Tuesday Reads

Tuesday Reads #12

Tuesday Reads Ausgabe 12/2020

Die Deutsche Bahn will’s wirklich wissen: eine maßstabslose Sternbrücke und dafür umso kreativere Alternativvorschläge – vom Grillhuhn bis zur Golden Gate Bridge. Sonst ging es um die neue Realität im Home Office, verpönte Ornamente und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Sternbrücke: Neubau für 125 Millionen – was wird aus Astrastube & Co.?

„Von 2023 an entsteht in Altona ein neues Bauwerk. Künftig mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger. Denkmalverein kritisiert Abriss.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Pläne für neue Sternbrücke vorgestellt

„Die Deutsche Bahn hat am Mittwochabend ihre Pläne für einen Ersatz der maroden Sternbrücke in Hamburg präsentiert. Sie ist für den Fern- und S-Bahnverkehr von großer Bedeutung und soll 21 Meter hoch werden.“ Ein Artikel im NDR.

Zoff um neue Sternbrücke – Bahn stellt erste Pläne vor – Initiative übt scharfe Kritik

Das Gesicht Altonas wird sich dramatisch verändern: Die Sternbrücke soll abgerissen und durch eine viel größere, bogenförmige Konstruktion ersetzt werden. Das bedeutete auch das Aus für die Clubs unter der alten Bahnüberführung. Bei Anwohnern regt sich Widerstand gegen die Pläne.“ Ein Artikel in der MOPO.

Architekten lehnen Entwurf für neue Sternbrücke ab

„Der Bund Deutscher Architekten Hamburg fordert einen öffentlichen Wettbewerb für das Projekt in Altona.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Hamburg hat mehr verdient“ – Sternbrücke: Architekten kritisieren Neubau-Entwurf

„Die Sternbrücke in Altona hat Charme – doch ist leider auch in die Jahre gekommen. Sie soll nun abgerissen werden und durch einen riesigen Neubau ersetzt werden. Dagegen regt sich nun Widerstand vom „Bund Deutscher Architekten“ Hamburg (BDA), der kein Fan vom Brücken-Entwurf ist.“ Ein Artikel in der MOPO.

Tage der Clubs sind gezählt

„Die Bahn stellt neue Pläne für den Abriss der Sternbrücke vor. Sie bedrohen die ansässigen Musikclubs. Anwohner*innen kritisieren Pseudo-Beteiligung.“ Ein Artikel in der taz.

Dulsberg: So könnte der Elsässer Platz bald aussehen

„Der Platz soll deutlich attraktiver werden. Noch bis Ende April können sich Bürger zu dem veröffentlichten Entwurf äußern.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Auf den Baustellen geht‘s weiter – trotz Corona

„Die großen Bauprojekte Harburgs werden von der Coronakrise kaum ausgebremst. Das gilt gerade auch für Projekte, die weit fortgeschritten sind.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Coronakrise verzögert Norderstedter Bauprojekte

„Wie ein Virus die Pläne des Norderstedter Wohnungsbauunternehmens Plambeck in Garstedt verändert.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

134 Obdachlose schlafen bereits im Hotel

„Diakonie, Caritas, Alimaus und Hinz&Kunzt holen immer mehr Menschen von der Straße. In der Nacht auf heute schliefen bereits 134 Obdachlose in einem Hotelbett. Auf Unverständnis stößt bei den Trägern die behördliche Kritik an der Unterbringung.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Mietpreise in Hamburg – Macht Corona das Wohnen billiger?

„Die Corona-Krise gefährdet Millionen Jobs in Deutschland – das macht sich auch auf dem Hamburger Immobilienmarkt bemerkbar. Die Nachfrage nach Wohnraum geht zurück. Werden die Mieten jetzt sinken?“ Ein Artikel in der MOPO.

Wohnen und Arbeiten an einem Ort

„Wohnsiedlungen am Stadtrand, Bürotürme im Zentrum: Das gehört nach Meinung des Architekten Stephan Schütz der Vergangenheit an. Er rechnet künftig mit mehr gemischten Nutzungskonzepten – als Konsequenz aus der Coronakrise.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Homeoffice für immer – Wie kann Arbeiten überall gelingen?

„Im Start-up von Jonas Spengler arbeiten sie schon seit Jahren nicht mehr im Büro, sondern zu Hause oder unterwegs: im Bulli oder auf dem Berg. Wie kann Homeoffice gelingen? Tipps für alle, die wegen der Coronakrise ihren Job zu Hause machen.“ Hier entlang zum Beitrag in der ARD Audiothek.

Stadtplanerin im Interview: Verändert die Corona-Pandemie die Architektur unserer Städte?

„Hat Corona die Kraft, die Welt, in der wir Leben zu verändern? Die Cholera hat London verändert, Tuberkulose hat New York zu Veränderungen gezwungen. Wie wirkt sich die derzeitige Pandemie auf unsere Städte und auf unser Zusammenleben aus? Eine Stadtplanerin hat da so ihre Ideen.“ Hier entlang zum Interview in den Badischen Neuesten Nachrichten.

Die Stunde der Urbanophobie

Die Angst vor Bioterror und die Sehnsucht nach der Waldhütte: In der Krise wächst die Prepper-Szene, die sich aus den verletzbaren Städten in die Natur zurückziehen will.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Jäger des Ornaments

„Adolf Loos war einer der einflussreichsten Architekten der Moderne. Und einer der polemischsten. Was er über Tätowierungen zu sagen hatte, beleidigt Menschen von heute.“ Ein Artikel in der Welt.

Schmuck am Bau

„Lange waren Ornamente in der Architektur verpönt. Nun kehrt die Liebe zum Dekor an vielen Fassaden zurück – auch wenn nicht alle Versuche geglückt sind.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Sehnsucht nach dem Urmythos

„In Krisen wie der Coronapandemie sehnen sich viele Menschen nach Gärten. Warum das so ist, erklärt unser Redakteur und Gartenhistoriker Hans von Trotha. Er hat zudem einige Literatur- und Filmtipps parat.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Le Corbusiers  Villa Savoye

„Ikonen leben für gewöhnlich in alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Zumindest, wenn es sich um solche aus der modernen Architekturgeschichte handelt.” Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung. 

Studie sieht Engpässe bei Kies

„Kies wird in der Industrie vor allem zur Herstellung von Beton benötigt. Doch während die Nachfrage groß ist, geht die Zahl der Abbaustellen seit Jahren zurück. Eine Studie warnt vor Engpässen.“ Ein Artikel im Tagesspiegel.