammer (HAK).“ Weiterlesen in der MOPO.

Sternbrücke: Auch Ingenieurkammer kritisiert Bahn

„Der Entwurf sei „nicht entsprechend proportioniert“. Wettbewerb gefordert. Denkmalverein plädiert für eine Sanierung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Eine ausführliche Erläuterung der Kritik zur Sternbrücke gibt es in unserem Artikel. Hier entlang.

Bewohnerparken in Ottensen noch in diesem Jahr?

„Bezirksversammlung beschließt entsprechenden Antrag. Zukunft des geplanten autoarmen Verkehrs im Kerngebiet aber weiter offen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Holsten-Areal in Hamburg wieder verkauft – Investor hat andere Pläne

„Auf dem ehemaligen Brauereigelände sind bisher Wohnungen, Büros, ein Hotel und Gewerbe geplant. Doch nun gibt es neue Eigner.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Adler kauft Holstenquartiere für 320 Mio. Euro

„Adler Real Estate wird das Projekt Holstenquartiere in Hamburg für 320 Mio. Euro von Consus kaufen. Das Projekt mit rund 185.000 qm BGF soll bis 2026 fertiggestellt sein. Die Pläne des Bauherrn, auf Eigentumswohnungen zugunsten von Mietwohnungen zu verzichten, kommen im Bezirk Altona nicht gut an.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung (Abo).

Holsten-Areal – Grundstücks-Spekulationen! Monopoly in Hamburg – Politiker auf Zinne

„Das Holsten-Areal in Hamburg gilt als Filetgrundstück für den Städtebau. In bester Lage sollen hier in den kommenden Jahren 1400 neue Wohnungen sowie Büros und Gewerbe entstehen. Das Gebiet wird jedoch offenbar mehr und mehr zum Objekt für mutmaßliche Spekulanten.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wo Hamburg eine Konzerthalle für 4000 Menschen bauen will

„SPD und Grüne haben ihre Koalitionsgespräche fortgesetzt und über die Finanzierung von Kultur und Wissenschaft verhandelt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Koalitionsverhandlungen – Beschlossen! Hamburg bekommt neue Konzerthalle

„Die Corona-Krise hält Rot-Grün nicht davon ab, kulturell in die Zukunft zu blicken. Bei den Koalitionsverhandlungen waren sich die Parteien einig, dass bei Hamburgs Kultur keine Einstriche gemacht werden sollen. Endlich soll sogar ein umstrittenes Bauprojekt umgesetzt werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

115 Wohnungen und ein neuer Alsterweg für Eppendorf

„Ein Drittel öffentlich geförderter Wohnraum in begehrter Lage. Das Projekt in Eppendorf soll Bewohnern Besonderes bieten.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Nach Rathausviertel und Ottensen – Hamburg bekommt ein neues autoarmes Quartier

„Tschüs, Blechkisten! Nach den Pilotprojekten in Ottensen und im Rathausquartier bekommt Hamburg ein weiteres autoarmes Viertel – im Bezirk Wandsbek. Im dortigen Stadtteil Volksdorf sollen Fußgänger und Radfahrer künftig mehr Platz bekommen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Immobilienkonzern plant trotz Kritik Elbe-Hochhaus weiter

Magna Real Estate will trotz Protesten von der anderen Elbseite auf Finkenwerder ein 14-stöckiges Hochhaus bauen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Steht die Stadtteilbücherei auf der Veddel vor dem Aus?

Schulbehörde schickt Räumungsaufforderung an Betreiber – diese wehren sich nun und erheben Vorwürfe.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburger S-Bahn-Ring technisch machbar, aber…

„Professoren der TUHH hätten Ideen für eine Lösung. Doch ein S-Bahn-Ring mit Elbtunnel wirft neue Fragen auf.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wie eine Initiative die alte Likörfabrik retten will

„Seit Jahrzehnten steht die ehemalige Harburger Likörfabrik leer und verfällt. Eine Gruppe junger Menschen will das besondere Ensemble wieder zum Leben erwecken – und der Investor macht ein überraschendes Angebot.“ Ein Artikel bei Hinz & Kunzt.

Neubauprojekt in Neugraben: Wohnen nahe der Natur

„Im Projekt „SÜDN von Hamburg“ entstehen hochwertige Appartments. Sie bieten zwei oder drei Zimmer Wohnfläche.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Nicht alle brauchen absolute Ruhe“

„Durch Corona-Homeoffice werden Städte flexibler und sparen Flächen, sagt Jürgen Bruns-Berentelg. Dafür müssen wir Wohnen neu bauen.“ Hier entlang zum Interview in der taz.

In Hamburg könnte die Wohnungsknappheit bald enden

„Den Abbau der Angebotsknappheit, stabile Mieten und Preiszuwächse für Eigentumswohnungen nahe der Inflationsrate erwartet die Deutsche Bank für den Hamburger Wohnungsmarkt im Jahr 2022.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung (Abo).

Was die Corona-Pandemie für Hamburgs Obdachlose bedeutet

„Corona macht das Leben auf der Straße noch härter. Hilfsorganisationen und großzügige Spender können Betroffene nur teilweise auffangen.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Der Immobilienmarkt scheint immun gegen Corona zu sein

Hier entlang zur Quartalsanalyse bei der Welt (Video, 55 Sek.).

Debatte über historische Namen im Stadtraum

„Militaristische Tradition, Kolonialgeschichte, männliche Dominanz: In vielen Städten kämpfen Initiativen dafür, Straßen und Plätze umzubenennen. Was steckt dahinter: die Vision vom politisch korrekten Stadtraum oder – wie von Kritikern moniert – eine wachsende Geschichtsvergessenheit?“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk (ca. 19 Minuten).

Ein Kulturkiez für Kreative als Lebenstraum

„Einstmals wurden hier Schiffe gebaut, heute sind die Werfthallen in Lübeck einer der angesagtesten Kulturorte im Norden. Hinter dem Projekt steckt der Recycling-Unternehmer Thilo Gollan – der mit diesem Ort noch so einiges vorhat.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur (ca. 29 Minuten).

Und plötzlich gibt es wieder einen Dorfladen

„Während der Corona-Krise ein Geschäft zu eröffnen ist mutig. Silke Schröter hat es gewagt und einen Dorfladen aufgemacht. Wichtig für ihr kleines Unternehmen ist nun vor allem, dass die Dorfbewohner das Geschäft als „ihren Dorfladen“ betrachten.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur (8 Minuten).

„Man kann in vollvernetzten Städten nicht mehr anonym sein“

„Häuser, die den Kühlschrank befüllen, Roboter, die Gärten pflegen und selbstfahrende Autos an jeder Ecke – so sieht die Stadt der Zukunft, die Smart City, im Buch „Technophoria“ aus. „Wir sind dichter dran als wir denken“, sagte der Autor Niklas Maak.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk (ca. 9 Minuten).

Wildtiere erobern die Großstadt – Waschbär, Fuchs und Fledermaus

„Immer mehr Wildtiere ziehen in die Stadt. Die Menschen betrachten ihre neuen Nachbarn teils mit Freude, teils mit Sorge. Manche Tiere siedeln fast unbemerkt, andere hinterlassen deutliche Spuren.“ Ein Beitrag im Bayrischen Rundfunk (22 Minuten).

Mikroben fürs Recycling von Sondermüll

„In Müllverbrennungsanlagen entsteht tonnenweise Sondermüll, denn die Schlacke aus dem Ofen enthält Schwermetalle. Tübinger Forscher wollten die giftigen Substanzen mit speziellen Bakterien herausfiltern, um den Rest zu recyceln. Doch sie scheiterten – an den Mikroben und an Bauvorschriften.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk (ca. 5 Minuten).

Brutalismus

„Der Brutalismus, dieser Stil, der bei den Architekten der Fünfziger- bis Siebzigerjahre beliebt war und auf viel sichtbaren Beton und einfache geometrische Formen setzte, klingt ja schon vom Namen her unangenehm.“ Eine Karte bei ZEIT Online.

Gesellschaft in Stadtplanung einbeziehen

Während des Lockdowns waren vielerorts die Städte gespenstisch leer, die Wohnräume umso voller. Wie sich Architektur und Stadtentwicklung in Zukunft besser auf Krisen einstellen können, erforschen zwei Architektinnen und aktuell Stipendiatinnen am Thomas Mann House in Los Angeles.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk (ca. 10 Minuten).

Die Stadt, die nicht mehr schlafen kann

„New York City war stets der Inbegriff der Metropole, aufregend und beängstigend. Nun ist sie das Zentrum der Pandemie. Was bleibt von der Idee der Stadt da noch übrig?“ Ein Essay auf ZEIT Online.