Tuesday Reads

Tuesday Reads #38

Tuesday Reads Ausgabe 38/2019

In der vergangenen Woche ging es um die Zukunft der Innenstadt, zu wenig Recycling in Hamburg, die Treppe, eine Skipiste auf einer Müllverbrennungsanlage, Utopiastadt und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

So könnte die Uni Hamburg in Zukunft aussehen

„Neues Buch beschreibt Vision für vielfältigen Campus: Die Hochschule soll ihre Gebäude zunehmend für Bürger, Partner und Start-ups öffnen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Expedition Hamburg Rödingsmarkt

„Zwischen dem Jungfernsteg, der Hafencity und der Reeperbahn liegt mitten in der Hamburger Innenstadt der Rödingsmarkt. Und neben vielen Menschen, die es eilig haben, hat unsere Reporterin Glück und trifft auf Natalia Blank.“ Ein Fernsehbeitrag im ZDF.

Innenstadt will Erste bleiben

„Der Einzelhandel fordert öffentliche Investitionen in die alte Innenstadt. Nur so könne sie mithalten. Unternehmer offen für neuen Verkehrsmix.“ Ein Artikel in der taz.

XXL-Shopping-Center in der HafenCity – Wird die Innenstadt unter dem Projekt leiden?

„Bis 2021 soll in der Hafencity ein neues XXL-Einkaufszentrum entstehen – das dürfte für ordentlich Shopping-Konkurrenz sorgen. Stellen sich jetzt die vielen Ladenbesitzer und Gastronomen in der Innenstadt darauf ein, dass ihnen die Kunden wegbleiben werden? Die MOPO hörte sich vor Ort um.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburg: Der Hilferuf der City

„Geschäftsleute fürchten um die Zukunft der Innenstadt, die sich dringend neu erfinden muss. Was das bedeutet.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Ärger in Hamburg – Mieter sauer! Investor will uns aus unseren Wohnungen drängen

„Familie Anthonio fühlt sich wohl in Barmbek-Nord. Die kleine Familie wohnt seit mehr als acht Jahren in ihrer Mietwohnung und die ist vergleichsweise günstig. Doch jetzt flatterte die Kündigung ins Haus: Das Gebäude soll abgerissen werden und statt Mietwohnungen entstehen dann Eigentumswohnungen. Dany Anthonio: „Wir haben im Umfeld gesucht, aber alles ist so viel teurer geworden.““ Ein Artikel in der MOPO.

Balkon-Urteil: 100.000 Mieten in Hamburg falsch berechnet?

„Bundesgerichtshof-Urteil könnte Folgen für viele Mieter haben – wenn zur Wohnung ein Balkon gehört. Wie sich die Miete ändern würde.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Immobilien für 2,7 Milliarden Euro in Hamburg verkauft

„Hansestadt bei Investoren weniger gefragt. Einer der größten Deals: die künftige Firmenzentrale von Vattenfall in der HafenCity.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Immobilienboom in Hamburg am Ende? – Preise in guten Lagen sinken erstmals wieder

„Mieter merken noch nichts von einer Entspannung. Aber auf dem Immobilienmarkt dreht sich in Hamburg so langsam der Wind. Ist der Boom vorbei? Es gibt zumindest Anzeichen, wie das Immobilienbüro Bauwerk analysiert. Ein Hinweis: Erstmals seit fünf Jahren dauert es wieder länger, bis ein Haus oder eine Wohnung verkauft ist. Nicht mehr alles gehe einfach weg, egal wie und wo.“ Weiterlesen in der MOPO.

Stadtplanungsexperte über Hamburg: „Verbietet das Bauen!“

„Daniel Fuhrhop hält den Trend zu immer mehr Wohnungen für falsch. Besser fürs Klima seien Investitionen in den Bestand.“ Ein Artikel in Hamburger Abendblatt (Abo).

Das Bauen in Hamburg verbieten? – „Ein Schlag ins Gesicht“

„Verbietet das Bauen! Der provokante Vorstoß von Stadtplaner Daniel Fuhrhop erntet heftige Kritik – aber auch Zustimmung.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Zu wenig Grünausgleich beim Bauen in Hamburg?

„Immer häufiger wird laut Naturschutzrat und BUND in beschleunigten Verfahren gebaut – ohne Umweltprüfung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburg setzt weniger Recyclingbaustoffe im Straßenbau ein

„Um Platz für neue Wohnungen zu schaffen, werden in Hamburg alte Gebäude abgerissen. Der Bauschutt könnte im Straßenbau eingesetzt werden. Doch damit tut man sich offensichtlich schwerer als in anderen Städten.“ Ein Artikel in der Welt.

Bauwirtschaft fordert von Hamburg mehr Recycling

„Wohin mit dem Bauschutt von abgerissenen Immobilien? Wiederverwenden, etwa im Straßenbau, wäre ein Lösung. Doch damit tut man sich in der Stadt schwer.“ Ein Artikel in der Welt.

Wie das Bauhaus in die Welt getragen wurde

„Das Bauhaus feiert 100-jähriges Jubiläum – und in Ingolf Kerns Kinderbüchern kann auch der Nachwuchs dessen Ideen und Werke kennenlernen: Im Neuesten geht es um die Exilgeschichte. Was sie bewirkt habe, wolle er kindgerecht vermitteln, so der Autor.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Lincoln, Bagdad, Athen

„Die Bauhaus-Architektur findet sich auf der ganzen Welt. Wo hat sich Walter Gropius überall verewigt? Und wie sieht das dann aus? Claudius Nießen und Rabea Schloz sprechen darüber.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

Unterschätzte Königin der Architektur

„In erster Linie sollen Treppen Höhendifferenzen überwinden. Doch ihre Wirkung geht weit darüber hinaus. Das zeigen die sogenannte Scalalogie oder auch eine begehbare Skulptur in New York. Und für Politiker kann die Treppe auch zum Verhängis werden.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Rampe in die Zukunft

„Auf einer Müllverbrennungsanlage mitten in Kopenhagen kann man in Zukunft Ski fahren – “CopenHill” ist der höchste künstliche Skihügel der Welt.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Vom Bahnhof zum Gesellschaftsexperiment

„Vor fast zehn Jahren entstand in einem früheren Wuppertaler Bahnhof die „Utopiastadt“. Das Kulturprojekt sollte das Viertel wiederbeleben. Inzwischen ruft es republikweit Interesse hervor – was auch die von einem Negativimage geplagte Stadt schätzt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

The Help-Yourself City

„“Informal urbanism” is a broad term. It applies to everything created outside the legal city planning and development processes. It can be a whole community, like a favela in Brazil. Or it can be a tiny thing, like a homemade road sign that helps drivers avoid a pothole.“ Ein Beitrag bei 99% Invisible.

Eine Stadt gräbt sich selbst das Wasser ab

„Indonesiens Hauptstadt Jakarta säuft ab. In manchen Vierteln steigt das Wasser bis zu 25 Zentimeter pro Jahr. Gleichzeitig graben tausende Menschen illegal nach sauberem Trinkwasser. Experten meinen: Hochwasserschutz in Jakarta ist kein technisches, sondern ein sozio-ökonomisches Problem.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlanfunk.