Tuesday Reads

Tuesday Reads #01

Tuesday Reads Ausgabe 1

Wer sich zum Bauhaus, der Geschichte und den Frauen dahinter informieren möchte, liegt mit dem Lesen der dieswöchigen Tuesday Reads genau richtig. 2019 wird das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum gefeiert – Grund für die Medien ausführlich darüber zu berichten. Für alle anderen geht es in diesen Tuesday Reads um vierstöckige Brücken, einen weiteren Abriss, Wohnen in Türmen, Häuser aus dem 3D-Drucker und viel mehr. Viel Vergnügen. 

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

Architektur ist eine filigrane Angelegenheit

„Warum tut sich Hamburg mit dem Denkmalschutz so schwer? Der City-Hof, eines der elegantesten Ensembles der Nachkriegsmoderne, soll abgerissen werden.” Ein Artikel aus der FAZ+.

Wie Gebäudeabrisse in Hamburg das Klima ruinieren

„Denkmalverein und BUND üben Schulterschluss und fordern verbindliche Energiebilanzen. Bauen verursacht 40 Prozent aller Treibhausgase.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Spannende Ideen retten Hamburger Denkmäler

„Wenn geschützte Gebäude überflüssig werden, kann eine neue Nutzung sie vor Verfall und Abriss retten. Das ist auch gut für die Umwelt.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Kommt eine vierstöckige Brücke über die Hamburger Straße?

„Gewerbetreibende könnten demnach in das Bauwerk einziehen. Vorbild ist ein spektakuläres Projekt – das letztlich scheiterte.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Reine Ansichtssache

„Harald Vieth hat ein Buch über Hamburger Jugendstilhäuser geschrieben. Bei einem Rundgang erklärt er die dunkle Geschichte hinter den strahlenden Fassaden.“ Hier entlang zum Artikel bei ZEIT Online.

Geplanter Abriss von C&A – Auch diese Hamburger Gebäude gibt es nicht mehr

„Das bekannte C&A-Gebäude in der Mönckebergstraße soll abgerissen werden (MOPO berichtete) Der Grund: In den Decken soll Asbest stecken, außerdem gibt es beim Brandschutz offenbar Mängel. Das Bekleidungskaufhaus zieht in einen Neubau, der am selben Ort errichtet wird. Für andere bekannte Häuser in Hamburg gab es hingegen kein Happy End.“ Weiterlesen bei der MOPO.

Stiftung Azubiwerk baut Wohnheim im Helmsweg 30

„Wohnraum ist knapp, Wohnungen sind teuer. Für junge Leute in der Ausbildung ist das ein großes Problem. Die Stiftung Azubiwerk eröffnet im kommenden Jahr im Helmsweg 30 das erste Auszubildenden-Wohnheim in Harburg. Es wird 191 von der Stadt geförderte Wohnheimplätze bieten.“ Weiterlesen im Elbe Wochenblatt.

Rene Benko wartet auf die Zustimmung für seinen Elbtower

„Drei große Einzelhandels-Entwickler planen in Hamburg in unmittelbarer Nähe ungewöhnliche Großbauten. Sie stoßen auf Hindernisse.“ Ein Artikel im Handelsblatt.

Gröner will VW der Immobilienbranche bauen

„Die CG Gruppe und SSN Group entwickeln in Hamburg Immobilien mit einem Verkaufsvolumen von über 1,7 Mrd. Euro. Beim größten Projekt, dem Holsten Quartier, soll partiell serielles Bauen umgesetzt werden. Mit BIM und seriellem Bauen will Christoph Gröner den Rohbaupreis binnen zwei Jahren halbieren. In Koblenz soll ein zweites Fertigteilwerk entstehen.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung.

Jetzt kommt der Masterplan für das Vorzeige-Viertel

„Zur Zeit liegen freie Äcker zwischen Billwerder Billdeich und den S-Bahn-Gleisen, nur durchzogen von Entwässerungsgräben. Ab 2023 soll hier der neue Vorzeige-Stadtteil Oberbillwerder entstehen. Der zuständige Bezirksamtsleiter hat nun angekündigt: Im Januar will der Senat den Masterplan für Oberbillwerder beschließen.“ Ein Artikel in der MOPO.

Oberbillwerder: Senat will Masterplan beschließen

„Die Planungen für Oberbillwerder gehen in die nächste Runde. Der Bebauungsplan für Hamburgs neuen Stadtteil wird Bergedorfs Bezirksverwaltung 2019 besonders beschäftigen, wie Bezirksamtsleiter Arne Dornquast (SPD) im Gespräch mit NDR 90,3 erklärte.“ Weiterlesen beim NDR.

Einstiegsgehälter für Architekten sind eher gering

„Gehaltsexperte Tim Böger über die Aussichten: Jahresgehalt mit Architektur-Master und bis zu drei Jahren Erfahrung bei 33.000 Euro.“ Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt.

So viel Bauhaus steckt heute noch in Hamburg

„Vor 100 Jahren wurde die berühmte Kunstschule in Weimar gegründet. Wo ist ihr Einfluss in der Hansestadt zu sehen? Eine Spurensuche.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

Die Welt ein wenig besser machen

„Binnen 14 Jahren entwickelte sich das Bauhaus von einem Werkhaus mit besonderem pädagogischen Konzept zu einer vorbildlichen Architekturschule.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

Mythen und Realitäten einer gefeierten Institution

„Im Jubiläumsjahr wird das Label „100 Jahre Bauhaus“ auf vieles geklebt, egal ob es passt oder nicht: Adolf Stock hat sich die Kunstschule genauer angesehen  – und die nicht ganz einfache Geschichte ihrer Rezeption.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Kunsthistorikerin Baumhoff über 100 Jahre Bauhaus

„Es ist genau 100 Jahre her, dass der Berliner Architekt Walter Gropius in Weimar die legendäre “Bauhaus”-Designschule gründete. Sie stand und steht nicht nur für eine überzeitlich gültige Formensprache, sondern auch für ein Kunstkonzept in beinah allen Sparten. Ein Gespräch mit Professorin Anja Baumhoff, die Professorin für Kunst- und Designgeschichte an der Hochschule Hannover ist.“ Hier entlang zum Interview beim NDR.

Ein Stil für die moderne Lebenswelt

„Vor 100 Jahren wurde das Bauhaus gegründet: Wohnungsbau für alle auf der einen, Normierung und Uniformität auf der anderen Seite. Der Architekturhistoriker Winfried Nerdinger sagte im Dlf, das Bauhaus war „vielleicht der bedeutendste deutsche Kulturexport in die Welt im 20. Jahrhundert“.“ Ein Interview im Deitschlandfunk.

„Das Bauhaus war hochpolitisch“

In diesem Jahr wird das Bauhaus 100 Jahre alt. Der Kunsthistoriker Wolfgang Holler koordiniert die Projekte zum Jubiläum und betont die Lehren der Reformschule für die heutige Zeit.“ Hier entlang zum Gespräch mit dem Kunsthistoriker Wolfgang Holler im Deutschlandfunk Kultur.

Zwischen Heroisierung und Dämonisierung

„Das Bauhaus vereinte alle Künste; nur seine Architektur wird gern als totalitäre Beglückung geschmäht. Als Funktionalismus oder „International Style“ ging sie in die Welt. Heute wird das Bauhaus beides: heroisiert und dämonisiert, sagte der Architekturhistoriker Werner Durth im Gespräch mit Beatrix Novy im Deutschlandfunk.“ Hier entlang.

Entzauberung des Mythos Walter Gropius

„Denkmalsturz zum Bauhaus-Jubiläum: Der Gründer Walter Gropius „war ein ziemlich guter Hochstapler“, sagte Designhistoriker und Biograf Bernd Polster im Dlf „Was er nicht war: ein kreativer Architekt und Designer.“.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk.

Reise zur Architektur der Moderne

„Häuser, Straßen, Fabriken – die Architektur der Moderne hat viele Gesichter. Im Bauhaus-Jahr 2019 können sich Architektur-Fans auf die “Grand Tour der Moderne” begeben. Wir zeigen einige Bauten entlang dieser Reiseroute.“ Ein Artikel bei der Deutschen Welle.

Frauen im Bauhaus – Verdrängte Schöpfung

Frauen stellten die Mehrheit der Studierenden am Bauhaus, dann wurden sie in Nischen abgedrängt. Dort zeigten sie ihr Können, doch den Platz in den Geschichtsbüchern nahmen die Männer ein. Wir stellen ab heute täglich eine Bauhaus-Pionierin vor.“ Ulrike Müller im Gespräch mit Britta Bürger im Deutschlandfunk Kultur.

„Endlich konnten Frauen Architektinnen werden“

„Bauhaus-Gründer Walter Gropius habe sich die Gleichberechtigung auf die Fahnen geschrieben, sagte die Architekturtheoretikerin Jana Revedin im Dlf. Einige Frauen hätten nach ihrem Studium an seiner Kunstschule und darüber hinaus eine beachtliche Karriere gemacht. Dennoch kenne man sie heute kaum.“ Jana Revedin im Gespräch mit Doris Schäfer-Noske im Deutschlandfunk.

Frauen im Bauhaus – Eileen Gray –Ein Haus als Liebeserklärung

„Architektin Eileen Gray hat nicht am Bauhaus gelehrt oder studiert, ihr Werk entwickelte sich aber parallel zum Neuen Bauen. Wie bei vielen Frauen wurde es aber weniger beachtet. Kollege Le Corbusier machte ihr Haus E.1027 zu einem Kampfplatz.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Frauen im Bauhaus –Ise Gropius – Partnerin auf Augenhöhe

„Anfang der 1920er Jahre wird die 26-jährige Ise Frank vom Bauhaus-Virus „infiziert“. Sie hört einen Vortrag von Bauhaus-Direktor Walter Gropius, heiratet ihn und wird die „PR-Frau“ der Schule. Oder, wie ihr Ehemann sagt: „Mrs. Bauhaus“.” Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Architekt fertigt Mini-Bauhaus auf Rädern an

„Anlässlich des 100. Bauhaus-Jubiläums hat ein Architekt aus Berlin eine Miniatur des Dessauer Bauhausgebäudes auf Rädern angefertigt.“ Weiterlesen im Monopol Magazin.

Ein Prototyp des sozialen Wohnungsbaus entsteht

„Sonne, Licht und Luft: Im Metzleinstalerhof in Wien standen Arbeiterfamilien erstmals preiswerte, aber auch hygienische und menschenwürdige Wohnungen zur Verfügung. Vor 100 Jahren begann die Stadt mit dem ehrgeizigen Wohungsbauprogramm – Architekt Hubert Gessner schuf dabei einen Prototyp.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Kreativort am Berliner Spreeufer – Dem Holzmarkt droht die Pleite

„Ein urbanes Dorf mit Kita, Veranstaltungsräumen, Restaurant, Studios und Ateliers – das ist der Holzmarkt am Spreeufer in Berlin. Ein Ort für Kreative, kein Spekulationsobjekt, so der Plan. Doch nun steht die Genossenschaft finanziell am Abgrund.“ Hier entlang zum Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

Steigende Mieten  – Soziales Bodenrecht gegen Wohnraum-Spekulanten

„Die „Architektin und Stadtplanerin Christiane Thalgott fordert ein soziales Bodenrecht. Sie bezweifelt, dass Änderungen im Mietrecht noch helfen können, den Mietpreisanstieg zu bremsen – mit Immobilien lasse sich einfach zu viel Geld verdienen.“ Ein Interview im Deutschlandfunk Kultur.

Wohnen in den Türmen

„Wohnhochhäuser sind keine Notwendigkeit, sondern ein Lifestyle-Produkt. Dreißig davon könnten bis 2024 in Deutschland entstehen.“ Ein Artikel in der FAZ. Weiterlesen.

Architektur-Luftschlösser: Höher, toller, doch nix

Eine Bildstrecke mit den eigenartigsten Architekturen. Weiterlesen bei SPIEGEL Online.

Revolution des Wohnens – Erste Siedlung aus 3D-gedruckten Häusern

„Beton drucken statt gießen, darauf setzt der Ingenieur Theo Salet. Im Sommer soll die erste Siedlung aus 3D-gedruckten Häusern in der niederländischen Stadt Eindhoven entstehen. Salet spricht von einer Demokratisierung des Bauens.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.