Tuesday Reads

Tuesday Reads #02

Tuesday Reads Ausgabe 02/2020

In der vergangenen Woche ging es um den Fernsehturm, den Bahnhof Altona, das Einkaufszentrum in der HafenCity, Plattenbauten, zuviel Design, Fahrstühle und Vieles mehr…  

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Hamburger Fernsehturm – Sanierung rückt näher – aber es gibt einen Haken

„Die Sanierung des Hamburger Telemichels rückt näher! Die „Deutsche Funkturm GmbH“ (DFMG) hat nun mit der Suche nach einer Firma begonnen, die die Sanierung des Hamburger Wahrzeichens koordinieren soll.“ Weiterlesen in der MOPO.

Neuer Streit über die Sanierung des Fernsehturms

„Die Hamburger FDP befürchtet, dass der Eigentümer ihn auf Staatskosten renovieren will, obwohl die Eröffnung ungewiss ist.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Jeder Meter zählt

„Ein hart umkämpftes Projekt in Altona zeigt, wie der heutige Immobilienmarkt funktioniert.“ Ein Artikel bei ZEIT Online (Abo).

Bahnhof Altona – Stadt streitet sich mit Investor über Kauf des Gebäudes

„Da hat die Stadt sich zu früh gefreut: Gerade hatte die MOPO verkündet, dass Hamburg von seinem Vorkaufsrecht beim Bahnhofsgebäude in Altona Gebrauch macht, da kommt eine Überraschung. Denn die Volksbank Braunschweig Wolfsburg (BraWo) hat Widerspruch eingelegt. Sie möchte sich den Leckerbissen nicht vor der Nase wegschnappen lassen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Bahnhof Altona: Kippt der Kauf-Deal des Hamburger Senats?

„Über das Vorkaufsrecht des Areals ist ein Streit entbrannt – Bank legt Widerspruch ein. Opposition spricht von “fataler Entwicklung“.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Glaspalast in Hamburg-Neumühlen – Immobilien-Krake schnappt sich Elb-Juwel

„Es ist ein Juwel an der Elbe: der moderne Glaspalast „Hanse Gate“ des Hamburger Reeders Hermann Ebel. Jetzt ist ein Teil des Bürokomplexes an der Promenade zwischen Fischmarkt und Museumshafen Oevelgönne verkauft worden – an eine Immobilien-Krake.“ Weiterlesen in der MOPO.

HafenCity: Beschwerden gegen XXL-Einkaufszentrum – Anwohner scheitern

„Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat Eilanträge gegen das EKZ im Überseequartier Süd abgewiesen. Die Begründung.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Geplanter Shopping-Gigant in Hamburg – Kein Baustopp! Anwohner scheitern vor Gericht

„Der Gegenwind vieler Anwohner in der HafenCity hat nichts gebracht: Das Oberverwaltungsgericht hat Eilanträge gegen den Bau des Einkaufs-Giganten im südlichen Überseequartier abgewiesen. Die Bauarbeiten können somit fortgesetzt werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Heute geht’s los – Spatenstich für Hamburgs erstes Fahrradparkhaus

„Endlich ist es soweit: Für Hamburgs erstes Fahrradparkhaus soll heute der Spatenstich erfolgen. Ganze 600 Fahrräder sollen dort Platz finden, weitere 400 Parkplätze soll es draußen geben.“ Ein Artikel in der MOPO.

Startschuss für neues Fahrradparkhaus in Hamburg

„Haus an der U-Bahnstation Kellinghusenstraße hat 600 Stellplätze und eröffnet dieses Jahr. Es gibt besondere Herausforderungen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Drei Quadratmeter sind besser als nichts

„Vor vier Jahren hat Sven Lüdecke ein kleines Haus für einen Obdachlosen gebaut. Mittlerweile gibt es 120 davon in ganz Deutschland. Auf drei Quadratmetern bieten sie Menschen ein wenig Privatsphäre. Aber das ist für diese nur der erste Schritt.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Riesiges Gebiet in Hamburg – Stadt will Zehntausende Mieter vor Investoren schützen!

„Es ist das größte Schutzgebiet, das die Stadt Hamburg je für Mieter errichtet hat: Der Senat will für Barmbek-Nord, Barmbek-Süd und die Jarrestadt eine Soziale Erhaltensverordnung verhängen. Dann dürften die 55.000 Wohnungen in diesen Gebieten nicht mehr in Eigentumswohnungen oder Büros umgewandelt werden. Auch eine Luxussanierung wäre nicht mehr zulässig.“ Ein Artikel in der MOPO.

Protest gegen die geplante U-Bahn-Erweiterung in Horn

„Bürgerinitiative wehrt sich gegen offene Bauweise der U-4-Strecke. Anwohner fordern Nachbesserungen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Buxtehuder Vorbild: Die Hafen-City

„Bei der Investorensuche für das neue Wohngebiet Giselbertstraße geht die Este-Stadt neue Wege.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Noch höher: Sparkassen-Haus bietet mehr sozialen Wohnraum

„Der Unmut über einen geplanten Kreisverkehr bleibt groß. Ein überarbeiteter Entwurf stößt auf mehr Zustimmung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Unterschriften gegen Oberbillwerder gesammelt

„Mitglieder des Vereins “Dorfgemeinschaft Billwärder” haben am Freitag beim Bergedorfer Bezirksamt 2.020 Unterschriften eingereicht, um gegen den Bau des neuen Stadtteils Oberbillwerder zu protestieren. Damit sind die Chancen groß, dass das Bürgerbegehren die nächste Stufe erreicht.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Mehrheit der Hamburger wünscht sich autofreie Innenstadt

„Neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Abendblatts. Besonders junge Hamburger sprechen sich dafür aus, den Autoverkehr auszusperren.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Verkehrsdebatte in Hamburg –Autofreie Innenstadt? Das sagen die Hamburger

„Kaum ein anderes Thema beschäftigt Hamburgs Verkehrspolitik wie autofreie Zonen. Doch wenn man die Bevölkerung befragt, ist die Sache klar: Eine deutliche Mehrheit der Hamburger spricht sich für eine autofreie Innenstadt aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des NDR.“ Ein Artikel in der MOPO.

Autofreie Innenstadt: Bezirk plant die nächste Sperrzone in Hamburg

„Die neue Koalition will Fußgängern an einer prominenten Straße Vorrang einräumen. Dazu kommen neue Tempo-30-Zonen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wie löst Hamburg seine Verkehrsprobleme?

„Was ist in der vergangenen Legislaturperiode in Hamburg gut gelaufen, was weniger gut? Vor der Bürgerschaftswahl am 23. Februar blickt NDR Info in einer fünfteiligen Serie auf die Themenbereiche Wohnungspolitik, Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik, Klimaschutzpolitik, öffentliche Sicherheit und – in diesem Teil – Verkehrspolitik. Eine Bilanz der rot-grünen Regierungsarbeit – und ein Ausblick auf die neue Legislaturperiode.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Hamburger Monopoly

„Frau Sievers kämpft um ihre Wohnung. Herr Rabe wird bald ausziehen. Und Hinz&Kunzt bekommt ein ungewöhnliches Angebot: In unserem aktuellen Magazin erzählen wir, wie die Firma HRP Häuser entmietet, um sie teuer zu verkaufen – und die Stadt verzagt dabei zuschaut.“ Hier entlang zum Artikel bei Hinz&Kunzt.

Teure Wohnungen in Hamburg – Mieterverein klärt auf: Darf ich eigentlich untervermieten?

„Der Wohnungsmarkt in der Hansestadt ist bekanntlich angespannt. Hamburger müssen fürs Wohnen oft tief in die Tasche greifen. Und so versuchen Mieter oft, die Kosten einzudämmen, indem sie einen zusätzlichen Mitbewohner aufnehmen oder die Räume während einer langen Reise vermieten. Doch dürfen sie das? Wichtige Fragen und Antworten.“ Ein Artikel in der MOPO.

Eine Quote gegen die Ghettobildung

„Arme und reiche Menschen wohnen in Deutschland inzwischen selten Tür an Tür. Es drohen echte Ghettos, in denen nur noch Empfänger staatlicher Hilfen leben. Der Soziologe Reinhold Sackmann hat eine Idee, wie man gegensteuern könnte.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Ästhetik des Plattenbaus

„Grauer Beton oder inspirierende Architektur? Plattenbauten in Ost und West sind nach 1989 ästhetisch in Ungnade gefallen. Zu Unrecht, wie Architekt Philipp Meuser findet. Er sprach im Dlf über die Schönheit der Monotonie und eine mögliche Zukunft der Fertigbauweise.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Ein Haus wie eine Mehrwegflasche

„Bauen frisst Ressourcen und schädigt das Klima wie keine andere Branche. In Zukunft müssen wir mehr Häuser mit weniger Material bauen – und das schätzen, was schon da ist.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Schafft das Design ab!

„Sieht nett aus, hört einen aber ab: Neues Design nervt nicht nur mit seinen Formen. Es verschleiert auch, warum nichts mehr ungestaltet bleiben darf – und was gerade mit den Städten und den Dingen passiert.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Nein zum Design

„An überdesignten Alltagsgegenständen und durchgestylten Städten stößt sich der Feuilletonist in der „FAZ“. Besonders kritisch findet er es, wenn Design dazu verwendet werde, Überwachungstechnik zu verschleiern wie Kameras in Laternen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Auf und ab

„Hier begegnen sich wildfremde Menschen auf engstem Raum, die Haare werden noch mal im Spiegel gerichtet oder es werden kurz Zärtlichkeiten ausgetauscht. Der Fahrstuhl hat die Welt verändert.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Es empört sich so leicht

„Der Politiker Florian Pronold sollte Direktor der wiedererstehenden Bauakademie in Berlin werden. Dagegen protestierten Architekten. Nun landete die Sache vor Gericht.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

Das Bauhaus-Jahr hat nichts gebracht

„Es ist eine der am besten gepflegten und am leidenschaftlichsten verteidigten Bauhaus-Legenden überhaupt: die Schließung der von Walter Gropius gegründeten Bauschule durch die Nazis 1933. Dabei handelt es sich – schonend ausgedrückt – um eine Fehlinterpretation. Lange schon hätte ja auffallen müssen, wie dürftig und lakonisch das Thema in Monografien und Ausstellungskatalogen des letzten Bauhaus-Chefs Ludwig Mies van der Rohe tatsächlich abgehandelt ist.“ Ein Artikel in der Welt (Abo).

Welche Änderungen bringt das Klimapaket?

„Fossiles Heizen wird merklich teurer, erneuerbare Wärmeerzeugung deutlich billiger und das energetische Sanieren stärker bezuschusst: Wer seine Bauherren kompetent beraten möchte, sollte ein paar Eckpunkte des Klimapakets der Bundesregierung kennen.“ Ein Artikel in der Deutschen Bauzeitung.

Wie smart sind Smart Cities?

„Die Stadt der Zukunft soll smart sein, das heißt digital. Die Smart City verspricht, den Verkehr effizienter zu lenken, Energie sparsamer einzusetzen, die Verwaltung bürgernäher zu machen, das Leben der Stadtbewohner nachhaltiger und sicherer zu gestalten. Die Industrie wittert in der digitalen Auf- und Ausrüstung der Stadt ein großes Geschäft. Aber ist die Smart City auch eine demokratischere Stadt, eine Stadt von mehr Bürgerbeteiligung – oder drohen neue Gefahren der Überwachung des öffentlichen Lebens wie in China? Wer schützt die Daten der Bürger vor dem Ausverkauf an den Staat und die Konzerne?“ Ein Beitrag im NDR.

Was aus stillgelegten Bergwerken wird

„Museum, Naherholungsgebiet, Gelände für Start-ups? Stillgelegte Bergwerke finden oft eine neue Bestimmung für die Bevölkerung. So soll der Kohleausstieg erträglich gemacht werden. Ein Beitrag im SWR2.