Tuesday Reads

Tuesday Reads #03

Tuesday Reads Ausgabe 3/2019

In der vergangenen Woche ging es um ein weiteres Luxushotel, Gartenlauben, ein Kreuzfahrtterminal, Flaneusen, Fassaden aus Bauschutt und Vieles mehr.

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

So spektakulär soll Hamburgs Hauptbahnhof werden

„Regelmäßig kollabiert der Hamburger Hauptbahnhof: zu wenig Platz für zu viele Menschen. Eine Erweiterung ist schon lange im Gespräch. Nun liegen endliche konkrete Pläne vor, aufsehenerregende Pläne.“ Ein Artikel in der Welt.

Hamburger Ausstellung „Eine Stadt und ihr KZ“ – „So ausgemergelte und dürftige Gestalten“

„Das KZ Neuengamme brachte mehr als 42.000 Menschen den Tod. Die Arbeitseinsätze der Häftlinge blieben der Hamburger Bevölkerung nicht verborgen. Die Ausstellung „Eine Stadt und ihr KZ“ zeigt nun, was die Bürger vom Lager mitbekamen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Archäologisches Museum Hamburg bietet Audiotour zum Hamburger Domplatz

Viele Menschen streifen täglich über den Hamburger Domplatz ohne zu wissen, dass sich hier große Dinge zugetragen haben. Als Standort der Hammaburg, der Keimzelle Hamburgs, war der Platz über Jahrhunderte hinweg der geistig-kulturelle Mittelpunkt der Stadt.“ Weiterlesen beim Hamburg Magazin.

Neues Luxushotel in Alsternähe geplant

„Die Projektentwickler von Quest setzen auf Immobilien und Grundstücke in der City, eines liegt direkt neben dem Vier Jahreszeiten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Ein Hauch von New York – So schick wird Hamburgs neues Kiez-Hotel

„Der Kiez kriegt mit dem „Hotel am Dom“ einen wahren Hingucker – mit einem ein Hauch von New York. Es gibt begrünte Außenwände, aber auch Stahltreppen, die an die New Yorker Feuerfluchttreppen der 50er Jahre erinnern.“ Weiterlesen bei der MOPO.

Die Beiersdorf-Zentrale wird teurer als geplant

„Nivea-Konzern investiert 250 Millionen Euro in den neuen Campus in Eimsbüttel. 3000 Mitarbeiter sollen hier ab 2023 arbeiten.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Neubau-Wohnungen hinter historischen Fassaden

„Die letzten Terrassenhäuser Wandsbeks fallen für den Wohnungsbau. Um die historische Anmutung gibt es Streit.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Gartenlauben – in der HafenCity sind sie auf dem Dach

„Neuer Gebäudekomplex ist fast fertiggestellt. Hoch oben können Mieter gärtnern und Kinder spielen.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

Hafencity bekommt neues Kreuzfahrtterminal

„In der Hamburger Hafencity soll im kommenden Jahr ein provisorisches viertes Kreuzfahrtterminal entstehen.“ Weiterlesen beim NDR.

Neuer Kreuzfahrt-Anleger – Wie gefährlich wird der Terminal für die Anwohner?

„In der HafenCity rollen die Baumaschinen – und das wird sich auch auf absehbare Zeit nicht ändern. Neben Elbtower und Elbdome soll an der Baakenhafen-Einfahrt ein provisorisches Kreuzfahrtterminal entstehen. Daran übt der Naturschutzbund NABU scharfe Kritik und hält die Luftreinhaltepolitik des Hamburger Senats für „völlig widersprüchlich“.“ Hier entlang zur MOPO.

Neue Sporthalle in der HafenCity geplant

„Platz für bis zu 8.000 Zuschauer: Die Mehrzweckhalle „Elbdome“ in der HafenCity  könnte die neue Heimat von zwei Hamburger Sportvereinen werden. Das sehen zumindest die Pläne von Projektentwickler Home United vor.“ Weiterlesen bei FINK Hamburg.

Die HafenCity startet 2019 den Aufbruch Ost

„Der Elbtower soll nicht das Ende des Stadtteils sein. Auch die Pläne für den Grasbrook werden in diesem Jahr konkret.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Die Hafencity wächst über sich hinaus

„Die Hamburger Hafencity wächst und wächst. In diesem Jahr wird der Stadtteil weiter an die Elbbrücken heranrücken. Mit dem 244 Meter hohen “Elbtower” ist schon der Schlussstein im Osten geplant. Aber inzwischen richten die Stadtplaner den Blick über die Grenzen der Hafencity hinaus. Die angrenzenden Stadträume Billebogen und Kleiner Grasbrook sollen neu gestaltet werden.“ Hier entlang zum Artikel beim NDR.

Die Elbbrücken werden zum Stadtentwicklungsknoten

„Wenn die Hafencity 2026 mit dem Elbtower fertiggebaut ist, werden auch in den künftigen Entwicklungsgebieten Billebogen und Grasbrook schon die ersten Immobilien bezogen sein. 300 ha umfasst das riesige Hamburger Stadtentwicklungsareal zwischen Elbbrücken und Elbphilharmonie.“ Weiterlesen in der Immobilien Zeitung.

CG Gruppe erwirbt Hafenquartier

„Investor überarbeitet Projekt am ehemaligen Standort der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Harburger nehmen Denkmalschutz besonders wichtig

„Der Erhalt von historischen Gebäuden ist nicht immer einfach. Dennoch gibt es im Bezirk eine Vielzahl gelungener Beispiele.“ Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt.

Attraktive Büroflächen in Hamburg werden knapp

„Die Spitzenmieten auf Hamburgs Gewerbemarkt haben inzwischen Rekordniveau erreicht. Und Investoren feilen schon an den nächsten Projekten – doch geeignete Areale sind immer schwieriger zu finden.“ Ein Artikel in der Welt.

Unendliche Preis-Spirale – Stoppt endlich den Mietenwahnsinn!

„Unaufhaltsam steigen die Preise für Wohnraum – und der Senat tut zu wenig oder das Falsche dagegen, sagt Miet-Aktivist Maarten Thiele. Mit seinen zehn Geboten soll die Stadt günstiger werden.“ Ein Artikel in der MOPO.

Die Mieten steigen weiter

„Es geht noch teurer: Auch 2018 haben die Immobilienpreise und Mieten stark zugelegt. Besonders Großstädte sind im Visier der Investoren. Drei Metropolen nehmen dabei eine Sonderrolle ein.“ Weiterlesen in der FAZ+.

Ins Zeitlose entrückt

Das Bauhaus wird hundert, und die Deutschen feiern es geradezu rauschhaft. Noch immer gilt die weltberühmte Kunstschule aus Weimar als fortschrittlich, radikal und widerborstig. Doch stimmt das überhaupt?“ Ein Artikel von Hanno Rauterberg bei ZEIT Online.

Frank-Walter Steinmeier würdigt Bauhausstil als “Synonym für Moderne”

„Das Bauhaus feiert sein 100. Jubiläum. Der Bundespräsident sprach zur Eröffnung der Feierlichkeiten von einer der wichtigsten kulturellen Leistungen Deutschlands.“ Weiterlesen bei ZEIT Online.

Wer waren die Frauen um Walter Gropius?

„Der Architekt Walter Gropius, der 1919 das Bauhaus gründete – er gilt bis heute als großer Vorreiter der Moderne. Wie modern hielt es der Architekt in seinen Frauenbeziehungen, von denen es so einige gab?“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

100 Jahre Bauhaus – “soziales Gewissen” in der Architektur

„Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs wollte Walter Gropius 1919 mit einer neuen Gestaltung alltäglicher Dinge einen modernen Menschen prägen. Architekturhistoriker, Carsten Ruhl, wirft einen Blick zurück.“ Hier entlang zum Interview im Bayrischen Rundfunk.

Menschenfeindlich, kalt, lieblos – die Misere der deutschen Stadt

„Warum entstehen heute keine so menschenfreundlichen Quartiere mehr wie in den Jahrhunderten vor der Moderne? Es gäbe Wege aus der Misere. Architekten müssten sie nur kennen.“ Ein Artikel in der Welt.

Bürger gestalten ihre Stadt

„Der Kölner Ebertplatz war eine No-go-Area – nun soll sein Potential als lebendiger Ort gehoben werden. In Design und Architektur sei heute die Gestaltung urbaner Räume gemeinsam mit den Bürgern ein großes Thema, sagte Mario Frank, Mitinitiator des temporären studentischen Urban Design Studios, im Dlf.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Schaut ruhig rein!

„Esszimmer, Wohnzimmer, Küche – alles fein getrennt? Vorbei. In der modernen Architektur verschwinden klassische Raumkonzepte. Auch die Grenze zwischen drinnen und draußen verwischt.“ Ein Artikel bei SPIEGEL Online.

Wie flanierende Frauen die Großstädte erobert haben

„Walter Benjamin, Franz Hessel oder Marcel Proust: Stets wandelten Männer als „Flâneure“ durch Europas Großstädte. Ein neues Buch feiert die weibliche „Flâneuse“ und zeigt, dass das Flanieren bis heute ein emanzipatorischer Akt ist.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Aus Bauschutt werden neue nachhaltige Fassaden

„Sechs Prozent des Treibhausgases Kohlendioxid werden weltweit bei der Produktion von Zement frei. Trotzdem werden Baustoffe kaum wiederverwertet, wenn Gebäude abgerissen werden. Forscher von zwei Fraunhofer-Instituten wollen das ändern.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

“Ein erster wichtiger Anfang”

„In Düsseldorf soll es testweise Umweltspuren geben. Die Sonderfahrstreifen sind dann nur für Fahrräder, Busse, Taxen und E-Autos freigegeben.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

Wohnungsnot im Alter –„Die Senioren-WG ist nicht die Lösung an sich“

„Viele der heute um die 50-Jährigen sehen im Alter einer ungewissen Wohnsituation entgegen. Es gebe viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum für alte Menschen, sagt der Ökonom Matthias Günther. Er empfiehlt mehr Mut zum Experiment bei alternativen Wohnformen.“ Matthias Günther im Gespräch mit Stephan Karkowsky im Deutschlandfunk Kultur.

Die Stadt von morgen?

„Siedlungen, in denen kein Auto fährt. Sie werden immer beliebter – und sie stellen Städteplaner vor neue Herausforderungen. Für unsere Serie “Die Summe der einzelnen Teile” haben wir eine autofreie Siedlung besucht.“ Ein Beitrag bei detektor.fm.

Ein Poet des Designs

„Philippe Starck hat so ziemlich alles designt, was es zu designen gibt. Zahn- und Klobürsten, den Palast eines Präsidenten und auch das Interieur eines Weltraumhotels. Dabei ginge es weniger um die Funktion, sagte Kunsthistorikerin Gisela Möller im Dlf, sondern mehr um den Spaß an dem Objekt.“ Gisela Möller im Gespräch mit Achim Hahn im Deutschlandfunk.