Tuesday Reads

Tuesday Reads #28

Tuesday Reads Ausgabe 28/2019

Der Juli endet mit hohen Temperaturen und sommerlichen Themen: Es ging um ein Freibad an der Alster, Camping auf dem Dach, Hitze in der Stadt und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Hamburger Innenstadt City-Hof: Er ist denkmalgeschützt – doch der Abriss hat begonnen

„Nach jahrelangen Auseinandersetzungen hat der Abriss des denkmalgeschützten City-Hofs am Klosterwall in der Innenstadt begonnen. Die flachen „Zwischenbauten“ sind bereits teilweise platt gemacht. Hier befanden sich früher ein Supermarkt für asiatische Lebensmittel, ein China-Lokal und ein Reisebüro.“ Ein Artikel in der MOPO.

Kein Strom, keine Mieter Mitten auf dem Hamburger Berg: Warum steht dieses Haus leer?

„Kleine Balkone vor weißer Fassade: Auf dem Hamburger Berg – dort, wo früher die Bars „Kiek Ut“ und „Lucky Star“ waren – steht seit über einem Jahr ein Neubau leer. Nicht mal ans Stromnetz sind die Studentenwohnungen angeschlossen. Was ist da los?“ Ein Artikel in der MOPO.

Pläne liegen bereit – Hamburg braucht ein Freibad in der Alster!

„Das Wetter ist fantastisch. Die Temperaturen geradezu mediterran. Wie toll wäre es, wenn es jetzt eine Badeanstalt in der Außenalster gäbe. In den vergangenen Jahren gab es mehrere Anläufe, so etwas zu bauen. Einmal sah es so aus, als wäre die Sache schon durch, denn Bürgermeister Ole von Beust (CDU) war sehr dafür. Und doch ist nie was daraus geworden. Nun greift die MOPO die alte Idee wieder auf. Fänden auch Sie es gut, wenn am Schwanenwik eine Alster-Badeanstalt entstehen würde, so wie bis vor 70 Jahren, dann unterstützen Sie uns und schreiben eine E-Mail.“ Ein Artikel in der MOPO.

Ein Ort für Familien, und ein Wohnzimmer für Hamburger

„Wohnwagen auf dem Dach, Kickertisch und Bühne: Mit Sternen kann das Hotel “Pierdrei“ in der Hafencity nicht punkten – dafür aber mit ausgeklügelten Ideen für Eltern und Kinder, Touristen und Hamburger.“ Ein Artikel in der Welt.

Mitten in der HafenCity – Hotel baut Campingplatz – in sieben Metern Höhe

„Mit dem Slogan „Zimmer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren“ wirbt das Pierdrei-Hotel in der HafenCity. Und tatsächlich: Wie Zimmer sehen die Wagen nicht aus, die am Mittwochmittag auf das Vordach des Hotels gehievt werden. Camping – nur eben in sieben Metern Höhe. Warum nicht?“ Ein Artikel in der MOPO.

Neuer Campingplatz in der HafenCity – in sieben Meter Höhe

„Im Pierdrei Hotel können Gäste künftig nicht nur in gewöhnlichen Zimmer übernachten. Für kleine Besucher gibt’s den „Racker Room“.“ Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt (Abo).

Camping auf dem Dach im Pierdrei Hotel in der Hafencity

„Wer einen Campingurlaub plant, wird als erstes wohl nicht an die Hamburger Hafencity als Reiseziel denken. Doch genau dort sind am Mittwoch drei Wohnwagen angekommen, die künftig zu mieten sind.“ Ein Beitrag bei SAT1.

HafenCity – Der Shopping-Gigant, der die City zittern lässt

„In etwa drei Jahren soll am Überseequertier ein Einkaufszentrum der Superlative eröffnen – mit Folgen für die Innenstadt.“ Weiterlesen bei der MOPO.

Pläne für U-Bahn-Station Sengelmannstraße

„In Hamburg wird die U-Bahn-Station Sengelmannstraße für 25 Millionen Euro neu gebaut. Künftig hält dort auch die geplante U5. Die Hamburger Hochbahn hat dafür am Freitag die Architektenpläne vorgestellt.“ Hier entlang zum Beitrag in NDR.

Fehlt Hamburg eine Straßenbahn?

„Der Senat will eine neue U-Bahn-Linie bauen – für viele Milliarden Euro. Die gigantischen Kosten machen eine überirdische Alternative wieder interessant.“ Ein Artikel bei ZEIT Online (Abo).

Architektinnen: Auf diese Frauen können Sie bauen

„Die Ausstellung „Frau Architekt“ im Museum der Arbeit beleuchtet die Situation von vor rund 100 Jahren bis heute.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Neue Wohnungen müssen bezahlbar sein“

„Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) stellt fest, dass Hamburg spitze ist beim Wohnungsbau. Ob die neuen Wohnungen bezahlbar sind, darüber gibt sie keine Auskunft. Der Mieterverein fordert: Die Stadt muss 6000 günstige Wohnungen pro Jahr neu errichten.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Vom Eingrenzen und Ausgrenzen

„Das Literarische Colloquium untersucht mit Gästen aus Belfast, Mostar, Nikosia und Berlin, welche Kunst in geteilten Städten entsteht. Die Autorin Isabel Fargo Cole und der Architekturkritiker Anh Linh Ngo diskutieren über „Rewriting the map“.“ Isabel Fargo Cole und Anh Linh Ngo im Gespräch mit Joachim Scholl im Deutschlandfunk.

Vorsicht vor dem Bauwahn

„Die Wohnraumdebatte ist der Dauerbrenner der deutschen Sozialpolitik. Wer bei der aktuellen Baupolitik in die Röhre guckt, ist der Mittelstand. Und nicht nur das: Womöglich entsteht gerade der Leerstand von morgen.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Hitze in der Stadt – Was Stadtplaner und Architekten dagegen tun können

„Im Sommer können sich die Städte enorm aufheizen. Doch nicht überall wird es gleich warm. Zwischen einzelnen Straßen kann es große Temperaturunterschiede geben. Wo es besonders drückend ist, kann man messen und dann Strategien gegen die Hitze finden.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Warmes Land, heiße Stadt

„In Städten halten sich hohe Temperaturen länger, da Straßen und Gebäude die Hitze speichern. Es gebe aber Möglichkeiten, wie sich Städte besser anpassen können, sagte Christoph Schünemann vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung im Dlf. Zentral sei vor allem eines: möglichst viel Grün.“ Christoph Schünemann im Gespräch mit Arndt Reuning im Deutschlandfunk.

Hitze, Hagel, Hochwasser – Städte wappnen sich für Extremwetter

„Die Hitze macht aktuell wieder vielen zu schaffen. Menschen und die Städte, in denen sie wohnen, sind durch extreme Wetterlagen äußerst verwundbar. Notfallpläne sollen Metropolen schützen.“ Hier entlang zum Beitrag im Bayrischen Rundfunk. 

Wie ein Architekt das Markenzeichen Bauhaus erfand

„Auch 100 Jahre nach seiner Gründung durch Walter Gropius ist das Bauhaus weltweit bekannt. Der Architekt selbst ist daran alles andere als unbeteiligt: Er stilisierte es nach seinem Weggang im Jahr 1928 gezielt zu einer universellen Bewegung.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Das Bauhaus-Kloster

„Theodor Bogler war einer der bekanntesten Keramiker des Bauhauses – doch nach seinem Studium in Weimar ging er in der Eifel ins Kloster. Seine Entwürfe nahm er mit. Heute werden Boglers Bauhaus-Becher in der Benediktiner-Abtei Maria Laach wieder hergestellt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Invisible Women

„Snow plowing patterns seem an unlikely subject of a gender study conducted in a small town in Sweden. After all, the town’s approach appeared logical and neutral enough on the surface: plow major roads first, particularly those leading into and out of town, followed by smaller local streets. It is the same sequence played out in many cities around the world.“ Ein Beitrag bei 99% Invisible.

Eine „flächige“ Metropole will hoch hinaus

„In München wurden Pläne für zwei Hochhäuser vorgestellt, die 155 Meter hoch werden sollen. Damit würde ein Bürgerentscheid unterlaufen, sagt Architekturexperte Nikolaus Bernau. Für den Wohnungsmarkt seien solche Türme „vollkommen unsinnig“.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.