Tuesday Reads

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Tuesday Reads Ausgabe 34

Dieses Mal ging es um sehr hohe Mieten, digitale Bauanträge, Bebauungen am Spritzenplatz, Wohnen am Mümmelmannsberg, Architektur und Umwelt, die Freihafenelbbrücke und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

Einem Wahrzeichen Hamburgs droht der Abriss

„Die Hafenbehörde plant das Aus für die Freihafenelbbrücke – das sorgt nicht nur bei Denkmalschützern für Protest.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Spritzenplatz-Bebauung – Großstadt statt Vorstadt

„Beim Wettbewerb für den Ottenser Spritzenplatz gewinnt der Vorschlag mit dem größten Bauvolumen, der zugleich am stärksten an die historische Bebauung anknüpft.” Hier entlang zum Artikel in der taz.

 

Jury kürt Siegerentwurf für Neubau am Spritzenplatz

„Bringt dieser Entwurf das Ende des jahrelangen Streits um einen Neubau am Spritzenplatz in Ottensen?“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Bürgerinitiative entsetzt über Spritzenplatz-Entwurf

„Die Bebauung des Spritzenplatzes im Herzen von Ottensen ist seit Jahren Zankapfel im Stadtteil. Vergangenen Donnerstag wurde – nach Bürgerbeteiligungsverfahren und Architekturwettbewerb – endlich ein Siegerentwurf gekürt. Doch damit ist der Streit nicht vorbei: Die Initiative „Spritzenplatz bleibt“ übt massive Kritik am Jury-Urteil und wirft den Beteiligten vor, den Bürgerwillen gezielt übergangen zu haben.“ Ein Artikel in der MOPO.

 

“Herzlich Willkommeeeeen… mitten in Mümmelmannsberg”

„In dem Hamburger Problemviertel werden Neugeborene künftig per Tusch aus dem Lautsprecher begrüßt – für die Melodie hat sich ein Komponist von den Klängen im Stadtteil inspirieren lassen.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

Mieterverein stellt skandalöse Fälle vor Hamburgerin soll 400% Mietaufschlag zahlen

„Mietpreise steigen ins Unermessliche, die Mietpreisbremse ist nicht mehr als ein Papiertiger, so kritisieren der Deutsche Mieterbund und der Mieterverein zu Hamburg. Er richtet einen dramatischen Appell an die Bundes- und auch an die Landesregierung Hamburgs. Es müsse noch mehr preiswerter Wohnraum gebaut werden. Und es müssten dringend Maßnahmen getroffen werden, die verhindern, dass energetische Sanierung von Wohnungen weiterhin zur Vernichtung von preiswertem Wohnraum und zu unzumutbarem Mietanstieg führt.“ Ein Artikel in der MOPO.

 

Preisexplosion bei Mieten – „Jeder Dritte kann sich die Stadt bald nicht mehr leisten“

Bezahlbaren Wohnraum schaffen, Anstieg der Mieten begrenzen! Das fordern der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Mieterverein zu Hamburg. Siegmund Chychla, der Vorsitzende des Mietervereins, fand gestern deutliche Worte. Er sprach von „totalem Versagen der politischen Akteure“, „egal ob schwarz, rot oder gelb“. Ein Artikel in der MOPO.

 

„In Hamburg gibt es bezahlbare Wohnungen“

„Hohe Mieten zählen zu den heißesten Themen in Hamburg. Doch der Verband der norddeutschen Wohnungsunternehmen warnt vor Angstmache. Vielmehr sei eine Fortsetzung des Wohnungsbauprogrammes notwendig.“ Hier entlang zum Artikel in der Welt.

 

Gute Typen

„In der Hansestadt entsteht derzeit Deutschlands erstes Projekt mit Systemhäusern. Solche standardisierten Gebäude können schneller errichtet werden und sind kostengünstiger. Damit könnten die Mieten sinken.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

Hamburgs größter Hotelkomplex feiert Richtfest

„Zwei Baukräne ziehen zwei grüne Richtkronen in den blauen Himmel und drehen sich wie beim Ballett: In der Eiffestraße in Borgfelde haben am Donnerstag gleich zwei Hotels Richtfest gefeiert, die als größter Hotelkomplex der Hansestadt gemeinsam fast 600 Zimmer anbieten werden.“ Hier entlang zum Beitrag im NDR.

 

Rendite statt Ästhetik – wird Hamburg hässlich?

„Allerorten wachsen Wohnkisten. Investoren suchen Geldanlagen, Neubürger ein Dach über dem Kopf. Verliert die Stadt ihr Gesicht?“ Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt.

 

Vonovias Profit mit Nebenkosten – Die Miet-Gewinnmaschine

„In Deutschland vermietet niemand mehr Wohnungen als Vonovia. Und vermutlich hat niemand so viele wütende Mieter. Kein Wunder: Der Dax-Konzern schröpft seine Kunden, wo er kann – und greift dabei zu zweifelhaften Methoden.” Ein Artikel bei SPIEGEL Online.

 

Digitalisierung soll Bauanträge beschleunigen

„Von 1991 bis 2011 hat die Zahl der Beschäftigten in den Bauämtern von Städten und Kommunen um 35 Prozent abgenommen. Die Folge: Bauherren warten inzwischen mehr als ein halbes Jahr darauf, dass ihre Anträge genehmigt werden. Das ist bei manchen Projekten richtig teuer. Was die Kommunen dagegen tun.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

 

Wie die Architektur die Umweltbelastung beeinflusst

„In vielen Hauptverkehrsstraßen der Großstädte werden die Stickoxid-Grenzwerte regelmäßig überschritten. Doch wie hoch die Belastung wirklich ist, liegt auch an der Architektur am Straßenrad. Forscher an der Technischen Universität Berlin untersuchen nun diesen Zusammenhang.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

 

Soziale Träger fürchten Wohnungsverluste

„Tausende von psychisch Kranken oder Drogensüchtigen leben allein in Berlin in Wohnungen, die ein sozialer Träger für sie angemietet hat. Ihnen droht nun ein schneller Rauswurf. Denn nach einem Gerichtsurteil können diese Wohnungen wie Gewerberäume sofort gekündigt werden. Um das zu verhindern, verlangt der Berliner Senat vom Bund nun eine Sonderklausel im Mietrecht.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

 

Gentrifizierung – Der Ausverkauf von Berlin

„Was mit einem Stadtteil passiert, wenn die Mieten innerhalb von fünf Jahren um über 70 Prozent steigen, sieht man an Kreuzberg in Berlin. Investoren kaufen Häuser, Läden, manchmal ganze Blocks und vermieten an den Meistbietenden.“ Ein Beitrag im WDR.