Tuesday Reads

Tuesday Reads #09

Tuesday Reads Ausgabe 09/2020

In der vergangenen Woche ging es um den Bahnhof Diebsteich, ein bedrohtes Wohnprojekt in Wilhelmsburg, den halbherzige Umgang mit Obdachlosen und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

„Kleinstbuden“ für Studenten meist zu teuer

„Mieterverein kritisiert neuen Apartmentbau an der Stresemannstraße.“ Hier entlang zum Artikel im Elbe Wochenblatt.

Denkmalgeschützter Schornstein – Altona will fette Summe für Werkhof locker machen

„Der Schornstein des Ottensener Werkhofs ragt in Hamburgs Westen gen Himmel. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Schon von Weitem kann man ihn erkennen – es ist der größte noch stehende Industrieschornstein in der Umgebung. Nun will Altonas Bezirksversammlung die Sanierungsarbeiten am Wahrzeichen der „Dralle-Fabrik“ mit 65.000 Euro bezuschussen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Bahnhof Diebsteich kommt – mit kleinen Änderungen

„Hamburg, Bahn und Verkehrsclub Deutschland schließen Vergleich. Was der Bahnhof Diebsteich leisten muss und wann er fertig ist.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Vergleich zum Fernbahnhof Diebsteich geschlossen

„Für die Verlegung des Hamburger Fernbahnhofs Altona geht ein weiteres Signal auf Grün. Die Stadt Hamburg, die Deutsche Bahn und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) haben einen Vergleich über den Neubau am Diebsteich geschlossen.” Ein Beitrag im NDR.

Deich bedroht Wohnprojekt

„Hamburg will alle seine 103 Kilometer Deich erhöhen. In Wilhelmsburg steht dem Plan ein Hausprojekt im Weg. Die Stadt will das Gebäude abreißen.“ Ein Artikel in der taz.

Ärger um Hamburger Mehrfamilienhaus – Sozialem Wohnprojekt droht der Abriss

„16 Menschen bewohnen das Haus in der Wilhelmsburger Fährstraße 115, das zu einem Symbol für soziales Wohnen und gelebte Stadtteilkultur in Hamburg geworden ist. Mit dem Kauf des Mehrfamilienhauses durch die Hausgemeinschaft und dem Beitritt zum Miethäusersyndikat sollte es jetzt ganz offiziell werden – doch nun stellt sich die Stadt Hamburg dem Vorhaben in den Weg: Das Gebäude soll abgerissen und dem Wohnprojekt damit ein Ende bereitet werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Umstrittenes Bauprojekt in Hamburg – Neue Petition gegen Mercedes-Werk im Schutzgebiet

„Der Autohersteller Daimler will sein Hamburger Mercedes-Werk in Heimfeld erweitern – zum Schrecken aller Naturliebhaber! Denn: Das geplante Logistikzentrum soll im benachbarten Niedermoor erbaut werden. Ein Landschaftsschutzgebiet von rund 20 Hektar ist dabei betroffen. Das Bauprojekt stößt bei vielen Hamburgern auf Unverständnis – eine Petition soll die Trockenlegung der Moore verhindern.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neu Wulmstorf testet neue Wege für günstigen Wohnraum

„Erstes Projekt geht jetzt in die Vermarktung – wobei die Gemeinde selbst die Mieter aussucht. Investor für P&R-Parkplatz gesucht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

So will Hamburg Obdachlose während der Pandemie versorgen

„Die Unterkünfte des Winternotprogramms bleiben länger geöffnet, die Versorgung mit Lebensmitteln soll verbessert werden, Duschmöglichkeiten werden geschaffen: Die Stadt hat Pläne vorgestellt, wie Obdachlose während der Corona-Pandemie versorgt und untergebracht werden sollen.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Rotes Kreuz richtet neue Notunterkunft für obdachlose Frauen ein

„Ehrenamtliche Helfer vom Kreisverband Altona und Mitte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben am Samstag kurzerhand einen Zufluchtsort für obdachlose Frauen in Horn errichtet.“ Hier entlang zur Meldung bei Hinz&Kunzt.

Endlich mal da hin, wo wir noch nie hinwollten!

„Kita, Spielplatz, Bolzplatz: zu. Dafür: Kinder mit Bewegungsdrang in Stadtwohnungen, die sich schon an guten Tagen zu eng anfühlen. Nun müssen Eltern erfinderisch werden.“ Ein Artikel bei ZEIT Online (Abo).

Ein Albtraum für Vermieter

„Einkommensausfälle während der Coronakrise stellen Mieter*innen vor Probleme. In Hamburg ruft eine Gruppe jetzt zum Mietstreik auf.“ Ein Artikel in der taz Nord.

Hamburger Baubranche trotz Corona-Krise gut beschäftigt

„Bauarbeiter in Hamburg haben nach Angaben der Bau-Innung und der Gewerkschaft IG Bau auch in Zeiten der Corona-Pandemie genügend Arbeit zu erledigen.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Die Immobilienwirtschaft muss sich beteiligen

„Offener Brief Die Corona-Krise trifft Mieter*innen hart. Das Hilfspaket der Bundesregierung reicht da nicht aus, sagen über 150 Wissenschaftler*innen. Weitere Maßnahmen sind nötig.“ Ein Artikel im Freitag.

Von der Idee, mit Grund und Boden reich zu werden

„Die einen erben Immobilien, die anderen zahlen exorbitante Mieten. Gerechtfertigt wird das gerne mit dem freien Markt oder mit dem Grundrecht auf Eigentum. Aber muss die Gesellschaft unbedingt so funktionieren? Wie sähe sie ohne die „Eigentumsreligion“ aus?“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Die Letzten auf der Straße

„Obdachlose hat die Coronakrise bereits hart getroffen. Viele Notunterkünfte sind wegen der Pandemie geschlossen. Auf den Straßen gibt es kaum noch Menschen – also auch viel weniger Spenden. Gleichzeitig ist der politische Wille, den Menschen zu helfen, so groß wie lange nicht mehr.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Rückeroberung der verlassenen Gebäude

„Einstige Vorzeigebauten der mexikanischen Moderne stehen heute leer. Junge Kunstschaffende in Mexiko denken darüber nach, wie man Menschen und Architektur wieder zusammenbringen kann.“ Ein Artikel im Tagesspiegel.

Ein Zentrum, was ist das?

„Der durchleuchtete Mensch ist seinen Heilern ausgeliefert: Ist die Stadt des Ausnahmezustands, in der wir jetzt leben, ein Vorgeschmack auf die Zukunft unseres Gemeinwesens?“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).