Tuesday Reads

Tuesday Reads #31

Tuesday Reads Ausgabe 31/2019

Es ging um Hamburgs Magistralen, zehn Jahre Gängeviertel, überteuerte Immobilien, automatisierte Baustellen, Architektur der Einsamkeit, das Bauhaus und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Das Gängeviertel feiert sein Überleben mit einem Maskenball

„Vor zehn Jahren besetzten Kreative das historische Häuserviertel in der Innenstadt. Jetzt wird vier Tage lang gefeiert.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburgs Binnenalster verschönern – aber behutsam

„Behörde stellt erste Ideen aus Machbarkeitsstudie vor, die vor allem breitere Fußgängerwege näher am Wasser vorsehen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Update: Stimmt auch die SPD zu? Grüne wollen Autos aus Hamburger Innenstadt verbannen

„Die Grünen trauen sich was! Beflügelt von ihren hervorragenden Wahlergebnissen bei den Bezirkswahlen will die Partei jetzt im Wahlkampf dem Auto den Kampf ansagen. Ihr Plan: Das Herz der Stadt soll autofrei werden. Zu Gunsten von mehr schönen Plätzen, Parks und Fußgängerzonen. Damit Menschen sich dort lieber aufhalten und auch wohnen. Als erster Schritt sollen Mönckebergstraße und Jungfernstieg Fußgängerzone werden  – sogar Busse und Taxis würden dann aus der Mö ausgesperrt werden! Überraschend: Auch Bürgermeister Peter Tschentscher zeigt sich gegenüber der MOPO offen für weitere Straßensperrungen.“ Weiterlesen bei der MOPO.

Grüne: Mönckebergstraße soll zur Fußgängerzone werden

„Zumindest versuchsweise für drei Jahre. Große Teile der City sollen weitestgehend autofrei werden – auch besondere Viertel.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

“Wir können ja nicht die Innenstadt stilllegen”

„Weil die Hochbahn die Station Mönckebergstraße erneuern will, wird die U3 für ein Jahr unterbrochen. Geht nicht anders, sagt Sprecher Christoph Kreienbaum.” Ein Interview bei ZEIT Online.

Flaute für viele Händler in der Hamburger HafenCity 

„Am Überseeboulevard und den Elbarkaden stehen viele Flächen leer. Klage über „ein Gastrokonzept neben dem anderen“.“ Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt (Abo).

Für neue Wohnungen in Hamburg – Denkmalschutz aufgehoben! Heizhaus wird plattgemacht

„Riesige Kessel, ein Gewirr aus dicken Rohren und Kabeln, dazwischen Warnschilder „Achtung Lebensgefahr“: Wir befinden uns im alten Heizhaus des Krankenhauses Ochsenzoll. In wenigen Wochen rücken die Abrissbagger an – und dann entstehen hier 62 Mietwohnungen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Fernbahnhof Altona: Viel zu klein geplant?

„Ein Jahr ist es nun her, dass die Planungen für die Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona gestoppt worden sind. Das Gericht hatte damals einem Eilantrag des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) stattgegeben, der mit der ungeklärten Zukunft der Autoverladestation des Bahnhofs begründet worden war.“ Weiterlesen beim NDR.

Rotes Hamburg

„„Tag des offenen Denkmals“: Rundgänge erschließen vom 6. bis 8. September „Moderne Umbrüche in Kunst und Architektur“.“ Ein Artikel in der Welt.

Genehmigungen für Wohnungsbau: Zahlen sorgten für Verwirrung

„„Falsche Zahlen“ hatten am Donnerstag zunächst für einen deutlichen Rückgang gesprochen – Grund sei die Zählweise.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Banken: Hamburger Immobilien sind überteuert

„Geldinstitute verlangen höhere Zinsen oder mehr Eigenkapital. Nach Expertenschätzung ist schon jeder zehnte Käufer davon betroffen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Alarmstufe Wohnen

„Mit der Kampagne #einfachwohnen wollen Diakonie, Caritas, Mieter helfen Mietern und Stattbau die Situation der Menschen in Wohnungsnot verbessern.“ Weiterlesen bei Hinz&Kunzt.

Für teure Eigentumswohnungen – Zwölf Mietwohnungen in Hamburg vor dem Abriss

„Sie leben seit 28 Jahren in ihrer gemütlichen Zwei-Zimmer-Wohnung in Hamm. Doch jetzt flatterte Tanja und Victor Harvey die Kündigung ins Haus. Sie sollen ausziehen. Ein Bau-Unternehmen hat das Mietshaus gekauft. Und zwar, um es abzureißen und dort teure Eigentumswohnungen direkt am Kanal zu bauen. Tanja Harvey: „Wir haben über ein Jahr gesucht. Wir wohnen hier zu bezahlbaren Mietpreisen, wenn wir umziehen, dann müssten wir sehr viel mehr zahlen.“.“ Ein Artikel in der MOPO.

In welcher deutschen Stadt am meisten gebaut wird

„In den größten deutschen Städten wird immer mehr gebaut, auch in den Ländern werden mehr Wohnungen fertig als früher. Doch nicht überall reicht das Angebot, um die Mieten zu bremsen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburg baut am meisten

„In den größten deutschen Städten wird immer mehr gebaut. Am meisten Wohnungen entstehen in Hamburg – noch vor München, Frankfurt und Berlin. Köln habe dagegen “die Probleme eher verschlafen”, ergab ein Vergleich von Statistiken.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Berlin baut viel, Hamburg baut mehr

„Angesichts steigender Mieten errichten deutsche Städte immer mehr Wohnungen. Auch Berlin hat seinen Neubau vervielfacht. Ein Vergleich zeigt aber: Da geht noch was.“ Ein Artikel in der Welt.

Gruner+Jahr verschiebt Baubeginn des neuen Verlagshauses

„Gruner + Jahr kündigte einen Neubau an – aber es geht langsam voran. Geschäftlichen Ärger hat der Verlag unterdessen in Frankreich.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Ein Kilometer Treppen in Hamburg – Hafenpromenade von Zaha Hadid Architects

„Vielleicht „Hafenpiste“ oder „Saufstiegen“? Man darf darauf wetten, dass die neue Hamburger Hafenpromenade wohl noch einen liebevollen und zugleich robusten Spitznamen bekommen wird. Denn die nach über zehnjähriger Bauzeit kürzlich fertiggestellte Passage zwischen Landungsbrücken und Speicherstadt liegt an einem derart zentralen und bedeutenden Ort der Hansestadt, dass der Volksmund gewiss noch zuschlagen wird.“ Weiterlesen auf baunetz.de.

Hamburg und seine grünen Dächer

„Sturmmöwen und Bienen – sie fühlen sich wohl auf dem Dach der Hamburger Umweltbehörde. Die Stadt hat eine Gründachstrategie. Doch Umweltschützer sagen: Es wäre besser, flächensparend zu bauen als Dächer zu begrünen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Bauforum: Architektin fordert mehr Grünflächen für die Stadt

„Montag beginnt das 7. Bauforum. Beteiligtes Büro fordert Öko-Wende und will zum Thema Magistralen inspirieren.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

So planen 150 Spezialisten Hamburgs Magistralen

„Wie soll die Grindelallee im weiteren Verlauf bis nach Langenhorn gestaltet werden? Ein Landschafts- und ein Stadtplaner berichten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburgs Ausfallstraßen sollen „Stadträume“ werden

„Die Hansestadt ist derzeit Hauptstadt der Architektur: 150 Experten diskutieren in Deichtorhallen die Zukunft der Magistralen.“ Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt (Abo).

Oberbaudirektor: „Scharfe“ Ideen für Hamburgs Einfallstraßen

„Bauforum in den Deichtorhallen geht zu Ende. Heute präsentieren die Kreativen ihre Vision für sieben Hamburger Magistralen.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Höing: Positive Zwischenbilanz nach Forum zu Magistralen

„Das Internationale Bauforum zu den großen Hamburger Ein- und Ausfallstraßen hat nach Angaben von Oberbaudirektor Franz-Josef Höing eine Fülle von Ideen und Impulsen erbracht. Nun werde es darum gehen, die Ergebnisse zu sortieren und in die Verwaltung einzubringen, sagte Höing kurz vor dem Ende der fünftägigen Veranstaltung am Freitag in Hamburg.“ Weiterlesen bei RTL.

Hamburgs Magistralen der Zukunft – schon heute beim Bauforum

„Das Internationale Bauforum hat immer wieder Impulse für die Stadtentwicklung gegeben. Wie Hamburgs Verkehrs-Zukunft aussehen soll.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Ergebnisse des 7. Bauforums vorgestellt

„In den Deichtorhallen sind heute die Entwürfe aller Teams des 7. Internationalen Bauforums vorgestellt worden. Sechs Tage lang hatten sich rund 150 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen mit der Frage beschäftigt, wie Hamburgs Magistralen als Stadtraum neu entdeckt werden können. Einer der vorgestellten Vorschläge war beispielsweise mehrere Hauspyramiden als verbindendes Element an der Kieler und der Pinneberger Straße zu bauen. Auch das Thema Klima-Herausforderungen wurde in die Visionen der Teams mit einbezogen.“ Hier entlang zum Beitrag auf hamburg1.

Reurbanisierung: „Die traditionelle Innenstadt wird niemals sterben“

„Wenn in der Hamburger City wieder 30.000 Menschen wohnen, sind wir auf dem richtigen Weg“, sagt Richard Winter, Niederlassungsleiter von JLL Hamburg. Die Stadt habe sich in den vergangenen 100 Jahren viel Mühe gegeben, das Wohnen aus der Innenstadt zu vertreiben.“ Weiterlesen auf konii.de.

Hamburger Hochschule verlagert Fakultät nach Oberbillwerder

„Im Osten plant die Stadt Hamburg einen neuen Stadtteil. Doch nicht nur Wohnungen und Arbeitsplätze sollen in Oberbillwerder entstehen, sondern auch eine Fakultät der HAW wird dort ihren neuen Standort haben.“ Ein Artikel in der Welt.

Wohnen in Hamburg – Hockt in Zukunft jeder nur noch in seinem Quartier?

„Wohnen, arbeiten, einkaufen und Orte für Freizeit, alles dicht zusammen und kaum Platz für Autos,  das ist die Idee des Lebens im Quartier. Dass man seinen Kiez gar nicht mehr verlässt – ist das der Wohntrend der Zukunft?“ Ein Artikel in der MOPO.

Ein prägender Architekt: Bernhard Winking wird 85

„Viele seiner Bauwerke prägen das Hamburger Stadtbild, so wie die Michaelisbrücke oder ein Hochhaus an der Esplanade.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Investoren sollen ihr „Silo-Denken“ aufgeben

„Immer mehr Menschen wollen in Hamburg und da möglichst zentral wohnen. Entsprechend viele Wohnquartiere entstehen. Doch Investoren denken noch immer zu kleinteilig. Ein Fehler, sagen Experten.“ Ein Artikel in der Welt.

„Die Bauwelt gilt eher als innovationsträge“

„Zwei Architekturexperten entwerfen textile Hüllen für Gebäude. Was das in Zeiten des Klimawandels bringen soll, welche Kritik sie damit auf sich ziehen und warum Beton besser werden muss, erzählen sie im Interview.“ Hier entlang zur FAZ.

So könnten Roboter das Bauen verändern

„Sie errichten Ziegelmauern, drucken Betonbauten oder schweißen Bewehrungen – Roboter automatisieren die Baustelle und könnten gegen den Fachkräftemangel helfen. Doch noch steckt vieles in der Forschung fest.“ Ein Artikel in der Deutschen Handwerks Zeitung.

Beten im Brutalismus

„Die Wallfahrtskirche in Velbert-Neviges kann man lieben oder hassen. Nur ignorieren kann man sie nicht. Der brutalistische Betonbau des Architekten Gottfried Böhm lässt viele Interpretationen zu: Die einen erkennen darin ein Pilgerzelt, andere sprechen vom Affenfelsen.“ Ein Beitrag von Monika Dittrich im Deutschlandfunk.

Architektur der Einsamkeit

„London zählt zu den einsamsten Städten der Welt. Eine Baufirma will mit einem Ideenlabor herausfinden, ob man Räume so gestalten kann, dass sie Menschen zusammenbringen. Aber nicht alle Anwohner fühlen sich von den Vorschlägen aus dem Loneliness Lab angesprochen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Die Hauptstadt der grünen Immobilien

„Misst man Nachhaltigkeit in Bau-Zertifikaten, dann liegt Frankfurt in Deutschland vorne. Doch Unternehmen nutzen die begehrten Auszeichnungen für ihr Image – und es gibt sogar Täuschungsversuche.“ Ein Artikel in der FAZ.

Unangemeldeter Besuch im Schlafzimmer

„„Gropius W33 gegen Gebot zu verkaufen“ stand vor 25 Jahren in einer Zeitungsanzeige. Das Ehepaar Martin Fischer und Barbara Happe wusste: Wir müssen dieses Haus erstehen! Heute öffnen sie ihr Jenaer Zuhause im Bauhaus-Stil gerne für Besucher.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Bauhaus 100 – Mythos: Reine Männersache?

„Das Bauhaus generiert Superstars der Moderne: Walter Gropius, Mies van der Rohe. Männer, na klar? Oft vergessen oder im Hintergrund, die Bauhaus-Macherinnen: Anni Albers, Ise Gropius und Lilly Reich! Auf der Suche nach den Superwomen der 1920er Jahre.“ Ein Beitrag in der Deutschen Welle.

Ein Koffer voller Bauhaus

„Das Bauhaus war ein großer Spielplatz für Kreative aus aller Welt. Und so bietet die berühmte Kunst- und Designschule allerhand Anknüpfungspunkte für die Kinder- und Jugendliteratur. Ein Überblick der Neuerscheinungen im Jubiläumsjahr berichtet von Konni Kubus und knallroten Krawatten.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Die Bauhaus-Story

„Walter Gropius gründet 1919 das Staatliche Bauhaus in Weimar. Die kleine Kunstschule stellt mit ihren Ideen alles auf den Kopf: Design und Architektur sind puristisch, schlicht und funktional – kein überflüssiges Chichi. Radikal und visionär!“ Ein Beitrag in der Deutschen Welle.