Tuesday Reads

Tuesday Reads #35

Tuesday Reads Ausgabe 352019

Big Brother is watching you: Über Videokameras auf dem Hansaplatz, eine transparente Vattenfallzentrale, neue Realitäten durch Renderings, Wohlfühlen in Gebäuden und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Grüne wollen Hamburger Hauptbahnhof entlasten

„Die Grünen haben am Mittwoch ein Konzept zur Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofs vorgestellt. Demnach sollen die Regionalzüge dort künftig nicht mehr enden, sondern nach kurzem Halt ihre Fahrt ins Umland fortsetzen.“ Eine Meldung in der Süddeutschen Zeitung.

Hansaplatz – verlagern die Videokameras das Problem nur?

Deutlich weniger Gewalt am Brennpunkt in St. Georg. Doch Anwohner beklagen Drogenhandel auf umliegenden Straßen und Spielplätzen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

So will Vattenfall transparenter werden

„Von der Öffentlichkeit weitestgehend abgeschirmt residiert Vattenfall bislang am Überseering. Der Energieversorger sucht die Nähe zum Bürger, das macht der Entwurf der neuen Firmenzentrale deutlich.“ Ein Artikel in der Welt.

Vattenfall baut neue Zentrale in der Hafencity

„Der Energiekonzern Vattenfall zieht in ein spektakuläres Hochhaus in der Hamburger Hafencity. Den Architektenwettbewerb für das 14-stöckige Haus an den Elbbrücken gewann das Stuttgarter Büro Behnisch Architekten.“ Ein Beitrag im NDR.

HafenCity – wo schiefe Hochhäuser in schmale Straßen ragen

„Wo ist es in der Stadt am schönsten? Teil 14: Moderne Architektur trifft auf Speicherstadt und Traditionsschiffe.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Deutschlands teuerste Wohnung: Rekord in der Elbphilharmonie

„Für das 287 Quadratmeter große Eigenheim wurde eine astronomische Summe bezahlt. Auch Häuser in Blankenese haben ihren Preis.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Nach Aus für Moloch – Neuer Club im Hafen startet schon diese Woche!

„Nach dem Techno ist vor dem Techno! Auf den „Moloch“ folgt im Oberhafen jetzt die „Anderswelt“. Das kündigt das Gängeviertel bei Facebook an. Vor etwa zwei Wochen musste die Moloch-Crew das Aus ihres Party-Tempels verkünden – zum Bedauern vieler Elektro- und Techno-Fans. Der neue Club wird dem alten aber wohl ähneln.“ Ein Artikel in der MOPO.

Leerstand in Hamburg – Vermieter lassen Häuser unbewohnt – Bezirke hilflos

„„Hier könnten seit mehr als 6 Jahren Menschen in Wohnungsnot wohnen”, steht auf dem Transparent, das Aktivisten der Kampagne „#einfachwohnen” an einem leerstehenden Wohnhaus in Altona aufgehängt haben. Das Haus steht seit Jahren leer, der Bezirk weiß das, kann aber nichts unternehmen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Scheinbesetzung in Altona

„Mit einer symbolischen Besetzung hat ein Bündnis aus Diakonie, Caritas, Mieter helfen Mietern und Stattbau auf einen jahrelangen Leerstand in Altona hingewiesen. Dort könnten vordringlich Wohnungssuchende einziehen, hieß es.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Wilhelmsburger Reichsstraße: Termin steht

„Fast sechs Jahre haben Arbeiter daran gebaut, haben alte Bahngleise herausgerissen, haufenweise Boden aufgeschüttet und neu asphaltiert. Nun steht eines der größten Stadtentwickungsprojekte Hamburgs vor der Vollendung: Nach ihrer Verlegung soll die neue Trasse der Wilhelmsburger Reichsstraße ab Montag, den 7. Oktober, befahrbar sein. Der Abschnitt heißt offiziell “Kraftfahrstraße 75”.“ Ein Beitrag im NDR.

Paradigmenwechsel im Bezirk

„Im Entwurf des Koalitionsvertrags wird deutlich gemacht, wohin die Reise gehen soll: Mehr Busse, mehr Wohnungen, ökologische Technologien.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Schönheitskur für Hamburgs Plätze verzögert sich

„Auf FDP-Anfrage räumt der Senat ein, dass fast alle Maßnahmen noch nicht begonnen haben. Wie weit die Pläne für welchen Platz sind.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Was es genau damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

25-Quadratmeter-Haus wird auf Immobilienmesse präsentiert

„Rund 40 Unternehmen stellen an diesem Wochenende ihre Angebote vor, darunter Makler, Bauträger und Finanzdienstleister.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburg will Erbbaurecht deutlich ausweiten

„Hamburg wird noch im Herbst eine Wende in der Bodenpolitik vollziehen. Städtische Grundstücke sollen künftig meistens im Erbbaurecht vergeben und nicht mehr verkauft werden. Das kündigte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) an.“ Ein Beitrag im NDR.

Projektentwickler bauen zunehmend für das eigene Portfolio – vor allem Büros

„Gewerbeimmobilien in den deutschen Top-Metropolen – vor allem Büros in Berlin – werden von Investoren immer häufiger für den eigenen Bestand entwickelt (Investor Development). Der Anteil am gesamten Projektentwicklungsvolumen liegt aktuell bei 40 Prozent, wie eine Studie von Bulwiengesa zeigt.“ Ein Artikel auf haufe.de.

Renderings – Ein trügerischer Blick in die Zukunft

„«Können wir das Volumen etwas aufhellen? So wirkt der Baukörper zu dominant im Strassenraum.» Anweisungen wie diese waren während meiner diverser Praktika in verschiedenen Architekturbüros keine Seltenheit, wenn die Renderings für Architekturwettbewerbe besprochen wurden.“ Ein Artikel bei architekturbasel.ch.

Wie Häuser aus Lehm, Holz und Altbeton das Bauen nachhaltiger machen

„Auch in der Architektur hat sich der Nachhaltigkeitstrend längst durchgesetzt. Das Bauen mit recycelten Materialien, Holz oder Lehm entwickelt sich zwar in der Nische. Aber Vorzeigeprojekte setzen neue Maßstäbe.“ Weiterlesen im Stern.

Stille Orte in der Stadt bewerten

„Lärm belastet, besonders in Großstädten. Doch auch dort gibt es Oasen der Stille. Die App „Hush City“ soll helfen, sie zu entdecken: Bürger werden aufgefordert, ihre akustische Umgebung zu kartieren – und zu bewerten.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Schöner wohnen – nur für Reiche?

„Gute Architektur ist eher eine Frage des Könnens und Wollens als des Bezahlens.“ Ein Artikel von Gerhard Matzig in der Süddeutschen Zeitung.

Kleine Städte sind die Lösung

„Die US-Soziologin Saskia Sassen analysiert die großen Linien und Verwerfungen im Weltgeschehen – so auch das Leben im urbanen Kontext. Für die Zukunft setzt sie auf kleine Städte – Metropolen wie New York hätten inzwischen absurde Größen angenommen.“ Hier entlang zum Interview im Deutschlandfunk Kultur.

„Erfolg ist, wenn sich die Menschen in den Gebäuden wohlfühlen“

„Ob Einkaufszentrum oder Stadtbibliothek – seit 50 Jahren prägt der Architekt Eckhard Gerber Deutschland mit seinen Bauten. Der Zeitgeist verändere sich, so Gerber im Dlf. Architekten müssten diesen Zeitgeist vorher aufspüren, damit die geplanten Bauten bei der Umsetzung der Moderne entsprechen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

“Nichts drauf und nichts dran”

„Tapeten galten einst als Luxus. Dann brachte das Bauhaus mit der Firma Rasch bezahlbare Kollektionen heraus. Eine Ausstellung zeigt, wie es mit der Volkstapete weiterging.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Elbphilharmonie 2.0?

„Eigentlich sollte der Umbau der Kölner Oper schon 2015 abgeschlossen sein. Doch die Bauzeit verlängert sich erheblich – und die Kosten steigen.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

Der Mann mit dem Schlüssel – Das Bauhaus in der DDR

„Die DDR-Führung tat sich im “Kampf gegen den Formalismus” mit dem Bauhauserbe schwer. Bauhaus-Ideen wurden als “dekadente kosmopolitische” Konzepte boykottiert. Das änderte sich, als Bernd Grönwald 1971 den Schlüssel zum Haus am Horn bekam.“ Ein Beitrag im WDR.