Tuesday Reads

Tuesday Reads #25

Tuesday Reads Ausgabe 25/2019

In der vergangenen Woche ging es um die städtebauliche Zukunft am Diebsteich, den Umzug der Messehallen, Hammerbrooklyn, 2.000 SAGA-Wohnungen, Sportplätze auf Dächern, Schorsch Kamerun und das Bauhaus und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Neue Halle und neues Stadion am Diebsteich

„Wenn der Fernbahnhof aus Altona umzieht, soll das Quartier an der Grenze zu Eimsbüttel eine Generalüberholung bekommen. Der Industriecharme soll dabei aber erhalten bleiben.” Ein Artikel in der Welt.

Musikhalle, Park, Stadion – So könnte Altonas neues Bahnhofsviertel mal aussehen

„Die Deutsche Bahn möchte am Diebsteich für 360 Millionen Euro den neuen Fernbahnhof Altona bauen. Während Rechtsstreitigkeiten das Projekt derzeit ausbremsen, hat die Stadtentwicklungsbehörde nun erste Ideen vorgestellt, wie das Quartier um den Bahnhof herum einmal aussehen könnte.“ Weiterlesen bei der MOPO.

Was soll rund um den Diebsteich entstehen?

„Die Anwohner im Hamburger Bezirk Altona können jetzt über die neuen Pläne für das Quartier Diebsteich diskutieren. Die Stadtentwicklungsbehörde hatte für Sonnabend zu einer Bürgerdiskussion am Kaltenkircher Platz geladen. Das Quartier rund um den geplanten Fernbahnhof soll weiterentwickelt werden. “Unser Ziel ist es, das Gebiet zu einem modernen, vielfältigen und urbanen Stadtviertel zu entwickeln”, sagte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD).” Ein Beitrag im NDR.

Platz für Wohnungen – Weltkriegsbunker in Hamburg wird abgerissen

„Aus für den Weltkriegsbunker an der Saßstraße in Altona. Die städtische SAGA/GWG will das alte Gebäude neben der Grundschule Thadenstraße abreißen – und dort Sozialwohnungen bauen. Nachdem Elternproteste den Abriss um Jahre verzögert hatten, haben jetzt die Bauarbeiten begonnen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Rund um den Michel

„Hamburg kann sich mit Fug und Recht als “Venedig des Nordens” bezeichnen, es hat nicht nur sechsmal so viel Brücken wie die Lagunenstadt, sondern auch deutlich mehr Kanäle. Allein 22 Kanäle rund um die Alster und 17 ehemals tidenabhängige Fleete in Innenstadt und Hafen prägen das Gesicht der Hansestadt.“ Ein Beitrag im NDR.

Wohnungen statt Hallen – muss die Hamburg Messe umziehen?

„Immer weniger Besucher und größere Verluste. Die SPD setzt stadteigenes Unternehmen unter Druck. Linke stellt Antrag in Bürgerschaft.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Warum die Hamburg Messe umziehen sollte

„Die Fläche in allerbester Lage wäre ein ideales Quartier zum Wohnen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Gängeviertel: Senat und Genossenschaft einigen sich

„Vor zehn Jahren besetzten Künstler das Viertel, seit mehr als einem Jahr verhandeln sie mit der Stadt. Nun gibt es einen Vertrag.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Käufer zahlt 17 Millionen Euro für eine Villa in Hamburg

„Die Nachfrage nach Wohnraum ist so groß wie nie. Am teuersten sind Immobilien in der Altstadt, HafenCity, Harvestehude und Rotherbaum.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

„Hammerbrooklyn“ soll der Innovationsmotor für Hamburg werden

„Für 200 Millionen Euro entsteht in Hamburg ein privat finanzierter Digitalcampus in bester Lage der Hansestadt. Die Hoffnungen sind riesig, die Pläne luftig.“ Ein Artikel im Handelsblatt.

Hamburgs digitaler Stadtteil „Hammerbrooklyn“ wächst

„„Hammerbrooklyn“ will zum Ort des Nachdenkens über die Digitalisierung und ihre Folgen werden. Im Vorfeld gab es Streit um das Projekt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Die Box, aus der die Zukunft kommt

„Der Hammerbrooklyn Digital Campus soll ein Labor für digitale Themen werden. Am Montag war Grundsteinlegung. Der Vorläufer, ein provisorischer Containerbau, hat schon jetzt geöffnet.“ Ein Artikel in der Welt.

Lidl bricht städtebaulichen Vertrag zum Wohnungsbau

„27 Wohnungen samt Läden in der Rönneburger Straße hätten im April fertig sein müssen. Die Stadt ist praktisch machtlos.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

So lässt sich Schutt für Neubauten verwenden

„Experten der Technischen Universität spielen eine Schlüsselrolle bei europaweitem Projekt „Zirkulare Städte“, das jetzt an den Start geht.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburgs neuer Stadtteil plant Starkregen gleich mit ein

„Grüne „Loops“, gläserne Markthalle und ein neues Mobilitätskonzept: In Oberbillwerder soll Hamburgs 105. Stadtteil entstehen. Hier will man zeigen, worauf es im Quartier der Zukunft ankommt. Doch es gibt weiter Kritik.“ Weiterlesen in der Welt.

Saga beginnt mit dem Bau von 2000 Wohnungen

„Städtisches Wohnungsunternehmen legt Geschäftsbericht für 2018 vor. Mieten lagen zuletzt deutlich unter dem Mietenspiegel.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Autofreie Zonen, Bienenzucht, Sportangebote – SAGA will mehr als Wohnungsbauer sein

„Die Wohnungs-Offensive hält an. Der städtische Immobilien-Gigant SAGA hat im vergangenen Jahr mit dem Bau von mehr als 2.000 Wohnungen begonnen. Das hat Hamburgs große Vermieterin bei ihrer Bilanzpressekonferenz verkündet – und dabei deutlich gemacht, dass dem Unternehmen bauen allein nicht mehr reicht.“ Ein Beitrag in der MOPO.

SAGA: 2.000 Baubeginne im vergangenen Jahr

„Hamburgs städtische Wohnungsgesellschaft SAGA hat im vergangenen Jahr mit dem Bau von 2.000 neuen Wohnungen begonnen.SAGA-Chef Thomas Krebs sagte am Freitag bei der Vorstellung der Bilanz: “Wir konnten zum zweiten Mal 2.000 Baubeginne erreichen und 1.000 Fertigstellungen – trotz schwierigen Rahmenbedingungen.” In diesem Jahr hofft die SAGA, rund 1.500 Wohnungen fertigstellen zu können.“ Ein Beitrag im NDR.

Saga geht von 1500 neuen Wohnungen in diesem Jahr aus

„Das städtische Wohnungsbauunternehmen Saga geht davon aus, in diesem Jahr rund 1500 Wohnungen fertigstellen zu können. 2018 seien es noch gut 1000 gewesen, sagte Vorstandssprecher Thomas Krebs am Freitag in Hamburg.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo). 

Neuer Plan: Hamburg soll Sportplätze auf Dächern bauen

„Die FDP fordert den Senat auf, neue Nutzungsmöglichkeiten vorhandener Flächen zu prüfen. Vorbild ist Berlin.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Platzmangel: Sportplätze sollen auf Hamburgs Dächer

„Die Bauflächen in Hamburg sind begrenzt. Wohnraum, Gewerbefläche oder Sportanlagen: Wie sollen sie genutzt werden? Die FDP hat einen Vorschlag. Sie will Sportplätze auf den Dächern bauen.“ Ein Artikel bei FINK Hamburg.

Experte über Neue Heimat und Wohnungsbau: „Der Staat muss handeln“

„Der Architekturtheoretiker Ullrich Schwarz über Aufstieg und Fall des gewerkschaftseigenen Wohnungskonzerns.“ Hier entlang zum Interview in der taz.

Museum der Arbeit zeigt “Frau Architekt”

„Seit mehr als 100 Jahren entwerfen und bauen auch Architektinnen in Deutschland. Allerdings sind viele von ihnen über die Zeit in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung “Frau Architekt” im Museum der Arbeit widmet sich ab Sonnabend, 15. Juni, dem Schaffen dieser Frauen. In 22 Porträts werden unter anderem die höchst unterschiedlichen Pläne und Entwürfe von Frauen in einer Männerdomäne gezeigt.“ Ein Beitrag im NDR.

Schorsch Kamerun mistet das Bauhaus aus

„Ist das Bauhaus nur noch eine Hülle? Clubgründer und Punksänger Schorsch Kamerun inszeniert ein Requiem an der Berliner Volksbühne – und will damit das Bauhaus retten. Also irgendwie zumindest.“ Ein Artikel in der Welt.

Schorsch Kamerun als Hohepriester

„Der Regisseur und Musiker Schorsch Kamerun hat an der Volksbühne in Berlin das Stück „Bauhaus – Ein rettendes Requiem“ realisiert. Zur Uraufführung gab es jede Menge fragender Blicke und zuckender Schultern, am Ende aber auch Applaus.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Spekulanten verhindern den Bau von Wohnungen

„Für neue Wohnungen fehlen Bauland und Handwerker, heißt es. Oft verhindern jedoch Spekulanten, dass gebaut wird. Kommunen wollen sie ausbremsen, treffen jedoch häufig die falschen.“ Ein Artikel in der Wirtschaftswoche.

Residenzen der Diktatoren

„Geld oder Geschmack spielen für Macht keine Rolle. Bauvorschriften auch nicht. Denn kritische Fragen lassen sich schnell und brutal unterdrücken. Ein Blick in Räume von Größen ohne jedes Maß.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

„Wir brauchen die kompakte Stadt!“

„Wohnviertel hier, Gewerbe und Arbeit dort: Diese Aufteilung in Zonen ist nicht mehr zeitgemäß, sagt Architekturforscher Wolfgang Sonne. Deshalb müsse das Städtebaurecht dringend reformiert werden, um Problemen wie Klimawandel und Wohnungsnot zu begegnen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Welche Regeln für Mieterhöhungen gelten

„Der vom Berliner Senat beschlossene Mietendeckel sieht vor, dass die Mieten in der Hauptstadt ab 2020 für fünf Jahre nicht mehr steigen dürfen. Im Rest des Landes gilt das nicht, doch willkürlich erhöhen dürfen Vermieter die Mieten auch anderswo nicht.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.