Tuesday Reads

Tuesday Reads #29

Tuesday Reads Ausgabe 29/2019

In der vergangenen Woche ging es um den Abriss des Deutschlandhauses, neue Probenräume in Barmbek, eine Bienen-Kapelle, Graphic Novels, Wippen an Grenzmauern und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Abrissarbeiten haben begonnen – Hier verschwindet ein Stück Hamburger Geschichte

„1929 war es nach Entwürfen der Architekten Fritz Block und Ernst Hochfeld erbaut worden – jetzt ist der Abriss des Deutschlandhauses in vollem Gang. Die MOPO sah sich die aktuelle Riesenbaustelle am Freitag an.“ Ein Artikel in der MOPO.

Demontage im Herzen der Stadt

„Wie reißt man eine wichtige Ecke von Hamburg ab? Ein Besuch auf der größten Baustelle der City, dem Deutschlandhaus.“ Ein Artikel in der Welt.

Neues „Bandhaus” in Hamburg – Hier sollen bald günstige Probenräume entstehen

„Ein „urbaner Gewerbe- und Handwerkerhof” soll ab 2020 an der Marschnerstraße in Barmbek entstehen. Name: „Built in Barmbek”. Ein Teil des Komplexes soll ein Bandhaus mit dringend benötigten Probenräumen bilden. Die Rot-Grüne Regierungskoalition will dafür nun 480.000 Euro Zuschuss  lockermachen. Im Gegenzug müssen die späteren Betreiber die Probenräume für 6,50 Euro den Quadratmeter vermieten. 15 Jahre lang.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neuer steinerner Orientteppich für die HafenCity

„Der 2005 von Bildhauer Frank Raendchen geschaffene, 27 Meter lange Perserteppich auf der Wilhelminenbrücke soll erneuert werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Kunstprojekt: Bienen-Kapelle soll für Entschleunigung in der HafenCity sorgen

„Die HafenCity, Hamburgs jüngster Stadtteil, hat einen eigenen Kunst- und Kulturverein, der allerlei Aktionen startet, um den neuen Stadtteil am Wasser lebendiger zu machen. Das neueste Kunstprojekt wurde am Donnerstag vorgestellt: eine Bienenkapelle, die der Entschleunigung dienen soll. Ein chinesisch-kanadischer Performance-Künstler hat die „ gebaut und will Besucher damit an der göttlichen Energie der Bienen teilhaben lassen.“ Hier entlang zum Beitrag bei SAT1.

Kapelle für Bienen in der HafenCity

„In der Hafencity am Störtebeker Ufer nistet sich für einen Monat ein chinesisch-kanadischer Künstler ein – aber er ist nicht allein gekommen. Terence Koh hat seinen Bienenschwarm mitgebracht. Im Rahmen des Projekts „Imagine the City“ der Stadtentwicklung in der Hafencity hat er eine Garteninstallation kreiert, die es so in Deutschland noch nicht gab.“ Ein Artikel in der Welt.

Allianz kauft Edge Hafencity

„Wie gestern berichtet, kauft Allianz Real Estate die Projektentwicklung Edge Hafencity von Edge Technologies. Das Smart Office Building soll bis zum Ende 2021 im Elbbrückenquartier der Hafencity fertiggestellt sein.“ Weiterlesen in der Immobilien Zeitung.

“Autofreies Ottensen” – Anwohner sind in Sorge

„Nach Kritik an Verwaltung: Altonaer Baudezernent Gerdelmann stellt sich Betroffenen. “Wieso hat man uns vorab nicht angehört?”“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Lost Place“ in Hamburg – In dieser verfallenen Ruine wurde ein Verkaufshit hergestellt

„Er ist ein Industrie-Denkmal allererster Güte – der Komplex der „New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie“ in Harburg. Seit einem Jahrzehnt verfallen die bis zu 153 Jahre alten denkmalgeschützten Bauten. Nun will „Super-Investor“ Christoph Gröner ihnen neues Leben einhauchen. Die MOPO schaute sich einmal um.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Hamburg baut modernste Jugendhaft Deutschlands

„Den Bau von Deutschlands modernster Jugendanstalt lässt sich Hamburg 164 Millionen Euro kosten. Das Gefängnis soll „eine angstfreie Umgebung schaffen“, sagt der grüne Justizsenator – und erntet Kritik.“ Ein Artikel in der Welt.

Zoff um Jugendknast für Hamburg – Senat setzt sich über Willen des Bezirks hinweg

„Paukenschlag beim Bau der umstrittenen Jugendhaftanstalt in Billwerder: Der Senat hat das Verfahren an sich gezogen, wie Justizsenator Till Steffen (Grüne) jetzt mitteilte. Grund: Die Bezirksversammlung Bergedorf hat sich gegen die Verlegung der jungen Straftäter nach Billwerder ausgesprochen, der Senat will eine Verzögerung des Baubeginns durch den bezirklichen Widerstand verhindern.“ Weiterlesen bei der MOPO.

Von Bürgerbeteiligung und Klimaschutz

„was wäre, wenn … Städte zu einer positiven Klimabilanz beitragen würden? Sara Steinert hat mit zwei Experten gesprochen und herausgefunden, wie das Leben in der Stadt klimaneutral werden könnte.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

Macht die Großstadt zur Natur!

„Bis 2050 werden laut UNO gut zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Überraschenderweise ist da auch noch Platz für die Natur: Tiere fühlen sich im Großstadtdschungel zunehmend heimisch – vorausgesetzt, man setzt die richtigen architektonischen Impulse. Das zeigt das Fallbeispiel Barcelona.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Der Sand wird knapp

„Sand ist kein banaler Rohstoff – er wird benötigt für den Straßenbau, zur Betonherstellung, für die Glas- und Chemieindustrie und auch für Solarzellen. Doch Sand wird knapp. Unser Korrespondent Dirk Asendorpf sucht nach den Ursachen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Risiken beim Grundstückskauf minimieren

„Bauen wird immer teurer und auch die Grundstückspreise steigen. Trotzdem sollten Interessenten nicht vorschnell bei einem Angebot für ein Baugrundstück zugreifen, denn dort können einige Risiken lauern. Aber die lassen sich mit der richtigen Vorsorge verringern.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Die Wohnungsgenossenschaft ist wieder da

„Architektur für die Menschen, „Anti-Spekulations-Projekte“ – Wohnungsgenossenschaften sind deutschlandweit im Aufwind. Die Städte profitieren davon, sagen Befürworter, denn Bauen ohne Profitstreben wirke sich dämpfend auf den Wohnungsmarkt aus. Ein Blick nach München.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Deutsche Architekten unter Stalin

„Im Oktober 1930 bricht eine Gruppe deutscher Architekten in die Sowjetunion auf. Doch unter Stalin sind Staatspaläste wichtiger als menschenwürdige Wohnungen.“ Ein Beitrag im SWR2.

Mies van der Rohe als Comicfigur

„„Weniger ist mehr“: Mit diesem Credo gelangte Mies van der Rohe zu Weltruhm als einer der wichtigsten Formgeber der Moderne. Der spanische Architekt und Zeichner Agustín Ferrer Casas hat das bewegte Leben als Comic gezeichnet. „Nah, vielschichtig, aber nicht immer korrekt“, so Kritikerin Berit Hempel.“ Hier entlang zum Beitrag beim Deutschlandfunk.

Ein Brocken Jahrhundertarchitektur

„Rasant und detailgetreu zeichnet Andreas Müller-Weiss in seinem neuen Comic die letzten Lebensmonate des Architekten Le Corbusier nach. Dabei erzählt er vom Kampf der Zürcherin Heidi Weber für sein letztes Bauwerk – das „Centre Le Corbusier“. „Er war ein Brocken“, so der studierte Architekt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Architekten bauen grenzübergreifende Wippe zwischen Amerika und Mexiko

„Am Freitag entschied der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten, dass Donald Trump für den Bau seiner Grenzmauer zu Mexiko auf Geld aus dem Verteidigungsministerium zurückgreifen darf. Zwei Architekten reagieren darauf mit einer pinkfarbenen Wippe, die Amerikaner und Mexikaner zu Spielgefährten macht.“ Ein Artikel bei Architectural Digest.

Architekt installiert rosa Wippen in Grenzzaun

„US-Präsident Trump will die Grenze zwischen den USA und Mexiko um jeden Preis schließen. Ein Architekturprofessor setzt dagegen auf Völkerverständigung – und ließ drei Wippen im Zaun befestigen.“ Weiterlesen bei SPIEGEL Online.