Tuesday Reads

Tuesday Reads #44

Tuesday Reads Ausgabe 44/2019

In der vergangenen Woche ging es um eine Fertigstellung in der Schanze, Schulbauqualitäten, Klima vs. Wohnen in Städten, Design für alle und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

3,1 Millionen für Studie über größeren Hauptbahnhof

„Spektakuläre Pläne sehen eine Verlängerung der denkmalgeschützten Bahnhofshalle um rund 70 Meter in Richtung Süden vor.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Scrollytelling: Der Fall des City-Hofs

„Der City-Hof ist Geschichte. Mit Hilfe von 3D-Modellen vom Kontorhausviertel und seiner Umgebung erzählt FINK.HAMBURG von der Entstehung, der geschichtlichen Bedeutung und vom Fall des umstrittenen City-Hofs.“ Weiterlesen.

Geschäfte stehen leer Standpunkt: Die Hamburger City muss sich neu erfinden

„Öde Plätze, viel mittelmäßige Gastronomie und die immer gleichen Ladenketten: Hamburgs Innenstadt ist in die Jahre gekommen. Attraktionen? Fehlanzeige! Und das in Zeiten immer stärker werdenden Online-Handels und einer Konkurrenz, die in der HafenCity unaufhörlich wächst. Es ist höchste Zeit, dass die Hamburger City sich neu erfindet.“ Ein Artikel in der MOPO.

Gebiet rund um die Hamburger Universität soll Anwohner-Parkzone werden

„Wegen des hohen Parkdrucks in Rotherbaum hat der LBV ein Konzept entworfen, das vier Bewohnerparkzonen vorsieht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Kampf um Parkplätze in Hamburg – Riesige neue Anwohner-Parkzone geplant

„Im Grindelviertel, in Pöseldorf oder direkt am Alsterufer – wer als Anwohner hier einen Parkplatz sucht, der muss ewig kurven und dann auch noch viel Glück haben, dass gerade jemand wegfährt und ein Parkplatz frei wird. Die Stadt will Anwohner dort jetzt entlasten und plant ein Bewohnerparken, wie schon auf St. Pauli und in Teilen der Altstadt.“ Weiterlesen in der MOPO.

“Wir müssen die Mahnmale der Zerstörung wieder mit Leben füllen”

„Die Stadt Hamburg will ihre 1938 zerstörte Synagoge im Grindelviertel wieder aufbauen. Ohne Sicherheitsmaßnahmen wird das nicht gehen, warnt die Jüdische Gemeinde.“ Weiterlesen bei ZEIT Online.

G20-Krawalle in Hamburg – Schanze: Zerstörtes Gebäude feiert heute Wiedereröffnung

„Scheiben wurden eingeschmissen, das Mobiliar angezündet – die Bank wurde bei den G20-Krawallen im Juli 2017 komplett zerstört. Nun ist die Haspa wieder zurück an ihrer alten Adresse! Am Schulterblatt 65 wird der Neubau am heutigen Donnerstag offiziell eröffnet. Die MOPO durfte schon mal gucken.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO. 

1800 Bewerbungen für vier Haspa-Wohnungen am Schulterblatt

„Sparkasse eröffnet Filiale im Schanzenviertel neu. Sie war bei den G20-Krawallen zerstört worden. Darüber kann man wohnen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Neue Sozialwohnungen in Hamburg – Schanze: 1800 Bewerbungen in einer Nacht!

„Es ist die bekannteste Straße in der Sternschanze. Im Schulterblatt gibt es tolle Cafés und Restaurants, Bars und Geschäfte. Die S-Bahn und der Schanzenpark sind nicht weit. Kein Wunder, dass die Straße so beliebt ist! Vier neue Sozialwohnungen waren in dieser Straße nun zu vermieten, der Ansturm war gigantisch.“ Ein Artikel in der MOPO.

Schilleroper Ultimatum läuft ab – Stadt steht mit „Zwangsmaßnahmen“ bereit

„Der Streit um die denkmalgeschützte Schilleroper geht in die nächste Runde. Am Mittwoch läuft ein Ultimatum der Stadt ab, dass von der Eigentümerin ein Konzept zur Sicherung des maroden Gebäudes verlangt. Liefert die Eigentümerin nicht ab, will die Stadt eingreifen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Schilleroper: Behörde will Sanierung weiter erzwingen

„Das historische Gebäude unweit der Stresemannstraße ist der letzte feste Zirkusbau des 19. Jahrhunderts in Hamburg.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Senat kauft Wohnhaus auf dem Kiez – samt Kultkneipe

„Die Stadt will Anwohner vor steigenden Mieten und Verdrängung schützen. Nun wird sie Vermieterin einer prominenten Institution.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Kampf gegen Miet-Haie – Kiez und Ottensen: Hamburg „rettet“ Häuser vor Investoren

„Rote Karte für Investoren! Im Kampf gegen die Gentrifizierung hat die Stadt Hamburg erneut drei Grundstücke in Ottensen und auf St. Pauli übernommen. Dabei nutzte die Stadt ihr Vorkaufsrecht.“ Ein Artikel in der MOPO.

Gebäude verkauft! Bahnhof Altona hat neuen Eigentümer – mit dem hat niemand gerechnet

„Der Bahnhof Altona ist offensichtlich heiß begehrt! Erst vor wenigen Monaten hat die britische Investmentfirma RDI Reit das Gebäude für 91 Millionen Euro an die Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg (BraWo) verkauft – jetzt gibt es den nächsten neuen Eigentümer.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburg kauft den Bahnhof Altona – und hat große Pläne

„Der Senat nutzt sein Vorkaufsrecht – und muss tief in die Tasche greifen. Der zentrale Ort des Stadtteils wird völlig neu gestaltet.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Autofreie Zone in Ottensen – wie es nun weitergehen soll

„Das Pilotprojekt in Hamburgs Westen endet im Februar. Grüne und CDU wollen eine rasche Entscheidung – SPD und FDP nicht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

163 Parkplätze spalten einen Stadtteil

„Weniger Autos, mehr Streit: Hamburg-Ottensen zankt über ein Verkehrsexperiment. Dabei ist der Test im europäischen Vergleich eher klein. Warum tun sich deutsche Städte so schwer mit der Verkehrswende?” Hier entlang zum Video bei SPIEGEL Online.

Harburger Binnenhafen: Alte Gummifabrik bekommt zwei Türme

„Die Pläne für das Areal der New-York-Hamburger Gummi-Waaren-Compagnie nehmen Gestalt an.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Harburger TB baut Kindergarten und neue Tennishalle

„Mitglieder stimmen der Satzungsänderung und Kreditaufnahme von 3,24 Millionen Euro zu. Baubeginn soll im Februar 2020 sein.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

hit-Technopark soll auf doppelte Größe wachsen

„Neubauten Am Radeland in Bostelbek haben voraussichtlich weniger Stockwerke als zunächst geplant.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Streit um neuen Stadtteil – Hamburg: Anwohner kämpfen gegen 7000 neue Wohnungen

„Der Streit um Wohnungsbau wird in Hamburg immer heftiger. Vor allem Naturschützer wehren sich gegen die vielen Bauplanungen. In Bergedorf nimmt jetzt der Widerstand gegen den von Rot-Grün geplanten neuen Stadtteil Oberbillwerder konkrete Formen an. Mit einem eingereichten Bürgerbegehren will die „Dorfgemeinschaft Billwärder“ das Vorzeige-Projekt des Senats stoppen.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Hauptbahnhof, Städtebau, DESY – Hamburg erhält Millionen-Spritze für neue Projekte

„Der Millionen-Segen hält an: Gerade erst hat der Bundes-Haushaltsausschuss knapp 200 Millionen Euro für Hamburgs Kulturlandschaft locker gemacht – jetzt folgt die nächste Finanzspritze für unsere Stadt. Unter anderem für den Hauptbahnhof.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburger Mietenwahnsinn – WG-Zimmer für 870 Euro – Politiker wollen reagieren

„Die Mietpreisbremse ist eigentlich dazu da, die Vermieter im Zaum zu halten und zu verhindern, dass die Mieten weiter in den Himmel wachsen. Doch der Erfindungsreichtum mancher Immobilienbesitzer kennt kaum Grenzen. So werden immer häufiger Wohnungen und Zimmer möbliert angeboten – zu unverschämten Preisen. SPD und Grüne wollen dagegen jetzt vorgehen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Mieten-Wahnsinn – So teuer ist Hamburg im Bundesvergleich

„Hamburgs Mieten sind um 25 Prozent teurer als der Bundesdurchschnitt. Das geht aus dem aktuellen F+B-Mietspiegelindex über das Mietenniveau in Deutschland hervor. Insgesamt wurden 351 Städte untersucht – Hamburg ist auf Platz 13 gelandet und liegt damit noch vor Frankfurt am Main und Köln. Das Überraschende: München ist nicht mehr Spitzenreiter.“ Ein Artikel in der MOPO.

Den Schulbau darf man nicht den Senatoren überlassen

„Architektur-Historiker Gert Kähler kritisiert den Sparzwang und fordert eine gesellschaftliche Diskussion über Sinn und Stellenwert.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wohnungsbau: Regierung wird ihr Ziel wahrscheinlich verfehlen

„In diesem Jahr werden einer Berechnung zufolge nicht ausreichend Wohnungen entstehen. Auch die Zahl der Sozialwohnungen geht zurück.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Umweltverband fordert weniger Wohnungsbau

„Der BUND Hamburg hat einen „Krisenplan“ aufgestellt mit dem die Stadt in 15 Jahren klimaneutral werden soll. Die Maßnahmen betreffen unter anderem Auto- und Flugverkehr sowie die Baubranche und sind teils radikal.“ Ein Artikel in der Welt.

Der langsame Weg zum schnellen Radeln

„Hamburg war 2018 die erste deutsche Stadt, die Fahrverbote für Dieselautos verhängte. Die Maßnahme zeigte auch, dass Bedarf nach einer größeren Mobilitätswende besteht. Dazu soll auch der Bau von Radschnellwegen gehören, von der vor allem Pendler profitieren sollen. Über Details wird aber noch gestritten.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Häuser für die Wüste – Klimagerechtes Bauen im Sand

„In den vergangenen 30 Jahren haben Beton und Glas die Wüsten erobert. Wolkenkratzer wie etwa im arabischen Raum benötigen allerdings sehr viel Energie zum Kühlen. Gleichzeitig entstehen alternative Bau-Konzepte für Wüsten: In Abu Dhabi wird z. B. ein Luxus-Viertel aus Beton und Glas errichtet, bei dem regenerative Energiequellen eingesetzt werden. In Namibia baut eine deutsche Firma Häuser aus Wüstensand, den sie nach eigenen Rezepturen zu Steinen fester als Beton verarbeitet.“ Weiterklicken zum SWR2.

Der Baumeister der Sinnlichkeit

„Der Wiener Gustav Peichl gehörte einer Generation von österreichischen Architekten an, die die Moderne bauten: aus Form und Material, Farbe und Licht – und ohne die Tradition zu verleugnen. Im Alter von 92 Jahren ist der Künstler nun in seiner Heimatstadt gestorben.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Wie wir leben wollen

„Früher ließen steigende Brotpreise Gesellschaften auseinanderbrechen. Heute sind es Mieten. Sie steigen nicht nur in Szenevierteln und nicht nur für Reiche, sondern überall. Wie wollen wir leben?, fragen sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Wohnen muss bezahlbar werden

„Der Immobilienboom macht die Reichsten der Deutschen immer reicher. Die Rechnung zahlen vor allem die Armen – was damit zu tun hat, wie wir mit Grund und Boden umgehen.“ Hier entlang zum Kommentar in der Süddeutschen Zeitung (Abo).

Wie baut man für das Kulturpublikum von morgen?

„Weltweit entstehen neue, ikonografische Kulturbauten. In Berlin eröffnete gerade die James Simon Galerie, das Museum der Moderne folgt in wenigen Jahren. Fünf internationale Star-Architekten sprechen über das Bauen für ein Kulturpublikum von morgen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Offene Gestaltung für offene Lebensformen

„Design für alle, unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung – das ist das Ziel gendersensiblen Designs. Das International Gender Design Network ist ein weltweit operierendes Netzwerk von Kreativen. Vor allem Designerinnen sollen gestärkt und in internationalen Projekten vernetzt werden.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

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