Tuesday Reads

Tuesday Reads #08

Tuesday Reads Ausgabe 08/2020

Hamburg steht aufgrund der Corona-Krise still, daher fassen diese Tuesday Reads die vergangenen zwei Wochen zusammen. 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst. 

Mehrere Bezirke verzichten auf Plattenräumungen

„Trotz Corona-Epidemie hat der Bezirk Eimsbüttel noch am vergangenen Freitag die Platte eines Obdachlosen am Isebeekkanal geräumt. Inzwischen haben mehrere Bezirke solche Räumungen ausgesetzt.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

HSV investiert 10 Millionen Euro in Norderstedt

„Der Hamburger SV will in den nächsten Jahren auf der Paul-Hauenschild-Anlage ein Sportzentrum mit Dreifeldhalle, Sportkita und Hostel bauen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Muss der Harburger Wochenmarkt noch einmal umziehen?

„Staubbelastung durch Abriss des „Bolero-Komplexes“ könnte Verkauf von Lebensmitteln unmöglich machen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Hamburger Wohnprojekt – Bezirksamt stoppt Haus für mehrere Nationen und Generationen

„In Hamburg leben über die Hälfte der Menschen in Singlehaushalten, der Wohnraum wird knapp und die Kosten übersteigen die Mittel. Um dem entgegen zu wirken hat sich Sonja Reitz dazu entschlossen, aus eigener Tasche Häuser zu bauen und sie als ein Mehrnationen- und Mehrgenerationenhaus zu vermieten. Doch das Bezirksamt Wandsbek stellt sich quer: Durch den Neubau entstand eine dritte Wohneinheit, das sei im Stadtteil Meiendorf verboten!“ Ein Artikel in der MOPO.

Saga stoppt Mieterhöhungen und Zwangsräumungen

„Mit der Ausbreitung des Coronavirus wächst bei vielen die Angst, in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Zumindest Saga-Mieter*innen können aufatmen: Wer jetzt in Not gerät, wird seine Wohnung nicht verlieren.“ Ein Artikel bei Hinz&Kunzt.

Immobilien in Hamburg: Preise und Nachfrage steigen weiter

„Käufer zahlen 15.000 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen in Top-Lagen wie der HafenCity. Welche Objekte besonders gefragt sind.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Corona-Krise drückt Bauzinsen

„Wer eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, kann sich derzeit über sehr billige Kredite freuen. Am Kapitalmarkt ist das Zinsniveau stark gefallen. Viel spricht dafür, dass es vorerst günstig bleibt.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt (Abo).

Studie von Scoperty zeigt, wo Hamburger gern eine Immobilie kaufen würden

„Innenstadt oder eher am Stadtrand? Moderne Architektur wie in der Hafen City oder eher gediegen? Bei der Frage, wo sie am liebsten eine Immobilie kaufen würden, geht der Geschmack der Hamburger auseinander.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburg Magazin.

Klimakiller: Schlechte Ökobilanz von Neubauten

„Um dem Wohnraummangel entgegenzuwirken, wird in Hamburg derzeit viel gebaut. Der Architekt Daniel Fuhrhop gibt zu Bedenken: Für Neubauten wird zu viel Energie verwendet.“ Hier entlang zum Fernsehbeitrag im Hamburg Journal.

Autofreie City in Hamburg und Kohleausstieg: Das fordern Umweltverbände

„Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen fordern BUND und Nabu vom künftigen Senat mehr Engagement für Umwelt und Klimaschutz.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt (Abo).

Ein kritischer Schritt für Bauherren

„Die Rechtsfolgen der Abnahme von Architektenleistungen sind erheblich. Unter anderem knüpft hieran die fünfjährige Gewährleistungsfrist.“ Ein Artikel in der FAZ (Abo).

Als Laie auf dem heiß gelaufenen Immobilienmarkt

„Gregor S. muss seine selbst sanierte Eigentumswohnung in Berlin verkaufen. Der neue Eigentümer soll sympathisch sein und die Wohnung selbst nutzen, der Verkauf stressfrei ablaufen, ohne Makler. Kann das gut gehen, auf einem preisgetriebenen Markt?“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Was bleibt

„Adrian Rheinländer fotografiert Orte, an denen große Pläne unvollendet blieben: brachliegende Flughäfen, halb fertig gebaute Ferienanlagen, ungenutzte Stadien. Über die Ästhetik des Scheiterns.“ Weiterlesen bei ZEIT Online.

Wichtig für Kultur und Wirtschaft

„Im Osten Deutschlands gibt es viel zu sehen – aber Einwohner findet man dort wenige. Was passiert, wenn die Menschen wegziehen?“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

„Das Heilsversprechen für die Bundesrepublik“

„Bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten schaffen, Gemeinnützigkeit als Bauprinzip – das war der Auftrag des Gewerkschaftsunternehmens „Neue Heimat“. Die Tatkraft der Kommunen von damals würde auch heute Wohnungsnot beheben helfen, sagte Ausstellungskuratorin Hilde Strobl im Dlf.“ Hier entlang.

Der Fertigteil-Humanist

„Richard Neutra verließ Wien und wurde zum Vordenker des kalifornischen Modernismus. Jetzt feiert ihn seine Geburtsstadt mit der ersten Retrospektive seit 40 Jahren.“ Ein Artikel von Laura Weissmüller in der Süddeutschen Zeitung.

Green Office: Wie revolutionäre Büro-Architektur Stress reduziert

„Biophile Architektur holt die Natur in unsere Arbeitswelt – und stimuliert Kreativität und seelisches Wohlbefinden. Das Green Office ist das Büro der Zukunft!“ Ein Artikel in der GQ.

Lieferstress auf der letzten Meile

„Trotz Coronakrise hoffen einige Onlinehändler und Lieferdienste weiter auf gute Geschäfte, weil viele Menschen zuhause bleiben. Auch jenseits dieser Ausnahmesituation ist der Lieferverkehr eine ökologische und logistische Herausforderung für die Innenstädte.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Rem Koolhaas überrascht wieder: erst Hedonist, dann Eroberer, nun Überlebender

„Der rastlose Rotterdamer Architekt bringt mit seinen Verwandlungen jede Generation aufs Neue in Aufruhr. Im Alter von 75 Jahren veröffentlicht er eine Liste von Fragen: die längste ihrer Art. Schon wieder ein Superlativ.“ Ein Artikel in der NZZ.

Es war einmal ein Platz

„Er baute der italienischen Gesellschaft ihre modernen Tempel: Zum Tod des Architekten Vittorio Gregotti, der mit 92 Jahren am Coronavirus starb.“ Ein Artikel von Niklas Maak in der FAZ.

Ein Schöpfer sozial und politisch bewusster Architektur

„Der Architekt Vittorio Gregotti ist nach einer Corona-Infektion mit 92 Jahren gestorben. Der Architekturhistoriker Marco de Michelis erklärt die Bedeutung eines in Deutschland wenig Bekannten – und erzählt vom Leben in Mailand in Zeiten von Corona.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Ein berühmtes Gesicht unter den Mailänder Pandemie-Opfern: der Architekt Vittorio Gregotti

„Der Mailänder Architekt starb an den Folgen einer Coronavirus-Lungenentzündung.“ Weiterlesen in der NZZ (Abo).

Next generation: Einblicke in die Biennale für junge Architekten in Russland

Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

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