Tuesday Reads

Tuesday Reads #20

Tuesday Reads Ausgabe 20/2019

Es ging um ein neues Projekt am Domplatz, das Holstenquartier, Konzerthallen, Wohnen in Bramfeld, ein angeblich erreichtes Bauziel in Hamburg, Mietrebellen, die richtige Anzahl an Immobilien, die man haben sollte und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Mega-Projekt: Was der Ausbau der Bahn für Hamburg bedeutet

„Vier Millionen Autofahrten weniger. Der Ausbau des Bahnknotens Hamburg kostet Milliarden, entlastet aber die Umwelt – messbar.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

City-Hochhäuser in Hamburg: So läuft das Abrissprojekt

„Die City-Hochhäuser in Hamburg stehen für einen Architektur-Streit. Ihr Fünfzigerjahre-Flair fanden viele Leute hässlich und die Stadt wollte sie loswerden. Andere sahen sie als Zeitdokumente und erhaltenswert. Ein langes Tauziehen und das Ende ist bekannt: Die Stadt hat sich durchgesetzt. Seit März sind die Abrissbagger da. Aber auch beim Abriss sind die City-Hochhäuser offenbar kein einfacher Fall, wie unser Beitrag zeigt.“ Ein Beitrag bei Sat1.

Neues Quartier am Alten Wall ist (fast) fertig

„Einkaufen und genießen hinter historischen Mauern. 300-Millionen-Euro-Investition. Brücke über Alsterfleet eröffnet im Juni.“ Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt (Abo).

Aug. Prien entwickelt 100-Mio.-Euro-Projekt in Hamburg

„Mit einem Investitionsvolumen von 100 Mio. Euro bebaut der Hamburger Projektentwickler Aug. Prien ein Areal am Domplatz in der Hamburger City mit einem Büro- und einem Wohngebäude.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung (Abo).

Wohnungen, Büros und Läden am historischen Domplatz

100-Millionen-Euro-Projekt im Herzen Hamburgs: Fast alle Altbauten zwischen sollen weichen. Ein ganz spezieller nicht.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Im fünften Stock regnet es von der Decke

„Grüner Park auf grauem Weltkriegsmahnmal – das war die Idee für den ehemaligen Flakbunker auf St. Pauli. Nun haben die Bauarbeiten begonnen. Und der Frust ist groß.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

Neue Pläne für Hamburgs Holstenquartier

„Nach langen Verhandlungen steht die Planung für das Holstenquartier in Hamburg-Altona. Wie NDR 90,3 erfuhr, überlässt der Investor “SSN Group” der Stadt kostenlos Flächen für ein Stadtteilzentrum und eine Sporthalle. Dafür kann er 1.400 Wohnungen bauen.“ Eine Sendung im NDR.

Nach Brauerei-Umzug – Diese großen Pläne hat der Investor für das Holsten-Quartier

„Noch bis November wird auf dem Gelände der Holsten-Brauerei in Altona-Nord gebraut. Danach zieht das Unternehmen nach Hausbruch – und sagt dem Standort nach 140 Jahren Tschüs. Mit dem dann frei werdenden Grundstück in bester Lage hat der Investor SSN Group einiges vor. Am Mitwochabend hat das Unternehmen im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona seine Pläne für das neue Holsten-Quartier vorgestellt.“ Ein Artikel in der MOPO.

Das plant der Investor nun für das Holsten-Areal

„SSN Group stellt der Bezirksversammlung die Eckpunkte des städtebaulichen Vertrages vor. Dabei wurden verblüffende Details bekannt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wie schafft man bezahlbaren Wohnraum in Eimsbüttel, Herr Gottlieb?

„Wohnen in Eimsbüttel wird immer teurer. Welche Maßnahmen kann man ergreifen, um für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen? Ein Interview mit dem Spitzenkandidaten der SPD Eimsbüttel, Gabor Gottlieb.“ Hier entlang zum Interview in den Eimsbütteler Nachrichten.

Braucht Hamburg drei neue Hallen für Sport und Konzerte?

„Senat plant Musikarena für 5000 Zuschauer am Fernbahnhof Altona. Auch andere Investoren haben Pläne. Politiker sind skeptisch.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Kritik an Hamburgs Plänen für neue Konzerthalle

„Der geplante Bau einer Konzerthalle für bis zu 5.000 Zuschauer neben dem künftigen Fernbahnhof Altona hat ein geteiltes Echo hervorgerufen. “Klar ist, dass Hamburg eine Halle für etwa 5.000 Besucher braucht”, sagte FDP-Fraktionschef Michael Kruse.“ Ein Beitrag im NDR.

Die Hallen-Lösung: zwei aus drei

„Basketball mit den Towers, Handball, Konzerte: Mit welchen Argumenten sich die Debatte um drei neue Hallen versachlichen lässt.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Kommentar: Misstöne über Hamburgs Hallenpläne

„Seit Jahren fordern Hamburgs Konzertveranstalter den Neubau einer mittelgroßen Halle. Nun wird klar, dass gleich drei Hallen parallel geplant werden. NDR 90,3 hatte Mitte der Woche enthüllt, dass der Senat am Diebsteich, am künftigen Fernbahnhof Altona, eine private Konzerthalle für bis zu 5.000 Menschen ermöglichen will. Wie kommt es zu der plötzlichen Hallen-Vermehrung – und brauchen wir die alle?“ Ein Artikel im NDR.

„Wissenschaftsstadt des 21. Jahrhunderts“

„Mit einem Mix aus Forschen, Studieren und Wohnen plant Hamburg eine neue Science City. Vorbild ist nicht etwa Berlin-Adlershof – sondern Berkeley oder Oxford.“ Ein Artikel im Tagesspiegel.

Othmarschen – mehr als nur ein großbürgerlicher Stadtteil

„Ein neuer Geschichts- und Kulturpfad zeigt: Die Gegend hat viel mehr Interessantes zu bieten, als manche meinen.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

73 neue Wohneinheiten entstehen am Iserbarg

Ried-Høfe mit Wohnungen und Häusern auf ehemaligem Sportplatz. 50 Millionen Euro werden in das Projekt investiert.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo). 

Barmbek-Süd: Bauboom an der Beethovenstraße

„Früher gab es hier Grünflächen, Parkplätze und Ladenzeilen. Jetzt werden im Komponistenviertel 150 Wohnungen gebaut.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Schon 500 Bewerber für 8-Euro-Wohnungen in Bramfeld

Die Genossenschaft Wohnungsverein Hamburg von 1902 und die Karl Danger Grundstücksverwaltung feiern Richtfest mit Senatorin.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bramfeld: Modellprojekt für günstiges Bauen

„Hamburg-Bramfeld bekommt 154 neue Wohnungen: Am Bramfelder Dorfgraben entstehen sie, in edler Optik mit dunkelroter Klinkerfassade und mit gläsernen Balkonen. Am Donnerstag war Richtfest. Die Besonderheit: Statt der üblichen 12 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter sollen alle Wohnungen acht Euro kosten. Öffentliche Zuschüsse gibt es nicht.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Richtfest für 164 Mietwohnungen im Fischbeker Heidbrook

„Erster Bürgermeister Peter Tschentscher bezeichnet das Neubaugebiet als gutes Beispiel für Wohnen am Rand der Stadt, kritisiert aber die S-Bahn.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Bau-Rekord in Hamburg – Darum sind jetzt mehr als 10.000 Wohnungen entstanden

„Mehr als 10.000 neue Wohnungen pro Jahr, dieses Ziel hat sich der Senat 2016 gesetzt. Seitdem werden jährlich mindestens so viele Baugenehmigungen erteilt. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen lag jedoch stets deutlich darunter – bis jetzt!“ Ein Artikel in der MOPO.

Hamburg nimmt beim Wohnungsbau 10 000er Marke

„10 000 neue Wohnungen sollen in Hamburg pro Jahr genehmigt werden. Erstmals wird diese Marke jetzt auch bei der Fertigstellung geknackt. Dieses hohe Level zu halten, wird aber nicht leicht.“ Weiterlesen bei der Welt.

Bauboom in Hamburg – was fehlt sind günstige Wohnungen

„Die Stadtentwicklungsbehörde lobt die „herausragenden Fertigstellungszahlen“: Seit 1977 sei nicht mehr so viel neu gebaut worden. Doch damals gab es auch noch viel mehr Sozialwohnungen – im Gegensatz zu heute.“ Ein Artikel bei Hinz & Kunzt.

10.000 neue Wohnungen: Senat erreicht erstmals Bauziel

„Hamburg soll dichter bebaut werden, findet die Stadtentwicklungssenatorin. Das heizt Debatten um den Erhalt von Grünflächen an.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Gigantische Zahlen – Neuer Rekord beim Wohnungsbau in Hamburg

„Es sind gigantische Zahlen: 10.674 neue Wohnungen wurden im vergangenen Jahr in Hamburg fertiggestellt – so viele wie seit 42 Jahren nicht. Erstmals erreicht damit der Senat sein selbstgestecktes Ziel, pro Jahr mehr als 10.000 Wohneinheiten nicht nur zu genehmigen, sondern auch wirklich zu bauen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Neuer Höchststand: Mehr als 10.000 neue Wohnungen

„Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg 2754 Wohnungen mehr als im Vorjahr fertiggestellt. Erste politische Reaktionen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Wohnen wie vom Bauhaus gewünscht: «Haus am Horn» öffnet

„Nach einem kleinen Vorgeschmack vor wenigen Wochen steht das berühmte und zum Unesco-Welterbe zählende Bauhaus-Modellhaus «Am Horn» ab Samstag wieder Besuchern offen. Mit dem – nach vielseitiger Fremdnutzung – restaurierten Gebäude präsentierte die berühmte Design-Schule 1923 zu ihrer ersten großen Ausstellung ihre Ideen für ein zeitgemäßes Wohnen.“ Ein Artikel in der Welt.

Hinter den Masken des Bauhaus

„Ob nachträglich unkenntlich gemachte Arbeitsanteile von Ehegattinnen oder vermeintlich unscheinbare Servicekräfte: Frauen prägten die Bauhaus-Ästhetik und sind doch bis heute unbekannter als die Männer. Ein Sammelband zeigt die berühmte Architektur- und Designschule unter ihrer blütenweißen Weste.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Wie sammelt man Bauhaus-Möbel?

„Die Designs von Marcel Breuer und Mies van der Rohe sind so populär wie nie. Doch wer sie kaufen will, steht vor heiklen Fragen der Datierung und der Bauweise.“ Hier entlang zum Artikel bei ZEIT Online.

Die Mietrebellen aus der Mirker Straße

„Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit. Immer häufiger wehren sich Mieterinnen und Mieter gegen undurchsichtige Betriebskostenabrechnungen und Mieterhöhungen. Sie solidarisieren sich und gehen auf die Barrikaden.“ Hier entlang zum Feature im WDR.

Obskuren Spekulanten das Handwerk legen

„Die Mieten steigen immer weiter – europaweit. Um Spekulation und windige Geschäfte auf dem Immobiliensektor zu erschweren, fordert ein europäischer Dachverband von Mieterinitiativen deutlich mehr Transparenz: mit einem Immobilienregister.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Architektur als Waffe

„Kann Architektur Menschen zu einem besseren sozialen Miteinander erziehen? Was utopisch erscheint, hat Architekten immer wieder inspiriert, Kollektiv- und Kommunenhäuser zu entwerfen.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

Eine menschenfreundliche Utopie und ihr skandalöses Scheitern

„Der Baukonzern “Neue Heimat” baute im Lauf von 30 Jahren mehr als 400.000 Wohnungen – bis Anfang der Achtziger alles zusammenkrachte: Die neue Heimat scheiterte an Unfähigkeit, Gier und Korruption der Vorstände.“ Ein Fernsehbeitrag im ARD.

Die erträumte Stadt

In keiner Stadt der Welt stehen so viele Bauhaus-Bauten wie in Tel Aviv. Wer sie zum 100. Geburtstag der Bewegung erleben will, hat eine architektonische Schnitzeljagd vor sich. Manche genießen als Hotels neuen Ruhm.“ Ein Artikel bei SPIEGEL Online.

Sound and Health: Cities

„Is our blaring modern soundscape harming our health? Cities are noisy places and while people are pretty good at tuning it out on a day-to-day basis our sonic environments have serious, long-term impacts on our mental and physical health. This is part one in a two-part series supported by the Robert Wood Johnson Foundation about how sound can be designed to reduce harm and even improve wellbeing.“ Hier entlang zum Beitrag auf 99% Invisible.

“Maximal zwei Häuser oder Wohnungen”

„Der Makler Christian Völkers erklärt, warum Menschen nicht mehr als zwei Immobilien brauchen und Besitz oft nur noch als Belastung gilt.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung (Abo).

“Push – Für das Grundrecht auf Wohnen”

„Der Dokumentarfilm erzählt von der absurden Verflechtung von Raubtierkapitalismus mit einem existentiellen Lebensbereich, dem Wohnen.“ Ein Fernsehbeitrag im 3sat.

Dem Louvre die Moderne eingehaucht

„Der amerikanisch-chinesische Architekt I. M. Pei ist tot. Sein wichtigstes Werk, die Glaspyramide im Innenhof des Louvre in Paris, nennt der Architekturkritiker Nikolaus Bernau „völlig revolutionär“. Pei wurde 102 Jahre alt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

“Wir müssen die Dächer begrünen”

In Deutschlands Innenstädten werden die Wohnungen knapp, es fehlt an Baugrund und oft auch an Kreativität. Die neue Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle plädiert für mehr Mut – und Bürgernähe in der Stadtplanung.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung (Abo).