Tuesday Reads

Tuesday Reads #13

Tuesday Reads Ausgabe 13/2020

Weiter geht es auch in dieser Woche mit der Sternbrücke, die Verödung von Stadtteilen, Covid-19 und die Chance für neue Städte und Wohnräume, Spaziergangswissenschaft und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Ein zu großes Spielzeugbauteil

„Der neue Entwurf für die Sternbrücke in Hamburg ist überdimensioniert. Wer darf entscheiden, wie die unsere Stadt aussieht? Wem gehört die Stadt?“ Hier entlang zur Kolumne „Fremd und Befremdlich“ von Katrin Seddig.

Kreative Kritik an Neubau-Planung – Denkmalverein postet „Entwürfe“ für die Sternbrücke

„Sarkastische Eigenentwürfe für den Sternbrücken-Neubau veröffentlicht der Denkmalverein Hamburg nun auf seiner Facebookseite. Der Verein hatte auf dem Sozialen Netzwerk zu Gestaltungs-Ideen für die neue Brücke aufgerufen und die kreativen, manchmal auch albernen Zusendungen veröffentlicht. Mit den Entwürfen kritisiert die Netzgemeinde so den präsentierten Entwurf eines gigantischen Stahlkolosses für den Neubau der denkmalgeschützten Brücke aus dem Jahr 1926.“ Ein Artikel in der MOPO.

„Hamburg hat mehr verdient“ – Sternbrücke: Architekten kritisieren Neubau-Entwurf

„Die Sternbrücke in Altona hat Charme – doch ist leider auch in die Jahre gekommen. Sie soll nun abgerissen werden und durch einen riesigen Neubau ersetzt werden. Dagegen regt sich nun Widerstand vom „Bund Deutscher Architekten“ Hamburg (BDA), der kein Fan vom Brücken-Entwurf ist.“ Ein Artikel in der MOPO.

Der große Streit um die Sternbrücke in Altona

„Auch die Architektenkammer kritisiert den Entwurf der Bahn. Der Bezirk Altona plädiert für einen Wettbewerb.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Mega-Brücke in der Schanze – Initiative fordert 180-Grad-Wende

„21 Meter hoch und mehr als 100 Meter lang: So soll die neue Sternbrücke aussehen – zumindest laut Plänen der Deutschen Bahn, die vergangene Woche vorgestellt wurden. Ein wuchtiges neues Bauwerk, das das Gesicht des Stadtteils dramatisch verändern würde – und bereits jede Menge Kritik kassierte. Jetzt fordert die Initiative Sternbrücke eine 180-Grad-Wende vom Senat.“ Ein Artikel in der MOPO.

Das verbotene Viertel

„Auf dem Kiez gab es alles, was jetzt verboten ist. Während das Land über Lockerungen spricht, wird das hier nicht helfen. Unterwegs mit denen, die trotzdem noch da sind.“ Ein Artikel bei ZEIT Online (Abo).

Der Hamburger Kiez zwischen Leere und Hoffnung

„1000 Bühnen, Bars und Betriebe von Krise bedroht. Prostituierte verschwunden. Verändert die Krise das Viertel dauerhaft?“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neue Mitte Altona – Autoarmes Quartier gescheitert? Stadt setzt neue Regeln durch

„Die Neue Mitte Altona, sie sollte ein lebenswertes Vorzeigequartier werden. So zumindest die Idee. In der Umsetzung zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Immer wieder wird die dichte Bebauung kritisiert – und auch beim Verkehr läuft längst nicht alles rund.“ Ein Artikel in der MOPO.

Forscher warnt vor Verödung der Hamburger Stadtteile

„Viele kleine Läden und Cafés kämpfen gegen das Aus. Prof. Läpple fordert Aktionsplan gegen “urbanen Kannibalismus”.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hafenstädte erschaffen neue Trendviertel

„Der Strukturwandel an vielen Standorten schafft Raum für innovative Wohngebiete. Doch an den Grenzen zur Hafenwirtschaft entstehen auch neue Spannungen.“ Weiterlesen in der FAZ (Abo).

Exzellent! Rohbau der TU ist fast fertig

„Seit Mitte 2019 entstehen Lernräume, die Graduiertenakademie sowie das Exzellenzkolleg des Zentrum für Forschung und Innovation“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neubau des Schulzentrum in Reinbek schreitet zügig voran

„Neubau nach Asbestfunden. Konzept sieht auch die Nutzung durch Vereine und Verbände vor. Fertigstellung ist für Februar 2022 geplant.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Corona-Krise: 1,6 Millionen Haushalte können Miete nicht zahlen

„Viele Mieter zahlen in der Corona-Krise nicht mehr. Mieter- und Vermieterverbände sind alarmiert, die Koalitionsparteien zerstritten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wegen Corona Besichtigungen nicht möglich – So kommt man jetzt an eine neue Wohnung

„Die Corona-Krise macht sich auch auf dem Immobilienmarkt in Hamburg bemerkbar: Die Nachfrage nach Miet- und Eigentumswohnungen ist in der vergangen Wochen stark zurückgegangen, wie Makler berichten, was wiederum die Preise beeinflusst – sie stagnieren, so heißt es. Und weil Besichtigungen momentan eher schwierig sind, hat die Branche reagiert.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neue Studie für Hamburg – Macht Corona den Traum vom Eigentum wahr?

„Wird es in Hamburg durch die Corona-Krise billiger, eine Wohnung neu anzumieten oder eine Immobilie zu kaufen? Eine aktuelle Studie hat die Mietangebote und Kaufpreise zweier großer Online-Portale in den vergangenen Wochen verglichen. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Zahl der Annoncen zwar kurzfristig eingebrochen ist, die Preise aber weitgehend unbeeindruckt blieben. Und: Nach wie vor steigen die Kaufpreise in Hamburg deutlich stärker als die Mieten.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neue Wolkenkratzer im Stadtbild

„Wohnen im Hochhaus – das kann sehr glamourös sein; in einer Penthouse-Etage mit eigenem Fahrstuhl zur Tiefgarage. Oder aber sehr unglamourös; im heruntergekommenen Sozialbau-Ghetto am Stadtrand. Ein Bauwerk ist Prestigeobjekt, das nächste Bausünde. Ausgedient hat das Hochhaus jedenfalls noch lange nicht.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Tucholsky hatte (vielleicht doch) recht.

„Wie wollen wir künftig zusammenleben? Wie Stadt neu denken? Bernd Kniess, Professor an der Hamburger HafenCity University, analysiert das globale Phänomen Stadt.“ Hier entlang zum Interview auf der Webseite des KAP-Forums.

Niklas Maak: Corona wird unsere Städte verändern

“Was hat die Corona-Krise mit Architektur zu tun? Architekturkritiker Niklas Maak sieht Parallelen: Epidemien der Vergangenheit haben Auswirkungen auf Stadtplanung gehabt. Und auch die Corona-Krise wird die Städte der Zukunft verändern.” Ein Beitrag des NDR.

Coronavirus verändert Architektur

„Derzeit verbringen wir gezwungenermaßen sehr viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Da stellt sich die Frage: Wie werden sich Architektur und Bauwirtschaft durch die Erfahrungen des Ausnahmezustands verändern?“ Ein Artikel im ORF.

Was eine Wohnung alles leisten könnte

„Die Krise zeigt deutlicher denn je, dass die meisten Wohnungen den Bedürfnissen ihrer Bewohner nicht mehr gerecht werden. Das ließe sich ändern.“ Ein Artikel von Laura Weissmüller in der Süddeutschen Zeitung.

Corona-Krise: Architekten blicken mit Sorge in die Zukunft

„Eine aktuelle Umfrage von Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer zeigt, dass sich Architekturbüros auf wirtschaftlich schwierige Zeiten einstellen. Der Berufsstand wird vor allem von nachgelagerten Effekten betroffen sein.“ Hier entlang zur Pressemitteilung, veröffentlicht im Deutschen Architektenblatt.

Die Spaziergangswissenschaft – Brücke zwischen Stadtplanung und Aktionskunst

„Wenn der Mensch spazieren geht, dann geht er umher, er flaniert, er nimmt seine Umgebung wahr. Der Begriff selbst kommt wahrscheinlich aus dem Italienischen Wort „spaziare“ und bedeutet soviel wie „sich räumlich ausbreiten“.“ Hier entlang zum Beitrag im Hessischen Rundfunk.