Tuesday Reads

Tuesday Reads #17

Tuesday Reads Ausgabe 17/2019

Dieses Mal geht es um den Abriss des City-Hofs, die Oströhre des Alten Elbtunnels, Bauvorhaben in Bahrenfeld, Grünflächen, die Zukunft der freien Berufe, BIM und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

City-Hof wird abgerissen: Eine Ära geht zu Ende

„Viele Jahre wurde in Hamburg über die Zukunft der vier City-Hochhäuser am Klosterwall gestritten. Es ging um Denkmalschutz, Welterbe-Titel und den Wert von Nachkriegsarchitektur. Nun wird der Gebäude-Komplex abgerissen.“ Weiterlesen beim NDR.

Mitten auf St. Pauli! – Warum darf hier ein Miet-Hai bauen?

„Der Kiez kann es kaum glauben: Immobilien-Gigant „Akelius“ darf mitten auf St. Pauli Wohnungen bauen. Und das, obwohl die Stadt Hamburg erst im vergangenen Jahr gegen das als Miet-Hai verschrieene Unternehmen vorgegangen ist!“ Ein Artikel in der MOPO.

“Es gab mal das Stichwort ‘Zuschütten'”

„Die Oströhre des Alten Elbtunnels wurde in mehr als zehnjähriger Arbeit grundsaniert – mit teils kostentreibenden Überraschungen, sagt der Projektleiter.“ Ein Interview mit Projektleiter Hartmut Gräf bei ZEIT Online.

Wohnen in Eimsbüttel: Immobilienpreise steigen weiter

„Die Immobilienpreise in Hamburg sind im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Auch im Bezirk Eimsbüttel liegen mittlerweile alle Stadtteile in den höheren Preissegmenten.“ Ein Artikel in den Eimsbütteler Nachrichten.

Geplanter Neubau in Bahrenfeld – Dieser Klinker-Klotz ersetzt den „Weißen Riesen“

„Klinker-Klotz statt Hochhaus! In Bahrenfeld hat der weltgrößte Kreditversicherer Euler Hermes am Donnerstag Richtfest für seinen neuen Hauptsitz gefeiert. Damit rückt das Ende des „Weißen Riesen“ immer näher.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Puffdreieck wird zum Bahrenfelder Carrée – Von-Sauer-Straße: In zwei Jahren sollen 290 neue Mietwohnungen fertig sein

„Es geht los – endlich: Nach rund fünf Jahren des Brachliegens wurde auf dem Eckgrundstück zwischen Von-Sauer-Straße und Bahrenfelder Chaussee jetzt der Grundstein für das sogenannte „Bahrenfelder Carrée“ gelegt. Etwa 290 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 16.500 Quadratmetern sind geplant, darunter Studentenappartements und Sozialwohnungen. Ein Teil des Erdgeschosses ist für Geschäfte vorgesehen. Nach Auskunft des Bauherrn, der CG Gruppe, stehen mit Budnikowsky, Edeka und der Hamburger Volksbank die ersten gewerblichen Mieter bereits fest.“ Ein Artikel im Elbe Wochenblatt. 

Die Tricks der Planer mit den Visualisierungen

„Initiative kritisiert Präsentationen von Großprojekten, Architektenkammer hält dagegen. Ein neues Modell könnte Abhilfe schaffen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Unternehmen suchen Büros in Hamburg: Wenig Leerstand

„Im Kampf um Fachkräfte zählt für Firmen zunehmend ein attraktiver Standort. Umzüge von Unilever, Xing und Wünsche in Hamburg.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Leben auf dem Hausboot: Hamburg stößt an seine Grenzen

„Liegeplätze im Norden stark nachgefragt. In Hamburg 20 Anfragen pro Woche. Am Victoriakai-Ufer entstand 2018 eine ganze Siedlung.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Oberbillwerder bald Europas nachhaltigster Stadtteil?

„Hamburgs neuer Stadtteil erfüllt bereits mehr als 80 Prozent der Kriterien für eine Auszeichnung als Spitzenreiter.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Grün, Grün, Grün ist alles was ich hab

„Die Stadt und die Volksinitative „Hamburgs Grün erhalten“ haben beschlossen, Grünflächen besser zu pflegen und bei der Stadtentwicklung mehr Wert auf die Natur zu legen. Doch nicht allen kommt der neue Beschluss gelegen.“ Ein Artikel bei FINK Hamburg.

Klatsche für Hamburg: Gericht stoppt Wohnungen am Wald

„Oberverwaltungsgericht: Der Bebauungsplan für die 200 Wohnungen am Wohldorfer Wald ist unwirksam. Gibt die Stadt jetzt auf?“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

“Man kann Wohnungsnot nicht mit Dachgeschoss-Ausbauten heilen”

„Angesichts der eklatanten Wohnungsnot besinnen sich Architekten und Stadtplaner zurück auf den Wohnungsbaukonzern Neue Heimat. Der ging in den 80ern krachend pleite. Was wir trotzdem von ihm lernen können, erzählt Christiane Thalgott im Interview.“ Hier entlang zum Beitrag im Bayrischen Rundfunk.

Großstadt gestalten – Urbanität im Wandel

„Was können Architekten tun, um eine neue Unwirtlichkeit der Städte zu verhindern? Wie können sie Lebensräume schaffen, in denen Menschen sich zu Hause fühlen? Architekturhistoriker Wolfgang Sonne fordert die Abkehr von der funktionsgetrennten Stadt und mehr Vielfalt im urbanen Wohnungsbau.“ Architekturtheoretiker Wolfgang Sonne im Gespräch mit Jochen Rack im Deutschlandfunk.

Das Bauhaus als Brückenbauer

„Neues Bauen für ein neues Land: Die Bauhaus-Architektur in Tel Aviv sollte Juden aus aller Welt einst eine neue Heimat bieten. Heute könne dieses architektonische Erbe zu einem besseren Verständnis zwischen den Kulturen Israels führen, sagte Denkmalpflegerin Sharon Golan-Yaron.“ Hier entlang zum Gespräch im Deutschlandfunk.

Kunst, Grafik, Architektur: Die Bauhaus-Highlights sechs kluger Köpfe

„Experten kuratieren zum Jubiläum für das Handelsblatt Magazin klassische wie zeitgenössische Bauhaus-Beispiele. Wir zeigen hier eine kurze Auswahl.“ Weiterlesen im Handelsblatt.

„Gropius kann offenbar nicht denken“

„Rudolf Schwarz zählt zu den Architekten, die auch im Kirchenbau die Moderne durchsetzten. Mit seiner Aachener Fronleichnamskirche, aber auch mit provokanten Texten erhitzte er die Gemüter.“ Weiterlesen in der Welt.

„Zwischen Utopie und Anpassung“

„Hundert Jahre nach ihrer Gründung wird die Kunstschule „Bauhaus“ überall in Deutschland gefeiert. Das Landesmuseum Oldenburg leistet sich einen unabhängigen Blick – und ermöglicht großartige Entdeckungen: das Bauhaus als Talent- und nicht als Heldenschmiede.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Das sind die Erben des Bauhauses

„In diesem Jahr werden 100 Jahre Bauhaus gefeiert. Aber wo geht es weiter? Wo sind neue Allesumgestalter, Allemformgeber, die uns die Räume und die Dinge der Zukunft erfinden? In der Architektur muss man dorthin schauen, wohin die meisten Bauhaus- Architekten emigrierten: nach Amerika.“ Ein Artikel von Niklas Maak in der FAZ (Abo).

Bau der Zukunft

„Neue Produktionsmittel, alte Eigentumsverhältnisse? Über das sozioökonomische Reflexionsdefizit des Bauhauses und dessen Aktualität.“ Ein Artikel in der taz.

Albtraum in XXL

„In vielen Städten setzen Investoren Mehrfamilienhäuser in Baulücken oder zwischen alte Villen – zum Unmut der Anwohner, die sich dagegen wehren.“ Ein Artikel bei SPIEGEL Online (Abo).

Mit ostdeutschem Blick

„Die Geschichte des Bauhauses ist ohne ihre DDR-Periode nicht vollständig erzählbar. Denn auch Weimar und Dessau waren Bauhaus-Standorte. Doch ein ostdeutsches Interesse entwickelte sich erst ab 1970. Eine Rückschau – auch auf musikalische Aktivitäten.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Architektur für einen Planeten in der Krise

„Autofreie Zonen für mehr Lebensqualität, temporäre Gärten an Stelle von Klimaanlagen und ehemalige Kaufhäuser als Begegnungsstätten: die Ausstellung „Critical Care“ in Wien zeigt ökologisch wertvolle Architekturlösungen. Keine Utopien, sondern reale Projekte, die funktionieren.“ Laura Weißmüller im Gespräch mit Antje Allroggen im Deutschlandfunk.

Wolkenkratzer, in denen kaum jemand lebt

„Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio will den Bau gläserner Hochhäuser reglementieren. Die Glasfassaden seien zu klimaschädlich. Architekt Jørg Himmelreich weist zudem darauf hin, dass in vielen Türmen kaum jemand wohnt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Jetzt geht es um die Zukunft der freien Berufe

„Die EU nimmt die Honorarordnung der Architekten und Ingenieure unter Beschuss. Nur ein Randproblem? Von wegen. Unter dem Deckmantel des freien Binnenmarktes findet ein systematischer Angriff auf das bewährte System der deutschen Freiberuflichkeit statt.“ Weiterlesen in der Welt.

“Die Baubranche kommt nicht um BIM herum“

„«BIM» ist das Wort der Stunde in der Baubranche. David Gubler gehört zu den Schweizer Experten in der Digitalisierung im Bau. An der ibW Höhere Fachschule Südostschweiz unterrichtet der dipl. Architekt ETH in interdisziplinären BIM-Kompaktwochen Studierende in diversen HF-Studiengängen.“ Hier entlang zum Interview bei Wirtschaft Regional.

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