Tuesday Reads

Tuesday Reads #13

Tuesday Reads Ausgabe 13/2019

In der vergangenen Woche ging es um ein autofreies Ottensen, den Verkauf des Elbtowers, Hamburger Magistralen, den Rückzug der Litfaßsäule und Vieles mehr… 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

Martin Haller: Der Mann, der Hamburg entwarf

„Ob Rathaus oder Laeiszhalle, Kontorhäuser oder Alstervillen – der Architekt Martin Haller hat wie nach ihm nur noch Fritz Schumacher die Stadt Hamburg geprägt. Nun ist die erste Biografie über den Mann erschienen, der im 19. und frühen 20. Jahrhundert der Hansestadt “ein Gesicht” aus Stein und Marmor gab.“ Ein Beitrag im NDR.

Abriss des City Hofs – Denkmalverein wirft Hamburger Senat falsches Verhalten vor

„In der Diskussion um den Abriss des City Hofs wirft der Denkmalverein Hamburg dem Senat falsches Verhalten vor. Das bestätigte die Vorsitzende des Denkmalvereins Kristina Sassenscheidt gegenüber Hamburg 1.“ Hier entlang zum Artikel in der MOPO.

Kritik am City-Hof-Abriss: “Senat verdreht Icomos-Report

„Icomos, das Beratungsgremium der Unesco, soll eine andere Empfehlung gegeben haben. Es gebe eine einseitige Auslegung des Senats.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Mieten-Wahnsinn in St. Georg – Hier kostet der Quadratmeter 56 Euro!

„Leute mit Schufa-Einträgen, Flüchtlinge, Studenten: Auf all die, die es auf dem normalen Wohnungsmarkt in Hamburg schwer haben oder die gar chancenlos sind, hat sich eine Firma namens „Aukando“ spezialisiert. Die Masche: große Altbauwohnungen anmieten, mit Rigipswänden in kleine Einheiten aufteilen und für 56 Euro pro Quadratmeter vermieten. Drei davon befinden sich an der Bremer Reihe in St. Georg. Die MOPO hat hier recherchiert.“ Weiterlesen.

Ottensen soll fast autofrei werden – für ein halbes Jahr

„CDU und Grüne wollen Pilotprojekt ausweiten. Anwohner müssten außerhalb parken. Wann es losgehen soll – und wer ausgenommen ist.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt.

Altona: CDU und Grüne für autofreies Ottensen

„Im Hamburger Bezirk Altona wollen die CDU und die Grünen Teile des Stadtteils Ottensen autofrei machen. In einem Antrag fordern sie, sieben Straßen für ein halbes Jahr für Fußgänger und Radfahrer zu reservieren.“ Ein Beitrag im NDR.

Ottenser Zentrum soll für ein halbes Jahr autofrei werden

„Es ist ein spannendes Experiment: Mindestens zwei Straßen im Hamburger Bezirk Altona sollen zur Sperrzone für Autos werden. Statt Parkplätzen gibt es dort dann mehr Grün und Parkbänke.“ Ein Artikel in der Welt.

Altonaer Bezirksversammlung beschließt autofreies Ottensen

„Die Politiker haben am Donnerstagabend mit einer deutlichen Mehrheit für das Testprojekt gestimmt. Nur die AfD war dagegen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Testphase beschlossen! Autofreies Ottensen kommt

„Autos haben ab September rund um den Spritzenplatz nichts mehr zu suchen. Die Bezirksversammlung Altona hat am Donnerstagabend mit großer Mehrheit die halbjährige Testphase für ein autofreies Ottensen beschlossen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Kulturbehörde hält AK Altona für stadtbildprägend

„Nach der Vorstellung der Planungen für das Areal rund um die Asklepios Klinik Altona stellt sich die Frage nach dem Denkmalschutz.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Asbest und so

„Warum werden Großprojekte in öffentlicher Hand regelmäßig viel teurer als geplant? Am Beispiel des Hamburger Kongresszentrums CCH lässt sich das sehr schön illustrieren. Dessen Modernisierung wird um 36,2 Millionen Euro teurer, die Eröffnung verschoben.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Grundsteinlegung der neuen Beiersdorf-Zentrale

„Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat am Freitag den Grundstein für die neue Beiersdorf-Konzernzentrale gelegt. Mitten in Eimsbüttel investiert der Hersteller von Nivea, Hansaplast und Tesa rund 250 Millionen Euro.“ Ein Artikel im NDR.

Vattenfall-Umzug: Massive Kritik an Grundstücksdeal

„Konzern zieht auf ein Grundstück am Elbbrückenquartier in der HafenCity. Warum gab es keine Ausschreibung?“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Stadt verkauft Grundstück für Elbtower an Investor

„Er soll ein weiteres architektonisches Highlight der Stadt werden: der 245 Meter hohe Elbtower am Rande der HafenCity. Die Bürgerschaft hat dem Verkauf des Grundstücks jetzt zugestimmt. Ärger gibt es trotzdem.“ Hier entlang zum Artikel in der Welt.

Bürgerschaft ebnet Weg für den “Elbtower”

„Der geplante Bau eines Wolkenkratzers an den Hamburger Elbbrücken rückt näher: Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwochabend grünes Licht für den Verkauf des Grundstücks für den “Elbtower” gegeben. Allerdings wurde die Zustimmung an Zusatzbedingungen an den Bauherrn geknüpft, um Risiken für die Stadt durch die Realisierung des 245 Meter hohen Gebäudes an den Elbbrücken zu minimieren.“ Ein Artikel im NDR.

Auf Spurensuche – Das vergessene Viertel von der Veddel

„Tausende fahren täglich via A255 und B4/75 an der Peute vorbei und verbinden diesen Teil der Veddel meist nur mit der Kupferhütte Aurubis. Doch wer sich die Mühe macht, die wenigen Straßen des Areals zu erkunden, der kann ein (fast) vergessenes Viertel entdecken.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wilhelmsburger Kinder bauen ihre Traumstadt

„Die Honigfabrik Wilhelmsburg eröffnet am Freitag die Ausstellung zu dem ungewöhnlichen Kunstprojekt „Create a city“.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

Pläne für ehemaliges Flüchtlingsdorf – Diese Brache soll eine Oase werden

„Das umstrittene Flüchtlingsdorf im Jenfelder Moorpark ist Geschichte. Drei Jahre lang hat die Einrichtung immer wieder für Wirbel gesorgt, nun wurden die letzten Bauten abtransportiert. Was bleibt, ist eine Brachlandschaft. Und die soll jetzt wieder hübsch gemacht, zu einem Wohlfühl-Ort werden.“ Weiterlesen in der MOPO.

Bauboom: Warum Lokstedt und Stellingen so rasant wachsen

„Die einstmals verschlafenen Quartiere erleben gerade einen enormen Beliebtheitsschub. Das gefällt – wie so oft – nicht allen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Neue Buslinie soll Hamburgs Westen entlasten

„Rot-Grün will nicht bis zum Bau der neuen Strecke für die U5 warten und beantragt bessere Verbindungen von Othmarschen nach Eidelstedt. Piktogramme sollen das Netz für Radler übersichtlicher machen.“ Ein Artikel in der Welt.

Überfordert die Politik den Hamburger Westen?

„Großprojekte belasten Menschen, Dauerlärm und Bau-Chaos drohen. Senat und Bezirksamt Altona weisen Kritik zurück.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Wo die Hafencity und die Perlenkette erfunden wurden

„Bei den Bauforen wurde das Gesicht der Stadt geprägt – nun rücken die Magistralen in den Mittelpunkt der Planer.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Neues Bauprojekt: Schöner leben an Hamburgs Einfallstraßen

„Oberbaudirektor Franz-Josef Höing plant ein Bauforum, das die Magistralen in den Mittelpunkt rückt – und das Hamburg verändern soll.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

U4-Stationen: Design steht, Namen gesucht

„Die Verlängerung der Hamburger U-Bahnlinie 4 auf die Horner Geest nimmt Gestalt an: Am Mittwoch hat die Hochbahn die Siegerentwürfe eines Architektenwettbewerbs für drei neue U-Bahnhöfe vorgestellt. Die Haltestellen sollen hochwertig ausgestattet werden – mit Innenwänden aus Spezialglas.“ Ein Artikel im NDR.

Diskussion um neue Wohnungen – Standpunkt: Warum ein Baustopp in Hamburg Unsinn ist

„Jahrelang wurde gejammert, dass die Mieten zu hoch sind und in Hamburg viel zu wenig gebaut wird. Jetzt gibt es neue Wohnungen, und schon greift das Sankt-Florians-Prinzip. Baut mal woanders. Bloß nicht in meinem Quartier. Gefordert wird ein „Baustopp“. Das ist Stammtisch-Niveau. Dabei geht es um Maßnahmen, die nicht umsetzbar sind, und Ziele, die nicht erreicht werden. Sechs Punkte, die gegen einen Baustopp sprechen.“ Weiterlesen in der MOPO.

Podiumsdiskussion: Bauen in Hamburg wird immer teurer 

„Die Branche beklagt Fachkräftemangel, Rohstoffknappheit und Regulierungen.“ Ein Artikel bei shz.de.

Hohe Baukosten: Bauwirtschaft warnt

„Die Hamburger Bauwirtschaft warnt vor den Risiken des Baubooms. Die Kosten seien so stark gestiegen, dass Projekte auf Eis lägen, hieß es bei einer Veranstaltung der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft in Steilshoop. Um 5,5 Prozent schnellten die Baukosten im vergangenen Jahr in der Hansestadt hoch. Die Firmen sind voll ausgelastet.“ Ein Beitrag im NDR.

Der Immobilien-Mogul und seine Pläne für Hamburg

„Einer der schillerndsten Projektentwickler Deutschlands wird jetzt in der Hansestadt aktiv – auch beim Holsten-Areal mischt er mit.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

„Wir kaufen die Stadt zurück“

„Um Luxussanierungen und Verdrängung von Mietern zu verhindern, investierte die Stadt Hamburg 2018 viel Geld in den Häuserrückkauf: insgesamt 56 Millionen Euro. Im Vergleich zu Berlin ist das allerdings fast noch wenig.“ Weiterlesen bei Hinz&Kunzt.

Grundsteuer: Hamburg prüft die Auswirkungen

„Beim Treffen der Finanzminister am heutigen Donnerstag in Berlin geht es unter anderem auch um die Neuordnung der Grundsteuer. Hamburg prüft zur Zeit die Auswirkungen des von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) vorgelegten Kompromisses auf die Mieten.“ Ein Beitrag im NDR.

Die Wohnungspolitik geht am Bedarf vorbei

„In den letzten Jahrzehnten lief einiges schief auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Zu sehr stand Wohnraum für junge Familien im Mittelpunkt, zu wenig die Bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft, kritisiert der Schweizer Architekt Andreas Hofer.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Lernen vom Neuen Frankfurt

„Bezahlbar und fortschrittlich war das Konzept für tausende Neubau-Wohnungen. Das Neue Frankfurt der Zwanzigerjahre war effektiver als das berühmtere Bauhaus.“ Ein Gespräch mit Laura Weißmüller im Deutschlandfunk. 

Meine Definition von Urban Design und Städtebau

„Der bekannte Stadtplaner und Architekt, der 15 Jahre die Professur Architektur und Städtebau an der ETH Zürich geleitet und viele ihrerseits einflussreiche Planer und Planerinnen ausgebildet hat, kritisiert das zunehmende Auseinanderfallen von Architektur und Städtebau in der Lehre. Der Erfolg liege unter einem gemeinsamen Dach, sonst entstünden auf beiden Seiten „neue subversive“ Abteilungen.“ Ein Artikel von Kees Christiaanse in der Bauwelt.

Die Litfaßsäule: Werbe-Fossil auf dem Rückzug

„Die Litfaßsäule ist das quicklebendige Fossil unter den Werbemedien. Doch immer mehr werden abgebaut. In Berlin könnten nun auf einen Schlag 1.000 verschwinden.“ Ein Artikel im ZDF.

Adoptiert den analogen Stadtschmuck!

„In Görlitz ist der Abriss alter Litfaßsäulen im Gespräch gewesen. Nun gibt es aber die Idee, Patenschaften für die Zylinder zu vergeben und sie so doch noch zu erhalten. Warum macht man das?“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

Architekt und Bauhausgründer – Walter Gropius

„Walter Gropius (1883-1969) gehört zu den großen Architekten der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. 1919 wurde er zum Begründer des Bauhauses in Weimar, dem Geburtsort der “Neuen Sachlichkeit”.“ Ein Beitrag im Bayrischen Rundfunk.

Walter Gropius gründete das Bauhaus in Weimar

„Staatliches Bauhaus“ nannte der Architekt Walter Gropius eine neuartige Kunstschule, die er vor 100 Jahren in Weimar gründete. Mit ihr wollte er die Trennung von Kunst und Handwerk, von Theorie und Praxis aufheben. Architekten, Maler und Bildhauer schufen gemeinsam die bis heute einflussreiche „Bauhaus-Moderne“.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Einheit von Handwerk und Kunst

„Am 1. April 1919 veröffentlichte Walter Gropius das Bauhaus-Manifest: Künste und Handwerk müssten eine neue, sozialreformerische Einheit bilden. Es entstand das Staatliche Bauhaus Weimar: eine Schule, die den Geist der jungen Weimarer Republik atmete.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Eine Schule für eine radikal neue Architektur

„Vor 100 Jahren gründete der Architekt Walter Gropius in Weimar eine Kunstschule, die er „Staatliches Bauhaus“ nannte. Sie sollte die Trennung von Theorie und Praxis, Kunst und Handwerk aufheben. In einem Manifest formulierte Gropius sein Credo.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Wie aktuell ist das Bauhaus? Eine Wunschbox zwischen Innovation und Marke

„Das Bauhaus war vielfältiger und widersprüchlicher als es ein Stuhl von Marcel Breuer oder ein Meisterhaus in Dessau vermuten lassen. Und seine Innovationskraft hat heute Grenzen.“ Ein Feature im WDR.

Befreites Wohnen für neue Menschen

„Der Philosoph Walter Benjamin war ein feinsinniger Beobachter der europäischen Kultur – und zugleich ein revolutionärer Marxist. Beides kommt zusammen in seinen Gedanken über Architektur: Im neuen Bauen sah er einen Wegbereiter der Revolution.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Lernen von den Slums

„Immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Das gilt weltweit und führt in vielen Regionen zu einem nicht geplanten Wachstum an der Peripherie der Metropolen. So entsteht eine spontane Randbebauung von Barrios, Favelas und Townships, die die traditionellen Stadtkerne umschließt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Warum ich München verlasse

„Nach der Kündigung wegen Eigenbedarfs hat unsere Autorin versucht, eine neue Wohnung zu finden. Nach drei Monaten erfolgloser Suche bleiben nur noch: Wut und Ernüchterung über einen Mietmarkt, der jeden Bezug zur Realität verloren hat.“ Ein Artikel im SZ Magazin.

Potsdams Abschied vom Preußen-Kult?

„Das Terrassenrestaurant „Minsk“ in Potsdam gehört zu den interessantesten Bauten der DDR. In den letzten 20 Jahren stand das Gebäude allerdings leer und verfiel. Nun will der Unternehmer Hasso Plattner das Gebäude kaufen, den Originalzustand wieder herstellen und dort ein Museum für DDR-Kunst einrichten.“ Nikolaus Bernau im Gespräch mit Michael Köhler im Deutschlandfunk.