Tuesday Reads

Tuesday Reads #10

Tuesday Reads Ausgabe 10/2020

Auf dem Grasbrook wird es grün. Neben den Neuigkeiten zum Wettbewerbsergebnis ging es letzte Woche in der Presse um bedrohte Hinterhöfe,  Mieterhöhungen bei der SAGA, eine fotografische Dokumentation des Abrisses der City-Höfe und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Ein Tor zur Hamburger City wurde zersägt

„Wie beurteilt man eine Zeit, die ihre besten Stücke mutwillig in den Orkus schmeißt? Jeder Hamburg-Besucher erkannte – sobald er den Hauptbahnhof verließ – die markante Vierer-Figur des Cityhofs von Rudolf Klophaus am Klosterwall. Vorbei.“ Hier entlang zur Bilderstrecke von Oliver Heissner in der Bauwelt.

Eine Kultkneipe wird zur Zentrale der Barmherzigkeit

„Der Elbschlosskeller in Hamburg war schon immer ein besonderer Ort. Da der Kneipenbetrieb wegen der Coronakrise pausieren muss, hat die Kellercrew umdisponiert. Inzwischen ist der Laden zum Kristallisationspunkt der Kiezsolidarität geworden.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Reinigung der Hamburger Bismarck-Statue in vollem Gange

„Die Reinigungsarbeiten an der Hamburger Bismarck-Statue sind in vollem Gange. Zwei Monate lang säubern Experten des Reinigungsgeräteherstellers Kärcher die Granitoberfläche des 34,3 Meter hohen und über 100 Jahre alten Monuments.“ Eine Meldung in der Süddeutschen Zeitung.

Grindelhochhäuser: Früher Luxus – heute Kult

„Meterhohe Stahlträger ragen 1946 zwischen den Villen des Hamburger Stadtteils Harvestehude in den Himmel. Zwölf gigantische Hochhäuser sind hier nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Bau.“ Weiterlesen beim NDR.

Hamburgs bedrohte Hinterhöfe

„Hinter vielen Fassaden in Hamburg blüht das Leben in Hinterhöfen: Dort leben und arbeiten viele Menschen, sind kreativ und gesellig. Doch manche der Höfe sind bedroht.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Wann wird aus grau endlich grün? – Corona beeinflusst Bau am Feldstraßen-Bunker

„Schon lange wird an dem Klotz herumgewerkelt: Auf dem Bunker an der Feldstraße soll unter anderem ein Hotel entstehen. Doch damit nicht genug – obendrauf wird’s grün! Schon lange ist geplant, dass Gräser, Büsche und Bäume das Dach des Bunkers künftig zieren sollen. Doch die Corona-Krise zieht auch hier ihre Kreise: Wird aus grau noch grün?“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Wirbel um Rückbau des Projekts “Ottensen macht Platz”

„Das Projekt “Ottensen macht Platz” soll eigentlich fortgesetzt werden. Doch Handwerker bauen die Eingangsbereiche wieder ab.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Endlich grünes Licht – Neuer Fernbahnhof Altona kommt – mit besserem Angebot

„Die unendliche Geschichte hat tatsächlich doch ein Ende! Nach monatelangen Verhandlungen ist die Verlegung des Fernbahnhofs Altona zum Diebsteich jetzt in trockenen Tüchern. Stadt, Bahn und der Verkehrsclub Deutschland (VCD Nord) haben eine Einigung erzielt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Historische Villa vor Abriss – Investor will neu bauen – Anwohner gründen Initiative

„Das Villen-Sterben in Hamburg geht offenbar weiter. Nachdem eine Gründerzeit-Villa in Hohenfelde abgerissen wurde, ist nun auch eine frühere Direktoren-Villa in Alsterdorf bedroht. Ein Investor will dort sieben neue Stadthäuser bauen – doch eine Initiative von Bewohnern der Siedlung stemmt sich dagegen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Corona-Krise – Milliarden-Projekt: Droht Hamburgs Elbtower jetzt das Aus?

„Hamburgs Elbtower wankt, dabei ist er noch nicht einmal gebaut! Die Corona-Krise bedroht das Leuchtturmprojekt an den Elbbrücken – weil plötzlich fraglich ist, ob dafür überhaupt noch die Mittel zur Verfügung stehen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Elbphilharmonie-Architekten sollen Grasbrook bebauen

„Die Architekten der Elbphilharmonie werden das Bild des geplanten Hamburger Stadtteils Grasbrook prägen: Das Schweizer Büro Herzog & de Meuron hat im Team mit Vogt Landschaftsarchitekten den internationalen Wettbewerb für den Masterplan gewonnen.“ Ein Beitrag im NDR.

So soll es auf dem Grasbrook einmal aussehen

„Eine Fachjury hat sich im städtebaulichen Ideenwettbewerb für einen Entwurf der Elbphilharmonie-Architekten Herzog und de Meuron entschieden. Zentrales Element des Entwurfs ist ein riesiger Park.“ Weiterlesen in der Welt.

“Vorzeigestadtteil” erhält Glasdach und Stelzen-Haltestelle

„Viel Grün, gute Anbindung und Raum für Innovationen: Grasbrook soll zum klimaneutralen Quartier werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

3000 Wohnungen – Park, Brücke, Mega-Dach – so wird Hamburgs neuer Stadtteil

„Hamburg bekommt einen neuen Stadtteil – und jetzt steht fest, wie der Kleine Grasbrook künftig aussehen wird! Das Elb-Quartier gegenüber der HafenCity soll unter anderem eine gigantische Glaskonstruktion bekommen und richtig grün werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

“Elphi”-Architekten überzeugen mit Volkspark für Grasbrook

„Die Elbphilharmonie-Architekten Herzog & de Meuron haben zusammen mit Vogt Landschaftsarchitekten beim Zuschlag für die Neuplanung des Stadtteils Grasbrook die Jury mit einem Volkspark überzeugt.“ Eine Meldung in der Süddeutschen Zeitung.

Einen ausführlichen Artikel zum Grasbrook gibt es hier.

Coronavirus – So schlimm trifft die Krise Hamburgs ärmsten Stadtteil

„Die Veddel ist Hamburgs ärmster Stadtteil. Die Wohnungen sind klein, die Arbeitslosigkeit hoch. Hier schlägt die Corona-Krise wesentlich heftiger zu als in den wohlhabenden Gegenden westlich der Alster. Im Interview mit der linken Debattenzeitschrift „Analyse & Kritik” (ak) berichten Mitarbeiter der Poliklinik am Zollhafen: „Die aktuelle Situation ist eine enorme psychische Belastung für viele Menschen.““ Weiterlesen in der MOPO.

Wie wirkt sich die Corona-Krise im ärmsten Stadtteil Hamburgs aus?

„Verschimmelte Wohnungen und Existenzängste: Zwei Aktive der Poliklinik Veddel berichten, was die Krise für den Stadtteil bedeutet und wie sie im Gesundheitszentrum reagieren.“ Hier entlang zum Interview auf analyse kritik.

Bürgerbegehren droht Aus wegen Pandemie

„1946 neue Unterschriften sind eingereicht. Doch sollten einige ungültig sein, fürchten die Organisatoren Sammelprobleme wegen Corona.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Innovativer Wohnungsbau – Diese Straße ist ein Vorbild für ganz Hamburg

„Sülldorf zählt sicher nicht zu den bekanntesten Stadtteilen Hamburgs. Das einstige Bauerndorf in Hamburgs Westen gilt als verschlafen, taucht selten in den Medien auf – und ist vielleicht gerade deswegen genau der richtige Ort, um im Verborgenen innovative Bauprojekte auf den Weg zu bringen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Trotz Corona – SAGA zieht Mieterhöhungen durch – und bietet Mietern Hilfe an

„Trotz der Corona-Pandemie besteht die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA auf Mieterhöhungen. Die Mieter reagieren mit Unverständnis – doch das Unternehmen hat eine Erklärung parat.“ Ein Artikel in der MOPO.

Arbeiten haben begonnen – Startschuss für Hamburgs neue U-Bahn-Stationen

„Der Startschuss ist gefallen! Seit Montag laufen die Arbeiten für die neuen U4-Haltestellen „Stoltenstraße“ und „Horner Geest“ – 13.000 Hamburger sollen durch die Stationen künftig erstmals fußläufig ans Bahn-Netz angeschlossen werden. Bis dahin bleibt jedoch noch viel zu tun.“ Ein Artikel in der MOPO.

Coronavirus: Hamburger Immobilienbesitzer in Not

„Hunderte können ihre Baukredite nicht mehr bezahlen und bitten um Stundung. Gerät der Immobilienmarkt ins Rutschen?“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Coronakrise: Das sind die Folgen für Großprojekte in Hamburg

„Fertigstellungstermine für das CCH und das Einkaufsquartier in der HafenCity sind gefährdet. Gesundheit hat höchste Priorität.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Corona-Krise – „Markt ist erstarrt“: Sinken jetzt die Immobilien-Preise?

„Wer eine Immobilie in Hamburg kaufen will, muss meist tief in die Tasche greifen. Die Preise sind in den vergangenen Jahren unaufhörlich gestiegen und Eigentum in der Stadt ist mittlerweile für viele unerschwinglich. Doch welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf den Immobilienmarkt?“ Ein Artikel in der MOPO.

Tausende Registrierungen – Wohnraum schützen: Hamburger machen fleißig mit

„Wer in Hamburg seine Wohnung beispielsweise über Airbnb kurzzeitig vermieten möchte, der braucht seit einem Jahr eine sogenannte Wohnraumschutznummer. Jetzt haben sich in der Stadt bereits fast 5000 Anbieter privater Wohnungen registriert.“ Weiterlesen in der MOPO.

Architektur lässt sich am besten im Kopf erleben, dort kennt der Raum keine Grenzen

„Virtuelle Realitäten sind der letzte Schrei. Wenn es ums Erleben von Ausstellungen und Bauwerken geht, hilft vor allem das Auge des Betrachters.“ Weiterlesen in der NZZ.

Weissenhofsiedlung bekommt Europäisches Kulturerbe-Siegel

„Als Teil der Werkbundsiedlungen der Jahre 1927 bis 1932 in den heutigen Staaten Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien soll auch die Stuttgarter Weissenhofsiedlung das Europäische Kulturerbe-Siegel erhalten.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Positive Erkenntnisse aus der Coronakrise

„Die Ingenieur- und Architekturbüros in Deutschland verzeichnen einen Auftragsrückgang von 45 Prozent. Der Architekt Matthias Sauerbruch berichtet von Problemen auf Baustellen, von dezimierten Mannschaften, aber auch von viel Verständnis und Solidarität.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Sind Architekturwettbewerbe überhaupt sinnvoll?

„Architekturwettbewerbe garantieren künstlerische Qualität. Zumindest sehen das die meisten Architekten so, die in den Jurys sitzen. Tatsächlich aber dominieren oft interne Streitereien die Arbeit der Mitglieder, oder lokale Interessen setzen sich durch. Könnte man Architekturwettbewerbe nicht demokratisieren?“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Street-Art in Zeiten des Shutdowns

„Während die meisten Museen auf unbestimmte Zeit zu sind, hat dieses Museum immer auf: die Straße. Viele Menschen bleiben beim Spazieren vor Graffiti stehen und setzen sich mit ihnen vor Ort und im Netz auseinander – wie an der Kölner „Hall“. Zeit für eine Neubewertung zeitgenössischer Street-Art.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Der Siegeszug der Heimarbeit

„Die Coronakrise hat Millionen Menschen zu Heimarbeitern gemacht. Firmen, bei denen Homeoffice bislang kein Thema war, müssen plötzlich umdenken. Forscher warnen jedoch: Im Homeoffice drohen Isolation und Depression. Die Arbeitgeber sollen die Heimarbeitsplätze technisch angemessen ausstatten.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Singapur – Die erfundene Metropole

„Singapur – eine Stadt im Rausch wirtschaftlicher Erfolge! Eine multikulturelle Metropole und ein Drehkreuz. Alle dies war schon vorgezeichnet, als der Engländer Thomas Stanford Raffles sie im Jahr 1819 aus dem Nichts anlegte.“ Ein Beitrag im Bayrischen Rundfunk.