Tuesday Reads

Tuesday Reads #09

Tuesday Reads Ausgabe 9/2019

Es ging um neue Stadtteile, Supermarkt-Aufstockungen, Schottergärten, S-Bahn-Verbindungen, mal wieder den Denkmalschutz, volle Städte und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

Hamburg gibt grünes Licht für Oberbillwerder

„Der Hamburger Senat hat am Dienstag den Masterplan für den neuen Stadtteil Oberbillwerder beschlossen. An der S-Bahnstation Allermöhe sollen in ein bis zwei Jahrzehnten in Hamburgs 105. Stadtteil 16.000 Menschen leben.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

Hubs und Loops auf der grünen Wiese

„Am Dienstag präsentierte der Senat den Masterplan für den größten Neubau-Stadtteil nach der Hafencity. Man sollte Denglisch beherrschen, um ihn verstehen zu können.“ Weiterlesen bei ZEIT Online.

Senat gibt grünes Licht für neuen Stadtteil Oberbillwerder

„Nach jahrelangen Planungen hat der Hamburger Senat den Masterplan für Oberbillwerder verabschiedet. Aber es gibt auch Skepsis.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Tschentschers Traumstadtteil

„Keine Autos auf den Straßen, dafür viel Grün, Sportmöglichkeiten, Wasserläufe und noch viel mehr: Der Hamburger Senat plant im Osten der Stadt eine Art urbane Märchenwelt. Zu schön, um wahr zu sein?“ Ein Artikel bei der Welt.

Hamburgs Milliardenplan für Schulen, Kultur und Wissenschaft

„In den städtischen Immobilien plant die Sprinkenhof GmbH Großinvestitionen. Rund 100 Projekte sind in Planung.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt.

Hamburg: 150 Wohnungen für Commerzbank-Areal geplant

„Auf dem ehemaligen Commerzbank-Areal in der Hamburger Altstadt sollen primär Büroflächen sowie 150 Wohnungen, Einzelhandel und Gastronomie entstehen. Entwickler Procom hat jetzt mit Stadt, Bezirk Mitte und Denkmalamt einen Architekturwettbewerb für das 250-Mio.-Euro-Projekt ausgelobt.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung.

Wie der A-7-Deckel auch die Elbvororte verändert

„Initiative “Ohne Dach ist Krach” freut sich über die Pläne. Doch die Ausgestaltung des Bereichs Behringsstraße sorgt für Unverständnis.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Grünen-Politiker: Science City braucht Bahnanbindung

„Hamburger Delegation besuchte Forschungscampus bei München. Was Hamburg von den Bayern lernen kann.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Bau der neuen S-Bahn-Station Ottensen ab Juni

„Der Bau der lange geplanten S-Bahn-Station Ottensen soll laut Hamburger S-Bahn im Juni dieses Jahres beginnen. Die Haltestelle wird von den Linien S1 und S11 angefahren und entsteht zwischen den Stationen Altona und Bahrenfeld. Bereits 2003 hatte die Stadt Hamburg mit der S-Bahn über die neue Haltestelle verhandelt. Im Sommer sollen nun endlich die Bauarbeiten beginnen. Ende 2020 könnte laut S-Bahn der erste Zug in der neuen Station halten.“ Ein Beitrag im NDR.

Dieses ungewöhnliche Projekt entsteht in Eppendorf

„Wohnen, Kultur und Pflege unter einem Dach: Vorhaben für ehemaliges Bethanienkrankenhaus ist einzigartig. Genossenschaft als Bauträger.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Wohnungen – wird die Jarrestadt zum Spekulationsobjekt?

„Mieterverein kritisiert Leerstand von mehr als 30 Wohnungen – und Preise von rund 25 Euro pro Quadratmeter. Bezirksamt ist alarmiert.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Wohnen im Beton-Koloss – Fünf Hamburger Weltkriegs-Bunker zu verkaufen!

„Wie wär’s mit einem Hochbunker in bester Winterhuder Lage? Oder möchten Sie lieber einen gepflegten Tiefbunker in einer Grünanlage auf dem Kiez? Derzeit bietet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Hamburg fünf ehemalige Luftschutzräume an.“ Ein Artikel in der MOPO.

Trotz Denkmalschutz! – Die SAGA will meinen Wohnblock abreißen

„Seit Ende vergangenen Jahres steht die gesamte Veddel unter Denkmalschutz. Doch das städtische Wohnungsbauunternehmen SAGA überlegt jetzt, einen kompletten Wohnblock abzureißen. Angeblich sind die Sanierungskosten zu hoch. Mehr als 300 Menschen fürchten um ihre preiswerten Wohnungen.“ Weiterlesen bei der MOPO.

„Korallusviertel“ Hier entstehen bald 460 neue Wohnungen!

„Die Elbinsel bekommt Zuwachs. In Wilhelmsburg entsteht ein neues Quartier mit 460 Wohnungen für junge Familien. Baustart für das „Neue Korallusviertel“ soll im kommenden Jahr sein.“ Ein Artikel in der MOPO.

Altes Kaufhaus wird abgerissen – Mümmelmannsberg erhält ein neues Gesicht

„Das Image könnte besser sein: Seit Jahren ist Mümmelmannsberg mit Vorurteilen belastet, von einem Problemviertel ist oft die Rede. Das soll sich jetzt ändern. Die Stadt will dem Quartier ein frisches Gesicht geben – und lässt ein neues Zentrum bauen.“ Weiterlesen bei der MOPO.

Mieten steigen trotzdem! – Bewohner dürfen seit Jahren nicht mehr auf ihre Balkone

„Heinz-Werner Woltaire (83) schaut aus einem Fenster seiner Wohnung. Gerne würde er auf einen Balkon gehen. Doch der existiert seit zwei Jahren nicht mehr. Weil die Balkone des Hochhauses als einsturzgefährdet eingestuft wurden, riss der Eigentümer sie teilweise ab. Eigentlich sollten sie saniert werden, doch Woltaire und seine Rahlstedter Nachbarn warten darauf bislang vergeblich.“ Ein Artikel in der MOPO.

100 Millionen Euro für neuen Senioren-Stadtteil

„Auch eine Kita, eine Bankfiliale, ein Restaurant und Geschäfte sollen auf dem Gelände entstehen. Kampf um Pflegepersonal hält an.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Otto baut neue Zentrale für Millionen – ohne Vorstandsbüros

„Bei dem Hamburger Online-Händler bekommen auch Chefs keine eigenen Büros mehr. Neue Technik soll ein lästiges Problem lösen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Umfrage: Verkehr sorgt für Unmut in Hamburg

„85 Prozent der Hamburger bewerten die wirtschaftliche Lage in der Stadt als gut bis sehr gut. Das ist das Ergebnis einer Erhebung von infratest dimap im Auftrag von NDR 90,3 und dem Hamburg Journal. Damit ist die wirtschaftliche Stimmung in Hamburg ist ähnlich gut wie vor vier Jahren, nur jeder Achte bewertet die Lage als weniger gut bis schlecht.“ Ein Beitrag im NDR.

Mieterschutz: Hamburg nutzt Vorkaufsrecht

„Zum Schutz von Mietern vor Verdrängung aus ihren Wohnungen hat die Stadt Hamburg in vier weiteren Fällen ihr Vorkaufsrecht ausgeübt. Zuvor seien intensive Verhandlungen mit den zwei Investoren für die Grundstücke im Bezirk Altona gescheitert, teilten die Finanz- und die Stadtentwicklungsbehörde am Montag gemeinsam mit.“ Ein Beitrag im NDR.

Protest gegen Senats-Politik – „Das hat mit bezahlbarem Wohnen nichts mehr zu tun“

„Aufstand gegen das Erbbaurecht: In einem offenen Brief an Hamburg Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) protestieren die Hamburger Wohnungsgenossenschaften gegen die geplante Bodenpolitik und drohen, ihren Wohnungsbau auf städtischen Grundstücken zu stoppen – weil sie sonst die Mieten „drastisch erhöhen“ müssten.“ Ein Artikel in der MOPO.

Wie Wohnen in Berlin bezahlbar bleiben soll

„In keiner anderen Stadt der Welt steigen die Mieten so rasant wie in Berlin, im vergangenen Jahr allein um mehr als 20 Prozent. Für viele wird das unbezahlbar, sie müssen ihre angestammten Wohnviertel verlassen. Die Politik streitet über Lösungen – von Enteignung bis hin zu mehr Neubauten.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Mein Zimmer bei Gropius

„Keine Minibar, das Bad auf dem Flur und im ganzen Raum gibt es nur elf Gegenstände. Braucht es mehr? Nein, befand unser Autor und zog für eine Nacht ins Bauhaus Dessau.“ Weiterlesen bei ZEIT Online.

Klassik à la carte

„Jean Molitor ist Kosmopolit: Er fotografiert rund um den Globus, wie zum Beispiel in Grönland, Russland, Afrika, Asien und Südamerika. Auch sein aktuelles Kunstprojekt führt Jean Molitor wieder auf Reisen. Mit “bau1haus” begibt sich der gebürtige Berliner auf die Spuren einer Legende – dem Bauhaus.“ Ein Beitrag im NDR Kultur.

Rundumschlag gegen Bauhaus-Fans

„Der Kunsttheoretiker Bazon Brock wettert in der „WELT“ gegen die „Bauhaus-Hymniker“ und wirft ihnen eine Fehldeutung der Bauhaus-Rolle in der Geschichte der Moderne vor. Diese sei nämlich komplexer und synkretistischer als sie wahrhaben wollen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Gärten des Grauens

„Sie gelten als pflegeleicht: Schottergärten. Vor allem in Neubaugebieten sind sie immer häufiger zu sehen. Doch viele Gärtner und Naturschützer halten gar nichts von dieser Gartengestaltung, bezeichnen solche Flächen gar als „Gärten des Grauens“ – mit verheerenden Folgen für Vögel und Insekten.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Ex-Bauhauschef und Städteplaner Rolf Kuhn – Gestalter geschundener Landschaften

„Eigentlich ist er Städteplaner. Doch mit dem Umbau des ehemaligen Braunkohletagebaus in der Lausitz hat Rolf Kuhn hat vor allem Landschaft gestaltet: Der Ex-Bauhaus-Chef machte aus einer industriell geprägten Mondlandschaft eine von Seen durchzogene Kulturregion.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Architektur mit ADHS

„Das Unbehagen wächst. Selbst in deutschen Feuilletons wird die Architektur und die Aufenthaltsqualität in vielen neuen Stadtvierteln heirzulande bemängelt: unnütze Gebäudezwischenräume statt schöner Straßen und ruhiger privater Höfe, monotone wärmegedämmte Kisten mit ausgestanzten Fensterlöchern statt wohlproportioniertes Hausfassaden.“ Ein Artikel in der Welt+.

Berlin könnte bis zu 36.000 Wohnungen auf Supermärkte bauen

„Wohnraum ist knapp. Dabei wäre in den Innenstädten noch Platz, meinen Experten: auf Parkhäusern, Discountern und Bürogebäuden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Aufstocken gegen Wohnungsnot-Wohnungstür auf, in den Supermarkt rein

„Vor allem in Ballungsgebieten wird dringend neuer Wohnraum gebraucht. Aber woher nehmen? Ein Vorschlag: Die Dächer von Supermärkten, Bürogebäuden oder Parkhäusern nutzen.“ Ein Beitrag im ZDF.

Parkhäuser zu Palästen

„In Großstädten ist Wohnraum knapp. Autoren einer neuen Studie schlagen deshalb vor, bestehende Gebäude umzuwidmen: Auf Parkhäusern und Supermärkten könnten mehr als eine Million Wohnungen entstehen – günstiger als Neubauten.“ Ein Artikel bei SPIEGEL Online.

Plattenbau-Viertel im West-Style

„Wohnen für alle“ – diese Utopie setzte der Wohnungsbaukonzern „Neue Heimat“ in Beton um. Entstanden sind Trabantenstädte von Bremen Neue Vahr bis München-Neuperlach. Eine Ausstellung zeigt die heutige Bedeutung angesichts der Wohnungsknappheit.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Usonia

“Few creative professions can point to a single figure as famous in their field as Frank Lloyd Wright. This architect’s legacy includes some of the most iconic and gorgeous buildings in the United States, such as the spiraling Guggenheim Museum in New York, the Fallingwater house in Pennsylvania,  and the futuristic Marin County Civic Center in California.” Ein Beitrag bei 99% Invisible.

Es gibt noch jede Menge Bauland in Berlin

„Bauland ist knapp? Von wegen. In den Großstädten gibt es noch viele Brachen. Doch darauf Wohnungen zu bauen dauert Jahrzehnte, wie das Beispiel Berlin zeigt.“ Ein Artikel in der FAZ+.

Neue Wohnungen dort, wo vorher gearbeitet wurde

„Weil sich die Arbeitswelt verändert, sollten frühere Gewerbe-Immobilien auch verändert werden – etwa durch den Umbau zu Wohnungen. Hier sei das Potenzial in vielen Städten riesig, sagt der Ökonom Karsten Tichelmann.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

“Autos? Brauchen wir nicht mehr”

„Wie wollen wir wohnen? Der amerikanische Soziologe Richard Sennett kämpft für unordentliche, lebenswerte Städte.“ Ein Artikel bei SPIEGEL Online +.

Bereitet dem Spekulantenglück endlich ein Ende!

„Im Vergleich zum Ausland gelten deutsche Immobilien noch als günstig. Resultat: Immer mehr Investoren tummeln sich auf dem Markt. Leidtragende dieser Entwicklung sind die Mieter. Schluss damit, fordert der Journalist und Buchautor Klaus Englert.“ Ein Gespräch im Deutschlandfunk Kultur.

Wenn die Städte auf einmal voll sind

„Die Tourismusbranche boomt. Aber einige Orte sind so beliebte Reiseziele geworden, dass sich Städte nun überlegen, wie sie den Tourismus wieder eindämmen können. Venedig zum Beispiel verlangt ab sofort ein Eintrittsgeld. Wie gehen andere Städte mit Overtourism um?“ Ein Beitrag bei detektor.fm. 

Alles unter einem Dach

„Wohnen und arbeiten unter einem Dach, das können Künstler im neuen Wohnatelierhaus in Basel. „Kreative Jobs sind nicht zwischen neun und fünf machbar“, sagte Architekt Heinrich Degelo im Dlf. Er hat die Lofts in flexibler Modulbauweise entworfen – und schafft damit günstigen Wohn- und Arbeitsraum.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.