Tuesday Reads

Tuesday Reads #36

Tuesday Reads Ausgabe 36/2019

Alles auf Anfang: Über einen neuen Stadteingang an den Elbbrücken, eine Stadtbahn für Hamburg, die Verkehrswende, männliche Städte, ein Musical über den Mietenwahnsinn, ein neues Konzerthaus, ein mit Hamburg glücklich vermählter Fritz Schumacher und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Er hat viel dazu beigetragen, Hamburg so schön zu machen

„Er sei „mit Hamburg verheiratet“, schrieb der Architekt Fritz Schumacher einst – und prägte die Stadt wie kein Zweiter. So schön wie sie gedieh, war es wohl eine glückliche Ehe. Ein Blick auf sein Werk.“ Ein Artikel in der Welt.

Rathausmarkt: Sanierung der Glasarkaden beginnt

„Bei dem 3-Millionen-Euro-Projekt sollen Denkmalschutz und technische Anforderungen befolgt und “böse Überraschungen” vermieden werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Zu Besuch auf Hamburgs höchster Millionenbaustelle

„Am Klosterwall weicht der denkmalgeschützte City-Hof dem Megaprojekt Johann Kontor. Die Arbeiten sind eine echte Herausforderung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Parkhaus in Hamburg – Dieser Klotz wird jetzt zum Konzerthaus!

„Von außen sieht es aus wie ein hässlicher grauer Klotz – das Parkhaus am Rödingsmarkt. Sechs Ebenen Beton mit kleinen Gucklöchern. Im Erdgeschoss eine Tankstelle und davor ein paar geradezu alibimäßig gepflanzte Bäumchen. Doch für manche Menschen ist dieser massige Kasten ein Juwel. Eins, um das es sich zu kämpfen lohnt! Deshalb wird der Klotz jetzt zum Konzerthaus!“ Ein Artikel in der MOPO.

Was Grün-Schwarz in Eimsbüttel konkret plant

„Am Donnerstag tritt der erste grün-schwarze Koalitionsvertrag Hamburgs in Kraft. Worauf sich die Parteien verständigt haben.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Vom Knotenpunkt zur Marina

„Der Stadteingang an den Elbbrücken soll ein neues Gesicht bekommen. Die Ideen von drei Planungsbüros zeigen: Hier ist viel Platz für mehr Stadt – und der Verkehr fließt trotzdem.“ Ein Artikel in der Welt.

Hamburgs neuer Stadteingang an den Elbbrücken

„Drei Planungsteams präsentierten am Mittwoch ihre Ideen für den Raum zwischen nördlicher Veddel und Hammerbrook.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Klein Manhattan in der Hansestadt – Hamburg könnte gleich zwei Mega-Hochhäuser bekommen

„Bekommt Hamburgs Stadteingang aus Richtung Elbbrücken zwei Hochhaustürme? Im Rahmen eines großen Stadtplanungsprozesses wurden jetzt Entwürfe vorgestellt, wie der Bereich einmal aussehen könnte. Gewonnen haben drei Planungsteams, deren Ideen jetzt in die weitere Konzeption einfließen. Überraschend wirbt einer der Siegerentwürfe mit einem weiteren Hochhaus neben dem Elbtower!“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburger Stadteingang an den Elbbrücken wird angepackt

„Das Gesicht des Hamburger Stadteingangs an den Elbbrücken soll sich in den nächsten 15 Jahren deutlich ändern. Grundlage für eine abgestimmte Urbanisierung sind die Entwürfe der Büros Cobe, gmp mit WES sowie E2A mit Hager, die in einem sogenannten Testplanverfahren seit Januar entwickelt wurden. Im Fokus steht die Landgewinnung durch Rückbau eines Autobahnkleeblatts, die Integration einer großen Veranstaltungshalle und die räumliche Konturierung zwischen Hafencity, Veddel und Rothenburgsort.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung.

Warum Hamburg den neuen Stadteingang braucht

„An den Elbbrücken soll die Stadt ein passendes Entree bekommen.“ Ein Kommentar von Matthias Iken im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hier entlang zu einer Zusammenfassung auf DA.

Hafenmuseum eröffnet 2025 am Grasbrook – wenn alles gutgeht

„Nach jahrelanger Standortsuche soll das prestigeträchtige Museum am Rand der Hamburger Hafencity entstehen. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

Fabrikgelände soll abgerissen werden – für Wohnungen

„Am Außenmühlenweg sollen die 140 Jahre alten Hallen abgerissen werden. Sorge im benachbarten Harburg-Huus.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburg stockt Zahl neuer Schulen noch mal auf

„Hamburg stockt die Zahl der geplanten Schul-Neubauten noch einmal auf: Mit 44 neuen staatlichen Schulen – und damit 6 mehr als ursprünglich geplant – will die Hansestadt den stark steigenden Schülerzahlen in den kommenden Jahren gerecht werden. Das sieht der überarbeitete Schulentwicklungsplan vor, den Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Dienstag vorgelegt hat.“ Ein Beitrag im NDR.

Berlin brennt, Hamburg pennt

„Die Hauptstadt debattiert über den Eingriff in Eigentumsrechte auf dem Wohnungsmarkt. In Hamburg ist Ruhe die erste Politikerpflicht.“ Ein Artikel in der taz.

Bürgermeister spricht sich gegen Stadtbahn-Idee der Grünen aus

„Hamburgs Bürgermeister Tschentscher (SPD) hat sich gegen die Idee der Grünen ausgesprochen, langfristig eine Stadtbahn zu bauen. Hamburg sei dafür zu eng, sagte er.“ Ein Artikel bei Nahverkehr Hamburg.

Stadtbahn für Hamburg? Das sagt Bürgermeister Tschentscher zur Grünen-Offensive

„Kürzlich haben sich die Hamburger Grünen in ihrem Regierungsprogramm für die Bürgerschaftswahl positiv gegenüber der Einführung einer Stadtbahn geäußert. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat sich nun gegen das Projekt ausgesprochen.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

In Hamburg zeigt sich das ganze Drama der Mobilitätswende

„Wie schwierig eine Mobilitätswende ist, zeigt Hamburg: Die Stadt, in der Autopendler am längsten im Stau stehen, inszeniert sich als Modellstadt. Der Erfolg? Findet vor allem im Konjunktiv statt.“ Ein Artikel in der Wirtschaftswoche (Abo).

„Autofreundliche Städte sind nicht die Zukunft“

„Der renommierte Architekt Ben van Berkel erklärt auf dem F.A.Z.-Kongress, wie er die Stadt der Zukunft sieht. Sie ist energieeffizient, smart und fahrradfreundlich.“ Ein Artikel in der FAZ.

Neuer Klimareport – Damit Hamburg nicht absäuft: Senator will Sperrwerk in Elbe bauen!

„Gletscher und andere Eismassen schmelzen schneller als erwartet, der Anstieg der Meeresspiegel wird höher ausfallen, als Wissenschaftler bisher angenommen haben. Die dramatischen Ergebnisse des Sonderberichtes des Klimarates IPCC haben auch für Hamburg und Schleswig-Holstein Konsequenzen – und zwar dramatische. Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) fordert bereits den Bau eines gigantischen Sperrwerks in der Elbe.“ Ein Artikel in der MOPO.

Bauminister beraten über Bundesmittel zur Wohnraumförderung

„Der Bund fördert den Wohnungsbau derzeit mit 1,5 Milliarden Euro. Das soll nach Möglichkeit auch in den kommenden Jahren so weitergehen, meinen die Bauminister der Länder – und machen es zum Thema ihrer Herbsttagung in Norderstedt bei Hamburg.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bundesweite Wohnungslosenstatistik

„Niemand weiß, wie viele Menschen in Deutschland keine eigene Wohnung haben. Geschweige denn, wie viele Menschen obdachlos sind. Die Bundesregierung will jetzt zumindest die Lage der Wohnungslosen statistisch erheben.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Wie wollen wir in Zukunft leben?

„Der Soziologe Richard Sennett möchte Städte als offene Systeme denken, mit Freiräumen, die Bürger selbst gestalten können. Schöner werden Städte dadurch nicht unbedingt, aber menschlicher. Doch die Freiräume weichen oft standardisierten Apartmentbauten.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Die männliche Stadt

„Viele Städte sind von Männern für ihre Bedürfnisse gebaut: Hauptsache effizient zur Arbeit. Pech für alle mit Kinderwagen, Einkaufstaschen oder Rollstuhl. Muss das so?“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

„Mit der Stadt identifiziert man sich mehr als mit der Nation“

„Der Trend geht zum Ballungsraum. Immer mehr Menschen ziehen weltweit in die Städte. Dort gibt es aber viele ungelöste Probleme: Verkehr, Müll, Stress. Wie werden Städte zum Zukunftsmodell? Der Architekt Friedrich von Borries hat sich Gedanken gemacht.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Republik des Geistes

„In Weimar begründeten Henry van de Velde und Walter Gropius das Bauhaus, das gesellschaftliche Schranken niederreißen sollte. Die Impulse gaben Reformbewegungen noch vor dem Ersten Weltkrieg.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Die Bauhaus-Designerin Alma Siedhoff-Buscher 

„Sie war handwerklich begabt und voller Talent: Alma Siedhoff-Buscher begann in den 1920er-Jahren ihre Ausbildung im Staatlichen Bauhaus in Weimar. Sie wurde zur Gestalterin zweckmäßiger Möbel und reformpädagogischen Spielzeugs. Heute vor 75 Jahren starb sie bei einem Bombenangriff.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

»Architektur ist ein Lebewesen«

„Mit Umbauten historischer Gebäude ist der Japaner Tadao Andō bekannt geworden. Im Interview verrät er, was ein Gebäude braucht, damit man immer wieder dorthin zurückkehren möchte.“ Hier entlang zum Gespräch im SZ Magazin (Abo).

Bauen nach dem Wachstum

„Mehr teilen und neue Rohstoffe nutzen: Die diesjährige Architekturtriennale in Oslo lotet aus, wie Architektur nachhaltiger werden könnte – und deckt dabei Widersprüche innerhalb der eigenen Branche auf.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

„Wir werden Investoren vertreiben“

„„Stadt unter Einfluss“, heißt das erste Musical von Indie-Musikerin Christiane Rösinger zum Mietwahnsinn in Berlin und den Folgen von Kapitalmaximierern. „Wohnungen sind nicht mehr für Menschen zum Wohnen gedacht, sondern inzwischen Orte, um Geld anzulegen“, sagte Rösinger im Dlf.“ Hier entlang zum Gespräch im Deutschlandfunk.

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