Tuesday Reads

Tuesday Reads #07

Tuesday Reads Ausgabe 07/2020

In der vergangenen Woche ging es um einen neuen S-Bahn-Tunnel, die Zukunft der Schilleroper, einen Katamaran zwischen Innenstadt und Harburg, die Vergabe des Pritzker-Preises und Vieles mehr…  

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Aus City-Hof wird Johann Kontor: Dokumentation einer Großbaustelle

Die Hochhäuser am Klosterwall wurden dem Erdboden gleichgemacht. Doch der Endspurt kommt noch – und mit ihm eine Sperrung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wo in Hamburgs Innenstadt neue Wohnungen entstehen

„Deutschlandhaus, Springer Quartier und Burstah Ensemble – heutige Großbaustellen werden zu neuen Vierteln.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Liegt die Lösung in der Tiefe?

„Ein neuer Tunnel vom Hauptbahnhof bis nach Altona soll den Verkehrsinfarkt verhindern. Die Pläne sind groß, die Uneinigkeiten auch.“ Weiterlesen bei ZEIT Online (Abo).

Hamburg begrüßt S-Bahn-Tunnelpläne

„Der Vorschlag des Bundesverkehrsministeriums für den Bau eines S-Bahntunnels vom Hauptbahnhof zum geplanten Fernbahnhof am Diebsteich unter der Außenalster hat in Hamburg positive Reaktionen ausgelöst.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Pläne für zweiten S-Bahn-Tunnel werden konkret

„Der Tunnel soll den Hamburger Hauptbahnhof mit dem neuen Fernbahnhof Diebsteich verbinden. Kosten nach ersten Schätzungen: 650 Millionen Euro. Der Bund prüft, ob er den Tunnel vornehmlich finanziert.“ Ein Artikel in der Welt.

Kompromiss unter Beschuss

„Mitstreiter des Verkehrsclubs Deutschland kritisieren den Kompromiss, den der Verkehrsclub zum Umzug des Bahnhofs Altona geschlossen hat.“ Ein Artikel in der taz.

Studenten-Wohnungen zu spät fertig – Jetzt sollen Mieter Knebel-Verträge unterschreiben

„Anfang Februar verkündete International Campus die Eröffnung vom „The Fizz”: 777 Mini-Apartments für Studierende, Azubis und junge Berufstätige. Nun stellt sich heraus: Der Riesenbau an der Stresemannstraße/Ecke Kieler Straße ist nicht fristgerecht fertig geworden. Studenten bekamen jetzt wenige Tage vor dem geplanten Einzug Post: Sie müssen in Ausweichquartiere ziehen und sollen einen Knebel-Vertrag unterschreiben, um die Kosten für den Vermieter gering zu halten.“ Weiterlesen in der MOPO.

Ultimatum abgelaufen – So will Hamburg den Schilleroper-Verfall doch noch stoppen

„Sie ist einer von Hamburgs bekanntesten „Lost Places“ – und einer der umstrittensten: Die Schilleroper auf dem Kiez. Die Eigentümerin des ehemaligen Zirkusbaus mit seinem denkmalgeschützten Stahlgerüst lässt das Gebäude seit Jahren verfallen. Nun reicht es dem Denkmalschutzamt: Die Rettung des Gebäudes von 1891 soll demnächst anlaufen, auch ohne Zustimmung der Besitzerin.“ Ein Artikel in der MOPO.

Spekulation mit Rostlaube

„Einen früheren Zirkusbau auf St. Pauli will die Stadt Hamburg nun selbst vor dem weiteren Verfall sichern – und die Kosten der Eigentümerin aufbürden.“ Weiterlesen in der taz.

Sicherungsmaßnahmen für Schiller-Oper geplant

„Das Hamburger Denkmalschutzamt will Sicherungsmaßnahmen für die baufällige Schiller-Oper auf St. Pauli veranlassen, um das Gebäude vor dem endgültigen Verfall zu schützen. Eine letzte Frist der Behörde hatte die Eigentümerin am Wochenende verstreichen lassen, ohne selbst tätig zu werden. Seit die Frau den spektakulären Rundbau im Jahr 2014 gekauft hat, liegt die Ruine brach.“ Ein Beitrag im NDR.

Stadt will bei Schiller-Oper durchgreifen

„Um die Schiller-Oper auf St. Pauli vor dem Verfall zu retten, drohte die Stadt der Eigentümerin bereits Anfang 2019 mit Zwangsmaßnahmen. Jetzt schreibt das Denkmalschutzamt die Aufträge dafür aus.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Alles, außer einfach: Die Tücken einer Baugemeinschaft

„Das Bauprojekt von Johanna Jöhnck in Mitte Altona zeigt: Der Weg zum gemeinsamen Haus ist lang. Doch er kann sich lohnen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bauprojekt am Eimsbütteler Marktplatz gewinnt Deutschen Bauherrenpreis

„Der Neubau am Eimsbütteler Marktplatz ist mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet worden. Dort sind 26 Wohnungen für Menschen entstanden, die 60 Jahre oder älter sind.“ Ein Artikel in den Eimsbütteler Nachrichten.

Hamburg: Der lange Weg zur Schule in der HafenCity

„Schulprojekt wird seit fünf Jahren geplant. Nun gibt es Streit um gesundheitliche Belastungen durch den Bahn- und Autoverkehr.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Alles neu

„Hochhäuser, soziale Mischung, nachhaltige Gebäude, neue Mobilitätskonzepte: In der Hamburger Hafencity zeigt sich, wie sich die Stadtentwicklung verändert hat.“ Weiterlesen in der Süddeutschen Zeitung.

Markante Hochhäuser

„Im Stadtteil Hafencity entstehen viele neue Hochhäuser. Eines davon wird vorwiegend aus Holz gebaut.“ Hier entlang zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Verkehr in Hamburg: Mit der Fähre von der Innenstadt nach Harburg?

„Ein Katamaran könnte die Innenstadt in 20 Minuten erreichen. Die S-Bahn-Strecke nach Harburg soll digitalisiert werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Leerstand in Hamburg – Schandfleck: Dieses Hotel verfällt seit 15 Jahren

„Seit mehr als 15 Jahren hat hier kein Gast mehr eingecheckt. Die Fenster sind mit Plakaten beklebt, die Türen mit Graffiti beschmiert. Das ehemalige Hotel „Schweizer Hof“ an der Moorstraße gammelt vor sich hin. Die CDU in Harburg ist alarmiert.“ Ein Artikel in der MOPO.

Ärger um Gleisbogen-Projekt – Barmbek: Anwohner sauer über Pläne

Auf der Fläche des „Barmbeker Gleisbogens“, zwischen Rübenkamp, Hufner- und Hellbrookstraße (Barmbek-Nord), soll großflächig gebaut werden. Es ist die Rede von öffentlichen Einrichtungen, Gemeindebedarf und Gewerbe. Auf einer öffentlichen Infoveranstaltung stieß das Vorhaben der Stadt jedoch auf wenig Gegenliebe.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Hamburgs neuer Stadtteil – Bezirksversammlung will Oberbillwerder ausbremsen

„Der Zoff zwischen dem Senat und dem Bezirk Bergedorf geht in die nächste Runde: Mit einem gemeinsamen Antrag will die die neue Koalition in Bergedorfs Bezirksversammlung den Baubeginn für Hamburgs 105. Stadtteil verzögern: Das vor Ort ungeliebte Megabauvorhaben Oberbillwerder soll erst beginnen, wenn die aufwändige Zufahrt zur Bundesstraße fertig ist. Wenn die Lokalpolitiker sich durchsetzen, ist der Zeitplan des Senats aber kaum zu halten, wie die Bergedorfer Zeitung berichtet.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neue Wachen und Akademie – Polizei startet Mega-Bauprojekt – und hat ehrgeiziges Ziel

„Rund um die Uhr wacht die Polizei über die Stadt. Mehr als 80 Gebäude nutzen die uniformierten Beamten innerhalb Hamburgs für diesen Job. Um die Polizei zukunftssicher zu machen, startet 2020 eines ihrer größten Bauvorhaben in der Geschichte Hamburgs: Gleich mehrere Wachen, Lager, Unterkünfte und die Akademie werden saniert oder neu gebaut. Die MOPO gibt einen Überblick und zeigt exklusive Visualisierungen.“ Weiterlesen.

Ingenieure fehlen – Hat Hamburg bald ein Bau-Problem?

„Die Stadt Hamburg wächst und wächst. Es fehlt jedoch an Personal im Technischen Dienst, damit die Infrastruktur mitwachsen kann. Eine drohende Pensionswelle verschärft das Problem.“ Ein Artikel in der MOPO.

Immobilien: An dieser Hamburger Bahnlinie sind Mieten am höchsten

„ImmoScout24 hat Mieten für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in Hamburg entlang des S- und U-Bahnnetzes berechnet.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wohnen in Hamburg – An dieser U-Bahn-Linie lebt man am teuersten

„Die Mietpreise in Hamburg kennen nur einen Weg: nach oben. Das Portal ImmoScout24 hat nun berechnet, entlang welcher S- und U-Bahn-Linie man besonders teuer wohnt. Das Ergebnis: Besonders viel zahlen die Hamburger entlang der U-Bahn-Linie U1, besonders wenig entlang der S-Bahn-Linie S3.“ Ein Artikel in der MOPO.

Preiserhöhungen – Wohnungs-Konzern macht Milliarden-Profite mit unserer Miete

„Vonovia ist der größte Player auf dem deutschen Immobilien-Markt – und steht immer wieder heftig in der Kritik. Mieter und Mietervereine beklagen zu hohe Mieten und teilweise desaströse Zustände der Wohnungen, viele Fälle kommen vor Gericht. Allein in Hamburg gehören dem Konzern rund 12.000 Wohnungen. Trotz – oder vielleicht wegen der heftig umstrittenen Methoden – hat sich das vergangene Jahr für Vonovia gelohnt, wie die gerade veröffentlichten Zahlen des Miet-Riesens zeigen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Baufinanzierung: Kredite so günstig wie noch nie in Hamburg

„Coronavirus beschert Häuslebauern historisch niedrige Zinsen. Förderdarlehen der KfW-Bank gibt es schon mit negativem Zins.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Immobilien erzielen bessere Rendite als Aktien und Gold

Kaufpreise um 139 Prozent gestiegen. In Hamburg kostet der Quadratmeter Wohnfläche mittlerweile 4820 Euro.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Zehn-Jahres-Vergleich – So haben sich die Kaufpreise für Hamburgs Immobilien verändert

„Dass die Immobilienpreise in Hamburg immer weiter steigen, ist nichts Neues – doch eine Kaufpreisanalyse von Immowelt.de macht den Wandel besonders deutlich. Für die Datenerhebung wurden in einem Zehn-Jahres-Vergleich die Kaufpreise von 80 Großstädten ermittelt und gegenübergestellt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wo in Deutschland viel gebaut wird – und wo zu wenig

„Deutschland hat beim Wohnungsbau viel versäumt. Doch ein Blick auf die interaktive Karte zeigt: Es gibt große regionale Unterschiede. Wo entstehen die meisten Immobilien? Und wie sieht es in Ihrer Gemeinde aus?“ Hier entlang zur interaktiven Karten beim Spiegel.

Wie Wohnen erschwinglich bleiben kann

„Dass Wohn- und Gewerbemieten nicht weiter explodieren, dabei können Community Land Trusts helfen: gemeinnützige Stiftungen, die Grundstücke kaufen und so vor Spekulanten schützen. Die Idee aus den USA findet Nachahmer in Deutschland.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Mietenwahnsinn: Was kann die Politik tun?

„In keiner anderen Stadt in Deutschland ist bezahlbarer Wohnraum ein so großes Thema wie in München – gerade jetzt vor den Kommunalwahlen. Müsste die Stadt nicht viel mehr tun, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen?“ Ein Beitrag im Podcast der Süddeutschen Zeitung.

Ewige Optimistinnen

„Der Pritzker-Preis für Architektur an Yvonne Farrell und Shelley McNamara ist ein starkes Signal – weil die beiden daran glauben, dass ein Bau einen Ort verbessern kann.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Farrell und McNamara mit Pritzker-Preis geehrt

„Der Pritzker-Preis gilt als wichtigste Auszeichnung der Architektur-Branche. In seiner jahrzehntelangen Geschichte waren meist Männer die Preisträger – jetzt sind es gleich zwei Frauen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Offene Begegnungsarchitektur

„Seit mehr als 40 Jahren bereichern Yvonne Farrell und Shelley McNamara aus Dublin die Welt mit ihrer skulpturalen Begegnungsarchitektur. Nun wird ihre Arbeit mit dem Pritzker-Preis gewürdigt. Zu Recht, meint der Architekturkritiker Nikolaus Bernau.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Pritzker-Preis für Yvonne Farrell und Shelley McNamara

„Die beiden irischen Architektinnen werden mit der höchsten Auszeichnung ihrer Branche geehrt. Der Preis ist mit 100.000 US-Dollar dotiert.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

Pritzker-Preis für irische Architektinnen

„Yvonne Farrell und Shelley MacNamara erhalten mit dem Pritzker-Preis die weltweit wichtigste Auszeichnung für Architektur. Geehrt werden sie auch für ihr ökologisches Bewusstsein.“ Weiterlesen im Spiegel.

Architekturbiennale wegen Coronavirus erst im August

„Der Beginn der 17. Architekturbiennale in Venedig wird wegen des Coronavirus-Ausbruchs um rund drei Monate auf August verschoben.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Aus Alt bau Neu! Architekten entdecken Recycling

„Rezyklieren ist heute nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, Rezyklieren ist auch hip, wie die Freitag-Taschen zeigen. Zunehmend auch beim Bauen.“ Ein Artikel in der NZZ.

Das Archiv der verlorenen Architektur

„In einem Wiener Atelier überdauerten die Dokumente und Pläne zweier Bauhaus-Künstler – eine kulturhistorische Kostbarkeit.“ Weiterlesen bei ZEIT Online.

Dauerhaft leben im Wohnwagen

„Es klingt paradiesisch, kann aber gerade bei Kälte und Regen zum Albtraum werden: dauerhaft leben im Wohnwagen. Erlaubt ist das in NRW nicht: ein Leben im Wohnwagen ist deshalb oft ein Leben im Schatten.“ Ein Beitrag im WDR.

Wie gehackte Autos Staus verursachen können

„Viele Autos sind mit dem Internet verbunden, allein schon durchs Navigationssystem – und Hacker könnten im Extremfall das Auto komplett lahmlegen. Ein US-Forschungsteam hat einen virtuellen Angriff auf das Verkehrsnetz in der Großstadt simuliert. Und spricht Empfehlungen für die Verkehrsämter aus.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.