Tuesday Reads

Tuesday Reads #30

Tuesday Reads Ausgabe 30/2019

Es ging um autofreie Innenstädte, Hotels in Gefängnissen, Nachverdichtung an Magistralen, Kreative auf dem Land und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Autofreie Innenstadt? „Weniger Autos, attraktivere City“

„Trend geht zu fahrrad- und fußgängerfreundlichen Innenstädten. Ein Gespräch mit Prof. Jörg Knieling von der HafenCity-Uni.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Teil des Rathausquartiers ist jetzt autofrei

„Hamburg hat jetzt in der Innenstadt nahe des Rathauses vorübergehend eine Fußgängerzone. Die Kleine Johannisstraße, ein Teil der Schauenburgerstraße und Parkplätze am Dornbusch sind bis Ende Oktober für den Autoverkehr tabu. Am Donnerstag haben Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD), die Initiative “Altstadt für Alle!” sowie Gewerbetreibende und Gastronomen im Quartier den “Stadtraum für Menschen” offiziell eröffnet.“ Ein Beitrag im NDR.

Mehr Sicherheit in Hamburg – Erster Bahnhof soll Gleistüren bekommen

„Die Tat hat Deutschland geschockt. Am vergangenen Montag wurden in Frankfurt eine Frau und ihr achtjähriger Sohn vor einen einfahrenden Zug gestoßen – das Kind starb. Seitdem wird in der Bundesrepublik über mehr Sicherheit an Bahnsteigen diskutiert. Helfen könnten sogenannte Gleistüren.“ Ein Artikel in der MOPO.

„Santa-Fu“: Zieht ein Hotel in alten Gefängnistrakt?

„Das 115 Jahre alte Gefängnis wird saniert und verkleinert. Danach könnte das historische “Haus I” eine neue Verwendung finden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

HAW Hamburg bekommt neuen Campus in Oberbillwerder

„Fakultät Life Sciences zieht von Lohbrügge in neuen Stadtteil. Am Berliner Tor soll zweitgrößte Hochschule mehr Platz erhalten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Förderung für drei Stadtviertel in Hamburg

„Wilhelmsburg Ost, Lurup und Jenfeld Zentrum bekommen Unterstützung bei der Verbesserung der Lebensqualität. Sie werden nach einer Entscheidung des Senats sogenannten RISE-Gebiete. RISE bedeutet “Rahmenprogramm integrierte Stadtteilentwicklung”. Damit kann die Stadt in die soziale Infrastruktur investieren. 25 RISE-Gebiete gibt es bislang in Hamburg.“ Ein Beitrag im NDR.

Die fetten Jahre sind wieder da

In Hamburg gibt es so viele Schülerinnen und Schüler wie lange nicht, der Bildungssenator wartet mit Erfolgszahlen auf. Trotzdem muss die Stadt ihre Hausaufgaben machen.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

Baubranche: Nicht nur verdichten – Hamburg muss wachsen

„Zwei spannende Themen: Wohnen und Mobilität. Doch wie passt beides zusammen? Eine Tagung in Hamburg hat nach Antworten gesucht.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Tschentscher wirbt für Magistralen-Bebauung

„Es sind zwei Top-Gesellschaftsthemen: Wohnen und Mobilität. Doch wie kommt und passt beides zusammen? Darauf hat eine Tagung in Hamburg nach Antworten gesucht.“ Ein Artikel in der Welt.

Greift Stapelfeldt gegen Mieterhöhungen durch?

„Der Hamburger Senat will Mieterhöhungen weiter begrenzen und plant dafür eine Bundesratsinitiative. Doch die Wohnungswirtschaft trete auf die Bremse, beklagt der Mieterverein.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Flop-Strategie in Hamburg – Kommt jetzt die Gründach-Pflicht?

„Durch den Klimawandel wird es in Hamburg im Sommer immer heißer und es kommt häufiger zu sintflutartigen Regenfällen mit Überschwemmungen. Abgemildert werden können solche Effekte durch grüne Fassaden und Dächer. Doch Hamburger Bauherrn sind offenbar Gründach-Muffel: Die Gründach-Strategie des Senats ist ein Flop! Trotz Fördergeldern entstehen viel weniger Flächen, als von der Umweltbehörde angestrebt. Weil sie zu viel Arbeit machen!“ Weiterlesen in der MOPO.

Bauende Frauen

„Seit 1919 können Frauen in Deutschland Architektinnen werden – und sind bis heute unterrepräsentiert. Einige stellt eine Ausstellung in Hamburg vor.“ Ein Artikel in der taz Nord.

Dessau: Feierliche Eröffnung des “Wachsenden Hauses”

Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Bekannt im Land

„Das Bauhaus stand nach dem Ersten Weltkrieg für einen kompletten Neuanfang. Alle Bereiche des Lebens sollten neu durchdacht und gestaltet werden. Die Ideen des Bauhauses hatten eine solche Strahlkraft, dass sie auch in der tiefen Provinz Anklang fanden. Weit weg von Weimar, Dessau oder Berlin entstanden auch in Rheinland-Pfalz Bauten, die konsequent modern waren. Für die Architektur hieß das: Verzicht auf Zierrat und architektonische Zitate, klare Formen und meist weiße Fassaden, innovative und kostengünstige Materialien.“ Ein Fernsehbeitrag im SWR.

Gegen die Grundsätze der “guten Form”

„Die Funktion bestimmt nicht immer die Form. Mit überbordenden Dekors, grellen Farben und kuriosen Stilmixen entwarf eine Reihe von Designern Ende der Siebziger die Antwort auf den nüchternen Funktionalismus.“ Ein Artikel bei SPIEGEL Online.

Gemälde in drei Dimensionen

„Zum Bauhaus-Jubiläum wurden auch die sieben Dessauer “Meisterhäuser” liebevoll in ihren Originalzustand zurückversetzt. Ihre visionäre Qualität ist erst jetzt wieder zu erkennen.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Preisgekrönte Privathäuser

„Hamburg ist schon mal raus, aber: Berlin oder Baden-Württemberg? Der Bund Deutscher Architekten weiß, wo er die schönsten Privathäuser in diesem Land findet.“ Ein Artikel auf ZEIT Online.

„Architektonisch von Anfang an mitdenken“

„In Studien würde davon ausgegangen, dass weltweit etwa 2030 der Kältebedarf erstmals den Wärmebedarf übertreffen werde, sagte Peter Schossig vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE im Dlf. Klimaanlagen benötigen Strom – schon mit Rollläden könnten Hausbesitzer den Energiebedarf verringern.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Das Beste aus beiden Welten

„Vor allem in Ostdeutschland versuchen verschiedene Projekte, durch Urbanisierung den Umzug von Stadt aufs Land attraktiver zu gestalten.“ Hier entlang zum Beitrag bei detektor.fm.

Immer mehr Kreative und Digitalarbeiter zieht es aufs Land

„In ländlichen Gebieten fern der Großstädte wandern immer mehr Menschen ab. Das ist in Ostdeutschland ein deutlicher Trend der vergangenen Jahre. Umso interessanter ist die Gegenbewegung, der sich nun eine neue Studie widmet.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

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