Tuesday Reads

Tuesday Reads #34

Tuesday Reads Ausgabe 34/2019

In der vergangenen Woche ging es in den Medien um die Altstadt für Alle, Denkmalschutz vs. Wohnungsbau, Nimby’s vs. Wohnungsbau, klingende Architektur, Wälder in Städten und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Der Grundstein für das Hinz&Kunzt-Haus ist gelegt

„Mitten in St. Georg entsteht unser neues Haus, mit viel Platz für den Verlag und mit Wohnungen für 24 Hinz&Künztler. Am Mittwoch wurde der Grundstein verlegt – und mit ihm ein ganz besonderes Fundament für unsere Zukunft.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Mönckebergstraße: Bahnhofsumbau ist gestoppt

„Der barrierefreie Ausbau des U-Bahnhofs Mönckebergstraße der Linie U3 liegt erst einmal auf Eis. Eigentlich sollte der Umbau kommende Woche beginnen. Nun wurde vor dem Hamburgischen Oberverwaltungsgericht jedoch Klage eingereicht.“ Ein Beitrag im NDR.

Rathauspassage wird umgebaut

„Am Mittwoch hat der Umbau der Rathauspassage offiziell begonnen. Durch ein Fenster zur Kleinen Alster soll die Passage attraktiver werden. Um das zu finanzieren, startet parallel eine Spendenkampagne.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Wie ein Pfarrer die Innenstadt von Autos befreien will

„Er ist Mitbegründer der Initiative „Altstadt für alle!“, die die Fußgängerzone auf Probe am Rathaus durchgesetzt hat. Nun will der Pfarrer von St. Katharinen auch Hafencity und Neustadt mit einschließen.“ Weiterlesen in der Welt.

Unnastraße: Siegerentwurf für das neue Stadtquartier steht fest

„So soll das neue Quartier auf dem Beiersdorf-Areal aussehen. Der Gewinnerentwurf konnte durch seine offenen Gebäudeblöcke und Freiräume überzeugen.“ Ein Artikel in den Eimsbütteler Nachrichten.

Hamburger Bürger durften mitplanen – Eimsbüttel bekommt ein neues Viertel

„In Eimsbüttel entsteht ein neues Viertel. Geplant ist das Quartier auf dem Beiersdorf-Areal zwischen Unnastraße und Quickbornstraße. Acht Architektur-Entwürfe für die Bebauung wurden auf Grundlage der Wünsche der Eimsbütteler Bürger eingereicht. Jetzt steht ein Gewinner fest.“ Ein Artikel in der MOPO.

Verlegung des Altonaer Bahnhofs – „Das ganze Projekt riecht nach Korruption“

„Die Bahn AG hat, auch um ihre Gewinne auszuweiten und für den Börsengang sexy zu erscheinen, seit 1994 Bahngelände, schätzen Experten, im Wert von weit über zehn Milliarden Euro verkauft – meist in klammheimlichen Deals, aber letztendlich immer auf Kosten der Steuerzahler. Ein kleines Beispiel: Vor 20 Jahren wollte die Bahn ein stillgelegtes Rangiergelände, Lagerflächen, Laderampen in Rosenheim verkaufen – der Buchwert war mit 680 000 Mark angegeben. Der Verkaufserlös aber sollte bei 33 Millionen Mark liegen, also beim 50-Fachen des bilanzierten Wertes. Ein mittelgroßes Beispiel: In Hamburg verkaufte die Bahn unlängst das Gelände am Bahnhof Altona für 40 Millionen Euro an den Senat.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wie ein Deckel die Autobahn leise macht

„Die Anwohner der A7 in Hamburg freuen sich, dass die Autobahn auf vier Spuren ausgebaut wird. Mehr Krach haben sie nicht zu befürchten – denn die Straße bekommt einen Lärmschutzdeckel. Der soll auch stadtplanerische Wunden der Vergangenheit heilen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Denkmalschutz verhindert Wohnungsbau in Bramfeld

„Kulturbehörde blockiert den Abriss des HEW-Schulungszentrums. Dort sollen Wohnungen entstehen. Senat sucht Kompromiss.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Denkmalschutz stoppt Wohnungsbau in Bramfeld

„Erneut gefährdet ein spät ausgesprochener Denkmalschutz ein Hamburger Wohnungsbau-Projekt: In Bramfeld sollten am Moosrosenweg rund 1.200 Wohnungen entstehen. Doch nun steht dem Vorhaben der Denkmalschutz für das ehemalige HEW-Schulungszentrum samt Außenanlage im Weg.“ Ein Beitrag im NDR.

Kritik an Verkehrskonzept für Oberbillwerder

„Großes hat der Senat in Oberbillwerder vor. Auf der grünen Wiese soll hier ein Quartier mit 500 neuen Arbeitsstellen und Platz für 15.000 Menschen entstehen. Doch das Vorhaben wirft auch Fragen auf.“ Weiterlesen in der Welt.

 „Architektur wird soziale Geste“

„Weil Hamburg wächst, wird es eng an den Schulen. Erziehungswissenschaftler Christian Rittelmeyer findet, Schulen müssen für Kinder überschaubar sein.“ Ein Artikel in der taz.

Wie Hamburg Wohnraum verhindert – Standpunkt: Egoismus verschärft die Wohnungsnot

„In Zeiten erdrückender Wohnungsnot und steigender Mieten wird der Ruf nach neuem Wohnraum immer lauter. Doch die Praxis zeigt oft: Wer Wohnraum schaffen möchte, wird von Anwohnern und Politik bekämpft. Wohnungen zu verhindern, lässt sich die Stadt Hamburg dabei einiges kosten.“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburger fürchten: Können uns die Stadt nicht mehr leisten

„Für 72 Prozent unternimmt die Politik nicht genug, um günstigen Wohnraum zu schaffen. Schlechte Noten für Baustellen-Koordinierung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Thema Wachstum spaltet die Stadt

„Neue repräsentative Umfrage verdeutlicht Zielkonflikt zwischen Wohnungsbau und Grünerhalt. Beim Thema Mobilität werden niedrigere Ticketpreise gefordert. Aber große Zufriedenheit mit Senat.“ Ein Artikel in der Welt.

Bodenspekulation? Wo Grünland den Wert verhundertfacht

„Der 50 Hektar große Fercksche Hof wird in Teilen Bauland. Profitieren wird eine Genossenschaft, der kaum einer über den Weg traut.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Mit Bäumen gegen dicke Luft und Artensterben

„Großstädte brauchen Bäume – fürs Klima, für die Artenvielfalt. An ausgewählten Orten ganze Wälder entstehen zu lassen, die von Bürgern und Gärtnern gemeinschaftlich angelegt und gepflegt werden, ist das Ziel von Landschaftsplanerin Jennifer Schulz.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Der Plan vom Klang

„Architekten führen heute schon durch Gebäude, die erst noch gebaut werden müssen. Virtuell kann die Kundschaft Wände verschieben und Parkettfußböden auswählen. Wie die künftigen Räume jedoch klingen, konnten sie bisher nicht erleben. Das könnte sich jedoch bald ändern. Möglich macht das eine neue Software.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Könnte so das Bauhaus der Zukunft aussehen?

„So radikal, experimentierfreudig und mutig wie früher? Wer den revoltierfreudigen Geist des Bauhauses sucht, wird in diesen Tagen in einer Berliner Ruine fündig.“ Ein Artikel von Niklas Maak in der FAZ.

Globaler Sehnsuchtsort?

„Die Ausstellung „1989–2019: Politik des Raums im Neuen Berlin“ untersucht wie Berlin zu dem geworden ist, was es heute ist. Sie will „die Mythen, die sich seit der Wende um Berlin gebildet haben, dekonstruieren“, erklärte Anh-Linh Ngo, einer der beiden künstlerischen Leiter.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.