Tuesday Reads

Tuesday Reads #01

Tuesday Reads Ausgabe 01/2020

Die Tuesday Reads starten mit einem Baufortschritt in Hammerbrook, Bürgerbeteiligung in Bahrenfeld, knappen Büroflächen, knappen Sandressourcen, der Privatisierung öffentlicher Räume durch Internetkonzerne und Vielem mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

Mehr Grün und mehr Wohnungen – so soll es klappen

„Große Pläne für Hamburg-Mitte in 2020. CCH eröffnet wieder, ein Wald wird gepflanzt. Was sich noch im Bezirk ändert.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hier wächst Hamburgs digitale Zukunft

„Es ist ein grüner Hotspot downtown: Vis-à-vis des „Spiegel“-Gebäudes entsteht mit „Hammerbrooklyn“ die provisorische Zukunftsschmiede Hamburgs – bis der Pavillon steht.“ Ein Artikel in der Welt.

Digitalcampus “Hammerbrooklyn” im Sommer bezugsfertig

„Das Projekt nimmt Gestalt an. Der genaue Monat, in dem eingezogen wird, hängt vom Baufortschritt über den Winter ab.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Hammerbrooklyn“ – In diesen Containern entsteht Hamburgs Zukunft

„Grüne Container stehen an Hamburgs Oberhafen. Was man von außen eher nicht für möglich hält: Hier entsteht die digitale Zukunft der Stadt. In Hammerbrook wird aktuell ein Pavillon errichten, der als „Digital Campus“ Unternehmen zusammenbringen soll, um Lösungen für Zukunftsfragen zu erarbeiten. Bis „Hammerbrooklyn“ steht, fungieren die Container als Zukunftsschmiede.“ Ein Artikel in der MOPO.

Quartier in Hamburg – Diese Hafen-Ruine soll der neue Super-Stadtteil werden

„Auf den überwucherten Bahngleisen wachsen schon kleine Birken, Dächer sind eingestürzt und die Mauern marode: Das Überseequartier auf dem Grasbrook verfällt sei Jahren. Nichts deutet darauf hin, dass aus dem ehemals größten Hafen-Verteilerzentrum der Welt auf dem Grasbrook einmal Hamburgs neuer Super-Stadtteil werden soll.“ Ein Artikel in der MOPO.

Ultimatum abgelaufen: So geht es mit der Schilleroper auf St. Pauli weiter

„Die Eigentümerin zeigt keine Bereitschaft, das denkmalgeschützte Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Sie hat andere Pläne.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Pläne für Science City: Mehr Bürgerbeteiligung

„In Hamburg will die Regierungskoalition die Bürgerinnen und Bürger bei der Planung der Science City in Bahrenfeld stärker einbeziehen.“ Weiterlesen beim NDR.

Wie Hamburg-Nord 2020 boomt – und sogar der Stadtpark wächst

„Noch mehr Wohnungen in Winterhude und Groß Borstel und ein Novum für Eppendorf. Was sich 2020 im Bezirk Hamburg-Nord ändert.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Agenda 2020: Baulücken in der Harburger City füllen sich

„Bauprojekte zum Wohnen und für die Forschung. Verbesserungen beim Rad- und Nahverkehr – das ändert sich in den Harburger Stadtteilen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Direkt an der A7 – Hamburg bekommt neues Naturschutzgebiet – Wald-Besitzer sauer

„Die Rauhautfledermaus soll hier vergnügt herumflattern, die behaarte Hainsimse gedeiht am Waldboden und seltene Käferarten fühlen sich hier ebenfalls wohl. Die Rede ist von Hamburgs neuestem Naturschutzgebiet (NSG), dem Heimfelder Holz. Es ist schon das 36. in der Hansestadt und grenzt wenig romantisch direkt an die Autobahn 7.“ Ein Artikel in der MOPO.

Büroflächenmarkt Hamburg bleibt unterversorgt

„Im kürzlich zu Ende gegangenen Jahr 2019 wurden in Hamburg 544.000 qm Bürofläche umgesetzt. Etwas weniger als 2018, etwas mehr als im Zehnjahresdurchschnitt. Ebenfalls nicht neu ist die Klage über das mangelnde Flächenangebot und die damit verpassten Vermietungschancen.“ Weiterlesen in der Immobilien Zeitung (Abo).

In Hamburg werden Büros knapp – Miete steigt um 12 Prozent

„2019 wurden nur noch 545.000 Quadratmeter neu vermietet. Unternehmen rangeln um die wenigen noch freien Flächen in der Stadt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Verdrängung extrem

„Für Hamburgs Osten wäre eine soziale Erhaltungsverordnung dringend geboten. Die Politik tut, als ließe sich nichts tun gegen Mieter*innen-Verdrängung.“ Ein Artikel in der taz.

Mieten und Immobilien: Die Wahrheit über Hamburgs Wohnungsmarkt

„Mieten stiegen seit 2009 um 28,1 Prozent. Dennoch gilt das Bündnis für das Wohnen als Erfolgsmodell. Von Legenden und Realität.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Preisanstieg bei Immobilien dauert an

„Seit zehn Jahren steigen die Immobilienpreise in Deutschland. Viele warnen vor einer Blase in Städten und kräftigen Preiseinbrüchen. Doch so einfach ist es nicht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburger Monopoly

„Wer Wohnungen ohne guten Grund länger als vier Monate leer stehen lässt, verstößt gegen das Gesetz – und muss mit Strafen rechnen. Eigentlich. Denn eine Hinz&Kunzt-Recherche zeigt: Die Stadt schaut verzagt dabei zu, wie Spekulant*innen Häuser entmieten, um sie teuer zu verkaufen.“ Weiterlesen bei Hinz&Kunzt.

„Wir knüpfen an das wahre Leben an“

„Die Künstlerin Margit Czenki realisiert seit den 1980er Jahren Bürgerbeteiligungsprojekte auf St. Pauli. Ein Gespräch über demokratische Stadtplanung.“ Hier entlang zum Interview in der taz.

Fahrrad-Petition gestartet – Darum soll Hamburg wie Oslo werden

„Hamburg soll zur Fahrradstadt werden – das will die Politik und das wollen auch viele Bürger. Doch es hapert teils stark an der Umsetzung. In einer Petition an den ersten Bürgermeister Peter Tschentscher stellen Teilnehmer nun ihre Erwartungen vor, die sie an eine Fahrradstadt haben.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wie Internetkonzerne den öffentlichen Raum privatisieren

„Es ist zu viel billiges Geld im Umlauf: Das sagt der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl und beklagt eine Entwicklung des Finanzkapitals, die alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt – und die auch den klassischen Journalismus gefährdet.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Warum die Mietenspirale nach oben weist

„In Leipzig und anderen ostdeutschen Großstädten schnellen die Preise auf dem Wohnungsmarkt rasant in die Höhe. Die Löhne dagegen steigen langsamer als die Mieten. Die Folge: Die Zahl der Menschen mit Mietschulden wächst und alteingesessene Bewohner werden zunehmend aus ihren Vierteln verdrängt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Architekt der lässigen Postmoderne

„Er entwarf das Sony Center in Berlin und den Messeturm in Frankfurt am Main, weltweit Flughäfen und Hochhäuser: Helmut Jahn. Oliver Elser vom Deutschen Architekturmuseum würdigt den Architekten zu dessen 80. Geburtstag als Revolutionär der Baukunst.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Architektur: Holzsiedlung vor den Toren Paris

„Sie ist völlig untypisch für einen Pariser Vorort: Die Siedlung Pierre-Semard. Das vertikale und horizontale Geflecht aus Holzbauten fügt sich harmonisch in die mit Linden- und Ahornbäumen bewachsene Umgebung ein. Für die Architektin Iwona Buczkowska steht ihr Projekt für eine utopische Architektur. Unumstritten ist es nicht – die Zukunft der Siedlung ist ungewiss.“ Hier entlang zum Kurzbeitrag auf arte.

Faschistische Luftschlösser

„Anders als der Nationalsozialismus in Deutschland oder der Faschismus in Italien hinterließ die Diktatur in Portugal kaum Protzbauten, dafür aber Seefahrerkitsch und falsche Burgen. Der Städtebau unter Salazar wird erst jetzt gründlich erforscht.“ Ein Artikel in der Welt (Abo).

Spektakulär: Die Architektur des Brutalismus in Ex-Jugoslawien

„Für die einen Bausünde, für andere großartige Baukunst. Der Brutalismus prägte nach dem 2.Weltkrieg in Titos Jugoslawien ganze Städte. Eine Fotoserie zeigt die Beton-Bauten in ihrer schaurigen Schönheit.“ Ein Artikel in der Deutschen Welle.

Ein nur scheinbar unendlicher Rohstoff

„Sand ist nach Wasser die zweitwichtigste Ressource der modernen Gesellschaft – denn ohne Sand kein Beton. Trotzdem wird dem Rohstoff kaum Beachtung geschenkt. Dabei ist Sand schon heute ein knappes Gut. So knapp, dass schon ganze Strände gestohlen wurden.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

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