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Tuesday Reads #31

Es ging um das Kolbenschmidt-Gelände, Schönheitskuren für Einkaufscenter, Plätze und ein Gymnasium, Feine Sahne Fischfilet und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

Kolbenschmidt-Gelände: 420 Wohnungen geplant

„Im Hamburger Stadtteil Ottensen sind die jahrelangen Planungen für ein ehemaliges Fabrikgelände abgeschlossen. Auf dem Kolbenschmidt-Gelände an der Friedensallee entstehen 420 Wohnungen, aber auch Werkstätten für kleine Handwerksbetriebe.“ Ein Beitrag im NDR.

 

Das sind die Pläne für das Kolbenschmidt-Areal

„An der Friedensallee in Ottensen entstehen 420 Wohnungen, auch durch Altoba. Das Besondere: Auch die Kleinbetriebe bleiben.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Quarree Wandsbek wird für 40 Mio. Euro modernisiert

„Union Investment plant, das Einkaufszentrum Quarree Wandsbek ab dem Frühjahr 2019 für 40 Mio. Euro zu modernisieren.“ Hier entlang zum Artikel in der Immobilien Zeitung.

 

Schönheitskur für 13 Plätze in Hamburg

„Senat stellt zehn Millionen Euro zur Verfügung, damit die Flächen attraktiver werden und mehr Aufenthaltsqualität bekommen.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Gymnasium Hittfeld wird moderner

„Kreistag bewilligt Finanzierung für umfassende Sanierung des Schulgebäudes in Hittfeld, streicht aber Teilmaßnahmen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Wohnanlage am Ochsenzoll-Kreisel geplant

„Ein Investor will 86 Wohnungen am viel befahrenen Verkehrsknoten in Norderstedt bauen, knapp ein Drittel öffentlich gefördert.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Das größte Hotel Hamburgs. HC Hagemann will HIP Hotel Hamburg an der Blohmstraße bauen – Zielgruppe: Kongressteilnehmer

„Im Oktober 2015 musste Harburgs beliebter Beachclub am Veritaskai schließen, weil dort ein 4-Sterne-Hotel mit 216 Zimmern gebaut werden sollte. Doch bis heute sind dort keine Bauarbeiter zu sehen. Bei der Projektentwicklung hakt es offenbar an einigen Stellen.“ Ein Artikel im Elbe Wochenblatt.

 

Immobilien in Hamburg – jetzt kaufen oder noch warten?

„Die Preise für Wohnungen und Häuser steigen. Ist der Markt noch gesund? Oder stecken wir in einer gefährlichen Preisblase? Die Analyse.“ Weiterlesen im Hamburger Abendblatt.

 

Städte im Wandel – Wie vergessene Viertel wieder aufleben

„Hamburg-Wilhelmsburg und Lissabon-Mouraria: zwei Stadtteile, die bis vor wenigen Jahren geprägt waren von hoher Arbeitslosigkeit, Leerstand und Kriminalität. Doch es tut sich was.“ Ein kurzer Fernsehbeitrag im ZDF.

 

Verdichtetes Bauen: mal Chance, mal Problem

„Wenn neue Wohnungen entstehen, sollte die Nachbarschaft profitieren. Diesen Anspruch vertrat der Bezirk auf der Wohnungsbaukonferenz.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Hamburger Grüne: Höher und dichter bauen

„Hamburgs Grüne wollen am kommenden Wochenende ihren künftigen Kurs beim Thema Wohnungsbau festlegen. Zentrale Punkte sind dabei Sozialwohnungen, Fassadenbegrünungen und die Umwandlung von Parkplätzen zu Grünflächen. Das geht aus dem Leitantrag des Landesvorstands hervor.“ Weiterlesen beim NDR.

 

Miete verstärkt soziale Ungleichheit

„Die Miete mache mehr als eine Million Haushalte arm, warnt der Sozialverband Deutschland. In einem Gutachten hat er die Mietbelastung von Haushalten untersucht.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

 

Länder: digitaler Bauantrag muss endlich kommen

„Das Schneckentempo, in dem die Digitalisierung von Planungsvorhaben voranschleicht, nervt offenbar die Bundesländer. Sie machen Druck auf den Bund. Er soll Fördergeld locker machen.“ Ein Artikel im Immobilien Magazin.

 

Der Wert von Grund und Boden

„Es geht um 35 Millionen Grundstücke und ihre künftige Besteuerung: Das Bundesverfassungsgericht hat die Grundsteuer in ihrer jetzigen Form kassiert. Bis Ende 2019 muss ein neues Modell gefunden werden. Welches sinnvoll ist oder nicht, darüber gehen die Meinungen auseinander.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

 

Auf den Dächern der Stadt – Barcelona

„Die Dokureihe entdeckt faszinierende Metropolen aus einer neuen Perspektive: von den Dächern aus! In dieser Folge: Die Zwillingstürme der Vila Olimpica, des Olympischen Dorfes, sind ein Symbol für die Zeit, als sich Barcelona wieder dem Wasser zuwandte, und sie wachen über einen Schatz: ein Meer aus typisch mediterranen Terrassendächern.“ Hier entlang zur Mediathek von arte.

 

Wie die Wohnungsnot zur Chance werden kann

„Wenn nicht jetzt, wann dann? Ein Plädoyer für mutige, außergewöhnliche Architektur, die den Menschen nützt. Wir brauchen neue, identitätsstiftende Gebäude und öffentliche Räume.“ Dies fordert der Architekt Christoph Langhof in einem Gastbeitrag bei der Welt.

 

Kommune statt Wohnblock – Die Wohnkonzepte der 68er

Wie wollen wir wohnen? Der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich warf diese Frage in den 1960er-Jahren auf und verfasste die Streitschrift „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“. Über vieles von damals wird noch heute debattiert.“ Werner Durth im Gespräch mit Ute Welty im Deutschlandfunk Kultur.

 

Platz ist für die kleinste Hütte

Aus Not baute sich ein junges Architektenehepaar aus Rumänien ein Mini-Haus. Inzwischen beliefern sie Kunden aus ganz Europa. Auch in Berlin steht eines ihrer Raumwunder mit Schlafzimmer, Küche, Bad und Kamin.“ Weiterlesen bei Spiegel Online.

 

Mobilität der Zukunft – Können Flugtaxis den Verkehr der Städte entlasten?

„Ohne Stau blitzschnell durch die Luft: Der Flugtaxi-Pionier Alex Zosel glaubt, dass seine Volocopter irgendwann integraler Bestandteil unseres Alltags werden. Ob die elektrischen Senkrechtstarter wirklich in Serie gehen, muss sich aber noch zeigen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

 

„Das hat mit Feine Sahne Fischfilet gar nichts zu tun”

„Warum hat das Dessauer Bauhaus eine linke Punkband ausgeladen? Ein Gespräch mit der Direktorin Claudia Perren über ihre Fehler, rechte Bedrohung und das schwere Welterbe.“ Weiterlesen bei ZEIT Online.

 

Das Bauhaus und die Punkband Feine Sahne Fischfilet – Ein Konzert sucht seinen Ort

„Die Debatte über die Konzertabsage an die Punkband Feine Sahne Fischfilet überschattet die Planungen für das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ 2019. Am 6. November 2018 soll es ein Konzert mit der Band in Dessau geben. Doch ein Ort dafür ist bisher nicht bekannt.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

 

Das Bauhaus verrät seine eigene Vergangenheit

„Das Bauhaus war stets politisch. Aber nach der Ausladung der Band “Feine Sahne Fischfilet” will die Stiftung davon offenbar nichts mehr wissen. Völlig zu Recht formiert sich dagegen Widerstand.“ Ein Kommentar von Laura Weißmüller in der Süddeutschen Zeitung.

 

Streit in Dessau

„Im aspekte-Studio begrüßen Katty Salié und Jo Schück den Kulturminister von Sachsen-Anhalt & Vorsitzenden des Stiftungsrates Bauhaus Dessau Rainer Robra (CDU) und Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linkspartei), Vorsitzender des Bauhaus-Verbundes, zum Gespräch über den Streit in Dessau und die Frage: Kuscht das Bauhaus vor Rechtsaußen? Auch über das Thema “Wie weiter mit Ost-West?” werden Katty Salié und Jo Schück mit den beiden Politikern diskutieren.“ Hier entlang zu ZDF aspekte.

 

Stiftung Bauhaus Dessau stellt Sprecherin frei

„Die Diskussion um die Absage des Konzerts der linken Punkband Feine Sahne Fischfilet hat erste personelle Konsequenzen.“ Hier entlang zum Artikel im Monopol Magazin.

 

Sollen wir alle so sein, wie das Bauhaus mal war?

„Die Kulturpolitik will das Bauhaus als Idealbild des guten Deutschlands verkaufen. Der Auftakt zum Jubiläum ist vermasselt – und der Streit, wofür die Kunstschule stehen soll, verrät, was mit Deutschland gerade passiert.” Ein Artikel von Niklas Maak in der FAZ.

 

Architektur ist immer politisch

„„Es gibt keine explizite mir bekannte Architekturpolitik der AfD, aber wenn die AfD von Architektur spricht, dann immer von Rekonstruktion“, sagte der Architekturtheoretiker Stephan Trüby. Trüby deckte auf, dass die Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt auf einen rechten Ideologen zurückgeht.“ Stephan Trüby im Gespräch mit Susanne Luerweg im Deutschlandfunk.

 

Die klimafreundliche Industriestadt

„Seit acht Jahren arbeitet Bottrop an seiner energetischen Sanierung: Das Projekt Innovation-City Bottrop hat in dieser Zeit durch klimagerechten Umbau den CO2-Ausstoß der Industriestadt fast halbiert. Einige der innovativen Energiesparideen haben sich allerdings als Luftblasen erwiesen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.