Tuesday Reads

Tuesday Reads #41

Tuesday Reads Ausgabe 41/2019

Es ging um einen Geburtstag in der Schanze, das langsame Verschwinden des City-Hofs, neue Wohnungen in Eppendorf, Graffiti in Hamburg, einen Seniorenpark in Harburg, den Grundsteuerplan, Bjarke Ingels, der Klimaschutz und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

City-Hochhäuser: Das Abriss-Puzzle dauert sieben Monate

„Ein Spezialbagger ist im Einsatz, um die Gebäude abzubrechen. Für die Arbeiten wird der Klosterwall teilweise gesperrt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bagger reißen City-Hochhäuser ab

„In der Hamburger Innenstadt hat der Abriss des City-Hofs begonnen. Mit schwerem Gerät werden die vier grauen Hochhäuser am Klosterwall abgetragen. Bauleiter Bastian Kaden sagte NDR 90,3 am Montag: “Wir erwarten, dass wir im April oder Mai des kommenden Jahres alle vier Türme abgebrochen haben.”“ Ein Beitrag im NDR.

Rote Flora feiert „G30-Party” zum Geburtstag

„Autonomes Zentrum entstand 1989. Die Linke gratuliert, die CDU möchte, dass die Aktivisten “mit 30 endlich von zu Hause ausziehen”.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Keine Bullen, keine Presse, keine Fotos!

„Vor 30 Jahren wurde die Rote Flora in Hamburg besetzt. Für manche ist das besetzte Gebäude ein Hort für Linksextremisten. Für andere ist es ein offenes Haus mit breitem, kulturellem Angebot. Ein Blick hinter die Kulisse der Trutzburg in Hamburg.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

30 Jahre Rote Flora Besetzung in Hamburg: Das ist dran am Mythos der linken Trutzburg

„Am Freitag vor 30 Jahren, am 1. November 1989, wurde die Rote Flora besetzt. Seitdem gilt sie als Herzstück der radikalen Linken in Hamburg. Vier SPD- und zwei CDU-Bürgermeister haben die autonomen Aktivisten in dieser Zeit ebenso überlebt, wie die Schill-Ära, rechtswidrige Spitzeleinsätze und das G20-Chaos. Zwischen Revolutionsromantik und Alltagsnerv: Was ist dran am Mythos der Rotfloristen und ihrem heiligen Gebäude?“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Möbel in der Autofrei-Zone Ottensen wird zur Sitz-Meile

„Seit zwei Monaten werden in Teilen Ottensens Autos ausgesperrt. Das Projekt in der Ottenser Hauptstraße und der Bahrenfelder Straße soll die Lebensqualität in dem belebten und beliebten Viertel erhöhen. Doch seit der Einführung von „Ottensen macht Platz“ wird nicht nur im Viertel hitzig diskutiert. Während viele Anwohner die neue Freiheit für Fußgänger und Radfahrer begrüßen, gibt es auch Kritik – vor allem von Ladenbesitzern in der Umgebung, die über Einbußen bei den Einnahmen klagen. Und natürlich Autofahrern. Nun soll die „Flaniermeile“ weiter aufgewertet werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Ottensen ist autofrei: Das sagen die Anwohner und Ladenbesitzer

„Seit einigen Wochen sind zwei Straßen für Autos tabu. Einer Umfrage der Initiative „Ottensen bewegt“ zufolge gefällt das Projekt nicht allen. FINK.HAMBURG sprach vor Ort mit Anwohner*innen und Gewerbetreibenden.“ Weiterlesen.

Hoheluft-West – Wo „Dittsche“ und Nivea zu Hause sind

„Wo ist es in Hamburg am schönsten? Letzter Teil: Im urbansten Stadtteil mit dem Generalsviertel lebt es sich überraschend ruhig.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Eppendorf: 96 neue Wohnungen mit direktem Alster-Zugang

„Das letzte Filetstück an der Meenkwiese wird bebaut. Warum die Fläche Jahre brachlag und kein sozialer Wohnungsbau kommt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt(Abo).

Nachverdichtung in Stellingen und Niendorf: Pläne veröffentlicht

„Gleich zwei neue Stadtteilzentren sollen im Bezirk Eimsbüttel entstehen. Die Pläne für die “Neue Mitte Stellingen” und “Niendorf 92” werden nun in öffentlichen Ausstellungen präsentiert.“ Ein Artikel in den Eimsbütteler Nachrichten.

Graffiti in Hamburg – In diesen Stadtteilen wird am meisten gesprüht

„Ist das Kunst oder kann das weg? Darüber lässt sich bei Graffiti streiten. Wie auch immer man dazu stehen mag: Von den illegalen Schmierereien gibt es in Hamburg ganz schön viele. Allein in diesem Jahr wurden bereits 2407 neue Graffiti erfasst. Aber in welchem Stadtteil wird eigentlich am meisten gesprüht?“ Ein Artikel in der MOPO.

Leerstand in Hamburg – Wann wird hier endlich gebaut? Schandflecken der Stadt

„Eine verfallene Schule in Hamm: Auf dem Dach sollen wiederholt Kupferdiebe zugeschlagen haben, sagt eine Anwohnerin. Seit zwei Jahren steht die Gehörlosenschule leer – und damit ist sie nicht alleine. Bilder wie diese gibt es in Altona Nord, in Rahlstedt, in Winterhude – eigentlich überall in der Stadt. Und die Politik lässt sich von Spekulanten und Co. auf der Nase herumtanzen, so scheint es.“ Ein Artikel in der MOPO.

Rot-Grün-Plan – Keine Einfamilienhäuser mehr in Hamburger Bezirk

„Kehrt im skandal-gebeutelten Bezirksamt Nord jetzt endlich wieder Ruhe ein? Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen wurde einstimmig abgesegnet. Die Stelle des Amtsleiters wird zwar ausgeschrieben, aber voraussichtlich geht der Posten an den Grünen-Chef Michael Werner-Boelz. Und es gibt auch schon erste Kritik von der CDU: an der Abkehr der Koalition von Einfamilienhäusern.“ Weiterlesen in der MOPO.

Seniorenpark in Fleestedt wird 2020 gebaut

„Das 20-Millionen-Euro-Projekt in Fleestedt bringt Wohnen, Seniorenresidenz, Tagespflege und Kinderbetreuung zusammen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wohnungsnot? Panikmache! Neue Studie zeigt: Hamburg hat kein Mietenproblem

„Wohnungsnot, Mieten-Boom, Preisexplosion – in den vergangenen Jahren sind diese Wörter immer und immer wieder im Zusammenhang mit der Situation auf Hamburgs Wohnungsmarkt gefallen. Alles Panikmache, sagt jetzt Hamburgs Wohnungswirtschaft!“ Weiterlesen in der MOPO.

Der große Streit um die Mieten in Hamburg

„Wohnungswirtschaft legt Studie vor, nach der der Markt funktioniert. Mieterverein zweifelt an Methodik, spricht von „Schlafpille“.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Woanders ist es noch schlimmer

„Was hat die Wohnungsbauoffensive des Senats bislang gebracht?“ Hier entlang zum Artikel bei ZEIT Online (Abo).

Hamburger „Recht auf Stadt“-Aktivistin: „Wir müssten viel mehr werden“

„Mietendeckel und Enteignungen sind in Hamburg in weiter Ferne: Christina Zeh vom Netzwerk „Recht auf Stadt“ über Widerstand in Zeiten der Beton-SPD.“ Hier entlang zum Interview in der taz.

Scharfe Kritik an Hamburgs Grundsteuerplan

„Experte von Initiative: Präferiertes Modell könnte verfassungswidrig sein. Wohlhabende würden bevorteilt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Ist Hamburgs Grundsteuer-Plan verfassungswidrig?

„Experte der Initiative „Grundsteuer: Zeitgemäß!“ warnt, dass Senatsplan Wohlhabende bevorteile und verfassungswidrig sein könnte.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Fritz Schumacher – Hamburgs moderner Stadtplaner

„Holthusenbad und Davidwache, Stadtpark und Krugkoppelbrücke: Fritz Schumachers Bauten und Anlagen prägen das Hamburger Stadtbild bis heute. Mehr als 90 Gebäude und Brücken, viele von ihnen aus Backstein, zeugen von seiner immensen Schaffenskraft. Allein 30 Schulen plante der Architekt und Stadtplaner. Ein Porträt zum 150. Geburtstag.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

„Ein sehr weitgehender Eingriff“

„„Zwei Juristen, fünf Meinungen“ – zur Verfassungsmäßigkeit des Berliner Mietendeckels will sich Horst Seehofers Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle derzeit nicht äußern. Doch sie macht deutlich, dass sie einen anderen Weg aus der Wohnungskrise vorzieht.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Erst die Miete, dann die Moral?

In vielen deutschen Großstädten ist das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt aus den Fugen geraten. Die soziale Spaltung wächst. Immer häufiger stehen sich Vermieter und Mieter unversöhnlich gegenüber.“ Eine Sendung im ARD.

Experten warnen – Hamburg drohen regelmäßige Überflutungen

„Der Klimawandel schreitet immer weiter voran, der Meeresspiegel steigt. Schon in 30 Jahren könnte die norddeutsche Küstenregion regelmäßig überflutet werden. So die neue Berechnung von zwei Wissenschaftlern der US-Universität Princeton. Auch Hamburg ist in Gefahr.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburg gefährdet: Diese Städte könnten überflutet werden.

„Zwei US-Forscher haben herausgefunden, dass die Bedrohung durch Überflutungen schlimmer sein könnte als bisher angenommen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Das Klima inspiriert den Architekturstar Bjarke Ingels: «Gerade weil Menschen den Klimawandel hervorbringen und beschleunigen, werden sie auch die Lösung sein.»

„Über den dänischen Architekten Bjarke Ingels werden Netflix-Filme gedreht. Mit seinen Fans kommuniziert er bevorzugt über Instagram. Dabei vertritt er die Ansicht, dass Klimaschutz nichts mit Verboten, sondern mit der Steigerung von Lebenslust zu tun haben sollte.“ Hier entlang zum Interview in der NZZ.

Nur dauerhafte, dichte und notwendige Architektur kann in der Klimakrise bestehen

„Mit langlebigen Häusern würdigen Städtebauer nicht nur die Traditionen der Vergangenheit. Vielmehr zeigen sie mit solchen Bauten Respekt für die kommenden Generationen.“ Hier entlang zum Artikel in der NZZ.

„Gesellschaftliche Änderungen zeigen sich im Design“

„Von Ikea-Tasche bis zum „CK one“-Flacon: Die Ausstellung „After the Wall“ im Vitra Design Museum zeigt Objekte der letzten drei Jahrzehnte, die auch gesellschaftliche Themen veranschaulichen: Geschlechterfragen, Demokratie, Digitalisierung. „Design ist digital“, sagte Kuratorin Erika Pinner im Dlf.“ Hier entlang zum Beitrag.

Die Stalinallee – Ein Prachtboulevard für Arbeiter

Sie ist nicht nur eine Straße, sie ist ein Symbol: die Stalinallee in Ostberlin. Die sozialistischen Wohnpaläste, die dort Anfang der 1950er Jahre entstanden, sollten den damals größtmöglichen Komfort bieten.“ Ein Beitrag im BR.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

14 − 12 =